Projekt SolarImpulse: DLR testet Solarflugzeug für Weltumrundung Forschungs-Mitteilungen Solarenergie 10. April 2014 Einmal mit der Kraft der Sonne um die Erde fliegen und dabei Kontinente und Ozeane überwinden. Diesem bisher unerreichten Ziel stellt sich das Projekt SolarImpulse. Mit einem extrem leichten Flugzeug bedeckt von Solarzellen und angetrieben von vier Elektropropellern soll dieses fliegerische Wagnis 2015 gelingen. (WK-intern) - Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) hat in einem rund zweiwöchigen Standschwingungsversuch bis Anfang April das Strukturverhalten des Leichtbaufliegers untersucht. Damit erhalten die Solarflugpioniere aus der Schweiz wertvolle Informationen über das zukünftige Flugverhalten ihres Prototyps. Ein wichtiger Schritt für den Flug um die Welt. „SolarImpulse ist ein faszinierendes fliegerisches Pionierprojekt“, sagt DLR-Luftfahrtvorstand Prof. Rolf Henke.
Studie: Wind- und Solarkraft ergänzen sich und stabilisieren das Netz Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen Solarenergie Windenergie 9. April 2014 Nach den isolierten Betrachtungen des Wind- und Solarstrahlungsdargebotes in Deutschland legt die 100 prozent erneuerbar stiftung die erste Untersuchung vor, die den Effekt der räumlichen Kapazitätsverteilung auf die Erzeugung von Wind- und Solarenergie kombiniert betrachtet. Das Forschungsinteresse zielt dabei auf die Fragen nach der Gleichzeitigkeit der Erzeugung und nach dem Einfluss der räumlichen Verteilung von dargebotsabhängig erzeugenden Kapazitäten auf die Residuallast, die Länge und Häufigkeit von „Erzeugungstiefs“ und die Gradienten in den zwischenstündlichen Einspeisehöhen. (WK-intern) - Die Arbeit kann den energiewirtschaftlichen Wert einer räumlichen Verteilung von Windenergie- und Photovoltaikanalgen differenziert darstellen. Sie zeigt die Leistungen der einzelnen Technologien auf und erkennt insbesondere der
Finanzinvestoren für extreme Preise bei Energierohstoffen mitverantwortlich Aktuelles Forschungs-Mitteilungen 9. April 2014 Berlin - Die spekulative Nachfrage von Finanzinvestoren ist mitentscheidend für extreme Preisspitzen und Preiseinbrüche an den Energie-Rohstoffbörsen. Klassische Angebots- und Nachfrageschwankungen können dagegen das gleichzeitige Auftreten von extremen Ereignissen in mehreren Energiemärkten nur unzureichend erklären. (WK-intern) - Das ist das Ergebnis einer Studie von Nicolas Koch, Researcher am Mercator Research Institute on Global Commons and Climate Change (MCC), die im Fachmagazin „Energy Economics“ veröffentlicht worden ist. Die Energiepreisspitzen an den Rohstoffbörsen gehen demnach mit massiven Käufen von Hedge Fonds einher. Energiepreiseinbrüche hängen derweil umgekehrt mit den massiven Verkäufen der Fonds zusammen. In Krisenzeiten kommt hinzu, dass Finanzmarktakteure die Preiseinbrüche noch verstärken: Aufgrund von
Noch dünnere Solarzellen mit Nanoteilchen? Forschungs-Mitteilungen Solarenergie 8. April 2014 Nanostrukturen könnten dafür sorgen, dass mehr Licht in die aktive Schicht von Solarzellen gelenkt wird, so dass der Wirkungsgrad steigt. Prof. Dr. Martina Schmid (HZB und FU) hat nun genau gemessen, wie unregelmäßig verteilte Silber-Partikel die Lichtausbeute verändern. (WK-intern) - Sie zeigte, dass die Nanoteilchen über ihre elektromagnetischen Nahfelder miteinander wechselwirken, so dass lokale „Hot Spots“ entstehen, wo das Licht besonders stark konzentriert wird. Die Arbeit wurde von den Europhysics News, dem Magazin der Europäischen Physikalischen Gesellschaft, als Highlight eingestuft und weist den Weg für das gezielte Design solcher Nanostrukturen. Selbst bei Dünnschichtsolarzellen möchte man noch Material und damit Kosten sparen. So bestehen zum
Festo zeigt neue Forschungsträger für die Supraleiter-Technologie Forschungs-Mitteilungen Technik 8. April 2014 Supraleiter: einzigartige Potenziale für die Automatisierungstechnik Festo zeigt auf der Hannover Messe 2014 drei neue, einzigartige Anwendungskonzepte in der Supraleiter-Technologie. (WK-intern) - Supraleiter haben faszinierende Eigenschaften: Auf eine bestimmte Temperatur gekühlt verlieren sie nicht nur ihren elektrischen Widerstand, sie können zudem das Feld eines in der Nähe positionierten Permanentmagneten „einfrieren" und den Magneten damit in einem bestimmten Abstand zum Supraleiter fixieren. Der dadurch entstehende stabile Luftspalt ermöglicht die berührungslose Lagerung und Bewegung von Objekten ohne Regelungstechnik und ohne Reibungsverluste. Festo erforscht seit mehreren Jahren die Vorteile der Supraleiter-Technologie für die Automatisierungstechnik und zeigt auf der Hannover Messe 2014 drei neue, einzigartige Anwendungskonzepte.
Forschungsprojekt: Ökologieorientierte Unternehmensstrategie erfolgreich abgeschlossen Forschungs-Mitteilungen Ökologie 6. April 2014 IPRI-Forschungsprojekt „ÖkoLogi“ abgeschlossen Das IPRI-Forschungsprojekt „ÖkoLogi - Ökologieorientierte Unternehmensstrategie in mittelständischen Unternehmen ausgestalten und umsetzen“ wurde erfolgreich abgeschlossen. (WK-intern) - In dem Projekt entwickelte das International Performance Research Institute (IPRI) gemeinsam mit Unternehmen aus der Logistikbranche ein Vorgehen für die ökologieorientierte Unternehmenssteuerung. Die Ergebnisse wurden auf der öffentlichen Abschlussveranstaltung „Green Controlling @ Logistics“ am 30. Januar 2014 vorgestellt, die in Kooperation mit dem Internationalen Controller Verein und der Unternehmensberatung Horváth & Partners ausgerichtet wurde. Forschungsprojekt ÖkoLogi Ziel des Forschungsvorhabens „ÖkoLogi“ war es, mittelständische Logistikdienstleister bei ökologieorientierten Ausrichtung ihres Unternehmens zu unterstützen und ein Konzept für eine ökologieorientierte Unternehmensführung zu erarbeiten. Hierzu wurde zunächst ein
Gebäudeintegrierte Windenergienutzung mit Kleinwindenergieanlagen Forschungs-Mitteilungen Kleinwindanlagen Windenergie 6. April 2014 Forschungsprojekt zu gebäudeintegrierter Windenergienutzung an der Hochschule Zittau/Görlitz Eine Forschergruppe der Hochschule Zittau/Görlitz befasst sich mit der Anwendung von Kleinwindenergieanlagen im Rahmen innovativer Gebäudekonzepte. (WK-intern) - Im Forschungsprojekt arbeiten Wissenschaftler aus verschiedenen Fakultäten zusammen. Aus gutem Grund, denn in der praktischen Umsetzung von Kleinwindsystemen haben die unterschiedlichsten Bereiche einen Einfluss auf den Erfolg. Das gilt vor allem für kleine Windkraftanlagen, die auf oder in unmittelbarer Nähe von Gebäuden zum Einsatz kommen. Das Projekt umfasst Wissenschaftler aus den Gebieten Bauingenieurwesen, Betriebswirtschaft, Elektro- und Automatisierungstechnik, Gebäudeenergietechnik und Kommunikationspsychologie. Ziel des Forschungsprojektes ist nicht nur der energetisch und wirtschaftlich effektive Einsatz von Kleinwindkraft, sondern auch die ästhetisch
Das Bioconcept-Car, eines der zukunftsweisenden Forschungsprojekt des IfBB Bioenergie Forschungs-Mitteilungen 6. April 2014 Hannover Messe 2014: IfBB zeigt Bioconcept-Car Das Bioconcept-Car, eines der zukunftsweisenden Forschungsprojekt des IfBB Instituts für Biokunststoffe und Bioverbundwerkstoffe wird auch 2014 wieder auf der Hannover Messe präsentiert. In Halle 06, Stand K16 wird das Bioconcept-Car am Gemeinschaftsstand „Schaufenster Biobasierte Wirtschaft - Bioökonomie“ gemeinsam mit verschiedenen Partnern auf dem Stand der FNR zu sehen sein. (WK-intern) - Gefördert vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) unter der Projektträgerschaft der Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe e.V. (FNR) hat das Bioconcept-Car, ein VW zum Rennwagen umgebauter VW Scirocco, nach und nach eine Karosserie aus biobasierten Bauteilen erhalten. Viele Karosserieteile wie beispielsweise Heckklappe, Fahrertür, Motorhaube, Unterboden, Tankdeckel, Spiegelabdeckklappe, Lenkradsäulenverkleidung
Die DRIVE-E-Studienpreise wurden verliehen E-Mobilität Forschungs-Mitteilungen 5. April 2014 Wissenschaftliche Arbeiten zum elektrischen Antriebsstrang überzeugten Staatssekretär Schütte und Fraunhofer-Vorstand Verl verleihen DRIVE-E-Studienpreise 2014 / 57 DRIVE-E-Akademieteilnehmer beschäftigten sich eine Woche lang mit Elektromobilität (WK-intern) - Stuttgart – Vier Preisträger sollten es sein, doch die Entscheidung zwischen den ausgezeichneten Bewerbern für die diesjährigen DRIVE-E-Studienpreise fiel schwer. Daher durften sich gestern sogar fünf junge Nachwuchswissenschaftler über die Auszeichnung freuen. Dr. Georg Schütte, Staatssekretär im Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF), und Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Alexander Verl, Vorstandsmitglied der Fraunhofer-Gesellschaft, zeigten sich bei der Preisverleihung im Mercedes-Benz Center in Stuttgart hocherfreut über die Qualität der diesjährigen Bewerbungen. „Mehr als 50 Studierende haben sich mit
Brennstoffzelle, Batterie und ein extrem wendiges autonomes Elektromobil E-Mobilität Forschungs-Mitteilungen Technik 4. April 2014 Batterie oder Brennstoffzelle - was bewegt uns in Zukunft? DLR-Forscher gehen davon aus, dass wir in Zukunft beides für elektrische Antriebsysteme in Fahrzeugen brauchen und in Hybridfahrzeugen unterwegs sein werden. (WK-intern) - Das DLR stellt seine Forschungsarbeiten zur Batterie und Brennstoffzelle am Gemeinschaftsstand Wasserstoff und Brennstoffzellen in Halle 27, Stand C66 vor. Ein weiteres Schwerpunktthema des DLR auf der Messe ist die Elektrolyse, mit der elektrische Energie in Wasserstoff umgewandelt werden kann. Am Stand des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie in Halle 2 Stand D28 zeigen DLR-Forscher das wendige und autonome Elektrofahrzeug ROMO. Wie altert eine Lithium-Ionen-Batterie? Was am Gemeinschaftsstand für Wasserstoff und Brennstoffzellen
Treibhausgase kennen keine Ländergrenzen Forschungs-Mitteilungen Ökologie 4. April 2014 Forscher bauen europaweites System zur Messung von Treibhausgasen auf Die neue europäische Forschungsinfrastruktur ICOS soll Daten zu den Quellen und Senken von Treibhausgasen liefern. Sie unterstützt damit die europäische Klimapolitik in ihrem Bemühen, die Ursachen der globalen Klimaerwärmung zu verstehen und diese in akzeptablen Grenzen zu halten. (WK-intern) - Treibhausgase kennen keine Ländergrenzen. Zur Überwachung der Atmosphäre und des Klimas bauen europäische Forscher gemeinsam das „Integrated Carbon Observation System“ (ICOS) auf. Es sieht europaweit kontinuierliche Messungen von Treibhausgasen vor. Dabei sollen nicht nur Treibhausgase in der Atmosphäre erfasst werden, auch Emissionen aus fossilen Quellen und die Abgabe bzw. Aufnahme durch die Landökosysteme
Studie: Wer das Klima ruiniert, soll zahlen – finden nicht nur die Deutschen Forschungs-Mitteilungen Ökologie 3. April 2014 Während die globale Politik streitet, wer die Kosten des Klimawandels tragen soll, sind die Bürgerinnen und Bürger schon weiter: Ein Großteil der Deutschen, Chinesen und Amerikaner findet es nur gerecht, wenn hier das Verursacherprinzip gilt. (WK-intern) - Auch zu manch anderen Fragen der Klimapolitik sind die Ergebnisse in allen drei Ländern bemerkenswert ähnlich, ergab eine Studie der Universität Kassel und des Fraunhofer-Instituts für System- und Innovationsforschung ISI. Im Grundsatz ist sich die internationale Staatengemeinschaft einig: Der menschengemachte Klimawandel muss durch Senkung der Treibhausgasemissionen begrenzt werden. Doch die Klimaverhandlungen stocken: Industrie-, Schwellen- und Entwicklungsländer, Nord und Süd, Ost und West streiten, wer die Kosten