Prozesswärme für die Industrie: Einsatz erneuerbarer Technologien abhängig von Temperaturanforderungen Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen 10. März 2016 Dem Wärmesektor kommt bei der nachhaltigen Umgestaltung des Energiesystems eine zentrale Rolle zu. (WK-intern) - Denn die Erzeugung von Wärme für Industrie, Haushalte sowie Gewerbe, Handel und Dienstleistungen macht fast die Hälfte des gesamten Energieverbrauchs in der Europäischen Union aus. Mehr als ein Drittel davon benötigt die Industrie, größtenteils für Prozesswärme, aber auch für Raumwärme und Warmwasser. Wissenschaftler des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) haben nun in einer Studie untersucht, welche Temperaturanforderungen für industrielle Prozesswärme in Europa vorliegen. Anhand dieses Datensatzes kann dann analysiert werden, inwieweit sich der industrielle Prozesswärmebedarf in den 28 Ländern der EU langfristig durch erneuerbare Energien decken
E.ON-Kunden wünschen immer mehr regenerativen Strom und Heizen mit Biogas aus Power-to-Gas Anlagen Erneuerbare & Ökologie Mitteilungen 10. März 2016 Regenerative Energien: Nachfrage steigt um 50 Prozent (WK-intern) - Die Nachfrage nach Ökostrom, Öko-Heizstrom und Bioerdgas steigt kontinuierlich. Allein im Zeitraum von 2013 bis 2016 hat E.ON ein Nachfrage-Plus von 50 Prozent verzeichnet. "Die Energiezukunft ist nachhaltig und grün. Kunden setzen zunehmend auf Ökologie und leisten ihren Beitrag", sagt Robert Hienz, Vorsitzender der Geschäftsführung bei E.ON Energie Deutschland. E.ON WindGas: Heizen mit Windenergie Die Produktpalette bei Deutschlands größtem Energieversorger ist in den vergangenen Jahren stark um Ökotarife angewachsen. Neben zahlreichen Stromprodukten setzt E.ON voll auf ökologische Erdgastarife wie zum Beispiel E.ON WindGas. Dabei wird Windstrom mittels Elektrolyse in Wasserstoff umgewandelt und in das Erdgasnetz eingespeist.
Mit Satellitenbildern Naturkatastrophen vorbeugen Forschungs-Mitteilungen Ökologie 10. März 2016 Das Erdbeben auf Haiti 2010, der durch ein Seebeben ausgelöste Tsunami in Japan 2011 oder die schweren Überschwemmungen, die immer wieder Länder wie Indien oder Bangladesch heimsuchen: (WK-intern) - Mit der Frage, wie Naturgefahren mit Hilfe von Erdbeobachtungssatelliten besser erkannt und untersucht werden können, beschäftigt sich seit 2013 eine internationale Arbeitsgruppe im Rahmen des Committee on Earth Observation Satellites (CEOS). Vom 8. bis 10. März 2016 treffen sich deren Mitglieder zum ersten Mal in Deutschland - beim Raumfahrtmanagement des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) in Bonn. Jens Danzeglocke vertritt das DLR in der Arbeitsgruppe und erklärt Sinn und Zweck. Was ist CEOS,
Update: Windplanungsnavi bietet neue Inhalte Behörden-Mitteilungen Windenergie Windparks Wirtschaft 10. März 2016 Damit die Windanlagen-Planungszeit nicht so lang wird (WK-intern) - Die EnergieAgentur.NRW hat ihr WindPlanung.Navi (www.energieagentur.nrw/wind-navi) überarbeitet und erweitert. Das online-Tool wurde durch zahlreiche weiterführende Informationen ergänzt und eine Anpassung an die gesetzlichen Neuerungen und an die Entwicklungen der Windenergie vorgenommen. Die Informationen zu einzelnen Verfahrensschritten in den Planungsphasen wurden aktualisiert und erweitert – etwa zum Thema Wind im Wald, zum naturverträglichen Ausbau der Windenergie und zur finanziellen Bürgerbeteiligung. Die Planungszeiten für Windenergieprojekte werden immer länger: Einwände von Anwohnern, gegensätzliche Interessen mit dem Artenschutz oder der Flugnavigationssicherheit sowie eine komplexe Gesetzeslage führen dazu, dass sich die Realisierung über Jahre hinzieht. Das WindPlanung.Navi begleitet Planer und interessierte
Plusenergie in Siedlungen erfolgreich umsetzen Forschungs-Mitteilungen Technik 10. März 2016 Bewohner einbeziehen und Gebäudetechnik sorgfältig einregeln (WK-intern) - Die Zukunft gehört Gebäuden, die in der Jahresbilanz mehr Energie erzeugen als sie verbrauchen. Dieses Konzept heißt Plusenergie-Bauweise. Eine im bayrischen Landshut neu errichtete Wohnsiedlung wurde nach diesem Standard gebaut und anschließend wissenschaftlich begleitet. Das BINE-Projektinfo „Plusenergie-Konzept in Siedlungen getestet“ (01/2016) stellt erste Ergebnisse des Monitorings, der Bewohnerumfrage und der Betriebsoptimierung der Gebäudetechnik vor. Die Siedlung umfasst 180 Wohneinheiten verteilt auf 13 Ein- und Zweifamilienhäuser sowie acht Mehrfamilienhäuser. Neben sehr gut gedämmten Gebäudehüllen setzten die Planer auf innovative Gebäudetechnik, um den Plusenergie-Standard zu erfüllen. Die Wärmeversorgung beruht je nach Gebäudegröße auf einem Wärmenetz mit Blockheizkraftwerk und
Fünf Jahre Fukushima: Deutsche Energiewende ist Pionierprojekt für nachhaltige Energieversorgung Erneuerbare & Ökologie Mitteilungen 10. März 20169. März 2016 Bürgermeister von Fukushima City sieht Deutschland als globales Zugpferd (WK-intern) - Die Energiewende in Deutschland sorgt international für wichtige Impulse auf dem Weg zu einer nachhaltigen Energieversorgung. Anlässlich des Jahrestages der am 11. März 2011 ausgebrochenen Reaktorkatastrophe von Fukushima sagte Kaoru Kobayashi, Bürgermeister japanischen Stadt Fukushima City: „Ich wünsche mir, dass Deutschland die zahlreichen Herausforderungen der Energiewende meistern und als globales Zugpferd der Erneuerbaren Energien auch uns den Weg weisen wird.“ Die 280.000-Einwohner-Stadt liegt etwa 60 Kilometer nordöstlich der havarierten Reaktoren und nur wenige Kilometer außerhalb der radioaktiv verseuchten Sperrzone. Dekontaminationsarbeiten und Strahlungsmessungen gehören auch im Stadtgebiet zum Alltag. Der Unfall und
Unterstützung aus dem All – Satelliten liefern Daten für erneuerbare Energien Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen 10. März 20169. März 2016 195 Staaten haben sich im Pariser Klimaschutzabkommen verpflichtet, die Erderwärmung auf "deutlich unter zwei Grad Celsius bezogen auf vorindustrielle Werte" - möglichst sogar auf 1,5 Grad zu beschränken. (WK-intern) - Dafür muss der Treibhausgasausstoß weiter gesenkt werden - ein völkerrechtliches Plädoyer zum Ausbau von erneuerbarer Energien. Doch wie kann dieser Ausbau sinnvoll gelingen? Welche Flächen eignen sich für welche Energieform? Wie können alle Haushalte und die Industrie flächendeckend mit "sauberem" Strom versorgt werden? Satellitendaten können hierfür wichtige Daten liefern. Das Projekt COP4EE - gefördert durch das Raumfahrtmanagement im Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) - entwickelt Methoden und Dienste, bei denen Satellitenbilddaten so aufbereitet werden,
EU setzt auf PCM-Wärmespeicherkapseln Forschungs-Mitteilungen Solarenergie 10. März 20169. März 2016 Innovation der Thüringer ESDA Technologie GmbH von Brüsseler Kommission zur Förderung ausgewählt (WK-intern) - Die ESDA Technologie GmbH aus Eisenberg, Thüringen, erhält für die Kommerzialisierung ihrer innovativen PCM-Kapsel „Hi-ThermCap“ einen EU-Zuschuss. Die Neuentwicklung wurde jüngst von der EU-Kommission aus einer Vielzahl von Vorhaben zur Förderung ausgewählt. Hi-ThermCap steht für die Makro-Verkapselung von Phasenwechselmaterialien (PCM) für den Einsatz als Wärmeträgermedium in gasförmigen und wässrigen Systemen. Damit kann ESDA auf dem europäischen Markt eine einzigartige Lösung für die thermische Energiespeicherung in Heiz- und Kühlsystemen anbieten. Der Wärmesektor ist bekanntermaßen derjenige mit dem größten Energieeinsparpotenzial in Europa. Im Niedertemperaturbereich von ca. -20 bis +100°C, der zur Anergie,
Bundeskabinett stimmt Unterzeichnung des Pariser Klimaschutzabkommens zu Behörden-Mitteilungen Ökologie 10. März 20169. März 2016 Die Bundesregierung hat heute der Unterzeichnung des Pariser Klimaschutzabkommens zugestimmt. (WK-intern) - Damit kann Bundesumweltministerin Barbara Hendricks den Vertrag bei der offiziellen Zeichnungszeremonie am 22. April in New York für Deutschland unterzeichnen. Hendricks: "Dies war ein wichtiger formaler Schritt. Deutschland wird damit zu den Erstunterzeichnern des Pariser Abkommens gehören. Ich bin zuversichtlich, dass auch viele andere Staaten Ende April gemeinsam mit uns unterzeichnen werden. Gemeinsam wollen wir zeigen, dass das Pariser Abkommen schnell und schwungvoll umgesetzt wird." Am 22. April 2016 findet in New York auf Einladung des Generalsekretärs der Vereinten Nationen Ban Ki-moon eine hochrangige Unterzeichnungszeremonie statt. Der 22. April ist der
80 Prozent: Hohe Akzeptanz für die Energiewende Forschungs-Mitteilungen Ökologie Verbraucherberatung 9. März 2016 Der Ausbau der Erneuerbaren Energien genießt in Europa ebenso wie in Nordamerika, Australien und Neuseeland hohe Akzeptanz. (WK-intern) - Das geht aus einer Analyse einschlägiger Umfragen hervor, die die Agentur für Erneuerbare Energien (AEE) erstellt hat. Die Ergebnisse sind im neuen AEE-Hintergrundpapier „Die Akzeptanz Erneuerbarer Energien im Spiegel von Umfragen in Industriestaaten“ zusammengetragen. Wie daraus hervorgeht, treffen die Erneuerbaren unabhängig vom Ausbaustand regenerativer Energiequellen in den jeweiligen Ländern auf ein hohes Maß an Zustimmung. Diese beträgt zumeist weit über 80 Prozent. „Unsere Analyse zeigt, dass große Mehrheiten in wichtigen Industriestaaten die Energiewende wollen“, erklärt AEE-Geschäftsführer Philipp Vohrer. Die in deutscher und
Effizienzlabel für alte Heizkessel ab 2016 Behörden-Mitteilungen Verbraucherberatung 9. März 20168. März 2016 Transparenz im Heizungskeller (WK-intern) - Um Hauseigentümer auf ihre alten, ineffizienten Heizgeräte aufmerksam zu machen, hat der Gesetzgeber ab 2016 das Effizienzlabel für Heizkessel eingeführt, die älter als 15 Jahre sind. Das Label, das bereits von Hausgeräten bekannt ist, weist Effizienzklassen von G bis A++ aus. Laut Bundesministerium für Wirtschaft und Energie sind über 70 Prozent der installierten Anlagen ineffizient und würden nur die Effizienzklassen C, D oder E erreichen. Neue Heiztechnik wie Brennstoffzellengeräte erzeugen Wärme und Strom im Haus und erhalten die beste Einstufung von A++. Für das Heizgerät im Neubau ist der Ausweis der Effizienzklasse bereits Pflicht. Im Gebäudebestand wird das Effizienzlabel
Organische Photovoltaik: Strom gewinnen mit molekularen Architekturen Forschungs-Mitteilungen Solarenergie 8. März 2016 Photovoltaik aus selbstorganisierenden supramolekularen Netzwerken (WK-intern) - Organische Photovoltaik wird von vielen als Einstieg in eine kostengünstigere Stromerzeugung angesehen. Eine der noch zu lösenden Herausforderungen ist die geringe Ordnung der dünnen Schichten auf den Elektroden. Einen neuen Ansatz präsentiert nun ein Team von Wissenschaftlern der Technischen Universität München (TUM): Auf Graphenoberflächen bauten sie photoaktive Schichten aus sich selbst organisierenden molekularen Netzwerken. Ihre Forschungsergebnisse eröffnen interessante, neue Möglichkeiten, opto-elektronische Bauelemente molekülgenau herzustellen. Unübertroffen beherrscht es die Natur, sich selbst organisierende, komplexe, molekulare Maschinerie aufzubauen. Diese kann Licht absorbieren und damit Ladungen trennen und Elektronen übertragen. Nanotechnologen träumen schon lange davon, diese biomolekularen Strukturen nachzuahmen und