Hängerüstung an der Talsperre – Roßweiner Gerüstbauer bringen Sanierung mit außergewöhnlichen Ideen voran Ökologie Technik Videos 26. Oktober 2017 Trinkwasser ist kostbar. Damit das kühle Nass auch in Zukunft verlässlich aus dem Wasserhahn tropft, ist die regelmäßige Pflege seiner Reservoirs unerlässlich. (WK-intern) - Die derzeitigen Arbeiten an der Hochwasserentlastungsanlage der Trinkwasser-Talsperre Lehnmühle erforderten eine besondere Vorbereitung: Hoch oben an der Staumauer ermöglicht ein einzigartiges Hängegerüst der „Gemeinhardt Gerüstbau Service GmbH“ aus Roßwein die notwendigen Tätigkeiten der „Stump Spezialtiefbau GmbH“ aus Chemnitz. „Bei der regulären Herangehensweise hätte man die Staumauer im Bereich der Hochwasserentlastung von unten bis auf etwa sieben Meter unterhalb der Krone einrüsten müssen. Für diese Bauart müssten die Verankerungen von 32 Konsolen etwa zweieinhalb Meter tief in die Staumauer getrieben
Greenpeace Energy baut erste PV-Anlage aus Fördergeldern seines neuen Tarifs Solarstrom plus Ökologie Solarenergie 25. Oktober 2017 Initiative für sozialverträglichen Braunkohle-Ausstieg (WK-intern) - Greenpeace Energy hat in der Lausitz die erste Photovoltaikanlage aus Fördergeldern des Tarifs Solarstrom plus gebaut. Damit will der Ökoenergieanbieter den sozialverträglichen Ausstieg aus der Braunkohle vorantreiben. Die neue Solaranlage mit zehn Kilowatt Spitzenleistung wurde im brandenburgischen Proschim auf dem Dach des Braunkohle-Kritikers Günter Jurischka errichtet und produziert Sonnenenergie direkt für Solarstrom-plus-Kundinnen und -Kunden. Inzwischen beziehen fast 1.200 Kunden den Braunkohleausstiegstarif Solarstrom plus. Pro verbrauchter Kilowattstunde zahlen sie einen Fördercent für den Bau von Solaranlagen in den Tagebaurevieren. So kamen seit dem Tarifstart im Mai schon rund 8.000 Euro an Fördergeldern zusammen. „Die neue Anlage in Proschim ist
DLR testet Turbine für umweltfreundlichere Flugzeuge Ökologie Technik 25. Oktober 2017 Die Grundlagen für eine neue Generation umweltfreundlicher Flugzeugturbinen hat das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) erfolgreich am Standort Göttingen untersucht. (WK-intern) - In einem neuen Versuchsstand konnte erstmals das Zusammenspiel von Brennkammer und Turbine unter realistischen Bedingungen getestet werden. Die Versuche fanden im Rahmen des EU-Projektes FACTOR (Full Aerothermal Combustor-Turbine interactiOns Research) statt, das einen bedeutenden Erkenntnisgewinn für die Auslegung von Flugzeugturbinen anstrebt. Turbinen sind das Kernstück von Flugzeugtriebwerken. Wenn es gelingt, ihr Design zu verbessern, verbessern sich damit auch die Eigenschaften der Triebwerke entscheidend. Zusammenspiel von Kühlung, Umströmung und Vermischung von Luft Das Projekt FACTOR untersucht das komplexe Zusammenspiel zwischen der Kühlung,
Stefan Kapferer zum Agora-Gutachten zum Kohleausstieg Mitteilungen Ökologie 23. Oktober 2017 "Die künftige Bundesregierung tut gut daran, den Konsens mit den betroffenen Regionen, den Gewerkschaften und den Kraftwerksbetreibern zu suchen. (WK-intern) - Denn: Bereits eine erste Analyse des offensichtlich mit heißer Nadel gestrickten Agora-Gutachtens zeigt, mit wie vielen Rechtsunsicherheiten ein Ausstieg ohne Konsens behaftet wäre: Das Gutachten stützt sich bei der Frage der Amortisationszeit für ein Kraftwerk auf durchschnittliche Herleitungen, wie sie auch für die Verhandlungen zum Atomkonsens herangezogen wurden. Eine solche pauschale Durchschnittsbetrachtung verbietet sich aber, wenn Kraftwerke gegen den Willen der Betreiber stillgelegt werden sollen. In diesem Fall müsste jede Anlage für sich betrachtet werden. Dies gilt umso mehr, als das
„NRW Climate Lounge“ und „Klimaschutz in der Industrie“ Ökologie Veranstaltungen 23. Oktober 2017 Das Land NRW, die EnergieAgentur.NRW und das Wuppertal Institut richten Veranstaltungsreihe und internationale Fachkonferenz begleitend zur COP23 aus (WK-intern) - Vom 6. bis 17. November 2017 trifft sich die internationale Gemeinschaft auf der 23. UN-Klimakonferenz (Conference of the Parties – kurz COP) in Bonn und will die Umsetzung des Pariser Klimaabkommens weiter vorantreiben. Begleitend zur COP veranstaltet das Wuppertal Institut gemeinsam mit dem Land Nordrhein-Westfalen (NRW) und der EnergieAgentur.NRW die Veranstaltungsreihe „NRW Climate Lounge“ sowie die internationale Fachkonferenz „Klimaschutz in der Industrie“. Wuppertal. Das Land NRW lädt in Kooperation mit der EnergieAgentur.NRW und dem Wuppertal Institut zur „NRW Climate Lounge“ in den Post
Gesetzgeber darf alte Kohlekraftwerke entschädigungsfrei stilllegen Erneuerbare & Ökologie Ökologie 23. Oktober 2017 Rechtsgutachten: Urteil des Bundesverfassungsgerichts zum Atomausstieg kann analog auf einen möglichen Kohleausstieg angewendet werden (WK-intern) - Kohlekraftwerke, die älter als 25 Jahre sind, können vom Gesetzgeber im Rahmen eines Kohleausstiegsgesetzes stillgelegt werden, ohne dass der Staat zu Entschädigungszahlungen an die Kraftwerksbetreiber verpflichtet ist. Dabei sind den Betreibern angemessene Übergangsfristen zu gewähren. Im Regelfall ist dafür etwa ein Jahr nach Inkrafttreten des Gesetzes ausreichend. Hat die Schließung von Kohlekraftwerken auch die Schließung von Braunkohletagebauen zur Folge, sind allerdings längere Übergangsfristen oder Entschädigungszahlungen nötig. Zu diesem Ergebnis kommt ein Gutachten der Kanzlei BeckerBüttnerHeld (BBH). Die Juristen haben im Auftrag von Agora Energiewende das Urteil des
Uniper wird im Sommer Kohlekraftwerk Staudinger 5 stillegen Erneuerbare & Ökologie Mitteilungen Ökologie 23. Oktober 2017 Staudinger Kraftwerk 5 wird im Sommer stillgelegt Uniper informiert den Betreiber des Übertragungsnetzes über vorübergehende Abschaltung Betrieb besonders im Sommer nicht mehr wirtschaftlich (WK-intern) - Uniper hat den Übertragungsnetzbetreiber TenneT und die Bundesnetzagentur über die vorübergehende Stilllegung des Kohlekraftwerks Staudinger 5 informiert. Das Werk in der Nähe von Hanau mit einer Kapazität von 510 Megawatt wird zwischen Juni und August nächsten Jahres bis ins Jahr 2020 stillgelegt. Die Stilllegung spart Uniper-Jahreskosten im oberen siebenstelligen Euro-Bereich. Insbesondere werden Personalkosten und Ausgaben für Betriebsbereitschaft, Wartung und Wartung reduziert. Uniper-Vorstandsvorsitzender Eckhardt Rümmler (Chief Operating Officer) sagt: "Wenn wir diese Aktion nicht durchführen würden, müssten wir die Einheit 5
ÖVP-Chef Sebastian Kurz: GLOBAL 2000 fordert für Österreich starkes Bekenntnis zur Energiewende Ökologie Veranstaltungen 21. Oktober 2017 Gestern wurde ÖVP-Chef Sebastian Kurz von Bundespräsident Alexander Van der Bellen mit der Regierungsbildung beauftragt. (WK-intern) - Anlässlich der nun folgenden Sondierungsgespräche eröffnet die österreichische Umweltschutzorganisation GLOBAL 2000 eine Ad-hoc-Ausstellung am Ballhausplatz, um auf die Folgen der Klimakrise aufmerksam zu machen und die kommende Regierung zum Handeln aufzufordern. „Die Menschen in Österreich erleben Dürren, Murenabgänge und Hitzesommer bereits seit Jahren hautnah. In den kommenden Gesprächen muss es deshalb gelingen, Klimaschutz außer Streit zu stellen und die Energiewende zu einem zentralen Projekt der kommenden Regierung zu machen“, erklärt Johannes Wahlmüller, Klima- und Energiesprecher von GLOBAL 2000. Um auf dieses zentrale Anliegen aufmerksam zu machen,
Dekarbonisierung der Energieversorgung und Sektorenkopplung zentrale Themen Erneuerbare & Ökologie Ökologie Technik 20. Oktober 2017 ThEEN-Innovationsdialog und Mitgliederversammlung (WK-intern) - Der 2. ThEEN-Innovationsdialog, veranstaltet mit dem Thüringer Zentrum für Existenzgründungen (ThEx) und der Thüringer Agentur für die Kreativwirtschaft (ThAK), stand im Licht der beginnenden Sondierungsgespräche für die neue Bundesregierung. Dr. Martin Gude vom Thüringer Ministerium für Umwelt, Energie und Naturschutz berichtete zu landes- sowie bundespolitischen Energiethemen und informierte sich bei einem Rundgang über die Fachausstellung zu neuen Produkten und Technologien. Zeitgleich hat der ThEEN ein Positionspapier für die 19. Legislaturperiode des Bundestages vorgelegt. In der neuen Legislaturperiode stehen wichtige gesamtgesellschaftliche Entscheidungen für die weitere Gestaltung der Energiewende an. „Besonderes Augenmerk ist auf die zügige Dekarbonisierung der Energieversorgung und
Ex-NABU-Präsident Flasbarth wird Chef der bundeseigenen (ATOM-)Zwischenlager-Gesellschaft BGZ Behörden-Mitteilungen Ökologie 18. Oktober 2017 Bundesumweltministerin Barbara Hendricks hat ihren Staatssekretär Jochen Flasbarth an die Spitze der bundeseigenen BGZ Gesellschaft für Zwischenlagerung mbH berufen. (WK-intern) - Flasbarth wird seine neue Aufgabe ab 1. November 2017 zunächst ohne Gehalt neben seiner Tätigkeit als beamteter Staatssekretär im BMUB ausüben. Als Vorsitzender der Geschäftsführung wird er gemeinsam mit dem bereits zum 1. August 2017 bestellten Technischen Geschäftsführer Wilhelm Graf sowie dem Kaufmännischen Geschäftsführer Lars Köbler die Verantwortung für die Zwischenlagerung radioaktiver Abfälle in Deutschland übernehmen. Zu Flasbarths Geschäftsbereich gehören Grundsatzfragen der Unternehmensführung, die Zusammenarbeit mit der Bundesregierung und den Landesregierungen sowie Internationales und Kommunikation. Bundesministerin Barbara Hendricks: "Die sichere Zwischenlagerung radioaktiver Abfälle
Wasserstoff nachhaltig produzieren – mit Nachweis! News allgemein Ökologie Technik 18. Oktober 2017 EU-Projekt CertifHy geht mit LBST und TÜV SÜD in die Realisierung 18. Oktober 2017 (WK-intern) - Das EU-Projekt CertifHy geht in die Umsetzungsphase. Erstmals soll ein europaweites Nachweissystem für grünen Wasserstoff aufgebaut und im Pilotbetrieb erprobt werden. Wasserstoff gilt als ein viel versprechender Kraftstoff für emissionsfreie Antriebe. Die Zahl der Brennstoffzellen-Elektrofahrzeuge, die mit Wasserstoff fahren, nimmt weltweit zu. Um die Herkunft dieses Kraftstoffs zuverlässig nachzuweisen, wird ein robustes, europäisches Nachweis- und Zertifzierungssystem für grünen Wasserstoff aufgebaut. Das Fuel Cells and Hydrogen Joint Undertaking, eine öffentlich-private Partnerschaft aus Europäischer Kommission sowie europäischer Industrie und Forschung, hat ein Konsortium beauftragt, unter dem Titel CertifHy ein solches
Umfrage zur Akzeptanz der Windenergie an Land Ökologie Produkte Techniken-Windkraft Windenergie Windparks Wirtschaft 18. Oktober 201717. Oktober 2017 Klimaschutz bleibt dringendes Thema unserer Zeit (WK-intern) - Die Bundesbürger fordern eine politisch konsequente und sozial gerechte Energiewende. Die zukünftige Bundesregierung sollte einen stärkeren Fokus auf die Klimapolitik als bisher richten. Das zeigt die diesjährige Akzeptanzumfrage der Fachagentur Windenergie an Land (FA Wind), die das Meinungsforschungsinstitut Forsa im Auftrag der FA Wind direkt nach der Bundestagswahl 2017 durchgeführt hat. Eine breite Mehrheit von 68 Prozent der 1.008 repräsentativ Befragten findet, dass sich die zukünftige Bundesregierung stärker als bisher für die Umsetzung der Energiewende einsetzen sollte. Zudem ist eine deutliche Mehrheit von 85 Prozent bereit, mit eigenen Verhaltensänderungen und Maßnahmen den Klimaschutz zu