Solar-Institut Jülich erforscht Methoden zur Abgasreinigung bei Dieselmotoren Forschungs-Mitteilungen Technik 6. Juli 2016 Der Dieselmotor ist in Verruf geraten: Der VW-Abgasskandal sowie das Problem mit zu hohen Stickoxidemissionen haben am Image des Selbstzünders gekratzt. (WK-intern) - Dabei sind Dieselmotoren aus dem wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Alltag nicht wegzudenken. Sie sind nicht nur in Pkw, sondern vor allem in der Logistikbranche sowie in großen Arbeitsmaschinen und bei der Schifffahrt im Einsatz. Das Solar-Institut Jülich der FH Aachen (SIJ) ist jetzt mit einem neuen Dieselmotorenprüfstand in der Lage, innovative Verfahren zur Abgasreinigung bei Dieselmotoren zu erforschen und in der Praxis zu testen. „Wir sind besonders stolz auf unseren MoPS“, sagte Rektor Prof. Dr. Marcus Baumann bei der Inbetriebnahme des Prüfstands.
Kasseler Wissenschaftler entwickeln System zur vorausschauenden Steuerung von Talsperren Forschungs-Mitteilungen Neue Ideen ! Ökologie 6. Juli 20165. Juli 2016 Talsperren leisten weltweit einen wichtigen Beitrag zum Hochwasserschutz, zur Trink- und Brauchwasserversorgung und zur Energieerzeugung aus Wasserkraft. (WK-intern) - Die individuelle Steuerung der Abgabemengen ist komplex und so auszurichten, dass die im Widerspruch zueinander stehenden Bewirtschaftungsziele eingehalten werden. Kasseler Wissenschaftler vom Fachgebiet Wasserbau und Wasserwirtschaft haben nun ein computergestütztes System entwickelt, das mit Hilfe mathematischer Optimierung eine vorausschauende Steuerung der Abflussmengen der Edertalsperre ermöglicht. Es ist auf Anlagen in der ganzen Welt übertragbar. In einem Pilotprojekt im Auftrag der Bundesanstalt für Gewässerkunde und in Zusammenarbeit mit dem Wasser- und Schifffahrtsamt Hann. Münden entwickelten die Kasseler Wissenschaftler um Prof. Dr.-Ing. Stephan Theobald ein computergestütztes
Der Bericht der Atom-Endlagerkommission markiert einen Neustart Behörden-Mitteilungen News allgemein Ökologie 6. Juli 20165. Juli 2016 Energiewendeminister Habeck zum Bericht der Endlagerkommission: „Der Bericht markiert einen Neustart. Das Prinzip Verantwortung darf nicht durch Sondervoten einzelner Ländern gefährdet werden.“ (WK-intern) - Schleswig-Holsteins Energiewende- und Umweltminister Robert Habeck hat die Bundesländer dazu aufgerufen, nicht durch Sonderwege den Konsens in der Endlagersuche zu gefährden. Anlässlich der Übergabe des Berichtes der Endlagerkommission an den Bundestagspräsidenten sagte Habeck heute (5. Juli 2016): „Der Bericht markiert nach jahrzehntelangen Konflikten einen Neustart. Mit der Suche nach einem Endlager wird endlich das letzte Kapitel der elenden Geschichte der Atomenergie aufgeschlagen. Das darf nicht durch die lokalen Interessen einzelner Länder gefährdet werden. Alle sind gefordert, nun in den
7. Deutscher Wasserstoffkongress mit rund 180 Teilnehmern in Berlin Forschungs-Mitteilungen Veranstaltungen 5. Juli 2016 Konzepte für die Energiewende mit „Wasserstoff in Energie, Chemie und Mobilität“ (WK-intern) - Mit rund 180 Experten findet der 7. Deutsche Wasserstoff Congress 2016 am 5. und 6. Juli in der NRW-Landesvertretung in Berlin statt. Schwerpunktthema ist die Rolle des Wasserstoffs als Wegbereiter für die Dekarbonisierung. www.h2congress.de und www.brennstoffzelle-nrw.de Der Ausbau der erneuerbaren Energien und damit die Energiewende können nur erfolgreich sein, wenn neben dem Ausbau der Netze auch die technischen Voraussetzungen geschaffen werden, die Energien in ausreichendem Maße zu speichern, um dadurch Erzeugung und Nutzung örtlich wie zeitlich entkoppeln zu können. Dies gelingt in der benötigten Größenordnung nur über den Wasserstoff. Der über
Smart-Farming-Projekt – wachsende digitale Überwachung verändert die Landwirtschaft Forschungs-Mitteilungen 5. Juli 2016 Verbundprojekt ODiL gestartet - Offene Software-Plattform für eine effizientere Wertschöpfung in der Landwirtschaft (WK-intern) - Die wachsende Digitalisierung verändert auch die Landwirtschaft. Schon heute kommt eine Vielzahl softwarebasierter Systeme zum Einsatz, um die umfangreichen, auf einem Hof anfallenden Daten verarbeiten und verwalten zu können. Bisher fehlt es allerdings an einer offenen Plattform, die alle Akteure der landwirtschaftlichen Wertschöpfungskette miteinander vernetzt und gleichzeitig Datensicherheit gewährleistet. Diese Lücke möchte das Robotics Innovation Center des Deutschen Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI) gemeinsam mit seinen Partnern in dem am 1. Juli 2016 gestarteten Projekt ODiL schließen. Die rasante Entwicklung der Sensortechnik und der Datenverarbeitung in Verbindung mit dem
Der freiwillige Einbau von Smart Meter Gateway, intelligente Stromzähler, wird durch Förderboni belohnt Behörden-Mitteilungen 5. Juli 2016 BAFA veröffentlicht Merkblatt zu Zusatzoptionen Pilotprogramm Einsparzähler (WK-intern) - Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle: Dieses Merkblatt wird regelmäßig überarbeitet und ist jeweils nur in seiner zum Zeitpunkt der Antragstellung aktuellen Fassung für Antragsteller gültig. Regelungen und Anforderungen vorangehender oder nachfolgender Versionen haben keinerlei Gültigkeit für Antragsteller und können somit auch nicht zur Begründung oder Ablehnung von Ansprüchen geltend gemacht werden. Allgemeine Informationen Im Rahmen des vorliegenden Merkblatts werden die zu erfüllenden Voraussetzungen zur Gewährung der Förderboni gemäß Punkt 5.3 der Förderbekanntmachung Einsparzähler erläutert. Im Rahmen des Pilotprogramms Einsparzähler wird die Erfüllung der folgenden drei Zusatzoptionen, d.h. eine schnellere Auszahlung der leistungsabhängigen Komponente um je zwei
Regierung lehnt Wünsche zum EEG ab Behörden-Mitteilungen Erneuerbare & Ökologie 5. Juli 2016 Wirtschaft und Energie/Unterrichtung - 04.07.2016 (WK-intern) - Die Bundesregierung hat die meisten Vorschläge der Bundesländer zu dem von ihr eingebrachten Entwurf eines Gesetzes zur Einführung von Ausschreibungen für Strom aus erneuerbaren Energien und zu weiteren Änderungen des Rechts der erneuerbaren Energien (18/8832) abgelehnt. Der Bundesrat hatte in seiner als Unterrichtung (18/8972) vorliegenden Stellungnahme unter anderem Verbesserungen bei der Begriffsdefinition der "Bürgerenergiegesellschaft" gefordert, um mehr Beteiligung von Bürgern an Projekten der erneuerbaren Energien zu ermöglichen. So sollte die Beteiligung von Bürgern aus Nachbarlandkreisen an Bürgerenergieprojekten erleichtert werden. Auch Stadtwerke in kommunaler Trägerschaft sollten sich besser daran beteiligen können. Änderungen wurden auch für "Mieterstrommodelle" und
Atomaufsicht erteilt Zustimmung zum Wiederanfahren des Kernkraftwerks Brokdorf Aktuelles Behörden-Mitteilungen 5. Juli 20164. Juli 2016 BROKDORF/KIEL. Die Atomaufsicht des Energiewendeministeriums hat heute (04. Juli 2016) die Zustimmung zum Wiederanfahren des Kernkraftwerks Brokdorf erteilt. (WK-intern) - Die Anlage kann damit nach Abschluss des jährlichen Brennelementwechsels und der damit verbundenen Jahresrevision wieder ans Netz gehen. Das Kernkraftwerk Brokdorf war am 11. Juni 2016 zur Durchführung der Jahresrevision vom Netz genommen worden. Während des diesjährigen Anlagenstillstands wurden keine neuen Brennelemente sondern ausschließlich bereits teilabgebrannte Brennelemente in den Reaktordruckbehälter geladen. Schwerpunkte der Revision lagen in der Durchführung umfangreicher Prüfungen, Instandhaltungsarbeiten und Maßnahmen zum Erhalt und zur Erhöhung der Sicherheit der Anlage. Sämtliche Arbeiten wurden von der Atomaufsicht des Energiewendeministeriums und den von
BAFA: Antragsverfahren für die Kaufprämie für Elektroautos erfolgreich angelaufen Behörden-Mitteilungen E-Mobilität 5. Juli 20164. Juli 2016 Eschborn. „Das Antragsverfahren für die Kaufprämie für Elektroautos (Umweltbonus) ist erfolgreich im Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) angelaufen“, so Dr. Arnold Wallraff, Präsident des BAFA. (WK-intern) - „Seit Beginn des Antragsverfahrens am 2. Juli 2016 sind beim BAFA 266 Anträge eingegangen." Neben reinen Elektroautos werden auch sogenannte Plug-In Hybridelektrofahrzeuge gefördert. Förderfähig sind Fahrzeuge, für die ab dem 18. Mai 2016 ein Kauf- oder Leasingvertrag abgeschlossen wurde. Allgemeine Informationen Die Bundesregierung hat sich zum Ziel gesetzt, mit Hilfe eines Umweltbonus den Absatz neuer Elektrofahrzeuge zu fördern. Dadurch wird ein nennenswerter Beitrag zur Reduzierung der Schadstoffbelastung der Luft bei gleichzeitiger Stärkung der Nachfrage nach umweltschonenden
Anhörung im Bundestag zu EEG-Ausschreibungen Behörden-Mitteilungen Erneuerbare & Ökologie 5. Juli 20164. Juli 2016 EEG-Ausschreibungen kritisch beurteilt Wirtschaft und Energie (WK-intern) - Die Betreiber von Anlagen zur Erzeugung erneuerbarer Energien werden bald neue Erfahrungen machen können: Neuanlagen müssen sich dem scharfen Wind des Wettbewerbs stellen. Nach Jahren der relativ ruhigen Förderung zur Markteinführung soll nun in Ausschreibungen der günstigste Bieter zum Zuge kommen. Diese in der EEG-Novelle 2016 zusammengefassten Neuregelungen waren in der öffentlichen Anhörung des Ausschusses für Wirtschaft und Energie am Montag unter den Experten zum Teil heftig umstritten. In der Anhörung zu dem von den Koalitionsfraktionen CDU/CSU und SPD eingebrachtem Entwurf eines Gesetzes zur Einführung von Ausschreibungen für Strom aus erneuerbaren Energien und zu weiteren Änderungen des
Atommoratorium – Schadensersatzklage der E.ON Kernkraft GmbH abgewiesen (19 O 232/14) Behörden-Mitteilungen Ökologie 4. Juli 20164. Juli 2016 E.ON hatte 380 Millionen Euro Schadensersatz für die Stilllegung ihrer Atomreaktoren verlangt (WK-intern) - Mit soeben verkündetem Urteil hat die 19. Zivilkammer des Landgerichts Hannover unter Vorsitz des Vorsitzenden Richters am Landgericht Martin Schulz die Schadensersatzklage der E.ON Kernkraft GmbH gegen den Freistaat Bayern, das Land Niedersachsen und die Bundesrepublik Deutschland im Zusammenhang mit Verfügungen, mit denen im März 2011 unter dem Eindruck der Reaktorkatastrophe in Fukushima (Japan) die vorübergehende Betriebseinstellung von insgesamt sieben deutschen Kernkraftwerken angeordnet wurde (sog. Atommoratorium), abgewiesen. Dem Rechtsstreit lag im Wesentlichen folgender Sachverhalt zugrunde: Die Klägerin macht gegen die Beklagten Schadensersatzansprüche wegen der mit Verfügungen vom 17. März
Tierseuche: Wichtiger Meilenstein in der BHV1-Sanierung – Land beantragt die Anerkennung als „BHV1-freie Region“ Behörden-Mitteilungen Verbraucherberatung 4. Juli 2016 Das Ministerium für Energiewende, Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume hat heute, wie geplant, den Status als „BHV1-freie Region“ beantragt.(Bovinen Herpesvirus Typ 1) (WK-intern) - „Das ist ein Meilenstein auf dem Weg zur BHV1-Freiheit in Schleswig-Holstein und ein Erfolg, der allen Beteiligten zu verdanken ist. Der Prozess hat alle gefordert und viele landwirtschaftliche Betriebe vor individuelle Härten gestellt. Aber nur als BHV1-freie Region kann Schleswig-Holstein noch am nationalen und internationalen Rinderhandel teilnehmen. Daher ist dieser Weg im gemeinsamen Interesse der Landwirtschaft in Schleswig-Holstein“, sagte Minister Robert Habeck heute (4. Juli 2016). Die Infektion mit dem Bovinen Herpesvirus Typ 1 (BHV1) ist eine anzeigepflichtige Tierseuche der