Outernet – Die Daten sind überall da draußen Forschungs-Mitteilungen Ökologie Videos 25. März 2015 Freier, anonymer Zugang zu Daten auf der ganzen Welt: (WK-intern) - Die TU Wien ist nach der Harvard University die zweite Universität, die ein Abkommen mit „Outernet“ unterzeichnet. Nicht jeder hat Zugang zum Internet, doch das „Outernet“ ist für alle da. Speziell ausgewählte Daten werden über Satelliten weltweit übertragen. Mit relativ einfachen Geräten kann man sie in entlegenen Gegenden abrufen, auch wenn weit und breit kein Mobilfunknetz zur Verfügung steht. Die Forschungsgruppe für Fernerkundung der TU Wien bereitet Klimadaten auf, um die Bodenfeuchte abschätzen und Dürrekatastrophen vorhersagen zu können. Diese Daten werden nun in „Outernet“ integriert. Nach der Harvard University ist die TU
Golfstrom verliert an Kraft, nördliche Atlantik kühlt ab Forschungs-Mitteilungen Ökologie 24. März 2015 Klimawandel im Verdacht (WK-intern) - Wie eine gewaltige Umwälzpumpe transportieren Strömungen des Atlantiks warmes Wasser in den Norden und kaltes Wasser in den Süden. Teil dieses Strömungssystems ist auch der Golfstrom, der für das meist milde Klima im Nordwesten Europas sorgt. Jetzt haben Forscher Belege dafür entdeckt, dass diese riesige Meeresströmung schwächer wird. Beobachtungen weisen darauf hin, dass die Umwälzung in den letzten Jahrzehnten langsamer war als jemals zuvor im vergangenen Jahrhundert, wahrscheinlich sogar im vergangenen Jahrtausend. Zu dieser Abschwächung hat offenbar die zunehmende Eisschmelze auf Grönland beigetragen, die durch den mensch-gemachten Klimawandel verursacht wird. Eine weitere Verlangsamung der Strömung könnte nicht nur
Breite Kritik am Fracking-Regelungspaket Mitteilungen Ökologie Veranstaltungen 23. März 2015 Schutz von Mensch, Natur und Wasser nicht gewährleistet (WK-intern) - Verbände und Organisationen aus unterschiedlichen Teilen der Gesellschaft haben heute den von der Bundesregierung vorgeschlagenen Rechtsrahmen zur Förderung von Erdöl und Erdgas durch Fracking scharf kritisiert. Der Deutsche Naturschutzring (DNR), darunter die Umweltverbände BUND und NABU, die Allianz der öffentlichen Wasserwirtschaft (AÖW), die Arbeitsgemeinschaft der Umweltbeauftragten in der Evangelischen Kirche in Deutschland (AGU), die Gewerkschaft Nahrung Genuss Gaststätten (NGG), das Netzwerk der Bürgerinitiativen gegen Fracking „Gegen Gasbohren“, das Umweltinstitut München und die Entwicklungsorganisation Power-Shift mahnen, dass mit den vorgelegten Regelungsentwürfen der Schutz von Mensch, Natur und Wasser nicht gewährleistet wird. Obwohl CDU/CSU und
BMW Nachhaltigkeitsbericht: mehr als die Hälfte des Stroms 2014 war erneuerbar Mitteilungen Ökologie Technik 23. März 2015 BMW Group veröffentlicht Nachhaltigkeitsbericht 2014: mehr als die Hälfte des Stroms aus Erneuerbaren (WK-intern) - Mit dem Sustainable Value Report (SVR) 2014 informiert die BMW Group ihre Stakeholder ausführlich über ihre Nachhaltigkeitsstrategie und die Fortschritte bei der Verankerung von Nachhaltigkeit im Unternehmen. Die Auswahl der berichteten Themen und deren Gewichtung basieren auf den Ergebnissen eines systematischen Materialitätsprozesses. Wo sinnvoll wird auf ergänzende Informationen im Geschäftsbericht oder auf weitere Internetseiten der BMW Group verwiesen. Im Rahmen ihrer Bilanzpressekonferenz 2015 teilte die BMW Group mit, dass zum ersten Mal in der Geschichte des Unternehmens mehr als die Hälfte des weltweit bezogenen Stroms aus erneuerbaren Quellen stammt. München
Gebaute Zukunft – Klimaschutz anspruchsvoll umgesetzt Ökologie Technik 23. März 201523. März 2015 Gebaute Zukunft - Stadtwerke Lübeck bezog Holz-Neubau im Passivhausstandard (WK-intern) - pbr AG erbrachte im Auftrag von Züblin Architekturleistungen der Genehmigungs- und Ausführungsplanung für derzeit Europas größtes Verwaltungsgebäude in Holz-Bauweise. 2021 sollen sie zum Regelfall in Europa werden: Gebäude, die auf dem eigenen Grundstück nahezu so viel Energie erzeugen, wie seine Nutzer verbrauchen. Die Stadtwerke Lübeck gehen bereits 2015 mit gutem Beispiel voran. Der Neubau der Firmenzentrale, der rund 430 Mitarbeitern seit Dezember 2014 ein modernes Arbeitsumfeld bietet, entspricht nicht nur dem Passivhaus-Standard, sondern ist in Europa derzeit das größte Verwaltungsgebäude in Holz-Bauweise. Klimaschutz, anspruchsvoll und attraktiv umgesetzt lautet das Motto. Bauherr des
Nachhaltige Wasserversorgung nur ohne Überdüngung möglich Aktuelles Ökologie Verbraucherberatung 22. März 2015 Weltwassertag 2015: Anlässlich des Weltwassertages hat der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) vor einer weiteren Industrialisierung der Landwirtschaft gewarnt und verstärkte Anstrengungen beim Schutz der Gewässer vor Überdüngung und Pestiziden gefordert. (WK-intern) - "Zu den Hauptverschmutzern des Grund- und Oberflächenwassers in Deutschland, Europa und weltweit gehört die industrielle Agrarwirtschaft mit ihren hohen Nitrat- und Pestizideinträgen. Auch das in deutschen Discountern scheinbar so billige Fleisch wird teuer erkauft, unter anderem mit einer Verschlechterung der Grundwasserqualität", sagte die BUND-Agrarexpertin Reinhild Benning. Drei Viertel des Trinkwassers in Deutschland würden aus Grundwasser gewonnen, wobei mehr als die Hälfte der Grundwassermessstellen inzwischen besorgniserregende Nitratbelastungen aufweise. Die
W.E.B-Windparks schaffen neuen Lebensraum für gefährdete Vogelarten Ökologie Produkte Windenergie Windparks 22. März 2015 Ein beliebtes Argument engagierter Windkraftgegner ist immer die angebliche Gefährdung diverser Vogelarten durch Windparks und Windturbinen. (WK-intern) - Dass bei sorgfältiger Planung und verantwortungsvoller Umsetzung das genaue Gegenteil der Fall ist, zeigt die WEB Windenergie AG in Pfaffenschlag. Windpark Dürnkrut/Götzendorf: 11 Greifvogelarten begünstigt Frankreich: W.E.B-Projekt bringt Triel in die Region zurück England: Größte Vogelschutzorganisation plant Windkraftanlage 11 Greifvogelarten profitieren von Windpark Pfaffenschlag: „Ein Unternehmen wie die W.E.B, das in ihrem Kerngeschäft darauf abzielt, dazu beizutragen, dass die Erde ein lebenswerter Platz bleibt, nimmt natürlich auch den Vogelschutz sehr ernst.“, meint W.E.B-Sprecher Gerald Simon und erläutert die jüngsten diesbezüglichen Erfolge. Bei der Errichtung des W.E.B-Windparks Dürnkrut/Götzendorf (Inbetriebnahme
Energie- und Rohstoffwende meistern für mindestens acht Milliarden Menschen Forschungs-Mitteilungen Ökologie 22. März 201522. März 2015 Energie- und Rohstoffwende meistern: 5. Symposium „Freiberger Innovationen“ am 25./26.03.2015 (WK-intern) - Laut Prognosen werden bis 2050 mindestens acht Milliarden Menschen auf der Erde leben. Wie Forschung und Wirtschaft die kurz- und langfristigen Herausforderungen der Energie- und Rohstoffwende meistern können, das diskutieren internationale Rohstoff-Experten auf dem 5. Symposium „Freiberger Innovationen“, das von der TU Bergakademie Freiberg und dem Helmholtz-Institut Freiberg für Ressourcentechnologie am 25. und 26. März in Freiberg veranstaltet wird. Daher gilt es, heute Konzepte zu entwickeln, um auch in Zukunft Rohstoffe und Energie für Leben und Überleben sicherzustellen. Welche innovativen Technologien den steigenden Energie- und Rohstoffhunger auf der Welt stillen könnten
22. März 2015 ist Weltwassertag – Schutz der Gewässer ist auch Klimaschutz Forschungs-Mitteilungen Ökologie 22. März 2015 Bei Wasser denken die meisten vor allem an sauberes Trinkwasser. (WK-intern) - Doch lenken wir den Blick heute einmal darauf, dass Gewässer wie Flüsse und Seen auch einzigartige Lebensräume sind und für den Menschen vielfältige Nutzungen ermöglichen. Der Erhalt ihrer natürlichen Funktionen ist auch ein wichtiger Beitrag zum Klimaschutz. Wissenschaftler des Leibniz-Instituts für Gewässerökologie und Binnenfischerei (IGB) konnten beispielsweise nachweisen, dass Stauseen eine bedeutende Quelle für Treibhausgase sind. Nach Hochrechnungen von Forschern stammen 4 % des weltweit aus Binnengewässern freigesetzten Kohlenstoffes aus Wasserkraft produzierenden Stauseen – bei einem Flächenanteil von nur etwa 0,6 %. NBeim Thema Wasser denken die meisten vor allem an sauberes
Kohle-Tagebau-Ausstieg: Davon erzählen Sie noch Ihren Enkeln Aktuelles Ökologie 21. März 2015 Liebe Leser, (WK-intern) - werden Sie mal Ihren Enkeln erzählen können, Sie hätten den Ausstieg aus dem Klimakiller Kohle in diesem Land mit durchgesetzt? Damals am 25. April 2015, mit einer bunten Menschenkette direkt an der Kante von Europas größtem Tagebau, Garzweiler bei Köln – dort wo die Bagger die Braunkohle dem Erdreich entreißen. Seit gestern ist klar, wieviel wir am 25. April erreichen können: Wirtschaftsminister Gabriel legte Eckpunkte für ein Gesetz vor, wie er die klimaschädlichsten Kohlekraftwerke vom Netz nehmen will. Das durchzusetzen wird verdammt hart: Die Kohlelobby in der CDU geißelte Gabriels Pläne sofort als „unterirdisch“, das werde „sie so nicht
Bedrohte Gemeinde stellt neuen Vorsitzenden in Braunkohle-Arbeitskreis Jänschwalde Aktuelles Ökologie 21. März 2015 Die Wahl von Andreas Stahlberg zum Leiter des regionalen Arbeitskreises Tagebau Jänschwalde des Brandenburgisches Braunkohlenausschusses wertet der Umweltverband GRÜNE LIGA als klares politisches Signal. (WK-intern) - "Das Wahlergebnis ist ein Zeichen, dass die Region den Tagebau Jänschwalde-Nord ablehnt. Ich gehe davon aus, dass die Probleme und Sorgen der vom Tagebau betroffenen Orte künftig besser in den Braunkohlenausschuss transportiert und nicht wie bisher ausgesessen werden." sagt René Schuster, Vertreter der Naturschutzverbände im Braunkohlenausschuss. Schuster weiter "Es ist an der Zeit, dass die Landesregierung den Plan eines Tagebaues Jänschwalde-Nord endlich fallen lässt." Im regionalen Arbeitskreis des Brandenburgischen Braunkohlenausschusses sind die vom Tagebau Jänschwalde und von der
Gabriel legt Rechtsgutachten zu Atomrückstellungen vor Aktuelles Behörden-Mitteilungen Ökologie 20. März 201520. März 2015 35,8 Milliarden Euro Rückstellungen haben die vier Energieriesen als Rücklagen für den Atomrückbau und die Endlagerung steuerfrei beiseitelegen können (WK-intern) - E.ON hat sich derweil überlegt den ganzen Konzern aufzuspalten, sozusagen in einen sauberen Bereich, mit allen Rücklagen und einen schmutzigen Bereich, ohne Rücklagen Vattenfall strebt derweil eine Klage vor einem "Freihandels- oder Geheimgericht" gegen den Atomausstieg und die damit entgangenen, hochgerechneten Einnahmen an, das ist in etwas so, als ob Autobesitzer gegen die Umweltzonen klagen könnten. Nur das Gericht von Vattenfall verhandelt im Geheimen und das Urteil ist endgültig. Große Teile der Bevölkerung haben die nicht unbegründete Angst, dass alle Gewinne privatisiert