Gabriel wirbt für verstärkte Zusammenarbeit im Umwelt- und Energiebereich mit China Behörden-Mitteilungen Ökologie 23. April 2014 Bei seiner Reise nach China vom 21. - 24. April hat Bundesminister Sigmar Gabriel die Chancen einer verstärkten Zusammenarbeit insbesondere im Umwelt- und Energiebereich betont. Er sehe in den Reformplänen Chinas in eine Riesenchance für deutsche Unternehmen. China habe erkannt, dass sein Wachstumsmodell der letzten Jahre an seine Grenzen gestoßen sei, so der Minister. (WK-intern) - Angesichts vergifteter Gewässer und massiver Luftverschmutzung sei klar, dass mehr Energiesparen, Energieeffizienz und Emissionsminderung nötig seien. „Deswegen glaube ich, ist es eine Überlebensfrage der chinesischen Volkswirtschaft, in ein nachhaltiges und umweltschonendes Wachstum zu investieren“, sagte Sigmar Gabriel. Auch der Vorsitzende der chinesischen Reformkommission (NDRC), Xu Shaoshi, schlug
GRÜNE LIGA Umweltgruppe Cottbus: Landesregierung missachtet Braunkohlenausschuss Mitteilungen Ökologie 23. April 2014 Vertagung der Sitzung beantragt Cottbus - Fünf Mitglieder des Brandenburgischen Braunkohlenausschusses haben gestern nachmittag eine Vertagung der Sitzung beantragt, die am kommenden Montag eine Stellungnahme zum Braunkohlenplan Welzow-Süd II abgeben soll. (WK-intern) - Sie werfen der Landesregierung vor, den Ausschuss zu missachten und kritisieren die heutige Unterzeichnung eines Vertrages mit Vattenfall, wenige Tage vor der Sitzung. "Die Art und Weise, wie die Sitzung angesetzt wurde, ist ein Skandal. Ehrenamtliche Ausschussmitglieder sollen 3500 Seiten in kleinster Schrift in 27 Tagen (inklusive Osterfeiertage) durcharbeiten, ein Teil der Unterlagen erreichte uns verspätet und wenige Tage vor der Sitzung erfahren wir, dass ein Vertrag mit Vattenfall bereits vorher
Biodiversitätsforschung: Menschliche Landnutzung treibt Veränderungen der Böden voran Forschungs-Mitteilungen Ökologie 23. April 2014 Rostocker Forschungsprojekt zu Bodenkrusten wird durch Deutsche Forschungsgemeinschaft gefördert Der Biologe Professor Ulf Karsten vom Institut für Biowissenschaften und der Bodenkundler Professor Peter Leinweber von der Agrar-und Umweltwissenschaftlichen Fakultät der Universität Rostock haben einen „großen Fisch“ an Land gezogen. (WK-intern) - Sie sind durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) geadelt worden und nun eingebunden in das nationale Schwerpunktprogramm (SPP 1374 - Biodiversitäts-Exploratorien) zur Biodiversitätsforschung. Das bedeutet für Rostock im Klartext: 500.000 Euro Forschungsgeld, das zwei neue Stellen ermöglicht und eine gute Ausstattung für Feldarbeit und Analysen im Labor. „Wir starten mit unseren Forschungen im Mai, sammeln zunächst in der Schorfheide biologische Bodenkrusten, die dann
2015 kommt neue EU-Richtline für Treibhausgase Behörden-Mitteilungen Ökologie 22. April 201422. April 2014 Am 12. März 2014 hat das Europäische Parlament endgültig über den Vorschlag für eine stärkere Regulierung für fluorierte Treibhausgase abgestimmt. EU Reducing Emissions of Fluorinated Greenhouse Gases from Electronic and Electrical Products (WK-intern) - On 12 March 2014 the European Parliament (1) had a final vote on the proposal for a stronger regulation on fluorinated greenhouse gases (F-gases). As a consequence, a tighter legislation will shortly be published which affects refrigerators and freezers containing F-gases. It is expected that placing on the EU market would be prohibited starting from 1 January 2015. F-gases are powerful contributors to global warming as they act as
UMBO: Umweltschonend und Kostensenkend beim Bau von Offshore-Windparks Offshore Ökologie Techniken-Windkraft Windenergie Windparks Wirtschaft 22. April 2014 Premiere in der Offshore-Windindustrie: Gemeinsame Umweltuntersuchungen - Kosten senken und Umwelt schonen Hamburg. Erstmals führen Errichter deutscher Offshore-Windparks gemeinsam eine mehrjährige Umweltuntersuchung in einem großen Meeresgebiet durch. (WK-intern) - Das Joint Venture wird nicht nur die Projektkosten der teilnehmenden Offshore-Windparks senken, sondern entlastet darüber hinaus auch die Umwelt. Die beteiligten Unternehmen DONG Energy, E.ON und STRABAG OW EVS teilten heute mit, dass eine eigens gegründete Gesellschaft mit dem Namen UMBO (Umweltuntersuchung Nördlich Borkum) GmbH ein insgesamt sieben Jahre laufendes Untersuchungsprogramm in einem bis zu 4.300 km2 großen Gebiet nördlich der ostfriesischen Inseln durchführt. Alle drei Unternehmen planen, entwickeln oder bauen hier entsprechende Projekte
Greenpeace findet Agrargifte im Bienen-Pollen Ökologie 17. April 2014 Ein neuer Greenpeace-Report über das Sterben der Bienen Leverkusen - Gegen die Produktion und Verwendung bienengefährdender Pestizide protestieren Greenpeace-Aktivisten gestern vor dem Bayer-Hauptsitz in Leverkusen. (WK-intern) - Auf einem 17 mal 10 Meter großen Fotobanner am Gebäude fordern Bienen den Chemiekonzern auf: „Stop killing us!“. Anlass für den Protest sind Gift-Funde in Bienen-Pollen, darunter auch Pestizide von Bayer. Ein neuer Greenpeace-Report fasst die EU-weite Untersuchung zusammen (http://bit.ly/1gyaLiM). „Diese Gifte tragen mit Sicherheit zum Bienensterben bei“, sagt Dirk Zimmermann, Landwirtschaftsexperte von Greenpeace. „Wir brauchen dringend ein gesetzliches Vollverbot für bienengefährdende Pestizide.“ Der Greenpeace-Report „Gift im Bienengepäck“ basiert auf 107 Pollenproben aus dem Jahr 2013, die
Klimaschutz und die Energiewende im Städtebau Forschungs-Mitteilungen Ökologie 16. April 201415. April 2014 Städtebaurecht aktuell: Umsetzung von Maßnahmen des Klimaschutzes im Städtebau Terminhinweis: Difu-Seminar, 16. - 17. Juni 2014 in Berlin (WK-intern) - Die Erfordernisse des Klimaschutzes und der Energiewende stellen die Städte vor neue Herausforderungen. Dabei handelt es sich um eine komplexe Aufgabe, die Maßnahmen aus zahlreichen Fachressorts erfordert. Zu den damit angesprochenen Handlungsfeldern gehören auch die Bauleitplanung und der Städtebau ganz allgemein. Wichtige Weichenstellungen für den Energieverbrauch werden hier gesetzt. Zudem sind die planungsrechtlichen Voraussetzungen für die Erzeugung, Speicherung und Nutzung erneuerbarer Energien zu gestalten. Dabei sind die Anforderungen aus dem Energiefachrecht wichtige Rahmenbedingungen, die es zu beachten gilt. Mit dem Seminar sollen die Gestaltungsmöglichkeiten
UBA-Studie weist Weg für treibhausgasneutrales Deutschland Forschungs-Mitteilungen Ökologie 16. April 201415. April 2014 Ambitionierte Politik für ein verträgliches Weltklima Die Treibhausgasemissionen müssen deutlich und zeitnah sinken. (WK-intern) - Dies zeigt der aktuelle Bericht des Weltklimarats, der heute veröffentlicht wurde. Dies ist aber nur mit sehr ambitionierten Klimaschutzmaßnahmen möglich, die rasch greifen. Käme es in den kommenden zehn Jahren dagegen zu keinen deutlichen Minderungsmaßnahmen, ließen sich die negativen Risiken des Klimawandels kaum abwehren. Notwendig ist ein tiefgreifender technologischer, ökonomischer und institutioneller Wandel hin zu einer kohlenstoffarmen Wirtschaft. Wie dieser erfolgen könnte, zeigt die neue Studie „Treibhausgasneutrales Deutschland im Jahr 2050“ des Umweltbundesamtes. Thomas Holzmann, amtierender Präsident des UBA: „Ein treibhausgasneutrales Deutschland mit einem jährlichen Pro-Kopf-Ausstoß von einer
Speed, cost and capacity hurdles for climate change battle Forschungs-Mitteilungen Ökologie 15. April 2014 Energy expert and deputy president of the Institution of Chemical Engineers (IChemE), professor Geoff Maitland, is urging governments to show collective leadership and commit resources to defeat the damage being caused by climate change. (WK-intern) - Professor Maitland’s comments follow publication of the Intergovernmental Panel on Climate Change’s (IPCC) third report: Climate Change 2014: Mitigation of Climate Change1, which has called for a major shift towards renewable energy and increase the use of natural gas to help bridge the transition away from fossil fuels. However, Maitland estimates that – taking a realistic view of the rate at which renewable energies can be
Braunkohlentagebau: Ministerium antwortet mit einem inhaltsleeren Brief Ökologie 14. April 2014 Notwendigkeit geplanter Tagebaue hinterfragt - Christoffers hat keine Antworten Cottbus - Die Initiative „Bürger für die Lausitz – Klinger Runde“ und der Umweltverband GRÜNE LIGA fordern von Wirtschaftsminister Ralf Christoffers Antworten auf ihre Fragen zur Notwendigkeit des Braunkohlentagebaues Jänschwalde-Nord. (WK-intern) - Das Ministerium hat elf konkrete schriftlich übermittelte Fragen mit einem inhaltsleeren Brief beantwortet. „Mit diesem Vorgehen erweist sich die viel zitierte vierte Säule der Energiestrategie, die Akzeptanz, lediglich als leeres Versprechen“ sagt Thomas Burchardt, Sprecher der „Klinger Runde“ „Einerseits lesen die Betroffenen, dass CO2-Abscheidung und -verpressung in Deutschland keine Perspektive hat. Warum sollen die Bewohner von Grabko, Kerkwitz und Atterwasch dann weiter
BEE: Deutschland muss wieder Vorreiter im Klimaschutz werden Mitteilungen Ökologie 13. April 2014 Der Bundesverband Erneuerbare Energie (BEE) fordert die Bundesregierung anlässlich der heutigen Vorlage des dritten Teils des Weltklimaberichts auf, wieder zu einem Vorreiter in der nationalen und internationalen Klimaschutzpolitik zu werden. „Der Weltklimarat weist eindringlich darauf hin, dass eine Anpassung an den Klimawandel nicht reicht. Wir müssen aktiv gegen die Erwärmung vorgehen, wenn wir noch mehr Unwetter, Dürren und einen weiteren Anstieg der Meeresspiegel und damit viel menschliches Leid verhindern wollen“, sagt der stellvertretende BEE-Geschäftsführer Harald Uphoff. (WK-intern) - Der BEE unterstützt den Weltklimarat IPCC in seiner Empfehlung, die Erneuerbaren Energien stärker auszubauen. Die vom IPCC genannten Alternativen Atomkraft und Abscheidung von Kohlendioxid
EEG-Beschluss beendet bürgergetragene Energiewende und Klimaschutzpolitik Erneuerbare & Ökologie Ökologie 12. April 2014 Mit diesem EEG sind NRW-Ausbauziele nicht zu erreichen Gemeinsame Pressekonferenz von LEE NRW, BUND NRW und der BürgerWIND Westfalen eG zu den Folgen der EEG-Novelle für Nordrhein-Westfalen LEE-Vorsitzender Düser: „Die Ziele der Landesregierung zum Ausbau der Erneuerbaren Energien sind mit diesem EEG-Entwurf aus Berlin nicht zu erreichen“ Investitionen in Höhe von neun Milliarden Euro stehen auf dem Spiel BUND-Geschäftsleiter Jansen: EEG- Novelle ist Gift für den Klimaschutz in NRW Johannes Lackmann von der BürgerWIND Westfalen zum EEG-Beschluss: „Ein deutlicheres Zeichen, dass man die bürgergetragene Energiewende beenden will, hätte aus Berlin nicht kommen können.“ Appell an Landesregierung und NRW-Bundestagsabgeordnete, sich im weiteren Gesetzgebungsverfahren für deutliche Änderungen einzusetzen (WK-intern)