Petition: Unterstützung der Bundesratsinitiative für einheitliche Netzentgelte Erneuerbare & Ökologie Verbraucherberatung 4. Februar 2017 In dem Ende Januar vom Bundeskabinett verabschiedeten Gesetzesentwurf zur Modernisierung der Netzentgeltstruktur wurde auf die versprochene bundesweite Angleichung der Netzentgelte verzichtet. (WK-intern) - Die Netzentgelte, die fast 25 Prozent des Strompreises ausmachen, weisen starke regionale Unterschiede auf, denn die Kosten des Netzausbaus werden noch immer dort getragen, wo sie anfallen. Das führt dazu, dass Stromverbraucher in Bundesländern mit einem hohen Anteil an Erneuerbare-Energien-Anlagen die höchsten Kosten für den Stromtransport zahlen, weil dort die Stromnetze ausgebaut werden müssen, die notwendig sind, um andere Teile der Bundesrepublik zu versorgen. Kosten der Energiewende fair verteilen Schleswig-Holstein und Thüringen wollen deshalb mit einer Bundesratsinitiative eine faire Verteilung der
Solarbranche hat die Talsohle durchschritten Solarenergie Verbraucherberatung 31. Januar 201731. Januar 2017 Sonnenfinsternis ist vorbei – Nachfrage zieht an (WK-intern) - Endspurt zum Jahresende hebt deutschen PV-Markt 2016 auf Vorjahresniveau Stimmung in der Solarbranche hellt sich zunehmend auf Bundesverband Solarwirtschaft erwartet erstmals seit 2012 wieder wachsenden Inlandsmarkt Nach einem jahrelangen Rückgang der Photovoltaiknachfrage in Deutschland hat die heimische Solarbranche die Talsohle inzwischen durchschritten. Ein Endspurt zum Jahresende hob die Nachfrage nach Solarstromanlagen 2016 sogar geringfügig über das Vorjahresniveau. Im letzten Jahr wurden nach Daten der Bundesnetzagentur rund 51.900 neue Solarstromanlagen mit einer Leistung von rund 1,52 Gigawattpeak (GWp) neu installiert (nach 51.000 Solarstromanlagen mit 1,46 GWp im Vorjahr 2015). „Die Sonnenfinsternis ist vorbei und die Zeichen stehen
EuPD Research hat aktuell eine Befragung zur Energiewende beim Endkunden veröffentlicht Erneuerbare & Ökologie Verbraucherberatung 23. Januar 2017 Energieversorger mit der Energiewende beim Endkunden wenig sichtbar (WK-intern) - In einer aktuellen Untersuchung von 1.000 Haushalten in Deutschland wird die geringe Aktivität der Energieversorger hinsichtlich Energiewendethemen sichtbar. Eine aktive Ansprache der privaten Haushalte zur Energiewende fand nur bei einem Siebtel der Befragten statt. Bonn. Untersuchungen von EuPD Research liefern immer wieder den Beleg, welch hohe Bedeutung der private Endkunde dem Energieversorger als Ansprechpartner bezüglich Themen der Energiewende beimisst. Das Markt- und Wirtschaftsforschungsunternehmen EuPD Research hat aktuell eine Befragung von 1.000 Haushalten dazu durchgeführt. Die Analyse zeigt, dass bislang nur jeder siebte Haushalt durch den Energieversorger aktiv zu Energiewendethemen angesprochen wurde. „Die Energieversorger
Lidl erweitert Zusammenarbeit mit Deutschem Tierschutzbund in seinem Eigenmarke-Angebot Ökologie Veranstaltungen Verbraucherberatung 20. Januar 2017 Lidl Deutschland führt als erster Händler die Premiumstufe des Tierschutzlabels "Für Mehr Tierschutz" für Frischmilch in Bayern ein (WK-intern) - 82. Internationale Grüne Woche in Berlin - Lidl präsentiert weiteren Meilenstein bei regionaler Eigenmarke "Ein gutes Stück Bayern" Lidl erweitert Zusammenarbeit mit Deutschem Tierschutzbund Tierwohl und nachhaltige Bewirtschaftung im Fokus Rund 14 Millionen Euro Mehreinnahmen für teilnehmende Landwirte Qualität und verantwortungsbewusstes Handeln haben bei Lidl oberste Priorität. Daher führt das Unternehmen ab Januar 2017 für die Frischmilch der regionalen Eigenmarke "Ein gutes Stück Bayern" die Premiumstufe des Tierschutzlabels "Für Mehr Tierschutz" des Deutschen Tierschutzbundes ein. Perspektivisch sollen alle Molkereiprodukte von "Ein gutes Stück Bayern" mit der
Nitratverschmutzung: Ohne wirksame Gegenmaßnahmen drohen regional stark steigende Wasserpreise Ökologie Verbraucherberatung 19. Januar 2017 BDEW veröffentlicht Gutachten zu Kosten der Nitratbelastung (WK-intern) - BDEW fordert verschärftes Düngerecht / Deutschland braucht Agrarwende Berlin - Wenn sich die gängige Düngepraxis jetzt nicht ändert, könnten nach Berechnungen eines BDEW-Gutachtens erhebliche Mehrkosten auf die Verbraucher zukommen: "Trinkwasser könnte in einigen Regionen um bis zu 62 Prozent teurer werden. Denn die zunehmende Verschmutzung des Grundwassers erfordert eine immer kostenintensivere Trinkwasseraufbereitung. Noch kann die Politik das Ruder herumreißen. Dafür müsste sie das Düngegesetz und die Düngeverordnung so verschärfen, dass die Nitratbelastung nachhaltig reduziert wird", sagte Martin Weyand, BDEW-Hauptgeschäftsführer Wasser/Abwasser. Wenn die bisherigen Maßnahmen der Wasserversorger nicht mehr ausreichen, wird laut Gutachten in belasteten Regionen
Die Schlussabstimmung über das EU-Kanada Freihandelsabkommen CETA im Europäischen Parlament steht kurz bevor: Ökologie Verbraucherberatung 18. Januar 2017 Derzeit ist sie für den 14./15. Februar 2017 angesetzt. (WK-intern) - Es ist also fünf vor zwölf für CETA – und wir müssen alle Kräfte bündeln, um in einem letzten Anlauf Druck auf unsere Abgeordnete zu machen, damit sie gegen dieses faule Deal stimmen! Nehmt Euch das bisschen Zeit, das es braucht, um mit Freundinnen und Freunden über CETA zu reden und sie zu ermuntern, ihre jeweiligen Europaabgeordneten in die Pflicht zu nehmen! Es ist ganz einfach – in weniger als 30 Tagen muss jeder einzelne Europaabgeordnete Position zu CETA beziehen: Daumen rauf und Ja, oder Daumen runter und Nein, oder Enthaltung im
Konzernatlas 2017 zeigt beispiellose Fusionswelle in Agrar- und Ernährungsindustrie Ökologie Verbraucherberatung 16. Januar 2017 Immer weniger Konzerne bestimmen weltweit über einen immer höheren Anteil der Lebensmittelerzeugung und Ernährung - zum Nachteil von Kleinbäuerinnen und -bauern, Landarbeiterinnen und -arbeitern sowie der regionalen Lebensmittelversorgung. (WK-intern) - Das zeigt der heute vorgestellte „Konzernatlas 2017“, eine Zusammenstellung von Fakten und Grafiken zur Agrarindustrie. Die Herausgeber - Heinrich-Böll-Stiftung, Rosa-Luxemburg-Stiftung, Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), Oxfam Deutschland, Germanwatch und Le Monde Diplomatique - warnen davor, dass die laufenden Konzentrationsprozesse im Agrarsektor die 2015 beschlossenen Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen gefährden und fordern stärkere Kontrolle im Agrar- und Ernährungsbereich. Fünf der zwölf kapitalintensivsten Übernahmen börsennotierter Konzerne in 2015 und 2016 fanden im Agrar-
57 Milliarden Euro Kosten für umweltschädliche Subventionen Behörden-Mitteilungen Ökologie Verbraucherberatung 16. Januar 2017 Abbau umweltschädlicher Subventionen stockt weiter (WK-intern) - 57 Milliarden Euro Kosten für Bürgerinnen und Bürger Die umweltschädlichen Subventionen in Deutschland sind weiterhin viel zu hoch und liegen 2012 bei nunmehr 57 Milliarden Euro. Dies zeigt eine aktuelle Studie des Umweltbundesamts (UBA). Über 90 Prozent dieser Subventionen belasten das Klima – und konterkarieren so die deutsche Umsetzung des Pariser Klimaschutzabkommens. Allein drei Milliarden Euro kostet es die Bürgerinnen und Bürger, weil der Staat das produzierende Gewerbe sowie die Land- und Forstwirtschaft bei der Strom- und Energiesteuer entlastet. Unternehmen, aber auch Verbraucherinnen und Verbraucher haben so weniger Anreiz, Energie zu sparen. „Wir leisten uns beim
Oxfam-Bericht: Acht Milliardäre besitzen so viel wie die ärmere Hälfte der Weltbevölkerung Ökologie Verbraucherberatung 16. Januar 201716. Januar 2017 Soziale Ungleichheit weit dramatischer als bisher bekannt (WK-intern) - Die weltweite soziale Ungleichheit ist deutlich dramatischer als bisher bekannt – und nimmt weiter zu: Die acht reichsten Männer der Welt besaßen im Jahr 2016 zusammengenommen 426 Milliarden US-Dollar und damit mehr als die gesamte ärmere Hälfte der Weltbevölkerung (3,6 Milliarden Menschen mit insgesamt 409 Milliarden US-Dollar). Steuervermeidung von Konzernen stoppen! Die Konzentration von Reichtum in den Händen weniger nimmt ständig zu. Das hängt auch mit der Steuervermeidung internationaler Konzerne zusammen. Wir brauchen endlich eine Politik, die Menschen statt Profite in den Mittelpunkt stellt und der extremen Ungleichheit entgegenwirkt! Mehr lesen Das geht aus dem Bericht „An
CETA kann noch verhindert werden! Ökologie Verbraucherberatung 15. Januar 2017 Volksbegehren gegen CETA (WK-intern) - Zur Verhandlung vor dem bayerischen Verfassungsgericht über die Zulassung des Volksbegehrens gegen CETA am Montag erklärt Sigi Hagl, Landesvorsitzende der GRÜNEN Bayern: CETA kann noch verhindert werden! Wir unterstützen von Beginn an die Initiative für ein Volksbegehren gegen CETA. Wir sind zuversichtlich, dass der bayerische Verfassungsgerichtshof am Montag den Weg frei machen wird für das Volksbegehren. Damit könnte die Staatsregierung verpflichtet werden, im Bundesrat gegen die Unterzeichnung des Handelsabkommens zu stimmen. CETA bedroht unsere Erfolge im Umwelt- und Verbraucherschutz, ermöglicht Gentechnik durch die Hintertür und öffnet den Markt für große Agrarkonzerne. Die Verlierer des Abkommens sind die bäuerliche Landwirtschaft,
Erneute Klarstellung: Jeder Mitgliedstaat muss CETA einseitig kündigen können Ökologie Verbraucherberatung 13. Januar 201713. Januar 2017 CETA: Bundesverfassungsgericht lässt vorläufige Anwendung laufen, endgültige Entscheidung steht noch aus (WK-intern) - Wie gestern (12. Januar) bekannt wurde, hat das Bundesverfassungsgericht mit einem Beschluss vom 7. Dezember 2016 mehrere Eilanträge mit dem Ziel, die vorläufige Anwendung von CETA zu stoppen, abgelehnt. Das Gericht spricht mit seinem Urteil der Bundesregierung und der EU-Kommission das Vertrauen aus, dass seine im Oktober 2016 festgelegten Auflagen tatsächlich eingehalten werden. Die Entscheidung im Hauptsacheverfahren, ob CETA verfassungskonform ist, muss das Gericht noch treffen. Mehrere Klägerparteien, darunter auch das von 125.000 Menschen unterstützte Verfassungsbeschwerde-Bündnis „Nein zu CETA“, das von Mehr Demokratie, foodwatch und Campact getragen wird, hatten moniert, dass
Germanwatch lobt Nachhaltigkeits-Agenda 2030 der Bundesregierung Ökologie Verbraucherberatung 11. Januar 2017 Bundesregierung macht sich mit Neuauflage ihrer Nachhaltigkeitsstrategie an Umsetzung der UN-Ziele für nachhaltige Entwicklung (WK-intern) - Germanwatch und Stiftung Zukunftsfähigkeit loben klare Orientierung an Hauptzielen der Agenda 2030, sehen aber Defizite mit Blick auf konkrete Maßnahmen. Berlin - Heute hat das Bundeskabinett nach einem mehrstufigen Konsultationsprozess eine Neuauflage der Deutschen Nachhaltigkeitsstrategie auf den Weg gebracht. Die erste Bewertung des 260-Seiten-Papiers durch die Umwelt- und Entwicklungsorganisation Germanwatch und die Stiftung Zukunftsfähigkeit fällt trotz einiger Schwachpunkte grundsätzlich positiv aus: „Wir sehen gute Signale und verbesserte Prozesse rund um die Nachhaltigkeitsstrategie, aber auch Defizite", sagt Klaus Milke, Vorsitzender von Germanwatch und der Stiftung Zukunftsfähigkeit. "Positiv ist,