Weltweit zugängliche Quelle für brandaktuelle, integrierte Umwelt-Information Forschungs-Mitteilungen Ökologie 19. Mai 2016 BIG DATA FÜR NACHHALTIGKEIT: UNITED NATIONS BAUEN ZUR NACHVERFOLGUNG VON UMWELTKOMMUNIKATION AUF WEB INTELLIGENCE DER MODUL UNIVERSITY VIENNA (WK-intern) - Mit dem UNEP Live-Portal hat das United Nations Environment Programme eine einzigartige, weltweit zugängliche Quelle für brandaktuelle, integrierte Umwelt-Information geschaffen. Von der Biomasse in Wäldern, über Feinstaubbelastung bis hin zu Todesfällen durch Stürme sind für 193 Länder mehr als 300 aktuelle Statistiken abrufbar. Ein neues Feature des hochmodernen Informations-Hubs sind jetzt die Auswertungen globaler Online-Kommunikation: Modernste Web Intelligence Technologien der MODUL University Vienna analysieren umweltrelevante Dokumente aus sozialen Medien und anderen Online-Quellen – mehr als 10 Millionen pro Monat. Trends und Ströme der
145.000 Unterschriften gegen Glyphosat Ökologie Verbraucherberatung 19. Mai 2016 Auch Bürgerinnen und Bürger fordern: Safety first, Gesundheit first (WK-intern) - Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) hat anlässlich der heute beginnenden Sitzung des EU-Ausschusses für Pflanzen, Tiere, Lebens- und Futtermittel, bei der es auch um eine Wiederzulassung von Glyphosat gehen wird, dem Bundesagrarministerium in Berlin rund 145.000 Unterschriften gegen das Pestizid übergeben. Die Entscheidung auf EU-Ebene wird für den 19. Mai erwartet. Bei der Unterschriftenübergabe forderte BUND-Geschäftsführer Olaf Bandt von der Bundesregierung ein klares Nein zur Wiederzulassung von Glyphosat. "Bundesumweltministerin Barbara Hendricks und Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel haben mit ihrer Ablehnung von Glyphosat ein wichtiges Zeichen gesetzt. Safety first, Gesundheit first, dabei
Plattform TTIP Stoppen: neue Bundesregierung muss Nein zu CETA sagen Ökologie Verbraucherberatung 18. Mai 2016 Neue CETA-E-Mail-Aktion der Plattform startet heute (WK-intern) - Die Angelobung der neuen Regierungsriege des Neo-Bundeskanzlers Christian Kern nimmt die Plattform TTIP Stoppen* zum Anlass, um eine Aktion gegen das Handelsabkommen CETA zu starten. CETA, das Handelsabkommen zwischen der EU und den USA, soll in den kommenden Wochen im EU-Ministerrat genehmigt werden, um so den Weg für die Abstimmung zu starten. In Österreich müssen die Mitglieder der Bundesregierung, also auch alle MinisterInnen, einstimmig darüber abstimmen wie sich Österreich auf EU-Ebene zu CETA verhält. Heidemarie Porstner, CETA-Sprecherin der Umweltschutzorganisation GLOBAL 2000: „Die neue Bundesregierung unter Christian Kern muss jetzt rasch zu CETA aktiv werden. Wir fordern
Stromfressern im Haushalt den Kampf ansagen Ökologie Verbraucherberatung 18. Mai 2016 In Zeiten von steigenden Strompreisen lässt sich mit einigen einfachen Maßnahmen bares Geld sparen. (WK-intern) - Kleine Verhaltensänderungen im Alltag bieten ein enormes Potential, um den eigenen Energieverbrauch zu senken, so dass am Ende des Monats wieder etwas mehr in der Familienkasse bleibt. Eine besondere Bedeutung kommt dabei verbrauchsstarken Elektrogeräten wie Kühlschränken, Backöfen und Wäschetrocknern zu. Darauf weisen Experten des Stadtwerke Energie Verbund hin. "Viele der Elektrogeräte im Haushalt sind wahre Stromfresser und stehen an erster Stelle, wenn es darum geht, die Stromkosten in die Höhe zu treiben", weiß Jochen Grewe, Energieexperte des Stadtwerke Energie Verbund. Dies sei jedoch kein Grund zur Sorge,
Breites Bündnis will Landwirten unter Druck helfen Aktuelles Behörden-Mitteilungen Ökologie 18. Mai 2016 Ministerium, Verbände, Kirche und Sozialversicherung verbessern Unterstützungsangebote für Bauern (WK-intern) - Ein breites Bündnis von Landwirtschaftsministerium, Berufsverbänden, Landwirtschaftskammer, Nordkirche, Landfrauen und der Sozialversicherung will sich verstärkt für Landwirte in Notlagen einsetzen. Dazu werden Unterstützungsangebote in Schleswig-Holstein gestärkt und besser miteinander verbunden. Ein gemeinsamer Flyer fasst erstmals die Hilfsmöglichkeiten zusammen und soll breit informieren. Ziel ist es auch, damit für das Thema zu sensibilisieren. „Die wirtschaftliche Lage bei vielen Landwirten ist schlecht, die bürokratischen Anforderungen sind stark gestiegen, die gesellschaftliche Debatte über die Landwirtschaft wird von allen Seiten oft hart geführt. Viele Landwirte sorgen sich um die Zukunft ihrer Höfe und ihrer Familien. Das kann
Solar-Institut Jülich stellt Handbuch für kommunalen Klimaschutz vor Forschungs-Mitteilungen Ökologie 18. Mai 201617. Mai 2016 Das Solar-Institut Jülich (SIJ) der FH Aachen hat gemeinsam mit dem Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie und dem Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt im Auftrag des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) ein Handbuch für Kommunalen Klimaschutz entwickelt, das nun kostenlos als Onlineversion zur Verfügung steht. (WK-intern) - Es ist damit eine von mehreren Handreichungen für die Planung zukünftiger kommunaler CO2-freier Energie- und Mobilitätskonzepte. Den Weg in eine klimafreundliche Zukunft gestalten: Das Solar-Institut Jülich (SIJ) der FH Aachen hat gemeinsam mit dem Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie und dem Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt im Auftrag
Appell an EU: Last-Minute-Glyphosat-Bewertung von JMPR sollte nicht berücksichtigt werden Ökologie Verbraucherberatung 17. Mai 2016 Offener Brief von GLOBAL 2000 an EU-28 verweist auf Interessenskonflikte und unerledigte Hausaufgaben (WK-intern) - In einem offenen Brief verweist die Umweltschutzorganisation GLOBAL 2000 auf gravierende Interessenskonflikte von leitenden Mitarbeitern der Arbeitsgruppe des Joint Meeting on Pesticide Residues (JMPR). Dieses Gremium der FAO/WHO hatte gestern, für Beobachter wenig überraschend, nur zwei Tage vor der Abstimmung über die Neuzulassung von Glyphosat dem Pestizid einen Persilschein ausgestellt. Der offene Brief: Sehr geehrte Damen und Herren! Sehr geehrte EntscheidungsträgerInnen! Punktgenau zwei Tage vor der europäischen Entscheidung über eine Wiederzulassung von Glyphosat meldete sich gestern das „Joint Meeting on Pesticide Residues“ (JMPR) der FAO/WHO zu Wort und wiederholte im Wesentlichen
Forschung untersucht Tag-Nacht-Rhythmus von Bäumen Forschungs-Mitteilungen Ökologie 17. Mai 2016 Wie schlafen Bäume? Ein Forschungsteam aus Österreich, Finnland und Ungarn untersuchte mit Laserscannern den Tag-Nacht-Rhythmus von Bäumen. Wie sich zeigt, gehen auch Bäume nachts schlafen. Die meisten lebenden Organismen passen ihr Verhalten an den Tag-Nacht-Rhythmus an. Pflanzen sind da keine Ausnahme. Blumen öffnen morgens ihre Blüten, manche Bäume haben Blätter, die sich nachts zuklappen. Wissenschaftlich untersucht wird das schon lange: Carl von Linné beobachtete, dass sich Blumen auch in einem dunklen Keller weiterhin öffnen und schließen, Charles Darwin stellte fest, dass Pflanzen über Nacht ihre Blätter und Stängel hängen lassen und nannte diese Bewegung „Schlaf“. Doch bis heute wurden solche Untersuchungen nur mit
Nur mit einer zukunftsorientierten Energiepolitik können wir den Klimawandel bewältigen Behörden-Mitteilungen Ökologie 15. Mai 201616. Mai 2016 UmweltministerInnen-Treffen in Melk zur Umsetzung des Klimaabkommens (WK-intern) - Klimawandel lässt sich nur durch Wende in der Energiepolitik bewältigen PM: Pressebild „Die Energiewende ist ein Gebot der Stunde. Nur mit einer zukunftsorientierten Energiepolitik können wir den Klimawandel bewältigen“, betonte Umweltminister Andrä Rupprechter beim Treffen der deutschsprachigen UmweltministerInnen. Mit einem Energiewendevertrag sollte die Forcierung von erneuerbaren Energien auch im EU-Recht verankert werden, so der Minister. Zentrales Thema der Tagung, die heuer auf Einladung von Rupprechter in Wien und Niederösterreich stattfand, war die Umsetzung des Klimaabkommens von Paris. Deutschlands Umweltministerin Barbara Hendricks, Sharon Dijksma aus den Niederlanden (derzeit Vorsitzende des EU-Umweltministerrates), Carole Dieschbourg (Luxemburg), Doris Leuthard (Schweiz), Marlies
Österreich wählt gegen TTIP und CETA Aktuelles Ökologie Verbraucherberatung 15. Mai 201616. Mai 2016 (WK-intern) - Unsere schlimmsten ökologischen und demokratiepolitischen Befürchtungen sind bestätigt worden: gesenkter Verbraucherschutz, geschwächte Umweltschutzstandards und Sonderklagerechte für Konzerne wie Monsanto drohen. Mehr als 70 Prozent der Österreicherinnen und Österreicher lehnen den Handelspakt zwischen der EU und den USA entschieden ab und täglich werden es mehr. Greenpeace hat die Bedenken dieser überwältigenden Mehrheit zu einem Top-Thema im Bundespräsidenten-Wahlkampf gemacht. Gemeinsam mit dem führenden Verfassungsjuristen Univ.-Prof. Heinz Mayer haben wir bewiesen: Der zukünftige Bundespräsident kann ein Veto gegen Staatsverträge wie TTIP und das EU-Kanada-Freihandelsabkommen CETA einlegen. Foto: Greenpeace Die bevorstehende Bundespräsidenten-Wahl wird richtungsweisend für Österreich sein. Erstmals seit 1955 hat es keiner der Kandidaten aus
Experten/innen von Germanwatch beobachten neue Ära der Klimaverhandlungen Ökologie Verbraucherberatung 15. Mai 201616. Mai 2016 In Bonn beginnt neue Ära der Klimaverhandlunge (WK-intern) - Erstes offizielles Treffen nach Pariser Klimagipfel / Deutschlands Klimaschutzplan 2050 wird Lackmustest für die Umsetzung des Abkommens Bonn Die Klimaverhandlungen starten am Pfingstmontag in eine neue Ära. In Bonn kommen Verhandler aus aller Welt zum ersten offiziellen Treffen nach dem Pariser Klimagipfel zusammen. Bis zum 26. Mai werden hier die Umsetzung und Details des Pariser Abkommens im Mittelpunkt stehen. "Wir sehen international viel Rückenwind für die Umsetzung der Beschlüsse von Paris", sagt Sönke Kreft, Teamleiter für Internationale Klimapolitik bei der Umwelt- und Entwicklungsorganisation Germanwatch. "Die Welt nimmt das Pariser Abkommen ernst. Viele Regierungen setzen
Bürgerbewegung: Glyphosat stoppen Ökologie Verbraucherberatung 14. Mai 2016 An den EU-Kommissar für Lebensmittelsicherheit und Gesundheit Vytenis Andriukaitis, die EU-Kommission insgesamt und die zuständigen Minister der EU-Mitgliedsstaaten. (WK-intern) - Glyphosat ist giftig. Es erzeugt Krebs. Es ist überall: Im Boden, im Essen, in Urinproben von Menschen aus ganz Europa. Das Ackergift Glyphosat von Monsanto. Die deutsche Stimme in der EU ist entscheidend. Die Umweltministerin Hendricks hat sich von unserem Argumenten überzeugen lassen. Sie stimmt dagegen und streitet nun mit dem Agrarminister Schmidt rum. Wir müssen jetzt zwei Signale setzen: An die Umweltministerin in Deutschland standhaft zu bleiben und an die anderen Mitgliedsländer in der EU, sich bei ihrer Zurückhaltung nicht beirren