Defekte elektronische Baugruppe im Kernkraftwerk Brokdorf Aktuelles Ökologie 20. März 2015 Ausfall von Sicherheitsteileinrichtung (WK-intern) - Während einer monatlich wiederkehrenden Prüfung im Reaktorschutzsystem des Kernkraftwerkes Brokdorf hat eine Armatur nicht wie vorgesehen geschlossen. Als Ursache wurde eine elektronische Baugruppe identifiziert. Diese wurde umgehend ausgetauscht. BROKDORF/KIEL - Die anschließend durchgeführten Prüfungen des Reaktorschutzsystems verliefen ohne Beanstandungen. Dieses meldepflichtige Ereignis der Kategorie „N“ hat die E.ON-Betreibergesellschaft heute (20. März) fristgerecht der Atomaufsichtsbehörde (Energiewendeministerium) gemeldet. Die betroffene Armatur ist Teil des nuklearen Probenahmesystems, mit dem unter anderem die Wasserqualität des Hauptkühlmittels überwacht wird. Im Anforderungsfall durch das Reaktorschutzsystem soll diese Armatur die Probenahmeleitung absperren. Die Absperrung der Leitung wäre in diesem Fall durch in Reihe liegende Armaturen erfolgt, so
Griechenland wie im Krieg, oder wie in Europa ein Baby in den Armen seiner Mutter stirbt Mitteilungen Ökologie Verbraucherberatung 20. März 2015 Überforderte Ärzte rennen durch die Gänge des Krankenhauses. (WK-intern) - Betten auf dem Flur versperren den Weg. Die Infusion wird gelegt. Zu spät - wieder stirbt ein Baby in den Armen seiner Mutter. Dieses alltägliche Szenario stammt nicht aus einem Katastrophengebiet, sondern aus Griechenland. Seit die Krise das Land in ihrem Griff hat, ist die Säuglingssterblichkeit um 43 Prozent gestiegen. Massenweise Ärzte und Krankenschwestern wurden entlassen. Lebensrettende Medikamente fehlen. So kann es nicht weitergehen... Ja, Griechenland hatte eine Mitschuld an der Krise im eigenen Land -- Korruption, Vetternwirtschaft, Bürokratie-Wahnsinn. Aber dass am Ende die bezahlen müssen, die am wenigsten dafür können, dürfen wir einfach nicht
Hintergründe, Möglichkeiten und Vorteile grüner Altersvorsorge Ökologie 19. März 201519. März 2015 (WK-intern) - In vielen Bereichen unserer Gesellschaft hat ein Umdenken stattgefunden. Wir haben erkannt, dass wir vermehrt den Fokus auf Nachhaltigkeit legen müssen. Ein Beispiel stellt die Nutzung erneuerbarer Energien dar, die aus Wind, Wasser, Sonne oder Biomasse gewonnen werden. Eine neue Idee besteht darin, grüne Altersvorsorge zu betreiben. Welche Ziele werden verfolgt, wie sollte man dabei vorgehen und wie läuft die Finanzierung ab? Ziele Der Begriff „grün“ hat in diesem Zusammenhang mehrere Facetten, die immer mehr modernen Menschen heutzutage bewusst sind. Es geht um Ökologie, also darum, die Umwelt zu schützen, Ressourcen nicht auszubeuten, sondern deren Erneuerung zuzulassen und die Gesundheit
Am 12. April erneute Protestkundgebung gegen Braunkohlentagebau Nochten 2 Mitteilungen Ökologie 19. März 2015 Für Sonntag, den 12. April lädt das regionale Bündnis gegen den Tagebau Nochten 2 wieder zu einem Spaziergang durch das bedrohte Dorf Rohne mit anschließender Kundgebung ein. (WK-intern) - Treffpunkt ist um 14 Uhr am Bahnhof Schleife, wer nicht so gut zu Fuß ist, kann sich gegen 14:45 an der Feuerwehr Rohne anschließen. Im Anschluss findet an der Mehrzweckhalle (Sportplatz) eine Kundgebung statt. Diese Form des Protestes findet seit 2012 regelmäßig zu Ostern oder am darauf folgenden Wochenende statt. Besonders Angehörige der sorbischen Minderheit protestieren gegen die geplante Zerstörung der Dörfer Rohne, Mulkwitz, Schleife Süd, Mühlrose, Klein-Trebendorf und Trebendorf-Hinterberg, weil damit ein Kerngebiet
BUND gewinnt vor Gericht gegen Bayer im Streit um Bienengefährlichkeit von Pestiziden Mitteilungen Ökologie Verbraucherberatung 19. März 2015 Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) hat seinen Rechtsstreit gegen die Bayer CropScience Deutschland GmbH, eine Tochter der Bayer AG, gewonnen. (WK-intern) - Nach dem heute verkündeten Urteil des Landgerichts Düsseldorf darf der BUND wieder ohne Einschränkung sagen, dass zwei von Bayer hergestellte Pestizid-Produkte für Bienen gefährlich sind und es sich bei dem darauf abgebildeten Logo mit dem Aufdruck "nicht bienengefährlich" um eine Irreführung von Verbrauchern handelt. "Wir freuen uns über diesen Erfolg. Das ist ein Sieg für die Bienen und die Meinungsfreiheit. Uns liegen überzeugende wissenschaftliche Studien vor, die den Bayer-Pestizidwirkstoff Thiacloprid als bienengefährlich bewerten. Bayer muss daher seine Bienen
EU-Marktverzerrung mit Steuer-Subventionen zu Gunsten der Atomenergie Mitteilungen Ökologie 18. März 2015 Strahlende Zukunft - Förderung für Atomenergie unterminiert Energiewende (WK-intern) - Großbritannien will wieder Atomkraftwerke bauen. Dies soll über Subventionen in noch nie dagewesener Höhe aus Steuergeldern finanziert werden. Die EU Kommission hat dem zugestimmt – Österreich hat angekündigt zu klagen. „Die geplante Förderung ist nicht nur eine enorme Geldverschwendung, sondern stellt auch eine klare Marktverzerrung zu Gunsten der Atomenergie dar“, so Stefan Moidl, Geschäftsführer der IG Windkraft. „Atomkraftwerke sind nicht nur gefährlich sondern auch die teuersten Kraftwerke, die derzeit gebaut werden können“, erklärt David Reinberger, Energieexperte der Wiener Umweltanwaltschaft. Vor Kurzem erst wurden von der EU-Kommission die Subventionsbegehrlichkeiten Großbritanniens für die AKW-Pläne in Hinkley Point
5. Stadtwerkelauf: Laufen für den Klimaschutz! Mitteilungen Ökologie Veranstaltungen 18. März 2015 Es ist wieder soweit: Am 29. März startet der Stadtwerke-Lauf nunmehr zum fünften Mal! (WK-intern) - Auch dieses Jahr findet das Sportevent wieder unter dem Motto: "Laufen für den Klimaschutz!" statt. Der Klimapakt Flensburg spendet 1,- Euro pro Läufer/in für ein lokales Klimaschutzprojekt. Im letzten Jahr wurden so über 500,- Euro „erlaufen“, mit denen die Pflanzung von fünf Großbäumen für die „Kita Adelby 1“ in Flensburg finanziert werden konnte. Auch in diesem Jahr erwarten die Veranstalter wieder eine große Anzahl von Läufern. Neben einem Kids-Lauf über 400 Meter können die Distanzen von fünf zehn Kilometern oder Halbmarathon gewählt werden. Dabei sein werden wieder viele
Windkraftprojekte in der Nähe von sensiblen Vogelvorkommen Mitteilungen Ökologie Techniken-Windkraft Windenergie 17. März 2015 NABU: Mehr Planungssicherheit für Windkraftanlagen in der Nähe von Vogelvorkommen (WK-intern) - Miller: Neues Papier zu Abstandregelungen kann Konflikte lösen Der NABU begrüßt, dass Windkraftprojekte in der Nähe von sensiblen Vogelvorkommen ab sofort verlässlicher geplant werden können. In der vergangenen Woche bestätigte dazu die Länderarbeitsgemeinschaft Naturschutz (LANA) das sogenannte „Neue Helgoländer Papier“, das den aktuellen Fachstandard für den empfohlenen Mindestabstand zwischen Windkraftanlagen und sensiblen Vogelvorkommen darstellt. Diese Empfehlungen waren bereits vor zwei Jahren von der Länderarbeitsgemeinschaft der staatlichen Vogelschutzwarten erarbeitet und seither diskutiert worden. „Mit diesem Papier bekommen sowohl die Politik als auch Windkraftplaner und Naturschützer eine auch vor Gericht belastbare Grundlage für die
Bessere Vergleichbarkeit bei globale Emissions- und Verbrauchsstandard von Fahrzeugen Forschungs-Mitteilungen Ökologie Technik 17. März 2015 TÜV SÜD: Ein Zyklus für alle (WK-intern) - Bessere Vergleichbarkeit, mehr Praxisnähe, ein Standard für alle: Das sind die Ziele des Worldwide harmonized Light Vehicle Test Procedures – kurz WLTP. Der neue globale Emissions- und Verbrauchsstandard wird schrittweise ab 2017 in der EU und vielen anderen Staaten eingeführt und löst in Europa den Neuen Europäischen Fahrzyklus (NEFZ) als Standard für die Zulassung neuer Fahrzeugmodelle ab. Was wird geprüft? Was sind die wichtigsten Unterschiede? Wer macht mit? Fragen, die die Experten von TÜV SÜD und TÜV Hessen beantworten, die zu den größten Prüfdienstleistern für die Homologation zählen. Zielsetzung der UN Global Technical Regulation beim Start
Energiewendeminister zum gescheiterten Konzept bei der Atommüll-Rücknahme Behörden-Mitteilungen Ökologie 17. März 2015 Energiewendeminister Habeck zum gescheiterten Konzept bei der Atommüll-Rücknahme : „Wegducken der Länder hat ein Ende“ (WK-intern) - Schleswig-Holsteins Energiewendeminister Robert Habeck erklärt zum gescheiterten Konzept für die Rücknahme des Atommülls aus den Wiederaufbereitungsanlagen im Ausland: „Die Bundesregierung kassiert zurecht Frau Merkels Zusage an die Ministerpräsidenten, die Castoren nur im Einvernehmen mit den Ländern unterzubringen. Außer Schleswig-Holstein und Baden-Württemberg hat kein Land Verantwortungsbereitschaft gezeigt. Das ist eine besondere Form des Versagens, vor allem der unionsgeführten Länder. Es ist nur konsequent, dass Frau Hendricks nun das Prinzip der Freiwilligkeit aufkündigt, und den Müll in einem bundesweit ausgewogenen Verhältnis verteilen will. Schleswig-Holstein bleibt grundsätzlich bereit, Castoren aus
Ökologische Fußabdruck: Steigende Temperaturen werden der Antarktis mehr Schnee bringen Forschungs-Mitteilungen Ökologie 17. März 2015 Klimawandel: Mehr Schnee in der Antarktis (WK-intern) - Auch wenn es verblüffen mag: Steigende Temperaturen werden der Antarktis mehr Schnee bringen. Jedes Grad regionaler Erwärmung könnte den Schneefall auf dem Eiskontinent um etwa fünf Prozent zunehmen lassen, wie jetzt ein internationales Wissenschaftlerteam unter der Leitung des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung zeigt. Ihre Abschätzung beruht auf Daten aus Eisbohrkernen und auf physikalischen Gesetzen, die in globalen und regionalen Klimasimulationen abgebildet werden; veröffentlicht wird die Studie im Fachjournal Nature Climate Change. Die Ergebnisse liefern ein wichtiges neues Puzzelstück bei der Abschätzung des Beitrags der Antarktis zum künftigen Meeresspiegelanstieg. Mehr Schnee wird die Antarktis jedoch nicht vor
Keine Gülle ins Trinkwasser! Aktuelles Ökologie 17. März 201517. März 2015 Am Donnerstag verhandelt Schleswig-Holsteins Agrarminister Robert Habeck über schärfere Regeln gegen die Gülle. (WK-intern) - Morgen überreichen wir ihm unseren Appell für den Schutz unseres Trinkwassers. Helfen Sie mit, dass wir 200.000 Unterschriften übergeben können! Unterzeichnen Sie jetzt unseren Appell gegen die Gülle-Flut... dieser Tage beginnt es in vielen Regionen Schleswig-Holsteins wieder zu stinken, weil viel zu viel Gülle aus Megaställen auf den Feldern entsorgt wird. Gülle, die unser Trinkwasser mit Nitrat belastet und unsere Gesundheit gefährdet. Diese Woche entscheidet sich, ob wir die Gülleflut auf den Feldern Schleswig-Holsteins stoppen. Am Donnerstag verhandelt Bundesagrarminister Christian Schmidt mit seinen Länderkollegen über die Düngeverordnung. Bereits übermorgen wollen