Brandenburger Volksbegehren gegen Windkraft gescheitert Ökologie Windenergie Windparks Wirtschaft 12. Juli 2016 Solar Super State Award 2016 (WK-intern) - Am Mittwoch, den 06. Juli 2016, ist ein Volksbegehren ( http://www.moz.de/nachrichten/brandenburg/artikel-ansicht/dg/0/1/1496963 ) gegen die Windkraft in Brandenburg gescheitert. Die Aktivisten hatten im ganzen Land Unterschriften gegen Windräder gesammelt, die in der Nähe von Häusern und im Wald geplant werden. Gefordert hatten sie unter anderem die Bayrische 10 H Abstandsregelung von der Wohnbebauung. Für die benötigten 46.000 Befürworter hat es aber nicht gereicht. Dies zeigt, dass nur ein sehr kleiner Teil der Bevölkerung gegen die Windkraft ist. Ein Großteil sieht die Notwendigkeit des Ausbaus und will die Erneuerbaren Energien. Auch wenn sie in der Nähe der eigenen
Neue interne TTIP-Papiere: EU-Kommission droht Energiewende zu beerdigen Ökologie Verbraucherberatung 11. Juli 2016 Die EU-Kommission bringt mit ihrer bislang geheimen Verhandlungsposition im umstrittenen Handelsabkommen TTIP die deutsche Energiewende in Gefahr. (WK-intern) - Interne und aktuelle Verhandlungsdokumente, die Greenpeace heute gemeinsam mit anderen europäischen Umweltschutz- und entwicklungspolitischen Organisationen veröffentlicht, zeigen erstmals: Die von der Kommission vorgeschlagene Deregulierung des Energiehandels würde Kernelemente der deutschen Energiewende wie den Einspeisevorrang für Erneuerbare oder Vergütungssätze für Strom aus Solar- und Windkraftanlagen als Handelshemmnis angreifbar machen. Ohne den raschen und politisch gesteuerten Umstieg auf Erneuerbare Energien wiederum werden die deutschen und europäischen Klimaziele nicht erreicht. „Setzt sich dieser Vorschlag durch, schwebt die deutsche Energiewende in Lebensgefahr. Wenn die EU-Kommission den Weg zu
Führte Oettinger Geheimgespräche über ungarisches Atomprojekt? Ökologie 11. Juli 2016 Rolle von EU-Kommissar beim AKW Paks II wirft Fragen auf (WK-intern) - Der Ökoenergieanbieter Greenpeace Energy fordert EU-Kommissar Günther Oettinger auf, öffentlich dazu Stellung zu nehmen, ob er mutmaßliche Geheimgespräche mit der ungarischen Regierung über den Bau des Atomkraftwerks Paks II geführt hat. Laut Medienberichten sei Oettinger im Mai zu einem inoffiziellen Treffen nach Budapest gereist. Dabei habe der deutsche EU-Kommissar dem ungarischen Ministerpräsidenten Viktor Orbán Unterstützung für das umstrittene AKW-Projekt signalisiert. Während die deutsche Bundesregierung die Berichterstattung auf eine parlamentarische Anfrage der Grünen Bundestagsabgeordneten Sylvia Kotting-Uhl hin offenbar indirekt bestätigte, hat Oettingers Büro die Vorwürfe in einem Brief an die Parlamentarierin abgestritten.
EEG-Reform: Bundesregierung knockt Energiewende aus Erneuerbare & Ökologie Mitteilungen Ökologie 10. Juli 201610. Juli 2016 Zur verabschiedeten Reform des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) erklärt Simone Peter, Bundesvorsitzende von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN: (WK-intern) - "Die heute verabschiedete EEG-Reform ist ein Tiefschlag gegen die Erneuerbaren Energien und den Klimaschutz. Die Große Koalition macht die Energiewende langsamer, teurer und bürgerferner. Damit zementiert sie die Abhängigkeit unserer Energieversorgung von der klimaschädlichen Kohle. Nach dem Abwürgen von Photovoltaik und Biomasse bremsen Union und SPD nun auch die preisgünstige Windkraft an Land aus. Das gefährdet Zehntausende zukunftsfähige Jobs und die Spitzenposition der deutschen Windbranche. Während China und die USA ihre Investitionen in Erneuerbare Energien forcieren, fällt Deutschland im Wettbewerb um diesen Zukunftsmarkt immer weiter zurück. Besonders hart trifft
Lösung drängender Umweltprobleme: DBU zieht am 15. Juli Bilanz für 2015 Forschungs-Mitteilungen Ökologie 10. Juli 2016 Einladung zur Jahrespressekonferenz um 10 Uhr in der DBU - Inhaltliche Schwerpunkte und Finanzentwicklung - Präsentation Jahresbericht 2015 (WK-intern) - Schutz und Schonung unserer natürlichen Lebensgrundlagen, umweltverträgliche Mobilität, Projekte, die einen Beitrag dazu leisten, die Folgen einer zunehmenden Zahl von Starkregenereignissen abzufedern und abzumildern: Osnabrück - Die DBU setzte auch 2015 stark darauf, einen Beitrag zur Lösung drängender und aktueller Umweltprobleme zu leisten. Einzelheiten dazu vorstellen möchten wir Ihnen im Rahmen der Jahrespressekonferenz am Freitag, 15. Juli, 10 Uhr, in der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU), Konferenzraum 0.23, Erdgeschoss, An der Bornau 2, 49090 Osnabrück. Dort werden Ihnen unter anderem DBU-Generalsekretär Dr. Heinrich Bottermann und Michael Dittrich, Leiter
Bewässerungswassereinsatz wird stärker durch Kulturpflanzenanbau als durch die Klimaänderung bestimmt Forschungs-Mitteilungen Ökologie 10. Juli 2016 Bedarf an Bewässerungswasser stärker bestimmt durch Kulturpflanze als durch Klimaänderun (WK-intern) - Erstmals haben Potsdamer Wissenschaftler den Bedarf an Bewässerungswasser der letzten 100 Jahre in Deutschland am Beispiel ausgewählter landwirtschaftlicher Kulturen (Sommergerste, Hafer, Winterweizen und Kartoffeln) retrospektiv und modellhaft errechnet. Die Ergebnisse zeigen, dass Anbaufläche und Pflanzenart einen stärkeren Einfluss auf den Bedarf an Bewässerungswasser hatten als die Klimaänderungen. Die Ergebnisse wurden soeben im Fachblatt „Science of the Total Environment“ veröffentlicht. Weltweit steigt der Bedarf an Bewässerungswasser - auch in Regionen, wo, wie in Teilen Deutschlands, bei relativ geringen Niederschlagsmengen Kulturen mit hohen Wasseranspüchen wie Zuckerrüben und Kartoffeln angebaut werden. Vor diesem Hintergrund haben
Elektromobilität wird nach EEG-Beschluss aus Atom- und Kohlestrom gespeist E-Mobilität Erneuerbare & Ökologie Ökologie 8. Juli 2016 Wie unüberlegt und voreilig die heutige Entscheidung zur EEG-Novelle ist zeichnet sich in dem Vorhaben zur E-Mobilität aus. Womit wollen Merkel und Gabriel die 1.000.000 E-Mobile betanken? Ökostrom wird gedeckelt, Kohle- und Atomstrom kennen keinen Deckel, und wir werden immer mehr Strom brauchen. Nächstes Besipiel: Alle Heizungen sollen über Wärmegewinnung aus Wärmepumpen ersetzt werden. D. h.: Mit Strom wird aus der Umwelt Wärme gewonnen. Was braucht man dazu? Natürlich immer mehr Strom. Wo soll der herkommen? Und keiner hats gemerkt ... die ökologische Bombe wird vorbereitet ... (WK-intern) - HB
Expertenkreis diskutierte Aufbau einer Hafenauffanganlagen-Infrastruktur für Schiffsabwässer in Ostseehäfen Ökologie 8. Juli 2016 In der Ostsee ist eine effektive Umsetzung der strengen Auflagen für die Einleitung von Abwasser nach Anlage IV des Internationalen Übereinkommens von 1973 zur Verhütung der Meeresverschmutzung durch Schiffe (International Convention for the Prevention of Marine Pollution from Ships, 1973 - MARPOL IV) nur über eine enge und kontinuierliche internationale Zusammenarbeit zwischen Politik, Häfen, Kreuzfahrt- und Fährschiffsindustrie und den kommunalen Abwasserunternehmen möglich. (WK-intern) - Ein wesentliches Augenmerk müsse dabei auf praktische und umsetzbare technische Lösungen im Umgang mit dem Abwasser in den Häfen, ein weiteres auf ein gezieltes und effektives Abwassermanagement gerichtet werden. Dies waren zwei wesentliche Aussagen des internationalen Workshops zu
Bundestag hat die Kapitulationsurkunde vor der alten Energiewirtschaft unterzeichnet Ökologie Solarenergie Windenergie 8. Juli 2016 Presseerklärung des SFV zur Verabschiedung des EEG 2016 (WK-intern) - Heute hat der Deutsche Bundestag mit der Verabschiedung des „Erneuerbare-Energien-Gesetzes“ (EEG 2016) die Kapitulationsurkunde vor der alten Energiewirtschaft unterzeichnet. Die Arbeitsplätze der Wind- und Solarbranche sollen geopfert werden, damit die fossilen und atomaren Kraftwerke noch einige Jahrzehnte länger laufen können. Der Bundestag hat die Proteste von Umweltschutzorganisationen ignoriert, die auf die Dringlichkeit von Klimaschutzmaßnahmen gepocht hatten. Das EEG 2016 verfolgt das offensichtliche Ziel, die Energiewende in Deutschland auszubremsen und noch für viele Jahrzehnte den Vorrang von Kohle im deutschen Energiemix festzuschreiben. Der Zubau von Photovoltaik wird auf 2,4 Gigawatt (GW) pro Jahr gedeckelt, der Zubau
Ambitionierte Klima- und Energiestrategie für Österreich notwendig Erneuerbare & Ökologie Ökologie 8. Juli 2016 Klimakatastrophen in Frankreich und Deutschland bestätigen Notwendigkeit von 1,5°C Obergrenze für die maximale Erderwärmung aus Paris (WK-intern) - Der Dachverband Erneuerbare Energie Österreich (EEÖ) begrüßt die Erstellung eines Grünbuchs für eine Klima- und Energiestrategie in Österreich. „Die zunehmenden Wetterextreme in Europa zeigen die Dringlichkeit des Klimaschutzes.“ Warnt EEÖ Sprecher Erwin Mayer. " Der EEÖ verlangt, dass auch Österreich seinen Beitrag für eine Eindämmung der globalen Erwärmung auf 1,5°C leistet. Für den Notfallpatienten Klimawandel braucht es laut EEÖ Sofortmaßnahmen und langfristige Überlebensstrategien. „Die Sofortmaßnahme ist ein modernes Ökostromgesetz, das noch in diesem Jahr kommen muss. Für die Entwicklung einer Überlebensstrategie begrüßen wir den Startschuss
Uniper hält trotz Kohlekrise an Kraftwerksplänen fest – Ökologie 7. Juli 2016 - während in den USA mehr und mehr Kohleunternehmen finanziell in die Knie gehen. (WK-intern) - Uniper, das abgespaltene konventionelle Kraftwerksgeschäft von E.ON, setzt große Hoffnungen in sein neues Kohlekraftwerk Datteln 4 (http://www.handelsblatt.com/my/unternehmen/industrie/uniper-kohlekraftwerk-in-datteln-auferstehung-einer-ruine/13828442.html?ticket=ST-3780947-vVl2MQfYPK6OfGbtDaZ5-ap2). Im März wurden die Bauarbeiten fortgesetzt, im März 2018 soll es dann ans Netz gehen. Allen Klimabemühungen nach Paris zum Trotz. Grund für Unipers Zuversicht sind laufende Lieferverträge mit der Deutschen Bahn und RWE, die mit dem Unternehmen jeweils eine Abnahme von 400 MW über Jahrzehnte hinweg vereinbart haben. Doch besonders RWE zweifelt nun die Verträge an, da die Konditionen aus heutiger Sicht besonders schlecht für das Unternehmen sind. Beachtenswert ist,
Schweiz: Kein Freipass für Windenergieanlagen in schützenswerten Landschaften Ökologie Windenergie 6. Juli 2016 „Der Entscheid des Ständerats vom 1. Juni ist kein Freipass für den Bau von Windenergieanlagen in schützenswerten Landschaften“, erklärt Reto Rigassi, Geschäftsleiter von Suisse Eole. (WK-intern) - Vielmehr wurde eine Passage aus dem Entwurf der Energieverordnung gestrichen, die juristisch unklar formuliert war. Landschaftsschutz und erneuerbare Energie werden gleich hoch gewichtet. Am Mittwoch debattierte der Ständerat über die Vorlage der Energieverordnung und strich anschliessend folgenden Passus: Windenergieanlagen dürfen nur gebaut werden, wenn sie Landschaften „im Kern ihres Schutzwertes nicht verletzen.“ Reto Rigassi erklärt: „Juristischen Abklärungen haben gezeigt, dass mit dieser rechtlich unklar formulierten Passage sehr viele Projekte angreifbar wären. So beispielsweise auch Windprojekte, die