Offshore-Windenergie-Sicherheitsrahmenkonzept tritt in Kraft Behörden-Mitteilungen Offshore Techniken-Windkraft Windenergie Windparks 6. Juni 2014 Ferlemann: Wir machen die Offshore-Windenergie sicher! Mit der Energiewende setzt Deutschland verstärkt auf erneuerbare Energien. (WK-intern) - Vorgesehen ist, ihren Anteil an der Stromversorgung bis zum Jahr 2050 schrittweise auf mindestens 80 Prozent zu erhöhen. Ein wesentlicher Baustein zur Erreichung dieses Ziels ist die Offshore-Windenergie. Um den sicheren Ausbau und Betrieb der Windparks auf dem Meer zu gewährleisten, hat das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur das Offshore-Windenergie-Sicherheitsrahmenkonzept erstellt und in Kraft gesetzt. Enak Ferlemann, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur: "Die Offshore-Windenergie ist für unsere Energieversorgung von entscheidender Bedeutung. Und die Energiegewinnung auf dem Meer bietet große wirtschaftliche Chancen weit
EEG-Novelle: Metaanalyse untersucht Stärken und Schwächen der Instrumente Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen 6. Juni 20146. Juni 2014 Der vorliegende Regierungsentwurf zur Novellierung des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) sieht eine verpflichtende Direktvermarktung von Strom aus Erneuerbaren Energien und die Einführung von Ausschreibungen vor. Damit berücksichtigt der Entwurf Instrumente, die sich nach Ansicht verschiedener energiepolitischer Akteure kostensenkend auswirken sollen. Berlin - Allerdings gibt es auch Zweifel an der Kosteneffizienz dieser Maßnahmen. Forschungseinrichtungen wie das Institut für ZukunftsEnergieSysteme (IZES) oder das Institute for Advanced Sustainability Studies (IASS) verweisen auf erhöhte Risikoaufschläge sowie Transaktions- und Vermarktungskosten, welche die Nutzung von Direktvermarktung und Ausschreibungen im Vergleich zur Einspeisevergütung vermutlich nicht günstiger werden lassen. (WK-intern) - Die unterschiedlichen Sichtweisen arbeitet eine Metastudie heraus, welche die Agentur für
E.ON Hanse Wärme plant Virtuelles Kraftwerk mit 35 BHKW in Schleswig-Holstein Mitteilungen Technik 6. Juni 2014 Zusammenschaltung von 35 BHKW in Schleswig-Holstein soll schwankende EEG-Einspeisung ausgleichen Mit der geplanten Zusammenschaltung von rund 35 Blockheizkraftwerken (BHKW) – will die E.ON Hanse Wärme GmbH in Schleswig-Holstein einen Beitrag für mehr Stabilität in den Stromnetzen und damit zum Gelingen der Energiewende leisten. (WK-intern) - Die zusammenzuschaltenden BHKW stehen unter anderem in Wyk, Schwarzenbek, Oldenburg und Schuby. Bei dem geplanten „Virtuellen“ Kraftwerk wird die elektrische Leistung von mehreren BHKW so zusammengeschaltet, dass sie kurzfristig helfen können, die schwankende Einspeisung der vielen Windkraft- und Photovoltaikanlagen in Schleswig-Holstein aufzufangen und auszugleichen. Im Gegensatz zu den nicht beeinflussbaren erneuerbaren Energieträgern Wind und Sonne sind BHKW unabhängig
Norddeutsche Länder diskutieren in Lübeck über Klimaanpassung Behörden-Mitteilungen Ökologie Veranstaltungen 6. Juni 2014 Klimawandel in der Küstenregion – Norddeutsche Länder diskutieren in Lübeck über Klimaanpassung in Landwirtschaft und Natur LÜBECK - Der Klimawandel stellt die Küstenregionen vor besondere Herausforderungen. Das machten die fünf norddeutschen Länder und der Bund bei der 3. Regionalkonferenz Klimaanpassung Küstenregion in Lübeck deutlich. (WK-intern) - „Wir müssen eine Doppelstrategie verfolgen: Unsere Anstrengungen zum Klimaschutz müssen größer werden. Gleichzeitig geht es darum, die Folgen des Klimawandels zu erkennen und uns auf sie einzustellen. Die Erderwärmung ist Realität und wird auch Natur, Landwirtschaft und Wälder – unsere Heimat – verändern“, sagte Gastgeber Umweltminister Robert Habeck aus Schleswig-Holstein heute (5. Juni 2014). Das bedeute nicht
Fakten und Lösungsansätze für Windenergieanlagen-Geräusche Forschungs-Mitteilungen Techniken-Windkraft Veranstaltungen Windenergie 6. Juni 2014 Streitthema „Windenergieanlagen (WEA)-Geräusche“: Fakten und Lösungsansätze Studienergebnisse und Anregungen für die Praxis bei DBU-Workshop am 24. Juni in Osnabrück (WK-intern) - Osnabrück - Anwohner beschweren sich über die Geräusche von Windenergieanlagen (WEA), Gegner schätzen sie als gefährdend ein. Empirische Angaben, in welchem Ausmaß und unter welchen Bedingungen diese Geräusche als belästigend empfunden werden, fehlen – bis jetzt: Gefördert von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) haben Umweltpsychologen der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg zusammen mit dem Deutschen Windenergie-Institut (DEWI) die Wirkungen eines Windparks im niedersächsischen Wilstedt über den Zeitraum eines Jahres aus stresspsychologischer und akustischer Sicht analysiert. Zusammen mit dem Praxispartner wpd windmanager und dem WEA-Hersteller Enercon
Technologische Neu-Entwicklung, die den Batteriemarkt revolutionieren könnte Dezentrale Energien Forschungs-Mitteilungen Technik 6. Juni 2014 Reihenschaltung ade - Revolution in der Batterietechnologie? Unternehmen löst technische Herausforderungen der Batterietechnik (WK-intern) - München, Freiburg - Warum ist es eine echte Revolution, wenn Batteriezellen nicht mehr in Reihe geschaltet werden müssen? Das Freiburger Unternehmen ASD Automatic Storage Device hat auf der Intersolar Fachmesse heute eine technologische Entwicklung vorgestellt, die den Batteriemarkt revolutionieren könnte. Eine neue Batteriezellenelektronik verbessert die Leistungsfähigkeit und Lebensdauer von Akkus erheblich und senkt die Kosten für Speicher um bis zu 30 Prozent. Sie eröffnet zudem ungeahnte Möglichkeiten im Speicherbau. Bisher bestimmte die schwächste Zelle die Leistung der gesamten Reihe und bei einer kaputten Batteriezelle musste der gesamte Akkublock
Neu entwickelte Verschaltungstechnik steigert Solarmodulleistung um 5% Forschungs-Mitteilungen Solarenergie 5. Juni 2014 Kleine Zellen ganz groß – Fraunhofer CSP steigert Solarmodulleistung um fünf Prozent Mit einer neu entwickelten Verschaltungstechnik haben Forscher des Fraunhofer-Center für Silizium-Photovoltaik CSP eine Modulbauweise entwickelt, die mit sogenannten Halbzellen eine Leistungssteigerung von 15 Watt pro Modul erreicht. Solarzellen werden zum Schutz vor Umwelteinflüssen und zur einfachen Installation und Handhabung in Solarmodulen verschaltet und laminiert. Dabei reduzieren optische und elektrische Verluste die Leistung der Module. Durch das Halbieren der Solarzellen werden die Ströme in Zellen und Zellverbindern halbiert und die elektrischen Serienwiderstandsverluste reduziert. Am Fraunhofer CSP wurde so und durch eine geschickte Verschaltung der halben Zellen Solarmodule mit 15 W mehr Leistung
Bürgergenossenschaft begrüßt Gasnetz-Zuschlag für Berlin Energie Mitteilungen 5. Juni 2014 Die BürgerEnergie Berlin begrüßt das Ergebnis des Konzessionsverfahrens für das Berliner Gasnetz, nach dem der Landesbetrieb Berlin Energie den Zuschlag erhalten soll. (WK-intern) - Luise Neumann-Cosel, Vorstand der BürgerEnergie Berlin, erklärt dazu: "Wir freuen uns, dass die Berlin Energie künftig das Gasnetz betreiben soll. Dann kommt das Gasnetz als wichtiges Element der Daseinsvorsorge unter demokratische Kontrolle. Wir sehen auch seine ökologische Bedeutung für eine nachhaltige Stadtentwicklung. Vor allem aber sehen wir mit der Berlin Energie als Partner auch eine echte Chance auf neue Wege der Bürgerbeteiligung." Die Bürgergenossenschaft und der Landesbetrieb Berlin Energie führen bereits seit Längerem intensive Gespräche, um gemeinsam mögliche
Gutachten zum Ausbau der Windenergie im Schutzbereich von Flugsicherungsanlagen vorgestellt Behörden-Mitteilungen Techniken-Windkraft Windenergie Windparks Wirtschaft 5. Juni 2014 Energiewendeminister Habeck: „Die Verfahren des Bundes müssen überarbeitet werden.“ KIEL - Energiewendeminister Robert Habeck hat den Bund aufgefordert, das restriktive Vorgehen der Flugsicherung bei der Genehmigung von Windanlagen grundlegend zu überprüfen. (WK-intern) - Grundlage ist ein vom Energiewendeministerium in Auftrag gegebenes Gutachten, das die Zweifel an den Verfahren der Deutschen Flugsicherung untermauert. „Wir wollen die Energiewende im Einklang mit der notwendigen Flugsicherung. Aber die Verfahren auf Bundesseite erscheinen nicht mehr zeitgemäß. Sie sind intransparent, nicht nachvollziehbar und berücksichtigen nicht die Ziele der Energiewende. Eine sachgerechte Interessenabwägung findet dort bislang nicht statt. Stattdessen erreichen uns apodiktische Bauverbote. Hier besteht dringend Reformbedarf“, sagte Habeck heute
Bayern: Freie Wähler kritisieren 10H-Abstandsregelung für Windkraftanlagen Mitteilungen Windenergie Wirtschaft 5. Juni 2014 Gottstein: Willkürliche Regelung dient allein der Blockade München - Die FREIE WÄHLER Landtagsfraktion hat die geplante 10H-Abstandsregelung für Windkraftanlagen heute im Bayerischen Landtag erneut mit deutlichen Worten kritisiert. (WK-intern) - „Der zehnfache Abstand ist völlig willkürlich gewählt und zum Schutz der Wohnbevölkerung absolut nicht erforderlich“, verdeutlichte MdL Eva Gottstein heute im Bayerischen Landtag. Gleichzeitig äußerte sie ihr Unverständnis, weshalb im Bayerischen Landtag bereits heute über eine Änderung der Bayerischen Bauordnung beraten werde, obwohl die gesetzliche Grundlage noch gar nicht vorliege: „Bundestag und Bundesrat werden sich erst in den nächsten Wochen mit dem Gesetz befassen, das eine Änderung der bayerischen Verordnung erst ermöglichen würde“,
Das Design von Windrädern Forschungs-Mitteilungen Produkte Techniken-Windkraft Windenergie 4. Juni 2014 Bei der Planung und Entwicklung von Rotoren und Windenergieanlagen sind viel Aspekte zu berücksichtigen. Darüber berichtete jüngst Prof. Dr. Carlo L. Bottasso von der Technischen Universität München im Rahmen der Ringvorlesungen des Instituts für Windenergietechnik (WETI) an der Fachhochschule Flensburg. Flensburg - Der Gast berichtete in seinem Vortrag „Design of Wind Turbines: Methods, Tools, Current Capabilities and Future Objectives“ auch über ein Programm, dass entwickelt wurde, um den Entwicklungs- und Planungsprozess zu erleichtern. (WK-intern) - Dadurch erhielten die Zuhörer Einblicke in die Forschungsarbeit der TU München unter der Leitung von Bottasso. Der gebürtige Italiener lehrte an unterschiedlichsten Universitäten in der ganzen Welt und
Uni Rostock stellt neue Lösung bei Ölhavarien auf See vor Forschungs-Mitteilungen Ökologie 4. Juni 20144. Juni 2014 Forschungsprojekt findet international Beachtung Ein Forschungsergebnis aus Rostock stößt europaweit auf Interesse. (WK-intern) - Und das nicht nur bei Umweltschützern: Wissenschaftler der Universität Rostock haben federführend eine neue Methode zur Ölbekämpfung im küstennahen Bereich sowie in Flachwassergebieten, selbst bei hohem Wellengang entwickelt. Die Lösung: Aus der Luft werden vom Flugzeug aus biologisch abbaubare Binder in der Größe von fünf mal fünf Zentimetern und einer Dicke von vier Millimetern abgeworfen. Auf den Bindern sind ölabbauende Mikroorganismen immobilisiert. „Was sich so einfach anhört - der Abwurf der biologisch abbaubaren Binder, ihr Einsammeln und Entsorgen̶ war aber eine große Herausforderung für die Forscher“, sagt Professor Fokke