Brasilien und Deutschland bekennen sich zur globalen Energiewende Erneuerbare & Ökologie Ökologie 24. August 2015 Erstes Schwellenland sichert Umstieg auf Erneuerbare im Laufe des Jahrhunderts zu (WK-intern) - Germanwatch begrüßt unerwartet deutliches klimapolitisches Signal aus brasilianisch-deutscher Regierungserklärung Bonn/Brasilia - Am Abend (20. August 2015) mitteleuropäischer Zeit haben Brasilien und Deutschland eine gemeinsame Regierungserklärung zu Klimaschutz veröffentlicht. "Die Erklärung setzt ein wichtiges Signal vor dem Pariser Klimagipfel", sagt Christoph Bals, Politischer Geschäftsführer von Germanwatch. "Zum ersten Mal konkretisieren ein Industrie- und ein Schwellenland gemeinsam die Vision des 2-Grad-Limits. Im Laufe des Jahrhunderts sollen die Energiesysteme in ihren Ländern auf Basis von Erneuerbaren Energien dekarbonisiert sein. Deutschland hat zudem zugestimmt, dass die reichen Länder die ärmeren bei solchen Transformationen unterstützen sollen."
Trinkwasserversorger investieren Milliarden in Infrastruktur Mitteilungen Ökologie 24. August 2015 Neue BDEW-Zahlen zu Investitionen der Wasserwirtschaft 2013/2014: BDEW: Investitionsquote weit über dem Durchschnitt anderer Branchen Berlin - Die deutsche Trinkwasserversorgung investierte im Jahr 2013 fast 2,4 Milliarden Euro in die kontinuierliche Instandhaltung ihrer Anlagen und in den Ausbau und die Erneuerung ihrer Infrastruktur. Für 2014 weisen die Prognosewerte einen Anstieg auf rund 2,5 Milliarden Euro aus. "Damit investieren die Versorgungsunternehmen der Wasserwirtschaft einen überdurchschnittlich großen Anteil ihres Umsatzes in Anlagen und Netze, was sie zu einem bedeutenden beschäftigungs- und umweltpolitischen Motor des Mittelstands macht", sagte Martin Weyand, BDEW-Hauptgeschäftsführer Wasser/Abwasser heute in Berlin. Der Investitionsanteil der Wasserversorgung macht nach BDEW-Angaben zurzeit rund 19 Prozent
VSE: UREK-S setzt ein wichtiges Signal zugunsten der Wasserkraft Erneuerbare & Ökologie Ökologie Technik 22. August 2015 Der Verband Schweizerischer Elektrizitätsunternehmen (VSE) begrüsst die Bemühungen der Kommission für Umwelt, Raumplanung und Energie des Ständerats (UREK-S), konkrete Massnahmen zur Stärkung der Wasserkraft zu ergreifen. (WK-intern) - Dies ist ein wichtiges Signal der Mitglieder der UREK-S zugunsten der erneuerbaren Energieressource Nummer 1 der Schweiz. Mit beinahe 60 Prozent Anteil an der Stromproduktion ist die Wasserkraft das Rückgrat der Schweizer Stromversorgung. Doch aufgrund zahlreicher globaler Marktverzerrungen ist sie wirtschaftlich stark unter Druck geraten. Die UREK-S anerkennt mit dem Beschluss, die bestehende Schweizer Wasserkraft zu unterstützen, deren zentrale Bedeutung für die Schweizer Versorgungssicherheit und die Umsetzung der Energiestrategie 2050. Sie anerkennt damit insbesondere auch
KWK als Eckpfeiler der Energiewende wird weiter vernachlässigt Erneuerbare & Ökologie Ökologie Technik 22. August 2015 Geplante Novelle des Kraft-Wärme-Kopplungs-Gesetzes bleibt hinter den Erfordernissen zurück. (WK-intern) - Für den Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) genügt der Entwurf für die Novelle des Kraft-Wärme-Kopplungs-Gesetzes (KWK-Gesetz) nicht den Erfordernissen der Energiewende. „Dieses Gesetz schraubt das Ausbauziel der umweltfreundlichen Strom- und Wärmeerzeugung herunter. Das große Potential der Kraft-Wärme-Kopplung für den Klimaschutz wird verschenkt“, sagte Werner Neumann, Energie-Experte beim BUND. Neumann kritisierte, dass vor allem kleinere dezentrale KWK-Anlagen nicht ausreichend gefördert würden. Insbesondere solle künftig die Eigenstromnutzung aus KWK – wie zum Beispiel bei Krankenhäusern oder Gewerbebetrieben –nicht mehr gefördert, andererseits jedoch durch die EEG-Umlage belastet werden. „Was hier als KWK-Förderung verkauft
AKW Gundremmingen: Block C 1300 Megawatt muß vom Netz Mitteilungen Ökologie 22. August 201522. August 2015 Der Betreiber RWE, sowie die bayrische Atomaufsicht suchten schon beim Netzbetreiber Amprion die Ursache Die Störfälle am laufenden Band sind nicht zu erklären, es sei denn der Kot von einem Vogel ist eine ernst zu nehmende Erklärung Doch wie sicher sind dann die deutschen Atommeiler? Beginn der Pressemitteilung Welle am Generator wird nach Störung im Stromnetz neu ausgewuchtet (WK-news) - Block C des Kernkraftwerks Gundremmingen wird am Freitag (21. August) voraussichtlich für einige Stunden vom Netz gehen. Grund sind Wartungsarbeiten am Generator, die nach einer Störung im Höchstspannungsnetz erforderlich geworden sind. Am frühen Dienstagmorgen (18. August) kam es zum kurzzeitigen Ausfall einer
Japanischer Atommeiler sendai lässt sich nicht hochfahren Ökologie 22. August 2015 Probleme beim Hochfahren des AKW Sendai (WK-intern) - Gemeinsam mit unserer Partnerorganisation Friends of the Earth Japan fordern wir die Abschaltung und den Umstieg auf kostengünstigere Erneuerbare Energie. Der japanische Atomkraftwerkesbetreiber Kyushu Electric teilte mit, dass es beim Wiederanfahren des seit 2011 stillstehenden Reaktor 1 im AKW Sendai zu einer Panne im Sekundärkreislauf gekommen ist. Es scheint, dass Meerwasser durch ein Loch im Kondensator in den Kühlkreislauf eingetreten ist, dadurch wurde die geplante Leistungssteigerung des Reaktors vorerst gestoppt. Die Probleme beim Wiederanfahren des Reaktors waren laut Ingenieuren genauso vorhersehbar wie die Probleme, die bei einem starken Ausbruch des Vulkans Sakurajima, der nur 50 Kilometer
Klimaforscher warnen vor Folgen der Luftverschmutzung in Westafrika Ökologie 22. August 2015 Westafrika gehört zu den Regionen mit dem schnellsten Bevölkerungswachstum der Welt: (WK-intern) - 340 Millionen Menschen leben dort, mehr als 800 Millionen werden es Mitte des Jahrhunderts sein. Mit Industrialisierung und Urbanisierung nimmt auch der Ausstoß an Spurengasen und Partikeln rapide zu. Vor den Risiken der Luftverschmutzung über den Städten Westafrikas warnt nun ein internationales Wissenschaftlerteam um Peter Knippertz vom Karlsruher Institut für Technologie (KIT). Auswirken könnte sie sich unter anderem auf das regionale Klima. Für ein besseres Verständnis der Prozesse sei intensivere Forschung dringend erforderlich. Ihre Studie stellen die Wissenschaftler nun in Nature Climate Change vor. Die Atmosphäre über Westafrika sei
Firmengelände naturnah gestalten: Broschüre und Film zeigen, wie es funktioniert Forschungs-Mitteilungen Ökologie 22. August 201522. August 2015 Unternehmen, die ihre Betriebsgelände naturnäher gestalten möchten, können jetzt auf neue praktische Unterstützung zurückgreifen: (WK-intern) - Die Broschüre „Wege zum naturnahen Firmengelände“ präsentiert 21 verschiedene Maßnahmen, wie Unternehmen ihre Flächen attraktiver für Flora und Fauna gestalten können. Von der Begrünung von Dächern und Fassaden über die Anlage von blütenreichen Grünflächen oder anderen Lebensräumen bis hin zu insektenfreundlicher Beleuchtung beschreibt der Leitfaden steckbriefhaft die Voraussetzungen und Vorteile, gibt praktische Tipps zum Vorgehen und zeigt die ökologischen Effekte auf. Einen Einstieg in das Thema bietet der Videospot „Artenschutz und Möglichkeiten der naturnahen Gestaltung von Firmengeländen“, der in einem virtuellen Rundgang über ein Firmengelände zeigt,
Einzigartige Studie: Pflanzen wandern um die Welt Forschungs-Mitteilungen Ökologie 21. August 2015 ForscherInnen um Franz Essl und Dietmar Moser vom Department für Botanik und Biodiversitätsforschung der Universität Wien und dem Umweltbundesamt zeigen aktuell in "Nature", dass wir Menschen 13.168 Pflanzenarten – das sind 3,9 Prozent aller Alten – über den Globus verbreitet haben. (WK-intern) - Vier Jahre lang hat das internationale Team an einer Übersicht über die vom Menschen verursachte Ausbreitung von Pflanzenarten auf andere Kontinente gearbeitet. Dazu haben die BiologInnen auf der ganzen Welt regionale Listen von eingeführten Pflanzen gesammelt und in der Datenbank "GloNAF" (Global Naturalized Alien Flora) zusammengeführt. Die Daten aus 481 Festlandgebieten und 362 Inseln decken rund 83 Prozent der Landoberfläche
Klimawandel: Allein beim Fischfang jährlich bis zu 41 Milliarden US-Dollar Verluste Forschungs-Mitteilungen Ökologie 21. August 2015 Klimawandel: Jährlich bis zu 41 Milliarden US-Dollar Verluste bei den weltweiten Fischfängen (WK-intern) - Infoplattform zu Auswirkungen des Klimawandels um Fischereiaspekte ergänzt Hamburg/Braunschweig - Schon bei einer Erwärmung um 2 °C über das vorindustrielle Niveau bis 2050 ist mit jährlichen Gesamtverlusten bei den weltweiten Fischfängen im Wert von 17 bis 41 Milliarden US-Dollar zu rechnen. Das geht aus dem letzten Sachstandsbericht des Weltklimarats (IPCC; Intergovernmental Panel on Climate Change) hervor. Wissenschaftler gehen davon aus, dass eine Erwärmung von 2 °C kaum mehr zu vermeiden ist, auch wenn die globalen Emissionen von Treibhausgasen in wenigen Jahren völlig eingestellt würden. Um diese und andere klimarelevante
Neuer Photovoltaik-Dachgarten nutzt Gebäudedächer dreifach: Freiraum + Grünraum + PV-Strom Ökologie Solarenergie 21. August 2015 Wiens Umweltstadträtin Ulli Sima und BOKU-Rektor Martin Gerzabek gratulieren multidisziplinärem Forschungsteam zur erfolgreichen Entwicklung des ersten PV-Dachgartens. (WK-intern) - Nach knapp dreijähriger Projektentwicklung durch zehn Partner wurde heute auf der BOKU Wien erstmals das Ergebnis aus dem Forschungsprojekt präsentiert: Die intensiv begrünte Dachterrasse schafft angenehmes Wohlfühlambiente, die Photovoltaik-Pergola mit halbtransparenten Glas-Glas-Modulen spendet Schatten und erzeugt Grünstrom. Das Projekt unterstützt eine nachhaltige Stadtentwicklung, erste Umsetzungsprojekte werden gesucht. Erneuerbare Energie produzieren, zunehmende Flächenversiegelung kompensieren, Mikroklima verbessern, CO2 und Regenwasser speichern oder die Lebensdauer der Dachhaut verlängern – all dies und noch viel mehr sollte ein kombiniertes System am Dach leisten, so die Ausgangssituation für das
Unser Dorf hat Zukunft Behörden-Mitteilungen Ökologie 21. August 201520. August 2015 Landes-Wettbewerb 2015 „Unser Dorf hat Zukunft”: Abgabefrist bis 17. September verlängert (WK-intern) - Schleswig-holsteinische Gemeinden haben noch bis zum Donnerstag, 17. September 2015, Gelegenheit, sich am Landes-Wettbewerb 2015 „Unser Dorf hat Zukunft“ zu beteiligen. Auf Wunsch von Gemeinden hat das ausrichtende Ministerium für Energiewende, Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume des Landes Schleswig-Holstein (MELUR) die Abgabefrist entsprechend verlängert. Ausgezeichnet werden sollen Gemeinden, die zukunftsfähige Entwicklungsideen erarbeiten (und umsetzen) und dadurch anregende Beispiele geben. Dabei wird besonders gewürdigt, was eine Dorfgemeinschaft mit ehrenamtlichem Engagement und ohne staatliche Förderung leistet. Nähere Information zum Landes-Wettbewerb 2015 können von der Internetseite www.dorfwettbewerb.schleswig-holstein.de heruntergeladen werden. Der Teilnahmeantrag ist bis zum Donnerstag,