Verleihung des ersten EnergieInnovationsPreis.NRW Erneuerbare & Ökologie Ökologie 20. Juni 2016 Zum ersten Mal zeichnet NRW-Klimaschutzminister Johannes Remmel zukunftsweisende, energieeffiziente Unternehmen für innovative Projekte aus. (WK-intern) - Am 29. Juni werden in Dortmund vier Firmen aus Ibbenbüren, Heiligenhaus, Hennef und Vreden geehrt. Die Verleihung wird vorgenommen durch den Schirmherrn Johannes Remmel, Minister für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen. Ausgezeichnet werden „erfolgreiche innovative Projekte im Bereich Energiemanagementsysteme in Unternehmen aller Branchen und Effizienzkennwerte“, dazu insbesondere „Effizienzmaßnahmen bei Konzeption, Produktion oder Verarbeitung in Unternehmen der kunststoffverarbeitenden Industrie“. Vier Haupt- und Sonderpreise mit hohen Preisgeldern werden an Unternehmen aus Ibbenbüren, Heiligenhaus, Hennef und Vreden übergeben. „Der Preis zeichnet erfolgreiche Impulse für den klimagerechten Innovations-
CO2-Zertifikatehandel ist wichtigstes Instrument für europäischen Klimaschutz Mitteilungen Ökologie 20. Juni 2016 BDEW zur heutigen Sitzung des EU-Umweltministerrates: (WK-intern) - Reform des EU-Emissionshandels konsequent vorantreiben Die Umweltminister der 28 EU-Mitgliedstaaten beraten heute über die Vorschläge der Europäischen Kommission zur Reform des Europäischen Emissionshandels (EU-ETS) in der 4. Handelsperiode. Wichtigster Eckpfeiler: Ab 2021 soll die Zahl der zugeteilten Emissionsrechte jedes Jahr um 2,2 Prozent anstatt wie bisher um 1,74 Prozent reduziert werden. Hierzu Stefan Kapferer, Vorsitzender der BDEW-Hauptgeschäftsführung: "Das ist der richtige Ansatz, um das Emissionshandelssystem zu stärken. Der Zertifikatehandel ist das wichtigste Instrument für den europäischen Klimaschutz. Die Regeln müssen so geschärft werden, dass er die gewünschte Wirkung auch tatsächlich entfalten kann." Eine schrittweise Reduktion
Dem Bekenntnis zu umweltfreundlicher Energie müssen Taten folgen! Erneuerbare & Ökologie Ökologie 20. Juni 201620. Juni 2016 Anlässlich des Klimagipfels zwischen Umweltminister Andrä Rupprechter und den Umweltlandesräten der Bundesländer zeigt sich die Umweltschutzorganisation GLOBAL 2000 kritisch und fordert konkrete Handlungen ein: (WK-intern) - „Es ist zwar gut, sich zu umweltfreundlicher Energie zu bekennen, aber wer die Ergebnisse der Klimakonferenz von Paris ernst nimmt, muss jetzt den Ausstieg aus fossiler Energie beschließen. Eine klare Antwort darauf bleibt der Klimagipfel aber schuldig. Weiters müssen Bund und Länder die Gebäudesanierung endlich gemeinsam vorantreiben. Auch hier fehlen herzeigbare Ergebnisse. Der Klimagipfels bleibt damit unter den Erwartungen, es braucht deutlich mehr politische Anstrengungen und ein klareres Bekenntnis zur Energiewende“, fordert Johannes Wahlmüller, Klima- und Energiesprecher
VW-Abgasmanipulation: Verbraucheransprüche bleiben auf der Strecke Ökologie Verbraucherberatung 19. Juni 2016 vzbv fordert Bundesregierung zum Handeln auf (WK-intern) - Der VW-Konzern muss eine freiwillige Garantieerklärung aussprechen, damit Verbraucherinnen und Verbraucher nicht auf Schäden oder Wertverlusten sitzen bleiben. Die Bundesregierung muss die Automobilindustrie in die Pflicht nehmen, damit Verbraucher sich auf Herstellerangaben verlassen können. vzbv fordert, eine Schlichtungsstelle für Neuwagenkäufe einzurichten. Anlässlich der Hauptversammlung der Volkswagen AG am Mittwoch, den 22. Juni 2016, zieht der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) Zwischenbilanz: Wo stehen die durch Abgasmanipulationen getäuschten Kunden? „Seit einem Dreivierteljahr warten die betroffenen Verbraucher vergebens auf eine Garantieerklärung des VW-Konzerns, für alle durch Manipulation entstandenen Schäden und Wertverluste aufzukommen“, so Klaus Müller, Vorstand des vzbv. Mit Hilfe einer Schummelsoftware wurden bei Dieselmotoren der reale Stickoxidausstoß verschleiert und Abgastests manipuliert. Von
Klimafolgen in Bayern und in der Gemeinde Wetter 2015 Ökologie 19. Juni 2016 Auch in den letzten Wochen konnte man in Deutschland wieder sehen, wie schwere Unwetter verheerende Schäden anrichten. (WK-intern) - Die Gewitterbilanz 2015 war schon eine mit den höchsten Schäden, die jemals eintraten. Nun scheint sich die Bilanz in 2016 noch viel schlimmer darzustellen. Alleine im Landkreis Rottal-Inn hat der Starkregen einen Schaden von schätzungsweise mehr als 1 Mrd. Euro verursacht. 1.000 Haushalte sind betroffen und viele Wirtschaftsbetriebe müssen um ihre Existenz fürchten. Ministerpräsident Seehofer warnte: „Wir müssen heute mit Ausnahmezuständen rechnen, die sich in kürzeren Abständen mit noch größerer Dramatik wiederholen können. Und es kann jeden treffen.“ Damit bezieht er sich auf extreme Wettereignisse, die
BUND kritisiert die eingesetzte Kommission zur Lagerung von hoch radioaktiver Abfallstoffe Ökologie Verbraucherberatung 19. Juni 2016 Bericht der Endlager-Suchkommission für BUND bisher nicht zustimmungsfähig. (WK-intern) - Sondervotum angekündigt. Nachbesserungen beim Rechtsschutz, bei geologischen Kriterien und im Umgang mit Gorleben gefordert Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) hat kritisiert, dass die vom Bundesrat und Bundestag eingesetzte "Kommission Lagerung hoch radioaktiver Abfallstoffe" ihren Bericht überhastet fertigstellt. Die Kommission habe lediglich die im Standortauswahlgesetz vorgesehene Möglichkeit genutzt, ihre Tätigkeit um ein halbes Jahr zu verlängern und müsse deshalb den Bericht schon Ende Juni abliefern. "Zwei Wochen vor Schluss sind noch viele zentrale Fragen ungeklärt. Auch die von der Kommission versprochene umfassende Einbeziehung der Öffentlichkeit wird es nicht mehr geben. Mehrfach habe
Windenergie alternativ nutzen statt Ausbau von Windkraftanlagen stoppen Ökologie Techniken-Windkraft Windenergie 17. Juni 2016 Kritik am EEG-Beschluss: Windenergie alternativ nutzen statt Ausbau von Windkraftanlagen zu stoppen (WK-intern) - Deutsche Umwelthilfe fordert Bundestag auf, Beschlüsse zur Windenergie in der EEG-Novelle zu überarbeiten Der Bundesrat hat sich heute mit neuen Regelungen im Erneuerbaren-Energien Gesetzt (EEG) auseinandergesetzt. Angesichts dieser aktuellen Debatte fordert die Deutsche Umwelthilfe (DUH) den Bundestag auf, Eckpunkte zum Umgang mit Windkraft bei der 1. Lesung des Gesetzentwurfs am 24.6.2016 neu zu verhandeln. Nach dem jetzt vorliegenden Kabinettsvorschlag zum EEG soll der Ausbau der Windenergie in Norddeutschland und Hessen auf 58 Prozent des Zubaus ausgewählter Vorjahre reduziert werden. Als Grund dafür werden Netzengpässe aufgeführt. Damit können, trotz jahrelangen Planungsvorlaufs,
Umweltministerkonferenz fordert geordneten Kohleausstieg Behörden-Mitteilungen Ökologie 17. Juni 2016 Energiewendeminister Habeck: „Wir müssen die Energiewende vorantreiben und soziale Aspekte der Umweltpolitik stärker in den Fokus nehmen“ (WK-intern) - Schleswig-Holsteins Umweltminister Robert Habeck hat die Beschlüsse der Umweltministerkonferenz insbesondere zur Energie- und Wärmewende, zu Klimaschutz, Umweltgerechtigkeit und TTIP begrüßt. Wärmewende vorantreiben Auf Antrag Schleswig-Holsteins votierten die Umweltminister für einen Beschluss zu Wärmewende. Sie müsse sozial ausgewogen und eng mit der Energiewende im Strombereich gekoppelt sein. Unter anderem machen sich die Umweltminister dafür stark, dass Fördermittel umstrukturiert werden. Statt den Einbau neuer, mit Heizöl betriebener Brennwertthermen zu unterstützen, müssten die künftig Gelder zur verstärkten Förderung der Steigerung der Energieeffizienz und dem Einsatz der Erneuerbaren
Antibiotika: Tierhaltung und Humanmedizin können das Grundwasser belasten Behörden-Mitteilungen Ökologie Verbraucherberatung 17. Juni 2016 Neue UBA-Studie – Schwellenwert für Human- und Tierarzneimittel im Grundwasser sinnvoll (WK-intern) - Antibiotika aus der landwirtschaftlichen Tierhaltung wie aus der Nutzung durch den Menschen können im Grundwasser landen. Das zeigt eine aktuelle Studie des Umweltbundesamtes (UBA). Untersucht wurden elf ausgewählte, belastete Grundwasser-Messstellen in Niedersachsen, Schleswig-Holstein und Nordrhein-Westfalen. Die dort gefundenen Antibiotika-Rückstände stammen überwiegend aus der Landwirtschaft. An zwei Messstellen konnte jedoch nachgewiesen werden, dass die teilweise sehr hohen Konzentrationen aus nahegelegenen Kleinkläranlagen stammen. Maria Krautzberger, Präsidentin des UBA: „Das Grundwasser muss sauber bleiben. Daher empfiehlt das Umweltbundesamt einen Schwellenwert für Arzneimittel im Grundwasser.“ Mit der Studie „Aufklärung der Ursachen von Tierarzneimittelfunden im Grundwasser
Trianel Kohlekraftwerk erfüllt Umweltnormen Mitteilungen Ökologie 17. Juni 2016 OVG Münster weist BUND-Klage ab (WK-intern) - „Die immissionsschutzrechtliche Genehmigung für das Kraftwerk wurde von der Bezirksregierung Arnsberg sorgfältig bearbeitet und zu Recht erteilt“, kommentiert Stefan Paul, Geschäftsführer der Trianel Kohlekraftwerk Lünen GmbH & Co. KG, das Urteil des Oberverwaltungsgerichts (OVG) Münster. In der heutigen Verhandlung hat der 8. Senat des OVG Münster die Klage des BUND (Bund für Umwelt und Naturschutz e.V.) gegen die immissionsschutzrechtliche Genehmigung für das Trianel Kohlekraftwerk Lünen abgewiesen. Damit wurde nun nach rund zweieinhalb Jahren Prozessdauer die grundsätzliche Frage nach der immissionsschutzrechtlichen Genehmigungsfähigkeit des hocheffizienten Kraftwerks am Lüner Stummhafen abschließend geklärt. Eine Revision hat das Gericht nicht zugelassen. Nach
Fracking-Branche fürchtet um Standorte und Arbeitsplätze Ökologie 16. Juni 2016 Deutsche Erdgas- und Erdölproduzenten: Politische Blockade bei der etablierten Erdgasförderung muss enden (WK-intern) - BVEG-Vorsitzender Martin Bachmann: „Wir können nicht länger warten. Es ist höchste Zeit zu entscheiden.“ Wirtschaftsminister Olaf Lies: „Rahmenbedingungen schaffen“ Die deutschen Erdgas- und Erdölproduzenten fordern ein Ende des Stillstands beim Einsatz von Hydraulic Fracturing in der etablierten Erdgasförderung. „Unsere Mitgliedsunternehmen können nach fünf Jahren nicht länger warten. Es ist höchste Zeit zu entscheiden. Wenn nicht auf Basis einer neuen Gesetzgebung, dann auf Basis der bestehenden Rechtslage“, sagt Martin Bachmann, Vorsitzender des Bundesverbandes Erdgas, Erdöl und Geoenergie (BVEG) auf der Jahrestagung des Verbandes in Hannover. Fünf Jahre habe die Branche freiwillig
Neue Kampagne gegen CETA Ökologie Verbraucherberatung 16. Juni 2016 Damit CETA ratifiziert werden kann, muss das Europäische Parlament seine Zustimmung geben. (WK-intern) - Daher hat unser „Stop TTIP“-Bündnis eine neue Kampagne gestartet, um den Druck auf die Mitglieder des EU-Parlamentes zu erhöhen, CETA abzulehnen. Die meisten Abgeordneten haben ihren Standpunkt noch nicht öffentlich gemacht. Wie aber finden wir heraus, was sie über diesen Handelsvertrag denken? Da gibt es nur einen Weg: Wir fragen nach! Mit unserem CETA-Check können Sie Ihren Abgeordneten Fragen zu CETA stellen, deren Antworten bewerten und diese mit Ihren Freund/innen teilen. Wenn Sie keine Antwort erhalten, können Sie das Tool auch dazu nutzen, um Veranstaltungen, Proteste oder andere Aktionen