Deutscher Erdüberlastungstag: Ab Montag machen wir „ökologische Schulden“ Ökologie 21. April 2017 Nachhaltig nutzbare Ressourcen für dieses Jahr in Deutschland schon am 24. April aufgebraucht (WK-intern) - Am Montag hat die Bevölkerung in Deutschland die gesamte Menge an natürlichen Ressourcen verbraucht, die ihr rechnerisch in diesem Jahr zur Verfügung stünde, wenn sie nur so viel nutzen würde, wie sich im selben Zeitraum regeneriert. Der deutsche Erdüberlastungstag zeigt, wie dringend ökologische Belastungsgrenzen und umfassende Nachhaltigkeitsaspekte in die deutsche Wirtschafts- und Rohstoffpolitik einbezogen werden müssen. Der Tag verdeutlicht zudem, dass sich das Konsumverhalten der Menschen hierzulande ändern muss. In Deutschland trägt vor allem der enorme Flächenbedarf, insbesondere für den Anbau von Futtermitteln für die Fleischproduktion, sowie die hohen
Studie: Nukleare Anlagen in Krisengebieten: Die unterschätzte Gefahr Forschungs-Mitteilungen Ökologie 20. April 2017 Wie gefährdet sind kerntechnische Anlagen in Krisengebieten? (WK-intern) - Welche Faktoren spielen dabei eine Rolle? Gehen Politik, Medien und Gesellschaft weltweit zu leichtfertig mit dem Wissen um das nukleare Risiko um? Diesen Fragen ist das Öko-Institut in einer von der Stiftung Zukunftserbe geförderten Studie nachgegangen. Wie gefährdet sind kerntechnische Anlagen in Krisengebieten? Welche Faktoren spielen dabei eine Rolle? Gehen Politik, Medien und Gesellschaft weltweit zu leichtfertig mit dem Wissen um das nukleare Risiko um? Diesen Fragen ist das Öko-Institut in einer von der Stiftung Zukunftserbe geförderten Studie nachgegangen. Das Ergebnis: Nicht nur gezielte Angriffe, sondern auch die Folgen von instabilen Verhältnissen in Politik
Erneuerbare Energien: China und Indien überholen USA bei Investitionsklima Ökologie 20. April 2017 Studie: Ehrgeizige Ausbaupläne in China und Indien - beide Staaten mit guten Investitionsbedingungen auf Weg zum Erreichen ihrer Klimaziele (WK-intern) - Klimapolitik der neuen Regierung trübt Investitionsklima in USA - dennoch gute Aussichten, dass sich Wachstum der Erneuerbaren Energien fortsetzt Deutschland sollte G20-Präsidentschaft für Initiative nutzen, um übrige G20-Staaten für Erstellung von Klimaschutzplänen zu gewinnen Berlin/Bonn/München (20. April 2017). Während China und Indien mit ehrgeizigen Ausbauplänen für Erneuerbare Energien bei der globalen Energiewende vorangehen, droht sich das Tempo in den USA zu verringern. Die Klimapolitik der neuen US-Regierung hat negative Auswirkungen auf das Investitionsklima für Erneuerbare Energien im Land - dennoch schaffen gegenläufige
Bio-Bauern: Ökolandbaufläche in Brandenburg steigt auf Rekordniveau Bioenergie Ökologie 20. April 2017 Mit 145.812 Hektar ökologischer Anbaufläche ist nach Auswertung des Brandenburger Agrar- und Umweltministeriums im Land der höchste Wert seit der statistischen Erhebung der Anbauzahlen erreicht worden. (WK-intern) - Jeweils zum 15. April melden die Länder die beantragte Öko-Kontrollfläche an den Bund. Agrar- und Umweltstaatssekretärin Carolin Schilde: „Brandenburger Landwirte stellen sich der Herausforderung, mehr Ökoprodukte herzustellen. Ein dickes Plus von rund 10.000 Hektar für das Jahr 2016 gegenüber dem Jahr 2015 ist Ausdruck dafür, dass die Neuausrichtung der Förderung im ökologischen Landbau in Brandenburg greift.“ Nicht alle Flächen, die von Bio-Bauern im Kontrollverfahren angemeldet sind, werden auch zur Öko-Förderung beantragt. So liegt die aktuelle
DLR unterstützt das UN World Food Programme (WFP) durch satellitengestützte Risikokartierungen Ökologie Technik 20. April 2017 Jährlich sterben mehr Menschen an Hunger als an AIDS, Malaria und Tuberkulose zusammen. (WK-intern) - Täglich haben 795 Millionen Menschen auf der Welt, jeder Neunte, nicht genug zu essen. Auch durch die Folgen des Klimawandels verschärft sich die prekäre Lage – Ernteausfälle aufgrund von extremen Dürreperioden oder Überschwemmungen sind nur ein Beispiel. Doch wo sind wann welche Schäden zu erwarten? DLR unterstützt UN World Food Programme (WFP) in einem speziellen Kalender räumlich oder zeitlich wiederkehrende Umweltrisiken frühzeitig aufzudecken Im Fokus stehen Vegetation, Dürre, Landnutzungsänderungen sowie Erosion und Bodendegradation Das gemeinsame Projekt ist mit einem Auftakt-Meeting in der Zentrale des WFP in Rom offiziell gestartet Das Deutsche
Tag der Erneuerbaren Energien am 29. April: Über nachhaltiges Heizen informieren Erneuerbare & Ökologie Ökologie 20. April 2017 Die Kräfte der Erde sind gigantisch: Wasser, Sonne, Wind und andere Quellen der Natur sind nahezu unbegrenzt vorhanden. (WK-intern) - Am "Tag der Erneuerbaren Energien" am 29. April stehen sie im Mittelpunkt vieler Aktionen, die bundesweit stattfinden. Vorgestellt werden unter anderem Lösungen für den eigenen Hausgebrauch. Auf diesem Gebiet hilft auch das Serviceportal "Intelligent heizen" weiter - und das rund um die Uhr. Beim Aktionstag im April können sich Verbraucher deutschlandweit von der Leistungskraft der erneuerbaren Energien überzeugen und z.B. beim Solarbootrennen in Stralsund mitmachen oder dem Bioenergiedorf Bollewick einen Besuch abstatten. Wo es finanzielle Zuschüsse gibt und welche Schritte im eigenen Heim
Oberflächentemperatur der Erde stieg langsamer an als unter Berücksichtigung der meisten Modellprojektionen Forschungs-Mitteilungen Ökologie 18. April 2017 Neue Studie stellt frühere Annahmen zum „Hiatus“ in der Oberflächenerwärmung in Frage (WK-intern) - Viele Klimawissenschaftler machen den Ozean für die Verlangsamung in der Oberflächenerwärmung von 1998-2012 (“Hiatus”) verantwortlich, indem die Wärme von der Erdoberfläche in die Tiefe des Ozeans verbracht wird. In einer neuen Studie bezweifeln Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für Meteorologie (MPI-M) diese Sichtweise: die Wärme könnte genauso gut von der Oberfläche in den Weltraum abgestrahlt werden, und die Unsicherheit in den Beobachtungen zeigt, dass wir vermutlich nie wissen werden, was genau die Verlangsamung der Oberflächenerwärmung verursacht hat. Die Oberflächentemperatur der Erde stieg in der Zeitspanne von 1998-2012 langsamer an als man
Der Umwelt zuliebe – Abfall richtig recyceln und reduzieren Ökologie 18. April 2017 Deutsche Haushalte produzieren durchschnittlich mehr Müll als alle anderen europäischen Länder: Pro Kopf sind es 618 Kilogramm im Jahr 2014. (WK-intern) - Der europäische Durchschnitt liegt dagegen bei 475 Kilogramm. Schuld sind daran der gestiegene Konsum und die vermehrte Anzahl an Singlewohnungen. Denn je kleiner der Haushalt, desto mehr Müll fällt an. Außerdem kaufen deutsche Verbraucher überwiegend abgepackte Lebensmittel, während beispielsweise Südeuropäer vorrangig auf unverpackte Produkte von Wochenmärkten zurückgreifen. Die vielfältigen Möglichkeiten zur Abfallreduzierung und des Recyclings hat das Baufinanzierungsportal Baufi24.de in dem kostenlosen eBook "Müllvermeidung und Recycling. 70 Praktische Tipps für den Alltag" zusammengefasst. Viele Bereiche des Haushalts bieten enormes Einsparpotenzial. Richtiges Einkaufsverhalten
Studie zur Ressourcen-Effizienz Ökologie Verbraucherberatung 15. April 2017 Deutschland bleibt Europameister: Berge aus Verpackungsabfall weiter auf Rekordniveau (WK-intern) - Besonders starke Müllflut zu Ostern ist Zeichen einer verfehlten Abfallpolitik - Supermärkte, Discounter und Drogerien sind mitverantwortlich für besonders große Abfallmengen und hohe Ressourcenverbräuche durch unnötige Verpackungen und ineffiziente Produkte Das neue Verpackungsgesetz von Umweltministerin Hendricks setzt dem nichts entgegen - Umfrage der Deutschen Umwelthilfe belegt: Verbraucher wollen weniger Verpackungen und mehr Verantwortung von Aldi, Lidl, dm & Co. - Das Herstellen von Verpackungen muss deutlich teurer werden Mit mehr als 218 Kilogramm Verpackungsabfall pro Kopf und Jahr bleibt Deutschland weiterhin unangefochtener europäischer Spitzenreiter beim Anfall von Verpackungsabfällen. In Nachbarstaaten wie Italien
Neue Generation Autobatterien gewinnt den GreenTec Award 2017 Ökologie Technik 13. April 2017 Die neue Generation Autobatterien iQ Power Licensing AG gewinnt den GreenTec Award 2017. (WK-intern) - Die innovativen Autobatterien von iQ Power Licensing AG beweisen: Nachhaltigkeit in der Automobilindustrie beginnt bereits im Detail. Die Batterien tragen dank doppelter Lebensdauer und 50 % Einsparung der CO2 Emissionen maßgeblich zum Umweltschutz bei und gewinnen den GreenTec Award in der Kategorie Mobilität by Schaeffler. Das Gewinnerprojekt Die hochmoderne Technik der Schweizer iQ Power Licensing AG bewirkt in Nassbatterien eine dauerhaft optimale Elektrochemie, um Zyklenfestigkeit und Lebensdauer zu verdoppeln. Vorteil: die CO2 Emissionen halbieren sich; gleichzeitig werden weniger aufbereitete Rohstoffe wie Blei oder Kunststoff benötigt. Alle Nominierten der
E-Mobilitäts Marktführer Deutsche Post baut StreetScooter-Produktion aus E-Mobilität Ökologie 12. April 201712. April 2017 Logistiker will Produktionskapazitäten seiner Tochter StreetScooter bis Ende des Jahres verdoppeln (WK-intern) - Elektrotransporter sollen ab sofort auch an Dritte verkauft werden Brief- und Paketchef Gerdes: "Wir bleiben Motor der Elektromobilität und wollen Marktführer in der grünen Logistik werden" Deutsche Post DHL Group setzt konsequent weiter auf Elektromobilität und den selbst entwickelten Elektrotransporter StreetScooter: Vor dem Hintergrund der großen Kundennachfrage und der für den eigenen Betrieb in Deutschland und Europa benötigten Fahrzeuge wird der Logistiker die Kapazitäten zur Produktion der eigenen Elektrofahrzeuge bis Ende des Jahres von 10.000 auf bis zu 20.000 verdoppeln. Dazu wird das Unternehmen einen weiteren Produktionsstandort in Nordrhein-Westfalen in
Schmelzendes Grönlandeis veränderte Ozeanströmung Forschungs-Mitteilungen Ökologie 12. April 201712. April 2017 Deutsch-niederländisches Forschungsteam findet Belege für markante Kältephase in der Warmzeit vor 400.000 Jahren (WK-intern) - Was passiert, wenn im Zuge der globalen Erwärmung das Inlandeis in Grönland weiter schmilzt? Ein Blick in die Vergangenheit der Erde kann Hinweise auf mögliche Antworten liefern. Ein deutsch-niederländisches Forscherteam hat jetzt im Meeresboden des Nordatlantiks Belege für eine Veränderung der Ozeanzirkulation in einer Warmphase vor rund 400.000 Jahren gefunden. Wie das Team jetzt in der internationalen Fachzeitschrift Scientific Reports schreibt, war damals wahrscheinlich Schmelzwasser aus Grönland die Ursache der Veränderung. Aus aktuellen Beobachtungsdaten lassen sich deutlich Zeichen eines globalen Wandels ablesen. Das Jahr 2016 erreichte eine neue Rekordmarke