Energiepreisbildung: Experten fordern Speicher als CO2-freie Flexibilitäten für die Energiewende Ökologie Veranstaltungen 20. November 2017 4. IRES-Symposium zu Speichertechnologien (WK-intern) - Das heutige (20. November 2017) IRES-Symposium stand ganz im Zeichen der vorangegangenen Weltklimakonferenz (COP23), auf der sich die weltpolitische Elite in Bonn um die Erreichung der Pariser Klimaziele bemühte. Auch in Berlin forderten am Montag Experten aus Energieforschung, Politik und Verwaltung die Dekarbonisierung des Energiesektors durch einen schnellen Ausbau Erneuerbarer Energien und diskutierten die Wirkungen einer einheitlichen CO2-Bepreisung. „Bei der zukünftigen Energiepreisbildung geht es um eine grundlegende Reform der Abgaben und Umlagen. Dazu gehört die Diskussion um eine faire CO2-Bepreisung“, betonte Lothar Schneider, Geschäftsführer der EnergieAgentur.NRW, in seinem Grußwort. Auch Professor Christoph Weber (Lehrstuhl für Energiewirtschaft, Uni
VDMA bewertet Weltklimagipfel als wichtigen Zwischenschritt gegen den Klimawandel Mitteilungen Ökologie Technik 18. November 2017 VDMA: Klimagipfel setzt wichtiges Zeichen für weltweite Zusammenarbeit (WK-intern) - Der deutsche Maschinenbau unterstützt einen ambitionierten Klimaschutz, gelingen kann er aber nur mit weltweitem Handeln. Zum Abschluss des Weltklimagipfels bewertet der VDMA das Treffen in Bonn als wichtigen Zwischenschritt in den internationalen Anstrengungen gegen den Klimawandel. Der Verband fordert, das Pariser Klimaabkommen weiterhin konsequent umzusetzen und der Industrie frühzeitig verbindliche Klimaziele aufzuzeigen. „Für die Industrie hat der Gipfel das wichtige Zeichen gesetzt, dass es weiterhin eine breite Allianz von Staaten für einen ambitionierten Klimaschutz gibt. Langfristig gibt es zum weltweiten Einsatz klimafreundlicher Technologien ohnehin keine Alternative. Volkswirtschaftlich gesehen ist der Weg dahin aber deutlich
Die Forschung ist dem Stadtklima auf der Spur Forschungs-Mitteilungen Ökologie 18. November 2017 Am Paradeplatz hinter dem Würzburger Dom steht ein Lindenbaum, der mit Messtechnik verkabelt ist. (WK-intern) - Gleich nebenan: Eine neue Wetterstation, angebracht am Mast einer Straßenlampe. Hier ist ein Forschungsteam dem Stadtklima auf der Spur. In der Stadt ist es wärmer als auf dem Land: Das haben vermutlich schon viele Menschen gemerkt, die an einem warmen Sommerabend von ihrem Dorf nach Würzburg gefahren sind. Aber auch in der Stadt selbst mit ihrer extremen Talkessel-Lage gibt es Temperaturunterschiede: Wer etwa am Main entlang radelt und Richtung Innenstadt abbiegt, spürt das am wärmeren Fahrtwind. Eine aufgeheizte Stadt in einer kühleren ländlichen Umgebung: Fachleute sprechen hier vom
Germanwatch bewertet Österreichs Klimschutzmaßnahmen mit „schlecht“ Ökologie Windenergie 17. November 2017 Vernichtendes Urteil für Österreich beim Klimaschutz-Index 2018 (WK-intern) - Österreich ist beim heute in Bonn präsentierten Klimaschutz-Index, mit der Bewertung „schlecht“ bedacht worden. Germanwatch evaluiert mit diesem Index die notwendigen politischen Maßnahmen, die die Länder in Sachen Klimaschutz umsetzen. „Österreich ist noch immer nicht vom Reden zum Handeln gekommen“, bemerkt Stefan Moidl, Geschäftsführer der IG Windkraft und fordert die künftige Regierung auf, sich beim Ausbau der erneuerbaren Energien wieder an der internationalen Spitze zu orientierten. Heute wurde bei der Klimakonferenz in Bonn der Klimaschutz-Index von Germanwatch präsentiert. Unter den ersten fünfzehn Ländern kommen mit Marroko und Indien nur zwei nicht-europäische Länder vor. Österreich sucht
LEE Niedersachsen/Bremen bietet neuem Kabinett Dialog an Erneuerbare & Ökologie Kooperationen Ökologie 17. November 201717. November 2017 Der Landesverband Erneuerbare Energien (LEE) Niedersachsen/Bremen gratuliert allen zukünftigen Ministerinnen und Ministern im Kabinett von Ministerpräsident Stephan Weil und blickt erwartungsvoll auf die Aufnahme der Regierungsarbeit. (WK-intern) - „Die personelle Zusammensetzung weist hohe fachliche Expertise und viel politische Erfahrung auf“, bemerkt LEE-Koordinatorin Silke Weyberg. LEE-Sprecher Wilhelm Pieper und Silke Weyberg stehen allen Kabinettsmitgliedern als Ansprechpartner rund um die Erneuerbaren Energien in Niedersachsen zur Verfügung. Wichtige Themen müssen im wind- und biogasstarken Niedersachsen von der neuen Regierung vorangebracht werden. PM: Landesverband Erneuerbare Energien Niedersachsen/Bremen
TÜV Rheinland teste: Pelletöfen als Heizalternative leicht zu handhaben Bioenergie Ökologie 17. November 2017 Pelletöfen sind leichter zu handhaben als klassische Kaminöfen (WK-intern) - Pelletofen wärmt CO2-neutral Pelletöfen erhalten Prüfzertifikate und stehen für Qualität und Sicherheit Er bringt Gemütlichkeit und Wärme in die eigenen vier Wände: Ein Kaminofen gehört für viele zur Vorstellung vom perfekten Wohnen. Zahlen des Deutschen Energieholz- und Pellet-Verbandes (DEPV) zeigen, dass sich immer mehr Menschen alternativ für einen Pelletofen entscheiden. Der verbrennt statt Holzscheiten kleine, aus Holzspänen gewonnene Pellets. "Das System ist sehr komfortabel und leichter zu handhaben als ein herkömmlicher Kaminofen", sagt Mario Reimbold, Prüfingenieur bei TÜV Rheinland. Denn ein Pelletofen läuft weitgehend automatisch. Die Pellets gelangen durch eine Fördermechanik in den
Wie sicher ist das Stromnetz? Brand im Umspannwerk, Wiesbaden und Mainz ohne Strom Ökologie Technik 17. November 2017 Die Schott Glasfabriken befürchten Millionenschaden wegen Stromausfall. (WK-intern) - Beim geringfügigen Unterschreiten der Temperatur von 1.500 Grad, kann die Glasschmelze nicht mehr verwendet werden. Alle drei Schott-Standorte in Mainz sind vom Stromausfall betroffen. Die Produktion kann erst nach Tagen wieder aufgenommen werden. Quellen: Internet Foto: HB
Bündnis übergibt 257.000 Unterschriften für Volksabstimmungen Ökologie Verbraucherberatung 15. November 2017 72 Prozent der Deutschen und 36 Organisationen für Volksentscheid im Koalitionsvertrag (WK-intern) - ++ Bündnis übergibt 257.000 Unterschriften für Volksabstimmungen ++ Sehr geehrte Damen und Herren, „Hopp oder top“ für die direkte Demokratie und Bürgerbeteiligung – das entscheidet sich am morgigen Donnerstag (15. November): CSU, Grüne und FDP haben sich bereits auf eine Formulierung zur Öffnung für direkte Demokratie und Bürgerbeteiligung auf Bundesebene geeinigt: „Wir wollen die parlamentarisch-repräsentative Demokratie durch weitere Elemente der Bürgerbeteiligung und direkter Demokratie ergänzen.“ Der Punkt ist umstritten: Es steht drei zu eins, denn die CDU hat ein Veto eingelegt. Donnerstag wird sich entscheiden, ob das Thema „bundesweite Volksentscheide“ in den
Sieger-Auto der World Solar Challenge bei UN-Klimakonferenz COP 23 E-Mobilität Ökologie Solarenergie 14. November 2017 Ericsson bei UN-Klimakonferenz COP 23 Ericsson und die Universität Eindhoven bringen diesjähriges World-Solar-Challenge-Sieger-Auto der Cruiser-Klasse zu Weltklimakonferenz nach Bonn Ericsson stellt das Fahrzeug im Rahmen des heutigen GeSI Climate Days in der Firmenzentrale der Deutschen Telekom aus Schon Samstag diskutierte Ericsson mit der schwedischen Umweltministerin sowie Vertretern von Scania und ABB Möglichkeiten für eine nachhaltige Stadtentwicklung bei Event von Business Sweden (WK-intern) - Im Rahmen der UN-Klimakonferenz COP 23 stellt Ericsson das Sieger-Auto der World Solar Challenge in der Cruiser-Klasse bei den heutigen GeSI Climate Days in der Zentrale der Deutschen Telekom aus. Neben dem Gemeinschaftsprojekt mit der Universität Eindhoven präsentiert das schwedische Unternehmen verschiedene
Mit der Power-to-Heat-Anlage müssen weniger Windräder und PV-Anlagen abgeregelt werde Ökologie Technik Videos 11. November 2017 Spatenstich für Europas größte Power-to-Heat-Anlage (WK-intern) - Der nächste große Schritt in Richtung Klimaneutralität ist getan: Vattenfall ersetzt den Steinkohlenblock C des Heizkraftwerkes Reuter im Berliner Bezirk Spandau durch die größte Power-to-Heat-Anlage in Europa. Mit Hilfe dieser Zukunftstechnologie, die einem riesigen Wasserkocher gleicht, wird ab dem Jahr 2019 elektrische Energie in umweltschonende Fernwärme umgewandelt. Von dem Neubauvorhaben profitieren bis zu 30.000 Haushalte. Nicht nur das Wetter, auch die Stimmung war sonnig, als der Berliner Vattenfall Wärme-Chef Gunther Müller und Stefan Tidow, Staatssekretär für Umwelt und Klimaschutz, ihre Spaten in den weichen Erdboden auf dem Baufeld des Kraftwerksgeländes am Großen Spreering stießen und damit symbolisch
Alpenraum wird künftig wirtschaftlichen Interessen geopfert Ökologie Verbraucherberatung 9. November 2017 Bayrische Staatsregierung drückt Schwächung des Alpenplans durch (WK-intern) - Nun ist es geschehen: Der Bayerische Landtag hat heute die Änderung des Alpenplans beschlossen. Künftig soll dieser seit 45 Jahren unverändert wirksame Garant für die Bewahrung des Alpenraums wirtschaftlichen Interessen geopfert werden. Grund für die Änderung ist eine geplante Skischaukel am 1787 Meter hohen Riedberger Horn in den Allgäuer Alpen. Für ein einzelnes Projekt soll der im gesamten bayerischen Alpenraum wirksame Alpenplan an entscheidender Stelle geschwächt werden. Damit schafft die Staatsregierung einen Präzedenzfall, der Tür und Tor öffnet für Erschließungsvorhaben in weiteren sensiblen und höchst schutzwürdigen Bereichen der Bayerischen Alpen. DAV-Vizepräsident Rudi Erlacher sagt
Neue Richtlinien zur Förderung der Energieberatung schießen übers Ziel hinaus News allgemein Ökologie Technik 8. November 20178. November 2017 Mit Sorge sieht der Bundesverband GIH Gebäudeenergieberater Ingenieure Handwerker e.V. die heute vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie bekannt gegebenen neuen Richtlinien zur Förderung der Energieberatung. (WK-intern) - „Etwas gegen seit Jahren stagnierende Zahlen bei Wohngebäuden und im Mittelstand zu unternehmen ist aller Ehren wert, die angekündigte Marktöffnung schießt jedoch übers Ziel hinaus und wirft Fragen hinsichtlich der Beratungsneutralität auf", urteilt der Bundesvorsitzende des Energieberaterverbands, Jürgen Leppig. Positiv sei aber, dass an einem einheitlichen Berufsbild „Energieberater" gearbeitet werde. „Dass mehr Energieberatungen für das Gelingen der Energiewende unerlässlich sind steht außer Frage – allerdings funktioniert dies nur mit neutralen Experten", so Leppig. Der Bundesvorsitzende