B.KWK kritisiert Referentenentwurf des EEG 2016 Dezentrale Energien Mitteilungen 29. April 2016 Der Bundesverband Kraft-Wärme-Kopplung e.V. (B.KWK) äußert sich in einer Stellungnahme kritisch zum Referentenentwurf des EEG 2016. (WK-intern) - Nach Sicht des B.KWK besteht an einigen Stellen des Entwurfs ein erheblicher Nachbesserungsbedarf, um das Ziel der Energiewende zu erreichen. So handelt es sich aus Sicht des B.KWK bei der pauschalisierten Festsetzung der 10 Kilowattgrenze für Strom aus Stromerzeugungsanlagen um eine diskriminierende Regelung, da standardisierte Photovoltaik-Aufdachanlagen im Einfamilienhausbereich nicht mit KWK-Anlagen gleichzusetzen sind. Der B.KWK regt an, den Absatz weiter auszudifferenzieren und eine spezifische KWK-Grenze einzuziehen. Die rechtliche Gleichstellung der Stromlieferung aus dezentraler Erzeugung in einer Kundenanlage mit der Eigenversorgung sieht der B.KWK aus Gründen der
EU-Klage gegen Deutschland wegen Gewässerverunreinigung durch Nitrat Behörden-Mitteilungen Ökologie Verbraucherberatung 29. April 2016 Umweltminister Habeck fordert schärfere Regeln im Düngerecht (WK-intern) - Angesichts der Klage der EU-Kommission gegen Deutschland hat Schleswig-Holsteins Umwelt- und Landwirtschaftsminister Robert Habeck ein strengeres Düngerecht gefordert. „Wir wissen seit Jahren, dass die Einträge von Nitrat in die Gewässer insbesondere aus der Landwirtschaft viel zu hoch sind. Der Bund hat aber die erforderliche Reform der Düngeverordnung erst verschleppt und dann einen Entwurf vorgelegt, der hinten und vorne nicht ausreicht. Die Klage ist jetzt die Quittung“, sagte Habeck heute (29. April 2016). Die EU-Kommission hat gestern beim Europäischen Gerichtshof Klage gegen Deutschland eingereicht, weil die EG-Nitratrichtlinie nicht umgesetzt werde und zu hohe Nährstoffeinträge in die
Wohin mit dem schwankenden Öko-Strom? Forschungs-Mitteilungen Solarenergie Windenergie 28. April 2016 Forschungsprojekt zur zuverlässigen Einspeisung von erneuerbaren Energien an der Universität Magdeburg erfolgreich abgeschlossen (WK-intern) - Elektro- und Energietechniker der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg haben neuartige Überwachungs- und Steuerungssysteme entwickelt und erprobt, die erstmalig die schwankenden Einspeisungen dezentraler Öko-Stromerzeuger zur Stabilisierung des Energieversorgungsnetzes in Sachsen-Anhalt nutzen. „Die wachsende, aber naturgegeben sehr unregelmäßige Einspeisung erneuerbarer Energien führt zu neuen und zum Teil auch kritischen Situationen im Verteilnetz. Dadurch sind die Anforderungen an die Stabilität des Netzes enorm gewachsen“, so Prof. Martin Wolter vom Lehrstuhl Elektrische Netze und Erneuerbare Energie der Fakultät für Elektrotechnik und Informationstechnik der Universität Magdeburg. „Kam der Strom bisher stetig und regelmäßig aus zentralen
Fertigungszentrum für Rotorblätter eröffnet Forschungs-Mitteilungen Produkte Techniken-Windkraft Windenergie Wirtschaft 28. April 2016 Umstellung von Manufaktur auf Industrieproduktion wird getestet (WK-intern) - In der Rotorblatt-Fertigung ist der Anteil der Handarbeit immer noch hoch. Grund dafür sind die geringen Stückzahlen einer Produktionsserie im Vergleich etwa zur Automobilherstellung: Während dort ein Modell hunderttausendfach vom Band läuft, dient die Werkzeugform eines Rotorblatts nur einige hundert Male als Vorlage. Schneller und in konstanter Qualität hochpräzise zu fertigen kann Herstellern jedoch einen spürbaren Kostenvorteil verschaffen. Zusammen mit 15 Partnern hat das Fraunhofer IWES als Koordinator ein Fertigungszentrum aufgebaut, das heute in Bremerhaven eingeweiht wird. Bei diesem Stapellauf flogen die Späne: Im Rahmen der feierlichen Eröffnung des BladeMaker-Zentrums verfolgten 150 Industrievertreter Fräsarbeiten an
70 weitere Gemälde für SH Netz-Kommunen in 2016 – die Saison ist eröffnet Mitteilungen 28. April 2016 Blumenwiese, Feuerwehrauto, Strandkorb ... (WK-intern) - Bunt und hipp statt grau und öde – Schleswig-Holstein Netz wird in diesem Jahr etwa 70 weitere Ortsnetzstationen mit bunten Anstrichen versehen. Insgesamt hat der Netzbetreiber im Rahmen des Projekts ‚SH Netz Kreativ.Station‘ bereits 360 Stationen in ein neues Gewand gehüllt. Das Besondere: „Die Kunst kommt aus der Spraydose, ist optisch ansprechend an die örtlichen Gegebenheiten angepasst und wurde im Vorfeld mit der Gemeinde abgestimmt“, sagt HanseWerk-Verantwortlicher Ulrich Schultz. „Die Neugestaltung der Stationen hat bei den Anwohnern große Begeisterung hervorgerufen. Die Kunstwerke zeigen meist die regionale Flora, Fauna oder technische Objekte, teilweise in fotorealistischer Qualität.“ Im Rahmen von
Vattenfall zu gemeinsamer Lösung zur Kernenergiefinanzierung bereit Aktuelles Mitteilungen Ökologie Verbraucherberatung 28. April 201627. April 2016 KFK-Pläne überfordern jedoch die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit von Vattenfall (WK-intern) - Die heute in Berlin von der Kommission zur Überprüfung der Finanzierung des Kernenergieausstiegs (KFK) vorgelegten Vorschläge belasten mit einem hohen Risikoaufschlag die betroffenen Energieunternehmen über ihre wirtschaftliche Leistungsfähigkeit hinaus. Dies können sie schon aus Verantwortung gegenüber ihren Mitarbeitern, Kunden und Eigentümern so nicht akzeptieren. Vor einer abschließenden Bewertung werden die Unternehmen den Bericht zunächst eingehend analysieren. Die Unternehmen haben in den vergangenen Jahren die Energiewende aktiv unterstützt. Sie haben zudem die für den Ausstieg aus der Kernenergie notwendigen Rückstellungen in Höhe von mehr als 40 Mrd. Euro angemessen und richtig bilanziert. Dies haben sowohl die
Finnair hat eine neue Studie zu den saubersten Fluggesellschaften veröffentlicht Aktuelles Forschungs-Mitteilungen Technik 28. April 201627. April 2016 Treibhausgasemissionen: Finnlands Finnair und TAP aus Portugal sind die "saubersten" Fluggesellschaften weltweit. (WK-intern) - Passagiere können die Emissionen berücksichtigen, wenn sie ihre Reisepläne arrangieren. Finnair found to be cleanest airline in new study Finland’s Finnair and TAP Portugal have emerged as the two least polluting carriers in a study of 20 of the world’s biggest airlines. A study of the greenhouse gas emissions produced by the airline industry from 2007 to 2014 revealed none are showing a significant reduction over the seven years for those that provided the data. In the study Finnair had the smallest carbon footprint in 2014, with TAP Portugal and Virgin
Emissionsfrei elektrisch Fliegen mit Passagieren E-Mobilität Forschungs-Mitteilungen Veranstaltungen 28. April 201627. April 2016 DLR präsentiert Forschungsplattform HY4 auf der Hannover Messe 2016 (WK-intern) - Elektrisch angetriebene und damit lokal emissionsfreie Passagierflugzeuge können die Mobilität der Zukunft nachhaltiger und flexibler gestalten. Sie haben das Potenzial, in den nächsten Jahrzehnten die Elektromobilität in die Luft zu bringen, sich mit bodengebundenen Verkehrsträgern zu vernetzen und so das Reisen für Passagiere schneller und einfacher zu machen. Wissenschaftler des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) arbeiten aktuell mit Partnern aus Industrie und Forschung an der Entwicklung der Versuchsplattform HY4. Als erstes viersitziges Passagierflugzeug soll die HY4 im Sommer 2016 mit einem elektrischen Antrieb, der seine Energie hauptsächlich aus einer Wasserstoff-Brennstoffzelle bezieht, zum Erstflug
Kommission zur Finanzierung des Kernenergieausstiegs übergibt Empfehlungen Aktuelles Behörden-Mitteilungen 27. April 2016 Kommission zur Überprüfung der Finanzierung des Kernenergieausstiegs übergibt Empfehlungen an die Bundesregierung (WK-intern) - Die drei Vorsitzenden der Kommission zur Überprüfung der Finanzierung des Kernenergieausstiegs (KFK), Ole von Beust, Matthias Platzeck und Jürgen Trittin, haben heute ihre Handlungsempfehlungen an den Staatssekretärsausschuss Kernenergie übergeben. Die Einigung in der Kommission erfolgte einstimmig. Der Bundesminister für Wirtschaft und Energie, Sigmar Gabriel: "Ich freue mich und bedanke mich ausdrücklich bei allen Mitgliedern dafür, dass die Kommission ihre Arbeit heute erfolgreich beenden konnte. Die Bundesregierung wird den Bericht nun genau prüfen und die erforderlichen Maßnahmen anschließend umsetzen." Die Bundesregierung hatte die KFK mit Kabinettbeschluss vom 14. Oktober 2015 als
Energieeffizienz und professioneller Einkauf senken Energiekosten Mitteilungen 27. April 2016 Deutsche Energie: Energieeffizienz ist eine tragende Säule der Energiewende und bringt wirtschaftliche Vorteile (WK-intern) - Viele Unternehmen sind nach dem Energiedienstleistungsgesetz verpflichtet, entsprechende Energieaudits durchzuführen. Für Gewerbebetriebe und Industrieunternehmen ist jedoch die Kombination aus effizientem Energieeinsatz und professionellem Energieeinkauf der richtige Weg, um die Energiekosten zu senken. "Die Energieeffizienz ist eine der tragenden Säulen der Energiewende, die durch die Diskussionen um den Ausbau der Erneuerbaren Energien aber oft in den Hintergrund tritt", stellt Energieexperte Olaf Ruppe von der DEG Deutsche Energie GmbH fest. Um die Energiekosten zu senken, gebe es sehr gute Lösungen auf dem Gebiet der Energieeffizienz und des Energiemanagements. "Die Unternehmen sollten
VDMA Power Systems hat seine Stellungnahme zum Erneuerbare-Energien-Gesetz 2016 abgegeben Erneuerbare & Ökologie Mitteilungen 27. April 2016 Erneuerbare-Energien-Gesetz: VDMA PS: Industrie- und Innovationsstandort auch bei Ausschreibungen sichern! (WK-intern) - Die Hersteller von Energieanlagen machen konstruktive Vorschläge, wie das EEG Innovationsförderung, Wettbewerb und berechenbaren Heimatmarkt kombinieren kann. Ziel ist ein ausreichend starker deutscher Markt und langfristig angelegt politische Rahmenbedingungen. Der Fachverband sieht in Ausschreibungen einen Schritt in die richtige Richtung, den Leitmarkt wettbewerbsintensiv und technologisch anspruchsvoll zu gestalten. Ein ausreichend starker Heimatmarkt und Rahmenbedingungen, die dies langfristig gewährleisten, sind „entscheidend für die Entwicklung der Industrie, für ihre Innovationskraft und den Erhalt von Arbeitsplätzen.“ Darum bemängelt der Fachverband „das unzureichende und nur kurzfristig planbare Ausschreibungsvolumen bei Windenergie an Land, Windenergie auf See und
Nach mehr als 60 Jahren ist Atomkraft noch immer nicht marktreif Forschungs-Mitteilungen Ökologie Produkte Techniken-Windkraft Windenergie Windparks Wirtschaft 27. April 2016 Windenergie dagegen ist die billigste Stromerzeugungstechnologie (WK-intern) - Die Atomenergie hat die Hoffnung auf billigen Strom nicht erfüllt. Mehr als 60 Jahre nach dem ersten zivilen Atomkraftwerk zählt der Atomstrom noch immer zum teuersten überhaupt. Dagegen hat sich die Windenergie in der halben Zeit zur billigsten Stromerzeugungstechnologie entwickelt. „Auf einem freien Energiemarkt ohne Subventionen hätte die Windenergie bereits die Nase vorne“, bemerkt Stefan Moidl, Geschäftsführer der IG Windkraft. 1954 ist das erste zivile Atomkraftwerk in Betrieb gegangen. Im selben Jahr hat der Vorsitzende der amerikanischen Atomenergiekommission Lewis Strauss den Slogan ausgegeben: „too cheap to meter“. Der Strom aus Atomkraftwerken, sollte so billig sein, dass