Berliner Staatssekretärin Toepfer-Kataw beim Sternmarsch gegen neue Tagebaue erwartet Ökologie Verbraucherberatung 29. Dezember 2015 Bürger sind am 3. Januar 2016 nach Grabko, Kerkwitz und Atterwasch eingeladen (WK-intern) - Beim Sternmarsch gegen neue Tagebaue am 3. Januar 2016 in Grabko, Kerkwitz und Atterwasch wird auch die Berliner Staatssekretärin für Justiz und Verbraucherschutz Sabine Toepfer-Kataw (CDU) erwartet. Grabko/Kerkwitz/Atterwasch - Damit nimmt erstmals ein Mitglied der Berliner Landesregierung an einer Protestkundgebung gegen neue Braunkohletagebaue in der Lausitz teil. Aus der betroffenen Region sind Kreistagsabgeordnete aller demokratischen Parteien seit Jahren beim Sternmarsch dabei. „In diesen energiepolitisch spannenden Tagen laden wir alle Bürger ein, mit uns Gesicht zu zeigen gegen die Zerstörung weiterer Dörfer.“ sagt Christian Huschga aus Atterwasch vom Organisationsteam. Treffpunkte sind um
Neue Stiftungsprofessur der Carl-Zeiss-Stiftung zur Umweltmodellierung im Klimasystem bewilligt Forschungs-Mitteilungen Ökologie 29. Dezember 2015 Komplexe Prozesse im Klimasystem werden mit Hilfe von computergestützten Erdsystem-Modellen untersucht (WK-intern) - Die Carl-Zeiss-Stiftung hat die Förderung einer neuen Stiftungsprofessur an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) auf dem Gebiet der Umwelt- und Klimamodellierung übernommen. Mit Hilfe von Erdsystem-Modellen wird die Professur unter anderem atmosphärenchemische und mikrophysikalische Prozesse im Klimasystem erforschen. Die Ergebnisse der Arbeiten sollen auch eine wissenschaftliche Basis für Entscheidungen über Umwelt- und Klimafragen in Politik und Gesellschaft anbieten. Die Carl-Zeiss-Stiftung, Alleinaktionärin der SCHOTT AG in Mainz und der Carl Zeiss AG in Oberkochen, unterstützt die Stiftungsprofessur in den kommenden fünf Jahren mit insgesamt 1.195.000 Euro. Die Professur ist am Institut
Wie bekommen wir die AKW schneller vom Netz? Aktuelles Ökologie Verbraucherberatung 28. Dezember 2015 Herausragendes Ereignis in diesem Jahr war sicherlich die Abschaltung des AKW Grafenrheinfeld ein halbes Jahr vor seinem gesetzlich festgelegten Ende. (WK-intern) - Dass es dazu kam, hat ganz wesentlich mit der Belastung durch die Brennelementesteuer zu tun. Es hätte sich schlicht nicht rentiert, nochmal neuen Brennstoff einzusetzen. Örtliche Initiativen und .ausgestrahlt haben es gemeinsam verhindert, dass es für den Reaktor bei Schweinfurt eine Ausnahme von der Steuer gab, wie es zwischenzeitlich die bayerische Staatsregierung überlegt hatte. Das Beispiel Grafenrheinfeld zeigt, welche Bedeutung die Brennelementesteuer für die Profitabilität und damit für die Laufzeit der Atomkraftwerke hat. Deshalb ist es das große Ziel von .ausgestrahlt für
Auszeichnung: Erfolgreiche Durchführung des Windkraftanlagen-Projekts Windpark Gerolsbach Ökologie Windenergie Windparks 27. Dezember 2015 Martin Seitz ist „Bürgermeister des Jahres“ (WK-intern) - Gerolsbacher Bürgermeister erhält Auszeichnung von der LKC-Gruppe Martin Seitz (CSU), 1. Bürgermeister der Gemeinde Gerolsbach im Landkreis Pfaffenhofen an der Ilm, ist zum „Bürgermeister des Jahres“ gekürt worden. Die Auszeichnung wurde ihm im Gerolsbacher Rathaus überreicht. Ausgelobt wird der jährliche, landesweite Preis für besondere kommunalpolitische Verdienste von der LKC Rechtsanwaltsgesellschaft aus München-Bogenhausen. Die Kanzlei ist Mitglied der LKC-Gruppe, eine der führenden Steuerberatungs- und Wirtschaftsprüfungsgesellschaften in Bayern. Ausgezeichnet wird Bürgermeister Seitz für besonders ökologisches und wirtschaftliches Handeln sowie für Bürgerfreundlichkeit bei der Umsetzung von Infrastrukturmaßnahmen im Bereich der erneuerbare Energien, insbesondere für die erfolgreiche Durchführung des Windkraftanlagen-Projekts
Ökostrom-Einspeisetarife: Politik gibt Windkraft einen Dämpfer Finanzierungen Ökologie Windenergie Windparks Wirtschaft 27. Dezember 2015 IG Windkraft enttäuscht ob der Kurzsichtigkeit der Politik (WK-intern) - Mit der bekannt gewordenen Verordnung für die neuen Ökostrom-Einspeisetarife für die nächsten zwei Jahre zeigt die Politik ihr wahres Gesicht, was erneuerbare Energien betrifft. „Die rund um Paris neu angekündigten Zielsetzungen für eine 100 %-ige erneuerbare Stromversorgung waren reine Sonntagsreden“, bemerkt Stefan Moidl, Geschäftsführer der IG Windkraft, enttäuscht und setzt fort: „Zwischen Reden und Handeln besteht in der österreichischen Politik offenbar eine Riesendiskrepanz. Fakt ist, dass mit dieser Verordnung der Anfang einer neuen Windkraftflaute eingeläutet wurde.“ Die soeben verordneten Ökostrom-Einspeisetarife für die kommenden zwei Jahre werfen einen dunklen Schatten auf die Windenergie. Für
Bisher umfangreichste Studie zur Konkurrenz unter Bäumen weltweit Forschungs-Mitteilungen Ökologie 24. Dezember 201526. Dezember 2015 Internationales Forscherteam präsentiert die bisher umfangreichste Studie zur Konkurrenz unter Bäumen weltweit (WK-intern) - Ausgeglichene Rivalität Etwa drei Trillionen Bäume wachsen auf der ganzen Welt, in Wäldern mischen sich Tausende von Arten und Gattungen, die miteinander um Ressourcen wie Nährstoffe und Platz konkurrieren. Der Wettbewerb hat großen Einfluss auf das Wachstum der Bäume – doch lassen sich allgemeine Aussagen über die unterschiedlichen Arten machen? Ein internationales Team von 40 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern hat nun die bisher umfangreichste Studie zur Baumkonkurrenz veröffentlicht. Die Forscherinnen und Forscher haben drei Merkmale ermittelt, die eine vorhersagbare Auswirkung auf die Konkurrenz in allen bewaldeten Ökosystemen haben. Prof. Dr.
Ein Rückblick auf den Braunkohletagebau Cottbus-Nord Ökologie 22. Dezember 2015 Tagebau Cottbus-Nord: Jahrzehntelange Zerstörung hinterlässt unkalkulierbare Risiken (WK-intern) - Auf Jahrzehnte der Zerstörung von Dörfern, Denkmälern und Natur durch den Tagebau Cottbus-Nord werden weitere Jahrzehnte mit unkalkulierbaren Risiken folgen. Darauf weist der Umweltverband GRÜNE LIGA anlässlich des für morgen angekündigten Endes der Kohleförderung im Tagebau Cottbus-Nord hin. Der Bergbaubetrieb darf deshalb nicht aus der Verantwortung für die Folgeschäden des Tagebaues entlassen werden. „Der Tagebau Cottbus-Nord hat in den vergangenen Jahrzehnten mehrere Dörfer und ein europäisches Schutzgebiet vernichtet. In Zukunft stellt vor allem die Wasserqualität des Restsees ein unkalkulierbares Risiko dar. Probleme für das Biosphärenreservat Spreewald und die Trinkwasserversorgung Berlins können nicht ausgeschlossen werden.“ sagt
Forstwirtschaft und Naturschutz – auch mit Douglasie & Co. möglich Forschungs-Mitteilungen Ökologie 19. Dezember 2015 Keine Gefährdung der Biodiversität beim richtigen Umgang mit eingeführten Baumarten (WK-intern) - Sollen sie oder sollen sie nicht? Die Frage dreht sich um eingeführte Baumarten wie die aus Nordamerika stammende Douglasie: Sollen sie in heimischen Wäldern angebaut werden und wenn ja, unter welchen Bedingungen? Die heutige Forstwirtschaft will Wälder so behandeln, dass deren Produktivität, Vitalität und biologische Vielfalt erhalten bleiben. Dabei greift es bei den vielgestaltigen Anforderungen an den Wald zu kurz, einseitig nur die Rohholzerzeugung oder nur den Naturschutz zu betrachten. Der Anbau eingeführter Baumarten begann in Deutschland bereits Mitte des 18. Jahrhunderts unter dem Eindruck allgemeiner Holznot. Ziel war, die Leistungsfähigkeit
Klimagipfel: Bundesumweltministerium stimmt gegen Richtlinie für Luftreinhaltung in Europa Ökologie Verbraucherberatung 19. Dezember 201518. Dezember 2015 Luftreinhaltung: Bundesregierung legt Veto im EU-Umweltrat ein (WK-intern) - Nur wenige Tage nach dem Klimagipfel: Bundesumweltministerium stimmt gegen Richtlinie für Luftreinhaltung in Europa Am Mittwoch, 16.12.2015, hat der Umweltrat in Brüssel über seine Position zur europäischen Luftreinhaltepolitik abgestimmt. In der revidierten Richtlinie über Nationale Emissionshöchstmengen, kurz NERC, sollen europaweit Minderungsziele für den Ausstoß von Luftschadstoffen bis 2030 festgelegt werden. Dazu zählen unter anderem Ammoniak und Methan. Deutschland stimmte überraschend gegen den aktuellen Entwurf der luxemburgischen Präsidentschaft. Begründung: Das für Deutschland vereinbarte Reduktionsziel für Ammoniak sei mit 29 Prozent noch immer zu hoch. Insgesamt bleibt der Beschluss, mit dem Rat, Parlament und Kommission nun in die Trilog-Verhandlung
Atom-Finanzen: Gesetz kommt nicht rechtzeitig vor Eon-Aufspaltung News allgemein Ökologie Verbraucherberatung 18. Dezember 2015 Unions-Fraktion verhindert Atom-Haftung der Konzerne (WK-intern) - Milliardenrisiken für Steuerzahler Zum Milliardenrisiko durch die Vertagung des Nachhaftungsgesetzes im Bundestag erklärt Jochen Stay, Sprecher der Anti-Atom-Organisation .ausgestrahlt: „Die Bundesregierung aus Union und SPD hat den Gesetzentwurf zur Haftung der Stromkonzerne für die Folgekosten der Atomkraft extra zügig ins Parlament eingebracht, damit er noch vor der Aufspaltung des Eon-Konzerns zum Jahreswechsel in Kraft treten kann. Jetzt hat die Unionsfraktion im Bundestag genau dies verhindert. Damit entstehen riesige Schlupflöcher für die AKW-Betreiber und Milliardenrisiken für die Steuerzahler. Die Fraktion von CDU/CSU vertritt schamlos die Interessen von Eon, RWE und Co auf Kosten der Allgemeinheit, gegen die ausdrückliche Warnung
DUH: Netzausbau sorgt für mehr Klimaschutz Erneuerbare & Ökologie Ökologie 18. Dezember 2015 Umweltverbände begrüßen Gesetz zum Energieleitungsbau. (WK-intern) - Zügiger Netzausbau sorgt für Integration der erneuerbaren Energien, ein Zurückdrängen der fossilen Kraftwerke und somit für mehr Klimaschutz. Jedoch: Transparente Beteiligung der Öffentlichkeit ist zu verbessern Die Länderkammer hat heute (18.12.2015) dem neuen Gesetz zum Energieleitungsbau zugestimmt, das damit in Kraft treten kann. Die Deutsche Umwelthilfe, Germanwatch, der NABU und der WWF begrüßen diese Entscheidung. Mit der Verabschiedung kann der derzeitige Umsetzungsstau bei den großen Hochspannungs-Gleichstrom-Übertragungs-Leitungen endlich aufgelöst und der Netzausbau weiter voran gebracht werden. Aktuell verfügen die Stromnetze nicht über ausreichende Übertragungskapazitäten. Die Folge: Erneuerbarer Strom aus dem Norden kann immer häufiger nicht zu den Verbrauchszentren
Stefan Gsänger, WWEA Generalsekretär, überzeugt das Pariser Klimaabkommen nicht Ökologie 18. Dezember 2015 Paris defines 100% renewable energy as the new normal, by Stefan Gsänger, WWEA Secretary General (WK-intern) - The UN Climate Change Conference COP21 ended last weekend with 195 governments agreeing on a new climate treaty, and this Paris agreement is a big breakthrough! The agreement itself is indeed not detailed, includes no clear figures on limiting greenhouse gas emissions, no strong legal commitments on how to act. Hence my assessment is based on reasons different from other colleagues such as some climate experts, who might be less enthusiastic. However, what makes me so confident is the fact that Paris has started a fundamental