Umwelt und Naturschutz Verband kritisiert zentralistische, umweltschädliche, überteuerte, unsoziale Energiepolitik Dezentrale Energien Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen Ökologie Technik Verbraucherberatung 24. Dezember 2019 BUND kritisiert Stromnetzausbauplanung - völlig überzogen, zu umweltschädlich, zu teuer, zu unsozial (WK-intern) - Berlin. Die Bundesnetzagentur (BNetzA) hat am 20. Dezember den Netzentwicklungsplan (NEP) 2030 bestätigt und damit dem einseitig ausgerichteten Ausbau des Stromnetzes weiter Vorrang gegeben. Die dem Bundeswirtschaftsministerium unterstellte Behörde stärkt einmal mehr die zentralistische, überteuerte und unsoziale Ausbaupolitik für das Energienetz in Deutschland. Sie fördert den fehlerhaften Modellansatz, der den Planungen zu Grunde liegt. Seit langem kritisiert der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) diese Art der Netzplanung. "Leider zeigt sich einmal mehr, dass Bundeswirtschaftsministerium und Netzagentur nur an die großen Stromkonzerne und Übertragungsnetzbetreiber mit großen Leitungstrassen denken und
Energieversorger RWE baut mit hochflexiblen und effizienten Brückentechnologie Position in Großbritannien weiter aus Mitteilungen Ökologie 24. Dezember 2019 RWE erwirbt in England 382 MW GuD-Kraftwerk King‘s Lynn von Centrica Flexibles Gaskraftwerk mit 57% Wirkungsgrad stärkt die RWE-Position im attraktiven britischen Erzeugungsmarkt Vollzug der Transaktion, für das erste Quartal 2020 angestrebt (WK-intern) - RWE Generation hat das Gas-und-Dampf-Kombikraftwerk („GuD“) in King’s Lynn in Norfolk vom britischen Energieversorger Centrica erworben. Die Anlage verfügt über eine Leistung von 382 Megawatt (MW). Durch einen 15-jährigen Vertrag im britischen Kapazitätsmarkt, der im Oktober 2020 beginnt, erhält das Kraftwerk gescherte, stabile Kapazitätszahlungen bis 2035. Erst im November wurden umfangreiche Modernisierungsmaßnahmen abgeschlossen, im Rahmen derer die Anlage mit einer hochmodernen neuen Gasturbine ausgestattet wurde. Generator, Dampfturbine und weitere Komponenten sind dabei
Die Offshore-Energieintegration spielt eine Schlüsselrolle bei der Annäherung Großbritanniens Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen Offshore Ökologie Technik 23. Dezember 2019 Die vorgelagerte britische Aufsichtsbehörde OGA behauptet in ihrer jüngsten Studie mit dem Titel „UK Continental Shelf (UKCS) Energy Integration: Interim Findings“, dass die Integration des britischen Offshore-Energiesektors kann die Kohlenstoffemissionen senken und die Erreichung des britischen Netto-Null-Ziels bis 2050 aktiv unterstützen. (WK-intern) - In dieser Studie wurden fünf Offshore-Integrationstechnologien wie Kohlenstoffabscheidung und -speicherung (CCS), Plattformelektrifizierung, Gas-to-Wire ( GtW), Wasserstoff und Energiezentren, um die Emissionen aus der Öl- und Gasförderung möglicherweise weiter zu reduzieren. Offshore energy integration plays a key role in the UK’s move towards its net zero target, says GlobalData The UK’s upstream regulator, Oil and Gas Authority (OGA), in its recent
Schulze freut sich: Der zweite Block des Atomkraftwerks Philippsburg geht endgültig vom Netz Behörden-Mitteilungen Ökologie 23. Dezember 2019 Atomausstieg geht planmäßig voran (WK-intern) - Block 2 des AKW Philippsburg geht bis Jahresende vom Netz Der zweite Block des Atomkraftwerks Philippsburg in Baden-Württemberg geht spätestens zum 31.Dezember 2019 endgültig vom Netz. Damit wird ein weiterer Schritt des 2011 gesetzlich beschlossenen Atomausstiegs vollzogen. Bundesumweltministerin Svenja Schulze: „Der Atomausstieg macht unser Land sicherer. Und er hilft, radioaktiven Abfall zu vermeiden, der 30.000 künftige Generationen belastet. Im Vergleich zur Laufzeitverlängerung von 2010 vermeidet der 2011 beschlossene Atomausstieg radioaktive Abfälle in einer Größenordnung von rund 500 Castor-Behältern. Der Atomkonsens steht felsenfest, der Atomausstieg geht planmäßig voran. Gerade in Zeiten, in denen einzelne die Atomkraft als vermeintlichen
B-W Wirtschaftsministerium fördert Entwicklungs- und Prüfzentrum für Batterien und Energiespeichersysteme E-Mobilität Ökologie Solarenergie Technik 22. Dezember 2019 Das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau fördert im Rahmen des Strategiedialogs Automobilwirtschaft Baden-Württemberg ein Entwicklungs- und Prüfzentrum für Batterien und Energiespeichersysteme in Freiburg mit drei Millionen Euro. (WK-intern) - Dies gab Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut heute (20. Dezember) bekannt. Ziel des Projekts „Haidpower“ des Fraunhofer-Instituts für Solare Energiesysteme (ISE) und des Ernst-Mach-Instituts (EMI) ist es, Batteriesysteme gezielt mit der Nutzung erneuerbarer Energien zu verknüpfen, um damit Stromverteilernetze zu entlasten. „Die Steuerung komplexer Batteriesysteme ist ein zentrales Zukunftsthema für den Wirtschaftsstandort Baden-Württemberg. Mit dem Projekt gehen wir einen weiteren Schritt in Richtung unseres Ziels, die gesamte Wertschöpfungskette bei Batterien in Baden-Württemberg abzubilden“, sagte
Raiffeisenverband warnt vor deutlichen Mehrkosten und Wettbewerbsverzerrungen bei höherem CO2-Einstiegspreis Mitteilungen Ökologie Verbraucherberatung 21. Dezember 2019 Höherer CO2-Einstiegspreis: Raiffeisenverband fordert mehr Entlastungen (WK-intern) - Im Zusammenhang mit dem vom Vermittlungsausschuss gefundenen Kompromiss zum Klimapaket warnt der Deutsche Raiffeisenverband (DRV) vor deutlichen Mehrkosten für die Agrarwirtschaft: "Ein höherer CO2-Einstiegspreis wird insbesondere zahlreichen Raiffeisen-Genossenschaften im Logistiksektor höhere Belastungen bringen", stellt DRV-Präsident Franz-Josef Holzenkamp fest. Der Spitzenverband der Genossenschaften im grünen Sektor hält den Zertifikatehandel für ein kluges Instrument, den CO2-Ausstoß in den Sektoren Gebäude und Verkehr zu senken. Gleichzeitig bemängelt er erneut, dass eine fehlende europäische Harmonierung und nur geringe Kompensationen zu Wettbewerbsnachteilen für die genossenschaftliche Agrarwirtschaft in Deutschland führen. "Die beschlossenen Entlastungen, wie eine geringere EEG-Umlage und eine höhere Pendlerpauschale,
Entwicklungsminister Gerd Müller will weltweit höhere Klimaschutzbeiträge einfordern Behörden-Mitteilungen Ökologie Verbraucherberatung 21. Dezember 2019 Entwicklungsminister Gerd Müller: 2020 ein globales Klimaschutzpaket auf den Weg bringen (WK-intern) - Zur Einigung im Bundesrat zum deutschen Klimaschutzpaket erklärte Entwicklungsminister Gerd Müller: „Die heutige Einigung im Bundesrat zum deutschen Klimaschutzpaket und die Verständigung in der EU auf Klimaneutralität im Jahre 2050 gibt uns Rückenwind, um auch auf globaler Ebene höhere Klimaschutzbeiträge einzufordern. Denn auf der nächsten Klimakonferenz 2020 in Glasgow müssen wir deutlich ambitioniertere Klimaziele vereinbaren. Die CO2-Emissionen sind 2018 nochmals um 1,7 % gestiegen. Dabei müssen sie deutlich sinken, um die Erderwärmung auf 1,5 Grad zu begrenzen. Gleichzeig kommt der Ausbau der Erneuerbaren Energieträger weltweit zu langsam voran. Hier müssen
Windkraftsensible Vogelarten fallen mit stabiler oder positiver Bestandsentwicklung auf Ökologie Windenergie Windparks 20. Dezember 2019 Nationaler Vogelschutzbericht 2019: Bestandsentwicklung zahlreicher Vogelarten kritisch (WK-intern) - Der Nationale Vogelschutzbericht 2019 bescheinigt einigen Vogelarten, die im Rahmen von Windkraftprojekten zu betrachten sind, gute Bestandsentwicklungen. Dazu gehören Großvogelarten wie Seeadler, Uhu und Schwarzstorch. Auch der Bestand des bekannten Rotmilans wird als „stabil“ eingestuft. Diese Arten profitieren von intensiven und meist speziell auf sie zugeschnittenen Schutzbemühungen, macht der Vogelschutzbericht deutlich. Ein Drittel der Vogelarten sei hingegen im Bestand zurückgegangen. Betroffen seien vor allem bodennah lebende Vögel wie Kiebitz und Rebhuhn. Diese Entwicklung sei wesentlich auf die Intensivierung der Landwirtschaft, die Qualität von Wiesen und Weiden und den Rückgang des Nahrungsangebots zurückzuführen. „Natur- und Artenschutz
Senvion-Manager und Insolvenzverwalter rechnen mit weiteren Insolvenzen der Windbranche Ökologie Produkte Techniken-Windkraft Windenergie Windparks Wirtschaft 19. Dezember 2019 Windbranche befürchtet Pleitewelle Alarmzeichen aus Unternehmen mehren sich Scharfe Kritik an geplanter Abstandsregelung (WK-intern) - Angesichts zunehmender politischer Hürden für neue Windkraft-Projekte fürchtet die deutsche Windbranche eine Pleitewelle. „Alle leiden derzeit heftig: die großen Konzerne, die mittelgroßen Player, die Zulieferer“, sagte Yves Rannou, Chef des Hamburger Windradherstellers Senvion, der bereits im April Insolvenz anmelden musste, in einem Interview mit dem Wirtschaftsmagazin ‘Capital‘ (Ausgabe 1/2020, EVT 19. Dezember). Die Pleite seines Unternehmens sei nur „die Spitze des Eisbergs“, sagte Rannou weiter. „Wir waren die ersten in unserer Branche, die es erwischt hat. Aber wir werden nicht die letzten sein. Es wird noch eine ganze Menge passieren.“
Bauernprotest: Die Rechnung nicht mit dem landWirt gemacht Aktuelles Bioenergie Ökologie Veranstaltungen Videos 18. Dezember 201918. Dezember 2019 Tausende Bauern sind in allen Ländern der EU mit schwerem Gerät auf den Straßen (WK-intern) - Green Deal und viele andere neue Vorschriften sollen Europas Bauern erfüllen, eine Last die einfach nicht zu tragen ist und ihre Existenz bedroht. Jetzt haben die Bauern einen europaweiten Protest, ohne Organisation von Verbänden oder Politik gestartet. https://www.agrarheute.com/politik/bauernprotest-niederlanden-deutsche-bauern-dabei-562849 https://twitter.com/i/status/1207222356185403392 PM: WK Wird es so weit kommen, wie dereinst in Frankreich, als die Bauern mit Gülleanhängern Amtsgebäude zuschütteten? / Foto: HB
Steuerzahler kompensieren mit CO2-Zertifikaten Abgeordneten-Dienstreisen Behörden-Mitteilungen Erneuerbare & Ökologie Ökologie 18. Dezember 2019 Klimaneutral unterwegs: Bund kompensiert seine Dienstreisen (WK-intern) - Internationale Klimaschutzprojekte nach strengen Kriterien ausgewählt Die Bundesregierung gleicht die Treibhausgasemissionen ihrer Dienstreisen vollständig aus. Dabei werden die Emissionen der Pkw-Fahrten und Flugreisen der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von insgesamt 116 Ministerien und Bundesbehörden ermittelt und durch anspruchsvolle internationale Klimaschutzprojekte kompensiert. Das Umweltbundesamt (UBA) hat für alle 2018 angefallenen Dienstreisen und -fahrten Emissionsminderungsgutschriften in Höhe von rund 300.000 Tonnen Kohlendioxid (CO2) erworben. Die Kosten für die Kompensation belaufen sich auf insgesamt 1,7 Millionen Euro. Bundesumweltministerin Svenja Schulze: „Es ist wichtig, dass die Bundesregierung beim Klimaschutz mit gutem Beispiel vorangeht. Darum versuchen wir, Flugreisen so gut wie möglich
EE.SH erwartet 2020 bessere Rahmenbedingungen für den Windenergieausbau Finanzierungen Ökologie Produkte Technik Techniken-Windkraft Windenergie Windparks Wirtschaft 18. Dezember 2019 Vorsatz für 2020: Die Energiewende voranbringen# (WK-intern) - Netzwerkagentur EE.SH aus Schleswig-Holstein erwartet im kommenden Jahr bessere Rahmenbedingungen für den Windenergieausbau Nachdem die Landesregierung Schleswig-Holsteins den dritten Entwurf der neuen Windenergie-Regionalpläne verabschiedet hat, kann der Ausbau der Windenergie im nördlichsten Bundesland im kommenden Jahr wieder Fahrt aufnehmen. So sieht es Axel Wiese, Projektleiter der Netzwerkagentur Erneuerbare Energien Schleswig-Holstein (EE.SH). Das für die Landesplanung in Schleswig-Holstein zuständige Innenministerium hat nach Auswertung aller Stellungnahmen zum zweiten Planentwurf 338 Flächen mit insgesamt 31.897 Hektar als Windenergie-Vorranggebiete ausgewiesen. Das entspricht 2 Prozent der Landesfläche des nördlichsten Bundeslandes. Wie Innenminister Hans-Joachim Grote bei der Vorstellung der Windenergie-Regionalpläne sagte, hält