Wissenschaftlern ist es gelungen, mittels eingeblasener Druckluft den Lärm des Rotors deutlich zu senken Forschungs-Mitteilungen Neue Ideen ! 28. Februar 201527. Februar 2015 Mit Hochdruck gegen Fluglärm: Druckluft mindert Triebwerksgeräusche deutlich (WK-intern) - Schaut man frontal auf ein Flugzeugtriebwerk, dominieren die großen Blätter des Hauptrotors. Wird es laut in der Luft, sind sie eine der größten Lärmquellen. Wissenschaftlern des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) ist es in Versuchen nun weltweit erstmals gelungen, mittels geschickt eingeblasener Druckluft den Lärm des Rotors deutlich zu senken. Sie entwickelten dafür ein Verfahren, das über mehrere mit Löchern versehene Ringe hinter dem Rotor Luft einbläst und so, passend zum störenden Rotorton, Gegenschall erzeugt. Lautstärke fast halbiert "Mit dem Druckluftverfahren ist es uns gelungen, die Lautstärke des besonders störenden Rotor-Stator-Tons für kritische
Strombörse: Stellungnahme zum deutschen Grünbuch – Ein Strommarkt für die Energiewende Erneuerbare & Ökologie Mitteilungen 28. Februar 201527. Februar 2015 Für ein starkes Preissignal (WK-intern) - Europäische Strombörse reicht Stellungnahme zur Konsultation zum deutschen Grünbuch „Ein Strommarkt für die Energiewende“ ein Paris / Leipzig / Bern / Wien - Die Europäische Strombörse EPEX SPOT hat eine Stellungnahme zur offenen Konsultation zum Grünbuch des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie mit dem Titel „Ein Strommarkt für die Energiewende“ eingereicht. Die Stellungnahme skizziert mehrere Pfeiler eines zukünftigen Marktdesigns, insbesondere: Das Preissignal spielt eine fundamentale Rolle für die kurz- und langfristige Entwicklung des Stromsystems. Knappheitspreise und negative Preise sind integraler Bestandteil eines effizienten und funktionierenden Strommarkts. Produkte, die Flexibilität entlohnen, sind notwendig, um Investitionen in flexible Kapazitäten anzureizen, die
BAFA: Neunter Exportkontrolltag in Münster erfolgreich verlaufen Behörden-Mitteilungen 28. Februar 201527. Februar 2015 Fragen des Exportkontrollrechts und der Exportkontrollpolitik im Wandel (WK-intern) - Der Exportkontrolltag 2015 fand am 26. und 27. Februar im Schloss der Universität Münster statt. Gemeinsam begrüßten das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) und das Zentrum für Außenwirtschaftsrecht (ZAR) e. V. über 400 Teilnehmer beim diesjährigen Fachforum. Der Präsident des BAFA, Dr. Arnold Wallraff, hob in seiner Eröffnungsrede hervor, dass „nichts beständiger als der Wandel“ sei. Sowohl das vergangene Jahr, als auch der Beginn dieses Jahres hätten eindrucksvoll bewiesen, wie schnell sich Entwicklungen in der Weltwirtschaft geopolitischer Natur und damit auch in Fragen zur Exportkontrolle vollziehen können. Die deutsche Wirtschaft ist zurück
Landesregierung startet Dialogverfahren für Stromnetzausbau an der Ostküste Mitteilungen 28. Februar 201527. Februar 2015 Stromnetzausbau an der Ostküste - Landesregierung startet Dialogverfahren für 2. und 3. Abschnitt im Raum Lübeck bis Göhl (WK-intern) - Die Stromnetze an der Ostküste sind für die Ableitung der zunehmenden Leistungen an nachhaltig und kostengünstig produziertem Strom aus erneuerbaren Energien in der Region nicht mehr ausreichend dimensioniert. Ein Netzausbaubedarf einer 380 kV Leitung wurde durch die Bundesnetzagentur im Januar 2014 bestätigt und stellt den Ausgangspunkt der Planungen dar. „So sehr die Energiewende vorankommen muss und der Netzausbau dafür entscheidend ist, so sehr löst er in der Umsetzung Fragen und Sorgen bei den Betroffenen aus. Denn der Bau von Stromleitungen ist immer ein
Der (etwas) andere Blick – Anleitung zum Gelingen der Energiewende Erneuerbare & Ökologie Mitteilungen Technik 27. Februar 2015 Das Fachbuch "Energiewende - der (etwas) andere Blick" entwickelt sich zum Bestseller. (WK-intern) - Nur einen Monat nach Erscheinen des Kompendiums Ende Januar 2015 mit Beiträgen von mehr als 40 Autorinnen ist bereits mehr als die Hälfte der Startauflage von 2000 Exemplaren verkauft. Das Experiment des Frauennetzwerks "women&energy" darf schon jetzt als gelungen bezeichnet werden. "Das Lob aus dem Markt ist einhellig", berichtet Dr. Nicole Elert, Partnerin der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft / Beratungshaus PwC, zugleich Initiatorin des Netzwerks und Herausgeberin des Buches. Dass ausschließlich Frauen ein Fachbuch verfassen und herausbringen, ist im deutschen Energiemarkt bislang einmalig. Auf 624 Seiten vermittelt das Werk einen breiten Überblick
Stadtwerke Energie Verbund: Familien sollen weniger für Strom bezahlen Mitteilungen 27. Februar 2015 Stadtwerke Energieverbund ist mit günstigen Stromtarifen ins neue Jahr gestartet (WK-intern) - Viele Familien zahlen bisher noch viel zu viel für ihren privaten Strombezug. Der Stadtwerke Energie Verbund aus Kamen bietet daher im Jahr 2015 neue und günstige Stromtarife an. Kamen - "Gerade junge Familien verbrauchen oft viel Strom und wollen nicht unnötig zuviel bezahlen. Vor allem wer noch einen Grundversorgungstarif hat, sollte sich dringend über preiswerte Alternativen informieren", rät Jochen Grewe, Energieexperte und Geschäftsführer der Stadtwerke Energie Verbund GmbH. "Junge Familien sollen bei uns weniger für ihren Strom bezahlen müssen", so Grewe. Die jährlichen Einsparungen ließen sich gerade bei jungen Familien sinnvoller
Magnetische Nanopartikel steigern Leistung von Solarzellen Forschungs-Mitteilungen Solarenergie 26. Februar 2015 Untersuchung an DESYs Röntgenquelle PETRA III zeigt Weg zu höherer Energieausbeute (WK-intern) - Magnetische Nanopartikel können die Leistung von Kunststoff-Solarzellen steigern – sofern die Mischung stimmt. Das zeigt eine Röntgenuntersuchung an DESYs Forschungslichtquelle PETRA III. Eine Beimischung der Nanopartikel von etwa einem Gewichtsprozent macht die Solarzellen effizienter, wie Forscher um Prof. Peter Müller-Buschbaum von der Technischen Universität München beobachtet haben. Sie stellen ihre Studie in einer der kommenden Ausgaben des Fachblatts „Advanced Energy Materials“ vor (online vorab veröffentlicht). Sogenannte organische Solarzellen auf Kunststoffbasis besitzen großes Potenzial: Sie sind kostengünstig, flexibel und vielseitig einsetzbar. Ihr Nachteil gegenüber den etablierten Silizium-Solarzellen ist ihre geringere Stromausbeute. Typischerweise
Nachhaltigere Solarthermie durch Polymere Werkstoffe Forscher belegen ökologische und ökonomische Potenziale Forschungs-Mitteilungen Ökologie Solarenergie 26. Februar 2015 Im Projekt »ExKoll« hat die Forschungsgruppe Gebrauchsdaueranalyse des Fraunhofer ISE die Wirtschaftlichkeit und Ökobilanz von Kollektoren aus Kunststoffmaterialien untersucht. (WK-intern) - Die Experten kamen zu dem Ergebnis: Im Vergleich zu gängigen Flachkollektoren schneiden Polymerkollektoren bei Produktionen mit hoher Stückzahl nicht nur ökologisch sondern auch ökonomisch deutlich besser ab. Für die ressourcenschonende Produktion von Kollektoren haben die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sowohl Hochleistungs- als auch einfache Massenkunststoffe auf ihre Eignung für solarthermische Systeme untersucht. Umfassende Untersuchungen zur Erhöhung von Gebrauchsdauer und Zuverlässigkeit sowie eine Markt- und Wirtschaftlichkeitsanalyse für extrudierte Kunststoffkollektoren bildeten die Grundlage einer Lebenszyklusanalyse. Dabei wurden die Energie- und Rohstoffflüsse der vielversprechendsten Kollektorkonzepte mit
KIT richtet Kompetenzzentrum zum sicheren Rückbau kerntechnischer Anlagen ein Forschungs-Mitteilungen Technik 26. Februar 2015 Gebündelte Expertise zum sicheren Rückbau kerntechnischer Anlagen für die Energiewende: Innovative Technologien – Strahlenschutz – Technikfolgenabschätzung (WK-intern) - Das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) gründet daher ein Kompetenzzentrum Rückbau, um das vorhandene einzigartige Know-how zum Rückbau kerntechnischer Anlagen zu sichern und praxisbezogen zu vertiefen. Neben innovativen Rückbautechnologien gehören die radiologische Charakterisierung kontaminierter Anlagenteile, die Dekontamination, der Strahlenschutz, das Management komplexer Prozesse und die interdisziplinäre Technikfolgenabschätzung zu den zentralen Themen. Nicht nur in Deutschland, auch europa- und weltweit ist künftig eine große Nachfrage nach Kompetenzen zum sicheren Rückbau zu erwarten, auch mit Blick auf eine sichere Entsorgung der dabei anfallenden radioaktiven Abfälle. Die Europäische
Agrochemikalien stellen ein globales Risiko für Gewässer dar. Forschungs-Mitteilungen Ökologie 25. Februar 2015 Agrochemikalien stellen ein globales Risiko für Fließgewässer auf rund 40 Prozent der Erdoberfläche dar. (WK-intern) - Da in die Untersuchung auch viele Gewässer in unbeeinflussten Gebieten wie Gebirgen und Wäldern einbezogen wurden, seien diese Chemikalien somit ein Problem für die überwiegende Mehrzahl an Gewässern in landwirtschaftlichen Gebieten. Leipzig/Landau - Das geht aus der ersten modellierten Weltkarte zum Austrag von landwirtschaftlich genutzten Insektenvernichtungsmitteln in Gewässern hervor, die Wissenschaftler des Helmholtz-Zentrums für Umweltforschung (UFZ) und der Universität Koblenz-Landau zusammen mit den Universitäten Mailand, Aarhus und Aachen jetzt im Fachjournal Environmental Pollution veröffentlicht haben. Ein besonderes Risiko besteht demnach für Gewässer im Mittelmeerraum, den USA,
Vom Auge abgeschaut: Biostrukturen aus Silizium erhöhen die Effizienz von Solarzellen Forschungs-Mitteilungen Solarenergie 25. Februar 201525. Februar 2015 Mikrotrichter aus Silizium erhöhen die Effizienz von Solarzellen Eine Biostruktur im Säugetierauge hat ein Team um Silke Christiansen inspiriert, ein anorganisches Pendant für den Einsatz in Solarzellen zu entwerfen. (WK-intern) - Mit Hilfe etablierter halbleitertechnologischer Verfahren ätzten sie dicht an dicht mikrometerfeine, vertikale Trichter in ein Siliziumsubstrat. Mit Modellrechnungen und im Experiment testeten sie, wie solche Trichterfelder das einfallende Licht sammeln und in die aktive Schicht einer Siliziumsolarzelle leiten. Durch diese Trichteranordnung steigt die Lichtabsorption in einer damit versehenen Dünnschichtsiliziumsolarzelle um 65 %, was sich in deutlich verbesserten Solarzellparametern u.a. einem erhöhten Wirkungsgrad widerspiegelt. Mitten im Gelben Fleck der Netzhaut sitzt die Fovea Centralis, die
Thermographie an Rotorblättern – Online-Seminar Forschungs-Mitteilungen Produkte Techniken-Windkraft Veranstaltungen Windenergie 25. Februar 2015 Unerkannte Schäden in Rotorblättern von Windenergieanlagen können zu erheblichen ökonomischen Verlusten führen oder im schlimmsten Fall beim Abriss eines Blattstücks auch Menschenleben gefährden. (WK-intern) - Die Detektion von strukturellen Abweichungen in Rotorblättern ist daher von größter Wichtigkeit. Derzeit verlassen jedoch die meisten Rotorblätter die Fertigung ohne ausreichende Qualitätskontrolle. Auch mögliche Schäden durch Transport und Aufbau werden nur unzureichend erfasst. Das WKI erforscht bereits seit geraumer Zeit Methoden, um Fehlern auf die Spur zu kommen und auch deren Reparatur zu überprüfen. Auf diese Weise konnten bereits in vielen Blättern Delaminationen, Verklebungsfehler, Trockenlaminate, eingedrungene Feuchte, aber auch Falten oder Wrinkles im Laminat erkannt werden. Das Webinar