Siemens-Forscher haben einen neuartigen Elektromotor für Flugzeuge entwickelt, E-Mobilität Forschungs-Mitteilungen 25. Juli 2016 Weltrekord-Elektromotor für Flugzeuge (WK-intern) - Siemens-Forscher haben einen neuartigen Elektromotor für Flugzeuge entwickelt, der bei einem Gewicht von nur 50 Kilogramm rund 260 Kilowatt elektrische Dauerleistung liefert – fünfmal so viel wie vergleichbare Antriebe. Das Rekord-Antriebssystem hat heute auf dem Flughafen Dinslaken Schwarze Heide seinen ersten Flug vor der Öffentlichkeit absolviert und dabei ein Kunstflugzeug vom Typ "Extra 330LE" nahezu lautlos angetrieben. Seinen Jungfernflug hatte der neue Antrieb bereits am 24. Juni 2016 bestritten. Damit werden hybride Elektroflugzeuge mit vier oder mehr Sitzen möglich. Die Technologie wird Siemens in seine Kooperation mit Airbus zum Elektrischen Fliegen einbringen, die beide Unternehmen im April
Bloomberg: Globale Investitionen in Erneuerbare Energien sinken um 32 Prozent Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen 25. Juli 2016 Clean energy investment in 2016 undershoots last year’s record (WK-intern) - Investment slowdowns in China and Japan, as well as further reduction in the cost of solar, mean 2016 investment will fall well short of 2015’s upwardly revised $348.5bn London and New York – Clean energy investment in the second quarter totaled $61.5bn, some 12% above the first-quarter 2016 figure but 32% below a very strong outturn of $90bn in the equivalent period of 2015. Looking at the 2016 trend so far, and taking the Q1 and Q2 2016 figures together, global investment in the first half of this year was $116.4bn, some
Magnetisch gelagerter Hochgeschwindigkeits-Elektroantrieb für Reaktionsräder E-Mobilität Forschungs-Mitteilungen 25. Juli 2016 Schwindelerregende 150‘000 Umdrehungen pro Minute: (WK-intern) - Forschende der ETH Zürich und des ETH-Spin-offs Celeroton haben einen ultraschnellen magnetisch gelagerten Elektroantrieb für Reaktionsräder entwickelt. Die hohe Drehzahl ermöglicht eine starke Miniaturisierung des Antriebssystem und macht dieses interessant für den Einsatz in Kleinstsatelliten. «Eigentlich ist daran nicht viel Neues», sagt Arda Tüysüz, Postdoc am Power Electronic Systems Laboratory (PES) der ETH Zürich bescheiden. Die Elektronik, die Magnetlagerung, das physikalische Grundprinzip – alles schon da gewesen. Aber diese Grundlagen in einem Hochgeschwindigkeitsantrieb zusammenzufügen, der massiv kleiner und energieeffizienter ist und um einen Faktor 20 mehr Umdrehungen als bisherige Modelle erzielt – das ist die Ingenieurskunst,
Eingriffe der Menschen belasten die Ökosysteme Forschungs-Mitteilungen Ökologie 24. Juli 2016 Wald der Zukunft in Gefahr? (WK-intern) - Menschliche Nutzung bedroht Bestäubung und Samenausbreitung von Waldbäumen weltweit Abholzung, Umwandlung in Ackerland und Wilderei – weltweit gibt es kaum noch ungenutzte, naturbelassene Wälder. Der Eingriff des Menschen belastet jedoch nicht nur den Wald von heute, sondern auch den von morgen. Vor allem Prozesse der Bestäubung und Samenausbreitung, die den Nachwuchs von Wäldern maßgeblich bestimmen sind beeinträchtigt, berichten Forschende der Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung und der Goethe-Universität Frankfurt in der ersten globalen Meta-Analyse über Waldregeneration heute im Fachjournal „Scientific Reports“ der Nature-Gruppe. Dafür verantwortlich machen sie den Rückgang der daran beteiligten Insekten, Vögel und Säugetiere. Sie
Börsenstrompreise sinken, EEG-Umlage für Verbraucher steigen Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen 24. Juli 2016 EEG-Umlage steigt 2017 auf gut sieben Cent pro Kilowattstunde (WK-intern) - Hauptursache sind gesunkene Strompreise an der Börse, für Konsumenten muss sich daher nichts ändern. Das zeigt der EEG-Rechner von Agora Energiewende Die Umlage nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG-Umlage) wird nach Berechnungen für Agora Energiewende im Jahr 2017 auf 7,1 bis 7,3 Cent pro Kilowattstunde Strom ansteigen. Derzeit liegt sie bei 6,35 Cent. Die für die Stromkunden maßgeblichen Einstandskosten für die Stromvertriebe ändern sich allerdings kaum: Die Summe aus Börsenstrompreis und EEG-Umlage wird den Prognose zufolge weiterhin knapp unter 10 Cent pro Kilowattstunde liegen. Die Ursache dafür liegt vor allem in den seit Jahren sinkenden
Neue Biomaterialien aus Proteinen Bioenergie Forschungs-Mitteilungen 23. Juli 2016 Biomaterialien aus nachwachsenden Rohstoffen bilden seit fast 25 Jahren einen Schwerpunkt am Fraunhofer-Institut für Angewandte Polymerforschung IAP in Potsdam-Golm. (WK-intern) - Bisher lag der Fokus auf pflanzlichen Rohstoffen wie Cellulose, Stärke oder Lignin. Jetzt entwickeln die Forscher auch Biomaterialien aus Proteinen. Zwei neue Abteilungen befassen sich mit dem Thema. Frischhaltefolien, die sicher konservieren »Funktionsintegrierte Polymerfilme« sind der Schwerpunkt der gleichnamigen neu gebildeten Abteilung am Fraunhofer IAP. Unter der Abteilungsleitung von Dr. Murat Tutuş erweitert das Institut damit ab Juli 2016 das Forschungsspektrum des Instituts. Konservierende Frischhaltefolien für die Verpackung frischer Nahrungsmittel wie zum Beispiel Käse sind ein Thema, das im Fokus der Forschung steht.
Lebensdauer von Photovoltaik-Modulen verlängern Forschungs-Mitteilungen Solarenergie 23. Juli 2016 Paderborner Kompetenzzentrum für Nachhaltige Energietechnik startet das mit 535.000 Euro geförderte Projekt „SoLifE“ (WK-intern) - Zusammen mit der Solarworld AG und der ESDA Technologie GmbH startet das Kompetenzzentrum für Nachhaltige Energietechnik (KET) der Universität Paderborn ein Projekt zur Verlängerung der Lebensdauer von Photovoltaikmodulen (PV). In den kommenden drei Jahren soll, koordiniert durch den Lehrstuhl „Nachhaltige Energiekonzepte” unter Leitung von Prof. Dr. Stefan Krauter, praxisnah an der Integration von sogenannten Phasenwechselmaterialien (Phase Change Materials, PCM) in die nächste Generation von PV-Modulen geforscht werden. Durch die gezielte Kühlung und Temperaturstabilisierung der Solarzellen soll hierbei der entscheidende Faktor für die alterungsbedingte Leistungsabnahme von Photovoltaikmodulen positiv beeinflusst
Preisgünstige Energiegewinnung: Elektrokatalytische Wasserspaltung gehört zu den Zukunftstechnologien Forschungs-Mitteilungen 23. Juli 2016 Rostiger Stahl als Sauerstoffgenerator (WK-intern) - Korrodierte Edelstahlelektrode lässt sich für die die elektrochemische Wasserspaltung einsetzen Die elektrokatalytische Wasserspaltung gehört zu den Zukunftstechnologien einer umweltfreunlichen und preisgünstigen Energiegewinnung. Vor allem wegen der trägen Oxidationsreaktion zu Sauerstoff liegt eine industrielle Anwendung jedoch noch in weiter Ferne. In der Zeitschrift Angewandte Chemie stellen chinesische Wissenschaftler eine Möglichkeit vor, anstelle der derzeit verwendeten teuren Schwermetalloxide künstlich korrodierten Edelstahl als Elektrokatalysator zu verwenden. Dieser ist hochaktiv für die Sauerstoffentwicklung und könnte sie sich als eine überraschend einfache Option zur Lösung eines lange bekannten Problems erweisen. Die Wasserspaltung ist die Umsetzung von Wasser in Sauerstoff und Wasserstoff. Während die
Windenergie mittels Elektrolyse in regenerativen Wasserstoff umgewandelt Forschungs-Mitteilungen Technik 22. Juli 201622. Juli 2016 Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) am Standort Lampoldshausen hat als einer der größten Wasserstoffnutzer in Europa ein jahrzehntelanges, fundiertes Wissen im Umgang mit dem Energieträger Wasserstoff aufgebaut. (WK-intern) - Dieses Know-how fließt in das Projekt H2ORIZON ein, bei dem lokal gewonnene Windenergie mittels Elektrolyse in regenerativen Wasserstoff umgewandelt werden soll. Alle Aspekte, von der Erzeugung über die Verteilung und Speicherung bis hin zur Nutzung in den Sektoren Mobilität, Energie und Industrie, werden zukünftig vor Ort im industriellen Maßstab erprobt. H2ORIZON stellt damit eine völlig neue Demonstrations- und Forschungsplattform bereit, um ein breites Spektrum von Wasserstofftechnologien anzuwenden. Die Anlage, deren zentraler
Offshore-Windpark Arkona wird jetzt mit 6 MW-Windkraft-Anlagen aufgebaut Finanzierungen Forschungs-Mitteilungen Offshore Produkte Techniken-Windkraft Windenergie Windparks Wirtschaft 22. Juli 2016 Windpark Arkona Becken Südost - Windpark-Umzug durch Einsatz smarter Technologie (WK-intern) - EON und Statoil haben im Mai 2016 grünes Licht für den Bau des 385 MW-Windparks Arkona Becken Südost, 35 km nordöstlich der Insel Rügen, gegeben. Die Einhaltung des Zeitplans dieses 1,2 Milliarden Euro-Projektes trotz Änderung des Windpark-Designs - 60 statt 80 Anlagen durch den Umstieg auf die größere 6 MW-Klasse - war durch den Einsatz flächiger seismischer Untersuchungen ohne weitere Nacherkundung möglich. Erneute Bohrungen und Drucksondierungen in dem 39 Quadratkilometer großen Baugebiet hätten längere Vorlaufzeiten zur Folge gehabt und das Budget spürbar belastet. Seismische Untersuchungen mit der Fraunhofer Mehrkanalseismik gewähren einen
Mini-BHKW liefert Strom und Wärme für Einfamilienhäuser Dezentrale Energien Forschungs-Mitteilungen 21. Juli 2016 Robustes Brennstoffzellen-Heizgerät entwickelt (WK-intern) - Ein Brennstoffzellen-Heizgerät kann als Mini-BHKW mit einem hohen Wirkungsgrad Strom und Wärme für Ein- und Zweifamilienhäuser erzeugen. Bisher haben vor allem wirtschaftliche Gründe die breite Markteinführung dieser Technologie erschwert. Das BINE-Projektinfo „Brennstoffzelle erzeugt Strom und Wärme fürs Haus“ (10/2016) stellt ein zur Serienreife entwickeltes neues Gerät mit einer Festoxid-Brennstoffzelle (SOFC) vor. Den Entwicklern gelang es, die Herstellungskosten und den Installationsaufwand zu senken sowie die Haltbarkeit der Komponenten zu verbessern. Das Gerät bietet eine elektrische Leistung von 0,7 kW und eine Wärmeleistung von 1,3 kW. Für den Spitzenbedarf an Wärme ist eine Standard Gas-Brennwerteinheit integriert. Der Gesamtwirkungsgrad liegt über 90
Großinfrastrukturen bieten hohe Einsparpotenziale Forschungs-Mitteilungen 20. Juli 2016 Energiemanagement am Beispiel eines Flughafens (WK-intern) - Neue Forschungen beziehen Umweltdaten und Speichertechnologien in Energiesteuerungssystem ein BIBA – Bremer Institut für Produktion und Logistik an der Universität Bremen: „Signifikante Reduktion des Gesamtenergiebedarfs möglich.“ Die Energieversorgung in Großinfrastrukturen wie Krankenhäuser, Universitäten oder Flughäfen wird mithilfe zahlreicher verschiedener und zumeist unabhängig voneinander agierender Systeme geregelt. Über eine Steuerung, die die vielen Teilsysteme der Energie- und Gebäudetechnik intelligent miteinander verknüpft und zudem externe Einflüsse berücksichtigt, lässt sich der Energieverbrauch und damit der Ausstoß von Kohlendioxid (CO2) deutlich reduzieren. Das haben Wissenschaftler des BIBA – Bremer Institut für Produktion und Logistik an der Universität Bremen errechnet und