Bundesnetzagentur legt Eigenkapitalrenditen für Strom- und Gasnetze fest Behörden-Mitteilungen Erneuerbare & Ökologie 14. Oktober 201613. Oktober 2016 Homann: ""Berechenbare Regulierungsentscheidungen sichern attraktive Investitionsbedingungen."" (WK-intern) - Die Bundesnetzagentur hat den Eigenkapitalzinssatz für Strom- und Gasnetzbetreiber von 6,91 Prozent für Neuanlagen bekannt gegeben. Für Altanlagen wurde ein Zinssatz von 5,12 Prozent ermittelt. Derzeit betragen die Zinssätze 9,05 Prozent für Neuanlagen und 7,14 Prozent für Altanlagen. ""Die Festlegung der Zinssätze spiegelt die seit längerem niedrigen Zinsen an den Kapitalmärkten wider. Diese Entwicklung war im Interesse der Verbraucherinnen und Verbraucher zu berücksichtigen und die Zinssätze abzusenken"", sagt Jochen Homann, Präsident der Bundesnetzagentur. Er ergänzt: ""Die Bundesnetzagentur verwendet die bewährten Methoden zur Ermittlung der Zinssätze und sorgt so für verlässliche Rahmenbedingungen. Die Zinssätze gewährleisten, dass
Bundesnetzagentur startet erste grenzüberschreitende Photovoltaik-Ausschreibung mit Dänemark Behörden-Mitteilungen Solarenergie 14. Oktober 201613. Oktober 2016 Die Bundesnetzagentur hat die erste geöffnete Ausschreibung für Photovoltaik-Freiflächenanlagen in Kooperation mit dem Nachbarland Dänemark bekannt gegeben. (WK-intern) - Hiermit können sich erstmalig neben Photovoltaikanlagen in Deutschland auch Photovoltaikanlagen in Dänemark an einer deutschen Ausschreibung beteiligen. Rainer Baake, Staatssekretär im Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, erklärt: „Mit dieser europaweit ersten grenzüberschreitenden Ausschreibung senden wir ein wichtiges Signal und machen deutlich, dass Deutschland bereit ist, bei der Förderung der erneuerbaren Energien eng mit seinen europäischen Nachbarn zu kooperieren. Wir wollen die im Verfahren mit Dänemark gewonnenen Erkenntnisse umfassend auswerten und diese für weitere Kooperationen mit anderen europäischen Partnerländern nutzen.“ Peter Franke, Vizepräsident der Bundesnetzagentur, ergänzt:
Versteckte Kosten: Neue Studie errechnet „Konventionelle-Energien-Umlage“ Forschungs-Mitteilungen Verbraucherberatung 14. Oktober 201613. Oktober 2016 Kohle, Atom und Gas kommen Verbraucher anderthalb mal teurer als EEG-Umlage (WK-intern) - Stromkunden müssten 2017 auf jede verbrauchte Kilowattstunde eine „Konventionelle-Energien-Umlage“ von bis zu 10,8 Cent zahlen, wenn die versteckten Kosten für Kohle, Atom und Gas in den Strompreis eingerechnet würden. Das hat das Forum Ökologisch-Soziale Marktwirtschaft (FÖS) im Auftrag des Ökoenergieanbieters Greenpeace Energy berechnet. Laut der Kurzanalyse des FÖS summieren sich staatliche Fördergelder und gesellschaftliche Folgekosten für konventionelle Energieträger wie Kohle und Atom im kommenden Jahr voraussichtlich auf bis zu 38 Milliarden Euro. Diese Mehrkosten konventioneller Energiequellen liegen damit etwa anderthalb mal so hoch wie die Förderung für erneuerbare Energien, die
Kopernikus-Großprojekt: Die Zukunft ist elektrisch und erneuerbar Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen 13. Oktober 201614. Oktober 2016 (WK-intern) - „Als Industriepartner der Erneuerbaren-Branche freuen wir uns, mit diesem Projekt einen zentralen Beitrag zur Dekarbonisierung und zum Klimaschutz leisten zu können“, betont Dr. Grundmann anlässlich der heutigen Auftaktveranstaltung des Kopernikus-Großprojektes „Power-To-X“ unter Beteiligung von Bundesforschungsministerin Prof. Dr. Johanna Wanka im Forschungszentrum Jülich. „Nach dem Pariser Klimaabkommen macht die Welt ernst bei der Dekarbonisierung. Deutschland muss seine bisherige Vorreiterrolle beim Klimaschutz jetzt deutlich ausbauen und zeigen, wie mit erneuerbarem Strom industrielle Leitmärkte bedient werden können. Energiewende-Technologie aus Deutschland wird so zur Chance für die deutsche Wirtschaft als auch für den Klimaschutz. Das Power-to-X-Projekt (P2X) kann hierzu einen zentralen Beitrag leisten“,
Verbraucherstudie prüft deutschlandweit Stromanbieter in vier Kategorien Mitteilungen Verbraucherberatung 13. Oktober 2016 envitra ist sehr gut bei Kundenservice und Internetauftritt (WK-intern) - In einer groß angelegten Verbraucherstudie hat die Deutsche Gesellschaft für Verbraucherstudien mbH (DtGV) deutschlandweit 101 Stromanbieter in vier Kategorien geprüft. Erlenbach. Insgesamt wurden mehr als 1 Millionen Tarifdaten ausgewertet. Schon das dritte Jahr in Folge untersucht die DtGV zusammen mit N24 die Preise, den Service, die Tarifoptionen sowie den Internetauftritt. Bei der Hälfte der Kategorien hat die Marke „envitra“ ein „sehr gut“ erhalten. Die DEG überzeugte die Tester mit ihrem Kundenservice und bekam dafür die Note 1,1. Um die Note zu ermitteln, hat das Team der DtGV jeden der 101 Stromanbieter jeweils fünf
Neues Bildungsportal zu Klimafolgen für Deutschland Forschungs-Mitteilungen Ökologie Videos 13. Oktober 2016 Von der Ostsee bis zu den Alpen, vom Rheinland bis zum Märkischen Sand – der weltweite Klimawandel wirkt sich auch auf Deutschland aus. (WK-intern) - Ein neues Bildungsportal des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK) bietet jetzt Lehrenden und Lernenden gebündelt Informationen und Szenarien zum Klimawandel und seinen Folgen für Sektoren von der Landwirtschaft bis zum Tourismus, und das bis auf die Landkreisebene. Neben interaktiven Klimaprojektionen und Tutorials bietet www.KlimafolgenOnline-Bildung.de auch ein umfassendes Glossar zu Grundlagen-Begriffen rund um den Klimawandel sowie Unterrichtseinheiten, Handreichungen und Arbeitsblätter. „Der Klimawandel findet nicht nur weit weg von uns statt, er ist auch in Deutschland Realität“, sagt Ines Blumenthal, die
Neue Berechnungsgrundlagen für Krane (EN 13001 Teil 1 bis 3-8) Forschungs-Mitteilungen Techniken-Windkraft 13. Oktober 2016 Fachtagung am 05.-06.12.2016 im Haus der Technik in Essen (WK-intern) - Bei dem 7. Erfahrungsaustausch zum Thema: „Neue Berechnungsgrundlagen für Krane“ stehen praktische Erfahrungen mit der EN 13001 Krane-Konstruktion im Vordergrund. In dieser Veranstaltung werden die Bestimmungen der EN 13001 Teil 1 bis 3-8 sowie weiterer mitgeltender Produktnormen (z. B. EN 14439, EN 14492-2, EN 15011) für die Konstruktion von Kranen anhand von Beispielen vorgestellt. Des Weiteren werden Hersteller mit Berichten über die Anwendung der neuen Norm in Abgrenzung zu den bisher gültigen DIN-Normen (DIN 15018, 15020 und 15019) zum Erfolg dieser Fachtagung beitragen. Die Veranstaltung dient dem Austausch der in der Praxis gemachten
Harmonisierung des Datenschutzrechts in Europa Mitteilungen Verbraucherberatung 13. Oktober 2016 TÜV SÜD Whitepaper zur Datenschutz-Grundverordnung (WK-intern) - Die wachsende Globalisierung und die daraus entstehenden internationalen Verflechtungen in Europa machen es sinnvoll und notwendig, das Datenschutzrecht in Europa zu harmonisieren. Dafür wurde die Datenschutz-Grundverordnung EU-DSGVO geschaffen. Die darin festgeschriebenen Regelungen werden ab dem 25. Mai 2018 in allen Mitgliedstaaten der Europäischen Union anwendbares Recht und damit auch für alle Unternehmen in Deutschland Gültigkeit haben. Was das für Auswirkungen hat, beleuchten die Datenschutzexperten von TÜV SÜD in einem neuen Whitepaper. Das bislang geltende nationale Datenschutzrecht wie das Bundesdatenschutzgesetz (BDSG) wird durch die neue EU-Verordnung in den grundlegenden Bereichen ersetzt. An einigen Stellen beinhaltet die EU DSGVO
BSH schaltet umfassend überarbeitetes GeoSeaPortal frei Behörden-Mitteilungen Ökologie 13. Oktober 2016 Anlässlich der INTERGEO Hamburg schaltet das Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH) heute das umfassend überarbeitete GeoSeaPortal (www.geoseaportal.de) frei. (WK-intern) - Es bietet einen schnellen und detaillierten Zugriff auf Geobasisdaten und Geofachdaten über das Meer und seine Küsten auf Basis international verbindlicher Standards von ISO und OGC. Die marinen Geodaten, die das Portal bereithält, liefern die Grundlage für marine Umweltinformationen. Sie sind zwingend erforderlich für maritime Raumordnung, Schifffahrt, marinen Umweltschutz und bauliche Vorhaben wie zum Beispiel Offshore-Windparks in Nord- und Ostsee. Das GeoSeaPortal enthält mit diesen Daten auch wichtige Informationen für die Küstenregionen. Der Wissenschaft stehen über das GeoSeaPortal die Geodaten des BSH
Wachstum erneuerbarer Energien führt zur beispiellosen Veränderung der Energieversorgung Erneuerbare & Ökologie Mitteilungen 12. Oktober 2016 Neuer Bericht des Weltenergierates: (WK-intern) - Die Energielandschaft hat sich stark verändert: Die meisten Länder konnten ihren Energiemix diversifizieren, kommunale Eigentümergemeinschaften haben stark zugenommen und Mikrogrids, also kleine und zumeist örtlich begrenzte Elektrizitätsnetze, haben sich etabliert. Ein neuer Bericht des Weltenergierates (World Energy Council), der auf dem 23. World Energy Congress am 12. Oktober vorgestellt wurde, nennt das unerwartet hohe Wachstum im Markt der erneuerbaren Energien hinsichtlich Investitionen, neuer Kapazitäten und hoher Wachstumsraten in Entwicklungsländern maßgeblich für diese bemerkenswerte Veränderung. Folge waren sinkende Preise und die zunehmende Entkopplung von Wirtschaftswachstum und Treibhausgasemissionen. Hans-Wilhelm Schiffer, Executive Chair World Energy Resources, sagte bei der Präsentation des
Überdurchschnittliche Netzentgelte belasten Wirtschaft in Brandenburg Erneuerbare & Ökologie Mitteilungen 12. Oktober 201612. Oktober 2016 Die Industrie- und Handelskammer (IHK) Cottbus fordert – gemeinsam mit allen anderen ostdeutschen IHKs - das bundesdeutsche System der Netzentgelte für Strom umgehend zu reformieren. (WK-intern) - Anlass ist, dass die aktuellen Netzentgelte ostdeutsche Unternehmen überproportional belasten. „Bleiben die derzeitigen Rahmenbedingungen unverändert, werden sich diese regionalen Unterschiede weiter verstärken. Für die Unternehmen in Ostdeutschland könnte dies in den nächsten fünf bis acht Jahren zu einer Verdoppelung der Netzentgelte im Vergleich zum Bundesdurchschnitt führen. Dies kann die Wettbewerbsfähigkeit der ostdeutschen Wirtschaft langfristig gefährden“, so Dr. Wolfgang Krüger, Hauptgeschäftsführer der IHK Cottbus. Die Netzentgelte weisen in Deutschland starke regionale Unterschiede auf. Eine Ursache dafür ist die
Neuer Eigenkapital-Zinssatz für Strom schreckt Investoren ab Behörden-Mitteilungen Erneuerbare & Ökologie 12. Oktober 2016 BDEW zur Festlegung der Eigenkapitalzinssätze für Strom und Gas (WK-intern) - Die Bundesnetzagentur hat heute die Höhe des Eigenkapitalzinssatzes für Investitionen in Strom- und Gasnetze bekanntgegeben. Hierzu erklärt Stefan Kapferer, Vorsitzender der BDEW-Hauptgeschäftsführung: "Der von der Bundesnetzagentur jetzt festgelegte Eigenkapital-Zinssatz liegt auf einem der letzten Plätze in Europa. Es bleibt abzuwarten, ob Investoren auf dieser Basis bereit sind, die erforderlichen Finanzmittel in Milliardenhöhe zügig bereitzustellen. Verzögerungen beim Netzausbau können wir uns nicht leisten. Die massiv steigenden Kosten für den Erhalt der Netzstabilität sind ein Alarmzeichen. Wir sehen dies angesichts der großen Herausforderungen beim Aus- und Umbau der Netze mit Sorge. Es kommt jetzt entscheidend