Gesellschaft Deutscher Chemiker veröffentlicht Lithiumionen-Extraktion aus Salzlaugen Forschungs-Mitteilungen 5. November 2016 Effektive Abtrennung von Lithium aus Salzlaugen an einer Polymer-Komposit-Funktionsmembran (WK-intern) - Die zunehmende Nutzung von Lithium in Akkus und Hochleistungslegierungen erfordert verbesserte Extraktionsmethoden für Lithium aus Primärquellen wie Salzseen. Chinesische Wissenschaftler haben jetzt eine Festmembran entwickelt, die die Ionenselektion von biologischen Ionenkanälen mit der Molekularsiebtechnik kombiniert. In der Zeitschrift Angewandte Chemie beschreiben sie die effiziente Abtrennung von Lithiumionen aus ionenhaltiger Lauge mit ihrer innovativen Festmembran aus einem polymerfunktionalisierten metallorganischen Gerüst. Lithium ist kein seltenes Element, aber die chemische Nähe der Lithiumionen mit Natrium-, Magnesium- oder Kaliumionen machen eine selektive Abtrennung schwierig. Trotz vieler verfügbaren Techniken ist eine ökonomische, umweltfreundliche und effiziente Extraktionstechnologie noch nicht
An diesem Freitag tritt das Pariser Klima-Abkommen in Kraft. Forschungs-Mitteilungen 5. November 20165. November 2016 Dazu Ottmar Edenhofer, Chef-Ökonom des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK) und zugleich Professor an der TU Berlin und Direktor des Mercator Research Institute on Global Commons and Climate Change (MCC): (WK-intern) - "Das Inkrafttreten des Pariser Abkommens sendet eine starke Botschaft: Die Welt ist einig, dass wir in diesem Jahrhundert aus den fossilen Brennstoffen aussteigen. Allerdings beginnt jetzt die echte Arbeit. Länder weltweit müssen erheblich stärkere Pläne zur Emissionsreduktion entwerfen. Wenn sie es ernst meinen mit der Begrenzung der globalen Erwärmung auf deutlich weniger als zwei Grad Celsius, dann können sie zum Beispiel den Bau keines einzigen weiteren Kohlekraftwerks mehr zulassen. Die Bepreisung von
Angela Merkel wird sich nicht ewig gegen mehr Demokratie und Volksabstimmungen sperren können Forschungs-Mitteilungen Verbraucherberatung 4. November 2016 Mehr Demokratie: CDU soll ihre Blockadehaltung aufgeben (WK-intern) - Wahlkampf-Thema gesetzt: CSU-Mitglieder wollen bundesweite Volksabstimmungen In einer Mitgliederbefragung haben sich nach dpa-Informationen rund zwei Drittel der abstimmenden CSU-Mitglieder für die Einführung von deutschlandweiten Volksabstimmungen ausgesprochen. „Damit hat die CSU ein Thema für den Wahlkampf und die Koalitionsverhandlungen gesetzt“, sagt Ralf-Uwe Beck, Bundesvorstandssprecher des Vereins Mehr Demokratie. „Alle im Bundestag vertretenen Parteien haben eigene Vorschläge zur Einführung der direkten Demokratie auf Bundesebene gemacht, nur die CDU nicht. Angela Merkel wird sich nicht ewig sperren können.“ Die neuste repräsentative Umfrage zum Thema bundesweite Volksabstimmung (infratest dimap für „Hart aber fair“ vom 31.11.16) zeigt, dass sich 71
Deutliches Plus bei Erdgas und bei den Erneuerbaren Forschungs-Mitteilungen Mitteilungen 3. November 2016 Energieverbrauch bleibt 2016 stabil Erdgas und Erneuerbare legen zu/Plus durch Schalttag, Konjunktur und Zuwanderung (WK-intern) - Der Energieverbrauch in Deutschland wird 2016 etwa auf dem Niveau des Vorjahres liegen und eine Höhe von rund 13.350 Petajoule (PJ) oder 455 Millionen Tonnen Steinkohleneinheiten (Mio. t SKE) erreichen. Das geht aus ersten Schätzungen der Arbeitsgemeinschaft Energiebilanzen (AG Energiebilanzen) auf Grundlage der Zahlen für den Energieverbrauch der ersten neun Monate hervor. Nach den Berechnungen der AG Energiebilanzen lag der Energieverbrauch im Zeitraum Januar bis September 2016 mit 9.815 PJ oder 334,8 Mio. t SKE um 0,3 Prozent höher als im entsprechenden Vorjahreszeitraum. Der geringfügige Zuwachs geht
Fraunhofer-Institut gründet Großprüfstand für Rotorlager in Hamburg Bergedorf Forschungs-Mitteilungen Produkte Techniken-Windkraft Windenergie Windparks Wirtschaft 3. November 20162. November 2016 IWES gründet neu Abteilung für Windkraftanlagen in Hamburg (WK-intern) - Die Windenergieanlagen der neuen Generation haben bis zu 80 Meter lange Rotorblätter. Wenn der Wind auf die Blätter trifft, dann wirken gewaltige Kräfte auf das Material. Blattlager sind die Verbindung zwischen Nabe und Rotorblättern, sie müssen extrem viel aushalten und zählen zu den wichtigsten Bauteilen bei einer Anlage. Schäden an dieser zentralen Stelle verursachen lange Ausfallzeiten und hohe Kosten. Mit dem Aufbau eines Prüfstandes soll mehr Planungssicherheit für die Herstellung der Blattlager erreicht und der Einsatz neuer Technologien ermöglicht werden. Fraunhofer IWES und das CC4E planen eine engere Zusammenarbeit im Bereich der Zuverlässigkeit von
bne zum Impulspapier „Strom 2030“ Dezentrale Energien Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen 2. November 20161. November 2016 Entgelt- und Umlagesystem umbauen (WK-intern) - Flexibilisierung ermöglichen, Netzanschlussentgelt einführen, Sektorkopplung anreizen: Dies sind Empfehlungen des Bundesverbandes Neue Energiewirtschaft (bne) zum Impulspapier „Strom 2030“ des Bundeswirtschaftsministeriums. „Mit der Ausweitung der Energiewende auf die Bereiche Wärme- und Mobilität stehen wir vor einer großen Herausforderung, für die nun die Rahmenbedingungen gesetzt werden müssen“, betont bne-Geschäftsführer Robert Busch. Ein entscheidender Hebel besteht dabei in der Umgestaltung des Umlagesystems, dass aktuell Strom künstlich verteuert und die Sektorkopplung erschwert. Aus Sicht des bne finden sich im Impulspapier „Strom 2030“ viele richtige Annahmen zur Weiterentwicklung des Energiesystems. Allerdings sind in einigen Punkten Unterschiede zwischen dem Impulspapier, dem Klimaschutzplan 2050 und
CUBITY: Nachhaltiges Plusenergie-Wohnheim für Studierende in Frankfurt feierlich eröffnet Forschungs-Mitteilungen Technik 1. November 20161. November 2016 Praxistest für Gebäudekonzept von TU Darmstadt und DFH startet (WK-intern) - Nach der vielbeachteten Premiere beim „Solar Decathlon Europe 2014“ haben TU Darmstadt und DFH Deutsche Fertighaus Holding AG ihr gemeinsam entwickeltes Wohnheim „CUBITY“ in Frankfurt-Niederrad wieder aufgebaut. Die Unternehmensgruppe Nassauische Heimstätte/Wohnstadt stellte das Grundstück, das Studentenwerk Frankfurt am Main übernahm die Vermietung an zwölf Studierende, die das Gebäude in den nächsten Wochen beziehen. „Sie als Partner dieses gemeinsamen Projekts und die künftigen Bewohner testen hier ein revolutionäres Wohnkonzept“, meinte Tarek Al-Wazir, hessischer Minister für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Landesentwicklung, bei der Eröffnungsfeier. „CUBITY“ bietet modularen und transportierbaren, nachhaltig gebauten Wohnraum für zwölf Studierende
Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe veröffentlicht Studie zu Energierohstoffen Forschungs-Mitteilungen 1. November 2016 Im zukünftigen Energiemix Deutschlands sollen die erneuerbaren Energien die fossilen Energierohstoffe ersetzen. (WK-intern) - Und nicht nur hierzulande, sondern weltweit ist die Energieversorgung im Wandel. Doch noch decken Erdöl, Erdgas und Kohle rund 80 Prozent des deutschen Primärenergieverbrauchs (AGEB 2016). Die Studie mit Fakten, Analysen und wirtschaftliche Hintergrundinformationen finden Sie hier. PM: BGR Ölpumpe in Norddeutschland / Foto: HB
Die BKW gestaltet die Energiezukunft mit: Erneuerbare Energie und CO2 als Rohstoff für nachhaltige Mobilität Forschungs-Mitteilungen Technik 31. Oktober 2016 Die BKW, ihre Technologiepartner Swiss Liquid Future und thyssenkrupp Industrial Solutions klären die standortspezifischen Voraussetzungen für industrielle Power-to-Liquid-Anlagen in der Schweiz. (WK-intern) - Diese Anlagen stellen mittels Strom aus erneuerbaren Quellen, Wasser und CO2 Methanol her, das als Energiespeicher dient. Indem Methanol als CO2-neutraler synthetischer Treibstoff dem Benzin beigemischt wird, kann unter anderem die CO2-Belastung des Verkehrs verringert und so ein Beitrag an die Erreichung der Schweizer Klimaziele geleistet werden. Die Anlagen basieren auf der neuen Swiss Liquid Future Technologie[TM] und sollen in Lizenz von thyssenkrupp und Schweizer Zulieferern gebaut werden. Die BKW steuert ihr Wissen als Energie- und Infrastrukturdienstleisterin bei. So begleitet
Leipziger Fachgespräch diskutiert Fragen zum Thema „Gasmanagement von Biogasanlagen“ Bioenergie Forschungs-Mitteilungen Veranstaltungen 29. Oktober 2016 Die flexible Erzeugung von Strom aus Biogas stellt in der zukünftigen Energieversorgung einen wichtigen Baustein zum Ausgleich der fluktuierenden erneuerbaren Energiequellen dar. (WK-intern) - Um dieser Aufgabe gerecht zu werden, müssen sowohl die Biogasproduktion als auch deren Verbrauch abgestimmt, überwacht sowie geregelt werden können. Das Leipziger Biogas-Fachgespräch am 23. November widmet sich daher dem Thema "Gasmanagement von Biogasanlagen" in vier Vorträgen aus Forschung und Praxis. Bei der Verstromung am Biogasanlagenstandort ist ein präzises Gasmanagement notwendig. Dies ist einerseits über eine präzise Zustandsbeschreibung wie über eine Prognose des Verhaltens von Gasproduktionsrate, Gasspeicherfüllstand und Gasverbrauchsrate möglich. Aus den Erfahrungen der Praxis zeigt sich jedoch, dass
Record Biomap: neue Chancen für die Biomethanproduktion in kleinen Biogasanlagen Bioenergie Forschungs-Mitteilungen 29. Oktober 2016 Im Rahmen eines neuen EU-Projekts "Record Biomap" arbeiten Wissenschaftler verschiedener europäischer Forschungseinrichtungen in Kooperation mit Industrieunternehmen an innovativen Lösungen, die Biomethanproduktion zukünftig auch im kleinen und mittleren Leistungsbereich kosteneffizient gestalten zu können. (WK-intern) - Das Projektkonsortium stellt eine Online-Plattform zum Wissenstransfer vor und sucht innovative Konzepte für kleine Biomethananlagen. Bisher lohnt sich die Aufbereitung des Biogases zu Biomethan nur in großen Biogasanlagen. Um aber zukünftig auch kleine und mittlere Anlagen energie- und kosteneffizient zu betreiben, wurden im Vorläuferprojekt SE.Biomethane (Laufzeit 1.2.2013 – 30.4.2016) bereits neue Technologien entlang der gesamten Prozesskette, d.h. von der Substrataufbereitung, über die Fermentertechnologie bis hin zur Biogasaufbereitung zu Biomethan
Eine sichere, skalierbare und nachhaltige Energiespeicherlösung aus Elektrofahrzeugbatterien E-Mobilität Forschungs-Mitteilungen 28. Oktober 2016 Erste Erkenntnisse des "EU-Forschungsprojekts ELSA" (WK-intern) - Das Projekt “Energy Local Storage Advanced system” (ELSA) hielt seine Halbzeit-Konferenz am 27.Oktober 2016 im Maison des Travaux Publics in Paris ab. Auf der Konferenz präsentierte das ELSA-Projektkonsortium erste Erkenntnisse zur Entwicklung und Erprobung von stationären Energiespeichersystemen auf Basis von gebrauchten Elektrofahrzeugbatterien der Marken Renault und Nissan. Das Projekt ELSA verfolgt vor allem zwei Ziele: die regionale Erzeugung aus erneuerbaren Energien auszubauen und die Energiewende weiter voranzutreiben. Das dreijährige Projekt startete im Jahr 2015 und wird von einem interdisziplinären Konsortium von zehn Partnern aus fünf EU-Ländern umgesetzt. „Mit ELSA machen wir dezentrale Speicherlösungen reif für den großflächigen