Schleswig-Holstein will die Fördersätze für den Ökolandbau deutlich anheben Behörden-Mitteilungen Forschungs-Mitteilungen Ökologie 8. Juli 20148. Juli 2014 Umweltminister Robert Habeck erhöht Ökolandbauförderung in Schleswig-Holstein ab 2015 KIEL - Das Land Schleswig-Holstein will die Fördersätze für den Ökolandbau deutlich anheben. (WK-intern) - „Die Förderung, die in früheren Jahren festgelegt wurde, gleicht nicht ansatzweise die Kostennachteile aus, die schleswig-holsteinische Landwirte bei der Umstellung auf ökologische Landwirtschaft zu verkraften haben“, sagte Landwirtschaftsminister Robert Habeck (heute 8. Juli 2014). Auf ertragsstarken Standorten wie denen in Schleswig-Holstein seien die finanziellen Nachteile besonders groß, wenn im Zuge einer Umstellung auf synthetische Düngemittel und Pflanzenschutzmittel verzichtet wird. Dann lägen die Erneteerträge deutlich niedriger als bei konventionellen Betrieben. Belegt wird dies unter anderem durch eine Masterarbeit, die
Rot-Grün-Schwarzes NRW-Zweck-Bündnis wird der EEG-Reform im Bundesrat zustimmen Behörden-Mitteilungen 7. Juli 2014 Nordrhein-Westfalen ist das Energieland Nummer eins in Deutschland. Eine Änderung der Rahmenbedingungen der Energieerzeugung betrifft dieses Bundesland daher in besonderem Maße. (WK-intern) - Vor diesem Hintergrund diskutierte der Landtag in einer von der FDP beantragten Aktuellen Stunde über die vor einer Woche im Bundestag beschlossene Reform des Erneuerbare-Energien Gesetzes (EEG). FDP, GRÜNE und PIRATEN kritisierten diese aus unterschiedlichen Perspektiven; CDU und SPD, die im Bund gemeinsam regieren, verteidigten sie. Die Korrektur des EEG sei überfällig gewesen, meinte Dietmar Brockes (FDP). Bereits seit Jahren von der FDP angemahnt, habe sich diese Erkenntnis bei den anderen Parteien erst im letzten Bundestagswahlkampf durchgesetzt. Zu kritisieren
Bundesnetzagentur und französische Regulierungsbehörde CRE plädieren für abgestimmte Energiemarktaufsicht Behörden-Mitteilungen 5. Juli 2014 Homann und de Ladoucette: „Versorgungssicherheit sowie Integrität und Transparenz der Energiemärkte über Grenzen hinweg sicherstellen“ Der Präsident der Bundesnetzagentur, Jochen Homann, empfing heute in Berlin den Präsidenten der französischen Energieregulierungsbehörde Commission de régulation de l‘énergie (CRE), Philippe de Ladoucette, zu einem Gespräch über aktuelle regulatorische Fragen im Energiebereich. (WK-intern) - Präsident Homann: „Eine verstärkte deutsch-französische Zusammenarbeit ist angesichts der bestehenden engen Kopplung unserer Strommärkte und der deutsch-französischen Handelsplätze für den Kurzfristhandel in Paris (EPEX) und für den Terminhandel in Leipzig (EEX) für eine effektive Versorgungssicherheit und eine wettbewerbliche Preisbildung unerlässlich“. Im Mittelpunkt des Gespräches standen ein Meinungsaustausch über die deutsche Energiewende und die
Gabriels Fracking-Eckpunkte reichen nicht aus Behörden-Mitteilungen Ökologie 4. Juli 2014 Energiewendeminister Habeck zu Fracking-Eckpunkten des Bundes: „Gabriel springt nicht weit genug“ KIEL- Zu den heute bekannt gewordenen Eckpunkten von Bundeswirtschaftsminister Siegmar Gabriel und Umweltministerin Barbara Hendricks zur Regelung von Fracking-Vorhaben erklärt Schleswig-Holsteins Umweltminister Robert Habeck: (WK-intern) - „Mit unserer Bundesratsinitiative für ein Fracking-Verbot hat Schleswig-Holstein parteiübergreifend andere Länder eingesammelt. Nun springt Gabriel über den Stock, den wir ihm hinhalten, aber er springt nicht weit genug. Die von Gabriel vorgesehene zeitliche Beschränkung des Fracking-Verbots reicht nicht aus, und die Einschränkung des generellen Verbots auf Erdgasförderung ist falsch . Für die Erdölförderung müssen die gleichen Regeln gelten wie beim Erdgas. Hier bleiben Gabriel und Hendricks
BAFA veröffentlicht Evaluation zur Energiesparberatung in Wohngebäuden vor Ort Behörden-Mitteilungen 4. Juli 2014 Dr. Wallraff: Vor-Ort-Beratung leistet wichtigen Beitrag für klimaneutralen Gebäudebestand und setzt Qualitätsstandards im Markt Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) hat heute den Evaluierungsbericht zur Energiesparberatung in Wohngebäuden vor Ort veröffentlicht. (WK-intern) - Ziel der Evaluierung war es festzustellen, welche Effekte die sogenannte Vor-Ort-Beratung im Hinblick auf energetische Sanierungen hat und in welchem Umfang Energieeinsparungen und CO2-Minderungen erzielt werden. Dr. Arnold Wallraff, Präsident des BAFA, betont: „Bis 2050 soll der Gebäudebestand weitgehend klimaneutral sein. Hierzu leistet die Vor-Ort-Beratung einen wichtigen Beitrag. Der Bericht zeigt: Trotz einer Vielzahl an unterschiedlichen Energieberatungen und einer sehr dynamischen Marktentwicklung setzt die Vor-Ort-Beratung nach wie vor wichtige
Finanzierung von Auslandsgeschäften im Erneuerbare-Energien-Bereich Behörden-Mitteilungen 4. Juli 2014 Über 250 Unternehmerinnen und Unternehmer informierten sich gestern im Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) über die Finanzierungsmöglichkeiten von Auslandsgeschäften im Bereich der Erneuerbaren Energien. Vertreter von BMWi, KfW, DEG und Euler Hermes erläuterten die Angebote, mit denen die Bundesregierung Unternehmen bei der Projekt- und Exportfinanzierung unterstützt. (WK-intern) - Mit der Finanzierungskonferenz sollen Unternehmen ermutigt werden, diese Finanzierungsinstrumente der Bundesregierung zu nutzen und ihre geschäftlichen Aktivitäten auch auf weniger entwickelte Märkte in Schwellen und Entwicklungsländern auszuweiten. Gerade in diesen Ländern sind die Rahmenbedingungen und damit auch die Finanzierungsmöglichkeiten oftmals schwierig. Gleichzeitig bieten diese Märkte aber große Chancen, ein zweites Standbein aufzubauen und mit
Planfeststellungsbeschluss für NordLink: Erster Abschnitt ist erlassen Behörden-Mitteilungen Techniken-Windkraft Windenergie Windparks 3. Juli 2014 Seekabel nach Norwegen: Planfeststellungsbeschluss für ersten Abschnitt erlassen – Energiewendeminister Habeck: „NordLink wird Meilenstein für die europäische Energiewende“ KIEL - Das Amt für Planfeststellung Energie in Schleswig-Holstein hat den Planfeststellungsbeschluss (Az.: AfPE L-663.48-2-1) für den ersten Abschnitt des geplanten Seekabels „Nordlink“ von Norwegen nach Deutschland erlassen. (WK-intern) - „Mit der Entscheidung ist der nächste wichtige Baustein für das Energiesystem der Zukunft gelegt worden. Nordlink verbindet unsere Windanlagen mit den Wasserkraftwerken Norwegens. „Mit der Verknüpfung der beiden Strommärkte kann erstmals eine entsprechend große Leistung aus konventionellen Kraftwerken vollständig durch Erneuerbaren Strom ersetzt werden“, sagte Schleswig-Holsteins Energiewendeminister Robert Habeck heute (3. Juli 2014). Die verlustarme
Gabriel hat eine ganzheitliche Gebäudestrategie – Wie teuer wird das Wohnen in Deutschland? Behörden-Mitteilungen 3. Juli 20143. Juli 2014 Bis zum Jahr 2050 soll der Gebäudebestand nahezu klimaneutral sein. Gabriel: Ziel ist eine ganzheitliche Gebäudestrategie - Start der ‚Energiewende Plattform Gebäude‘ (WK-intern) - Heute findet die Auftaktsitzung, der vom Bundesminister für Wirtschaft und Energie, Sigmar Gabriel, ins Leben gerufenen ‚Energiewende Plattform Gebäude‘ statt. Erstmals sind hier alle wichtigen Akteure, insbesondere aus Immobilienwirtschaft, Gewerbe und Industrie sowie die Verbraucherseite und die öffentliche Hand vertreten. Ziel des Dialogforums ist es, gemeinsam die Potenziale des Gebäudesektors bei der Energiewende zu nutzen und Herausforderungen zu meistern. Dazu sollen Handlungsfelder herausgearbeitet und erste mögliche Maßnahmen diskutiert werden. Bundesminister Gabriel: „Nur mit einer ganzheitlichen Gebäudestrategie ist es möglich, die
FDP sagt – Ja zur Erdölförderung in Mecklenburg-Vorpommern! Behörden-Mitteilungen Mecklenburg-Vorpommern Ökologie 2. Juli 20142. Juli 2014 Anlässlich der heutigen Debatte zum Thema „Onshore-Ölfeldentwicklung“ im Landtag erklärt der Generalsekretär der FDP Mecklenburg-Vorpommern, Dr. Johannes WEISE: Endlich hat auch die rot-schwarze Landesregierung erkannt, dass die Onshore-Ölfeldentwicklung in Mecklenburg-Vorpommern positiv zu begleiten ist. (WK-intern) - Die Ernsthaftigkeit ihres Vorhabens ist indes höchst zweifelhaft! Weder im Koalitionsvertrag noch in den energiepolitischen Strategiepapieren der Landesregierung ist auch nur ein Wort zum Thema zu lesen. SPD und CDU greifen eine Forderung der FDP auf, die schon seit Jahren für Erdölförderung in unserem Bundesland plädiert. Erdölförderung nach deutschen Standards bietet vielfältige Chancen für den Ausbau von Arbeitsplätzen. Die seit fast 30 Jahren im Nationalpark Wattenmeer arbeitende Bohr-
Aufbauteam für das neue Kompetenzzentrum Naturschutz und Energiewende nimmt Arbeit auf Behörden-Mitteilungen 2. Juli 2014 Ein neues "Kompetenzzentrum Naturschutz und Energiewende" soll dabei helfen, Konflikte zwischen Naturschutz und Energiewende besser zu lösen. Bundesumweltministerin Barbara Hendricks gab heute den Startschuss für das Projekt: "Wir wollen Naturschutz und Energiewende besser in Einklang bringen. Für den Ausbau der erneuerbaren Energien brauchen wir Lösungen, die den Naturschutz frühzeitig mitdenken und damit mögliche Probleme von vornherein vermeiden helfen. Dazu wollen wir mit dem Kompetenzzentrum Naturschutz und Energiewende beitragen." (WK-intern) - Bis Mitte 2015 soll ein vom Bundesumweltministerium finanziertes Aufbauteam Vorschläge für die Ausgestaltung und Ausstattung des Kompetenzzentrums erarbeiten. Erfahrungen belegen, dass der Ausbau der Erneuerbaren Energien und der Netze vor Ort nicht immer
Fracking-Verbot im Bundesbergrecht – Bundesratsinitiative auf den Weg gebracht Behörden-Mitteilungen Ökologie 2. Juli 2014 Schleswig-Holstein, Hessen und Baden-Württemberg wollen Fracking-Verbot im Bundesbergrecht – Bundesratsinitiative auf den Weg gebracht KIEL - Schleswig-Holstein, Hessen und Baden-Württemberg wollen ein bundesweites Fracking-Verbot über eine Änderung des Bundesbergrechts erreichen. (WK-intern) - Eine entsprechende Bundesratsinitiative soll im Juli unter Federführung Schleswig-Holsteins in die Länderkammer eingebracht werden. Die drei Länder verlangen auch eine Reform des Berggesetzes hin zu mehr Umweltschutz, Öffentlichkeitsbeteiligung und Transparenz. Einen entsprechenden Beschluss fasste das Kabinett gestern (1. Juli 2014) in Kiel. Schleswig-Holsteins Umweltminister Robert Habeck sagte: „Wir brauchen bei Fracking eine klare Regelung im Bundesbergrecht, um die Förderung von Erdgas und Erdöl mittels umwelttoxischer Substanzen weitreichend auszuschließen. Außerdem ist es
Schleswig-Holstein will Rückstellungen für Atomendlagerung und Abbau der Kernkraftwerke insolvenzfest machen Behörden-Mitteilungen 2. Juli 2014 KIEL - Mit einer Bundesratsinitiative will Schleswig-Holstein gemeinsam mit Hessen und Rheinland-Pfalz die Rückstellungen der Atomkraftwerksbetreiber langfristig sichern lassen. „Es kann nicht sein, dass diejenigen, die Jahrzehnte lang von der Atomkraft profitiert haben, sich eines Tages aus der Verantwortung für Abbau und Endlagerung stehlen. (WK-intern) - Deshalb muss der Bund für eine entsprechende Sicherung sorgen“, sagte Schleswig-Holsteins Energiewendeminister Robert Habeck. Der Antrag wurde unter Federführung Schleswig-Holsteins erarbeitet und soll zum 11. Juli in den Bundesrat eingebracht werden. „Zurzeit ist die Endlagersuchkommission damit befasst, für eine Million Jahre den besten Ort für eine sichere Verwahrung der atomaren Last zu finden. Die Zeiträume sind bei