Die deutsche Wirtschaft ist im dritten Quartal 2019 knapp an einer Rezession vorbeigeschrammt Erneuerbare & Ökologie Mitteilungen Technik 28. November 2019 Industriestromnachfrage beeinflusst Strompreisniveau (WK-intern) - Die deutsche Wirtschaft ist im dritten Quartal 2019 entgegen der Erwartungen leicht gewachsen und damit knapp an einer Rezession vorbeigeschrammt. Allerdings ist nach Jahren des Aufschwungs das Wachstum des Bruttoinlandsprodukts in den vergangenen Quartalen deutlich zurückgegangen. Auch der Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung hat in seinem jüngsten Jahresgutachten Molltöne angeschlagen und die Wachstumsprognose deutlich nach unten korrigiert. Globale Handelskonflikte, eine schwächelnde Weltkonjunktur, durch Klimaschutzmaßnahmen motivierte industrielle Transformationsprozesse, sowie die ungewisse Brexit-Perspektive sorgen für Verunsicherung und trüben den kurz- und mittelfristigen Konjunkturausblick ein. Schlüsselbranchen in der deutschen Wirtschaft, wie der Automobil- und Maschinenbau sowie die Elektro- und Chemieindustrie, bekommen
Studie: Bevölkerung wünscht sich mehr Aufklärung über Strahlungsschutz Behörden-Mitteilungen Forschungs-Mitteilungen Ökologie Verbraucherberatung 28. November 2019 Strahlenbewusstseinsstudie des BfS: Bevölkerung wünscht sich mehr Aufklärung Ist es gefährlicher, mit dem Handy zu telefonieren oder neben einem Mobilfunkmast zu stehen? Was ist Radon und wie gefährlich ist es? Wie schützt man sich vor Sonnenstrahlung? Diese und andere Fragen hat das BfS 2000 Personen für die Studie „Was denkt Deutschland über Strahlenschutz?“ gestellt. (WK-intern) - Anlässlich seines 30-jährigen Bestehens will das BfS wissen, was die Deutschen über die Strahlung wissen, um zu entscheiden, wo noch mehr Aufklärung von Nöten ist. BfS-Präsidentin Inge Paulini stellte die Studie am Mittwoch anlässlich eines Festaktes zum 30-jährigen Bestehen des BfS zusammen mit Umwelt-Staatssekretär Jochen Flasbarth vor. Paulini: „30 Jahre nach
Milliardenpoker statt Klimaschutz, Verschleppung des Kohleausstiegs, Sabotage des Windenergieausbaus Ökologie Verbraucherberatung Windenergie 28. November 2019 Greenpeace-Kletterer protestieren im Tagebau Garzweiler gegen Verschleppung des Kohleausstiegs (WK-intern) - Keine Abschaltungen in Sicht - Milliardenpoker statt Klimaschutz Am Vortag des globalen Klimastreiks und wenige Tage vor Beginn der UN-Klimakonferenz protestieren 60 Aktivistinnen und Aktivisten von Greenpeace im RWE-Braunkohletagebau Garzweiler gegen weitere Verzögerungen beim Abschalten klimaschädlicher Kohlekraftwerke. Seit den frühen Morgenstunden fordern die Klimaschützer auf einem 96 Meter hohen Schaufelradbagger mit einem 60 Quadratmeter großen Banner: "Klimakrise: Kohle abschalten!" Vor dem Bagger entrollten sie ein weiteres Banner mit dem Spruch: "Kohle muss im Boden bleiben!" Über zehn Monate nach Vorlage des von Greenpeace mitgetragenen Kohlekompromisses hat Wirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) auch bei
Monitoringbericht 2019 der Bundesnetzagentur und des Bundeskartellamtes Behörden-Mitteilungen Erneuerbare & Ökologie Solarenergie Technik Windenergie Wirtschaft 27. November 2019 Die Bundesnetzagentur und das Bundeskartellamt haben heute ihren gemeinsamen jährlichen Monitoringbericht über die Entwicklungen auf den deutschen Elektrizitäts- und Gasmärkten veröffentlicht. (WK-intern) - Derzeit keine Marktbeherrschung bei der Stromerzeugung festzustellen Andreas Mundt, Präsident des Bundeskartellamtes: „Die Marktanteile der fünf großen Stromerzeuger sind seit Jahren rückläufig. Obwohl derzeit keine hinreichenden Anzeichen für eine Marktbeherrschung bei der Stromerzeugung festzustellen sind, müssen wir die Entwicklungen auf diesem Markt nicht zuletzt aufgrund der Auswirkungen der Energiewende aber weiter eng beobachten. Marktbeherrschung kann etwa in Zeiten, in denen der Wind nicht weht und die Sonne nicht scheint, wieder ein wichtiges Thema sein.“ Bei insgesamt rückläufigen Marktanteilen der größten fünf
EU-Kohlelager werden für nachkommende Generationen erhalten Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen Ökologie Technik 27. November 2019 Der beispiellose Rückgang des europäischen Kohleabbaus macht den großen Unterschied zwischen den EU-Regionen deutlich. (WK-intern) - Langsamere Einführung der erneuerbaren Energien in Mittel- und Osteuropa verhindern noch den Kohleabbau einzuschränken. Die europäische Kohlekraftleistung ging im ersten Halbjahr 2019 um 19% zurück und wird im zweiten Halbjahr voraussichtlich 23% erreichen. Laut der von CarbonBrief in dieser Woche veröffentlichten Analyse ist etwa die Hälfte des Rückgangs auf den Ausbau erneuerbarer Energiequellen und der Rest auf die Umstellung auf Gas zurückzuführen. Während Westeuropa den positiven Wandel vorantreibt, folgen Länder in Mittel- und Osteuropa nur langsam. The unprecedented decline in Europe’s coal output highlights vast differences between regions. Slow
Mit Power to Gas zum Energienetz der Zukunft Ökologie Solarenergie Technik Techniken-Windkraft Windenergie Wirtschaft 27. November 2019 Zentraler Eckpfeiler einer nachhaltigen Energieversorgung in allen Sektoren ist Wasserstoff, der überall dort einsetzbar ist, wo Energie benötigt wird (WK-intern) - Als zentraler Eckpfeiler kann Wasserstoff die nachhaltige Energieversorgung in Deutschland unterstützen. Mit diesem Energieträger lassen sich vergleichsweise rasch CO2-Emissionen mindern – und das nicht nur im Verkehr, sondern überall dort, wo Energie benötigt wird. Die vorhandene Gasinfrastruktur spielt hierbei eine entscheidende Rolle. Sie bietet ideale Voraussetzungen, steigende Wasserstoffmengen aufzunehmen, zu speichern, zu transportieren und zu verteilen. Bereits heute können bis zu zehn Volumenprozent Wasserstoff in das bestehende Erdgasnetz eingespeist werden. In einem nächsten Schritt soll diese Menge auf 20 Prozent erhöht werden. Perspektivisch können
KIT will mit 1,5 MW Batterie-Großspeicher die Netzstabilisierung bei Dunkelflaute in die Zukunft führen Forschungs-Mitteilungen Solarenergie Technik Techniken-Windkraft Windenergie 27. November 2019 Optimierte Großspeicher für das Energiesystem der Zukunft (WK-intern) - KIT entwickelt kostengünstige und massentaugliche Energiespeichersysteme für ein flexibles Stromnetz Zwei seriennahe Großspeicher ergänzen ab sofort die Forschungsinfrastruktur Energy Lab 2.0 des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT). Mit einem neuen Lithium-Ionen-Speicher zur kurzfristigen Netzstabilisierung sowie einem neuen Redox-Flow-Speicher für längere Speicherperioden testen die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler ein optimiertes Steuersystem. Bei einer zunehmend dezentralen und schwankenden Energieerzeugung durch erneuerbare Energien ist der Aufbau von Speicherkapazitäten zur Netzstabilisierung eine zentrale Herausforderung. Mit den seriennahen Prototypen zweier Energiespeichersysteme samt optimiertem Steuersystem demonstriert das KIT dafür seriennahe Standardlösungen: Im Energy Lab 2.0 – einer großskaligen Energieforschungsinfrastruktur am KIT –
AEE: Schleswig-Holstein und Baden-Württemberg sind Vorreiter im Bundesländervergleich Erneuerbare Energien Behörden-Mitteilungen Bioenergie E-Mobilität Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen Ökologie Solarenergie Windenergie 27. November 2019 Bundesländervergleich Erneuerbare Energien: Schleswig-Holstein und Baden-Württemberg sind Vorreiter (WK-intern) - Neue Studie zeigt Stärken und Schwächen der Bundesländer beim Ausbau der Erneuerbaren Energien. Das ist das Ergebnis des heute veröffentlichten Bundesländervergleichs, den das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin) und das Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg (ZSW) im Auftrag von und in Kooperation mit der Agentur für Erneuerbare Energien (AEE) zum sechsten Mal erstellt haben. Die Analyse bewertet auf Basis von 61 Indikatoren die politischen Anstrengungen und Erfolge der Länder bei der Nutzung von Erneuerbaren Energien sowie beim damit verbundenen wirtschaftlich-technischen Wandel. Dabei zeigt sich, dass in allen Bundesländern noch Verbesserungsmöglichkeiten in
Windkraftpionier WEB knackt die 500MW Marke mit Windenergieanlagen, PV-Anlagen und Kleinwasserkraftwerken Bioenergie Finanzierungen Solarenergie Windenergie Windparks Wirtschaft 27. November 2019 500 Megawatt Grenze überschritten: Nächster Meilenstein für WEB Windenergie AG (WK-intern) - Historische Schallmauer bestätigt erfolgreichen Wachstumskurs Die Erfolgsmeldung kam Mitte November aus Übersee: Alle fünf Anlagen des W.E.B-Windparks Albert/Wisokolamson in New Brunswick, Kanada, produzieren sauberen Strom. Das Besondere daran: Der Waldviertler Windkraftpionier durchbrach damit die 500 MW-Grenze an Kraftwerksleistung. Ermöglicht wird dies durch mittlerweile 244 Windenergieanlagen, 25 PV-Anlagen und drei Kleinwasserkraftwerke, die an 102 Standorten in Österreich, Deutschland, Tschechien, Frankreich, Italien, Kanada und den USA saubere, regionale Energie für 820.000 Menschen pro Jahr produzieren und somit jährlich über 860.000 Tonnen CO2 einsparen. 2019 markiert damit auch ein ganz besonderes Jahr in der W.E.B-Geschichte:
Wie nach dem Auslaufen der EEG-Förderung Projektfinanzierungsmodelle aussehen können Erneuerbare & Ökologie Solarenergie Veranstaltungen Windenergie 27. November 2019 Power Purchase Agreements: Veranstaltung zum Thema in Hamburg (WK-intern) - Am Donnerstag, den 28. November 2019, wird Ørsted an einer Informationsveranstaltung mit dem Schwerpunkt Power Purchase Agreements teilnehmen. Veranstalter ist das Euroforum. Unter dem Veranstaltungstitel „POST-EEG Vermarktung 2.0“ treffen sich am 28. und 29. November 2019 Vertreter der deutschen Energiewirtschaft in Hamburg, um sich darüber auszutauschen, wie nach dem Auslaufen der EEG-Förderung Projektfinanzierungsmodelle aussehen können. Dabei spielt vor allem das Modell der Power Purchase Agreements (PPA) eine Rolle. Wie bestimmt sich der PPA-Preis? Wie lauten die Bewertungsstellschrauben eines guten Abnahmevertrags? Das sind nur ein paar der Fragen, die in Hamburg diskutiert werden. Volker Malmen, Geschäftsführer von Ørsted
Megawatt-Teststand für Überspannungen von dezentralen EE-Anlagen Bioenergie Dezentrale Energien Forschungs-Mitteilungen Solarenergie Technik Techniken-Windkraft Windenergie 26. November 2019 Dezentrale Stromerzeugung: Neuer Megawatt-Teststand für Überspannungen (WK-intern) - Um für die gestiegenen Anforderungen an dezentrale Stromerzeugungsanlagen eine Prüfumgebung bereitzustellen, hat das Fraunhofer IEE in Kassel sein Testzentrum SysTec um einen Teststand für kurzzeitige Überspannungen erweitert. Mit dieser Prüfeinrichtung kann das dynamische Verhalten von Wind- und Photovoltaik-Anlagen, Blockheizkraftwerken oder Biogasanlagen bei kurzzeitigen, im Verbundnetz auftretenden Spannungsüberhöhungen vermessen werden. Seit der Aktualisierung der Netzanschlussrichtlinien im Herbst 2018 ist das Durchfahren von Überspannungen für neu installierte Anlagen auch in Regional- und Ortsnetzen vorgeschrieben. „Dezentrale Stromerzeugungsanlagen müssen für den sicheren Netzbetrieb verlässlich auf Störungen reagieren“, erklärt Dr. Philipp Strauß, stellvertretender Institutsleiter und Bereichsleiter Anlagentechnik und Verteilungsnetze am Fraunhofer
Delegation für Stadtentwicklung, Umwelt- und Ressourcenschutz fliegt nach Indien Behörden-Mitteilungen Erneuerbare & Ökologie Ökologie Solarenergie Technik 26. November 2019 Delegationsreise des Ausschusses für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung nach Indien (WK-intern) - Eine Delegation des Ausschusses für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung reist vom 1. bis 7. Dezember 2019 nach Indien. Zu den Schwerpunkten deutscher Entwicklungszusammenarbeit (EZ) mit Indien gehören der Ausbau Erneuerbarer Energien, die nachhaltige Stadtentwicklung sowie der Umwelt- und Ressourcenschutz. Dementsprechend wird die Delegation, parallel zu den zeitgleich stattfindenden Regierungsverhandlungen, politische Gespräche mit Vertretern des Parlamentsausschusses für Energie sowie Vertretern der Regierung (u.a. mit dem Energieminister und dem Wasserminister) zur Weiterentwicklung dieser EZ-Schwerpunkte führen. Die Delegation wird dazu das Baramati Photovoltaik-Solarkraftwerk und das mit BMZ-Mitteln geförderte Vorhaben Sahaja Organics zum ökologischen Landbau