Forschungsprojekt eTa: Senkung des Energieverbrauchs für Mobilität E-Mobilität Forschungs-Mitteilungen 1. April 2017 Im Förderwettbewerb des Landes für die NRW-Fachhochschulen (FH Struktur) hat sich auch ein Vorhaben der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg (H-BRS) durchgesetzt. (WK-intern) - Eine interdisziplinäre Gruppe von Wissenschaftlern möchte an der H-BRS den Forschungsschwerpunkt „Effiziente Transportalternativen (eTa)“ aufbauen mit dem Ziel, die Energie, die für Mobilität aufgewendet wird, signifikant zu reduzieren. Das NRW-Wissenschaftsministerium fördert das Projekt über einen Zeitraum von vier Jahren mit 240.000 Euro, die Hochschule steuert einen Eigenanteil in gleicher Höhe bei. Der geplante Forschungsschwerpunkt eTa schafft eine Plattform, auf der die unterschiedlichen Aktivitäten der vergangenen Jahre rund um das Thema effiziente Mobilität gebündelt und in Beziehung gesetzt werden, um daraus zukünftige Projekte
BrennelementeExport: BMUB lässt rechtssichere Stilllegung von Brennelementeproduktion in Deutschland prüfen Behörden-Mitteilungen Ökologie 1. April 2017 Der Auftrag der Umweltministerkonferenz wird damit erfüllt (WK-intern) - Das Bundesumweltministerium lässt prüfen, unter welchen rechtlichen Voraussetzungen eine Stilllegung der Urananreicherung und der Brennelementeproduktion in Deutschland möglich wäre. Einen entsprechenden Auftrag zur Erstellung eines Gutachtens hat das BMUB heute vergeben. Damit setzt das Ministerium einen Auftrag der Konferenz der Landesumweltminister um. Bundesumweltministerin Barbara Hendricks: „Klar ist: Das Atomgesetz und das Europarecht bieten keine Handhabe, die Lieferung von Brennelementen ins Ausland zu unterbinden, solange die Kernbrennstoffe dort nicht missbräuchlich verwendet werden, etwa als Waffen oder zu terroristischen Zwecken. Es kommt vor, dass die Rechtslage nicht alles zulässt, was man politisch für wünschenswert und richtig
Fracking: DEA gibt Bewilligung für das Feld Schwedeneck-See auf Aktuelles Behörden-Mitteilungen 1. April 20171. April 2017 Die DEA Deutsche Erdoel AG hat die Bewilligung zur Wiederaufnahme der Erdölförderung aus dem Feld Schwedeneck-See mit Laufzeit Ende März 2017 aufgegeben. (WK-intern) - Als Gründe führte sie wirtschaftliche Rahmenbedingungen an. Auf einen Verlängerungsantrag hatte die DEA nach eigener Mitteilung verzichtet. Dies teilte das Energiewendeministerium heute (1. April 2017) mit. Die Erdölförderung im Feld Schwedeneck- See war bereits im Jahr 2000 aufgegeben worden. Über die 2013 erteilte Bewilligung wollte DEA klären, ob eine Neuaufnahme der Erdölförderung sinnvoll sei. Energiewendeminister Robert Habeck erklärte: „Die Bewilligung auslaufen zu lassen, ist eine unternehmerische Entscheidung von DEA. Die Förderung von fossilen Energieträgern in Schleswig-Holstein ist offenbar nicht mehr
Übergangszeiten: Bundesrat stimmt Kompromiss für Düngeverordnung zu Behörden-Mitteilungen Ökologie 31. März 2017 Landwirtschaftsminister Habeck: „Endlich ist ein erster Schritt gemacht. Für wirksamen Gewässerschutz kann das aber erst der Anfang sein.“ (WK-intern) - Der Bundesrat hat heute (31. März 2017) nach langen Verhandlungen zwischen Bund und Ländern dem dabei gefundenen Kompromiss für eine neue Düngeverordnung zugestimmt. „Damit ist nach Jahren der Diskussion endlich ein erster Schritt gemacht. Aber um unsere Gewässer wirksam zu schützen, kann das erst ein Anfang sein. Nach der Reform ist vor der Reform“, sagte Landwirtschaftsminister Robert Habeck. Das Land Schleswig-Holstein hatte sich zuvor im Bundesratsverfahren mit mehreren Änderungsanträgen für Verbesserungen beim Gewässerschutz eingesetzt, die nun zum Teil auch in den gefundenen Kompromiss
Die PKW-Maut ist überflüssig Aktuelles Mitteilungen 31. März 2017 Hubert Aiwanger, Vorsitzender der FREIE WÄHLER Landtagsfraktion, zur Meldung "Bundesrat gibt Weg für Pkw-Maut frei": (WK-intern) - "Die geplante PKW-Maut wird mehr Schaden anrichten als Nutzen bringen. Ich glaube immer noch nicht dran, dass sie überhaupt kommt. Die Einführung ist für 2019 oder 2020 geplant - bis dahin wird politisch noch sehr viel passieren. Es ist offensichtlich, dass vieles nicht durchdacht ist: So sollen Ausländer nur auf Autobahnen Maut zahlen. Die Konsequenz ist massiver Ausweichverkehr durch die Dörfer. Ob das sinnvoll ist, wage ich zu bezweifeln. Zudem wird eine riesige Bürokratie hochgezogen, die Hunderte Millionen Euro kosten wird. Am Ende wird die Sauce
Kontinuierlicher 30-Minuten Intraday-Handel für Frankreich, Deutschland und Schweiz erfolgreich gestartet Mitteilungen Technik 31. März 2017 450,45 MWh in den ersten 24 Stunden gehandelt (WK-intern) - Die europäische Strombörse EPEX SPOT und das Clearinghaus European Commodity Clearing (ECC) haben den kontinuierlichen 30-Minuten-Handel von Strom-Spotkontrakten für den französischen, deutschen und schweizerischen Intraday-Markt erfolgreich gestartet. Dieser ermöglicht den lokalen und impliziten grenzüberschreitenden Handel an den entsprechenden Grenzen. Insgesamt wurden in den ersten 24 Stunden 450,45 MWh in den neuen Produkten gehandelt, darunter 118,65 MWh in Frankreich, 328,20 MWh in Deutschland und 3,6 MWh in der Schweiz. 48% des gesamten Handelsvolumens entfielen auf den grenzüberschreitenden Handel. Die grenzüberschreitende Kapazitätszuweisung in 30-Minuten-Sequenzen durch die Übertragungsnetzbetreiber (ÜNBs) Amprion, RTE, Swissgrid und TransnetBW ist bereits
Planfeststellungsbeschluss für den 3. Abschnitt der Westküstenleitung erlassen Behörden-Mitteilungen Offshore Techniken-Windkraft Windenergie Windparks Wirtschaft 30. März 2017 Meilenstein beim Netzausbau in Schleswig-Holstein: (WK-intern) - Mit der Genehmigung für den dritten Bauabschnitt der 380-kV-Westküstenleitung von Heide ins nordfriesische Husum geht der Stromnetzausbau in Schleswig-Holstein weiter zügig voran. Das Energiewendeministerium - Amt für Planfeststellung Energie - hat heute (30. März 2017) den Planfeststellungsbeschluss für den längsten Abschnitt zwischen den Umspannwerken Heide/West und Husum/Nord erlassen. "Die Westküstenleitung ist die Hauptschlagader für die Energiewende in Schleswig-Holstein. Wir haben jetzt für weitere 46 Kilometer Baurecht geschaffen und sind auf sehr gutem Wege, um mehr Windenergie aus Dithmarschen und Nordfriesland abtransportieren zu können", sagte Energiewendeminister Robert Habeck heute (30. März 2017) in Kiel. Engagement von Bürgern
31,3 Prozent – neuer Rekordwert für siliciumbasierte Mehrfachsolarzelle Forschungs-Mitteilungen Solarenergie 28. März 2017 Forschern am Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE ist es gemeinsam mit der österreichischen Firma EV Group gelungen, eine Mehrfachsolarzelle auf Silicium-Basis mit nur zwei Kontakten herzustellen, welche die theoretische Wirkungsgradgrenze reiner Siliciumsolarzellen überschreitet. (WK-intern) - Hierfür übertrugen die Forscher nur wenige Mikrometer dünne III-V Halbleiterschichten auf Silicium. Die Verbindung gelang ihnen mittels eines aus der Mikroelektronik bekannten Verfahrens, dem direkten Waferbonden. Dabei werden Oberflächen nach einer Plasmaaktivierung im Vakuum unter Druck miteinander verbunden. Es entsteht eine Einheit, indem die Atome der III-V Oberfläche Bindungen mit dem Silicium eingehen. Für eine derartige vollständig integrierte Mehrfachsolarzelle auf Silicium-Basis stellt der erzielte Wirkungsgrad ein erstmaliges Ergebnis
8. Batterietag: Speicherung von Energie ist zentrale Herausforderung der Zukunft Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen Technik 28. März 2017 200 Energie-Expertinnen/en beim 8. Batterietag NRW 2017 in Aachen (WK-intern) - Aachen. „Die Speicherung von elektrischer Energie gehört zu den Schlüsseltechnologien des 21. Jahrhunderts und ist eine zwingende Voraussetzung zum Gelingen der Energiewende“, erklärte NRW-Wissenschaftsministerin Schulze als Schirmherrin in ihrem Grußwort zur Eröffnung des 8. Batterietags NRW (www.battery-power.eu). Rund 200 Expertinnen und Experten aus dem Energiebereich tagen heute (28.03.) im Eurogress in Aachen. Die Ministerin betonte weiter: „Seit dem ersten Batterietag 2010 in Münster hat sich die Branche deutlich weiterentwickelt. Gerade im Bereich der Elektromobilität konnten große Fortschritte in der Batterietechnik erzielt werden. Vor einigen Jahren gab es im Segment der Mittelklassefahrzeuge keinen
Energieeinkauf am Spotmarkt: Unsicherheit zwingt zu neuen Beschaffungsstrategien Erneuerbare & Ökologie Mitteilungen 28. März 2017 ISPEX: Durch die generelle Marktentwicklung ist der ausschließliche Energieeinkauf am Spotmarkt keine sinnvolle Strategie mehr (WK-intern) - Die Börsenpreise für Strom und Gas unterliegen seit einem Jahr wieder deutlich höheren Schwankungen als noch zuvor. Insgesamt ist das Preisniveau gestiegen und die Unsicherheit über die weitere Preisentwicklung hält an. Diese Entwicklungen machen die in der jüngeren Vergangenheit gerade von Einkaufsgemeinschaften angepriesene ausschließliche Beschaffung von Energie am Spotmarkt oft hinfällig und erfordern neue Beschaffungsstrategien. Zu diesem Ergebnis kommt das Energieberatungsunternehmen ISPEX in einer Analyse der Beschaffungspreise. Stetig fallende Preise sind einer hohen Volatilität gewichen Die Großhandelspreise für Strom kannten im Zeitraum zwischen April 2011 und Februar 2016
Die Erneuerbare Energien sind in ganz Deutschland ein wichtiger Ausbildungs- und Arbeitsmarkt Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen 28. März 2017 Die Energiewende als Karrieresprungbrett (WK-intern) - Der gerade beginnende Frühling ist für viele Schüler und Studenten die Zeit zur Entscheidung über den künftigen Ausbildungs- bzw. Berufsweg. Der Sektor der Erneuerbaren Energien bietet dabei für viele junge Menschen interessante Karrierechancen. Sowohl im Ausbildungsbereich als auch bei den Studienangeboten gibt es inzwischen eine Vielzahl spezialisierter Bildungsmöglichkeiten. Auch wenn die Gesamtbeschäftigung in dem Sektor zuletzt leicht gesunken ist, bietet die Branche dabei sehr gute Zukunftsperspektiven. Viele Schüler und Studierende sitzen aktuell über ihren Abschlussklausuren oder bereiten sich auf den jeweiligen Endspurt in ihrer Bildungseinrichtung vor. Mit dem Ende dieses Lebensabschnittes stellt sich für viele die Frage, was
Wendepunkt erreicht: Offshore-Windenergie endlich wettbewerbsfähig – starkes Wachstum erwartet Forschungs-Mitteilungen Offshore Produkte Techniken-Windkraft Videos Windenergie Windparks Wirtschaft 28. März 2017 Das Potenzial der Stromerzeugung aus Offshore-Windkraftanlagen ist weltweit enorm. (WK-intern) - Doch bisher blieb der Ausbau von Windparks auf See hinter allen Prognosen zurück. Denn die speziellen Bedingungen für Bau und Betrieb der Anlagen fernab vom Land treiben die Kosten in die Höhe. Doch jetzt dürfte ein Wendepunkt erreicht sein: Neue Offshore-Windparks in den Niederlanden beweisen, dass die Kosten deutlich gesenkt werden können. Mit Gesamtkosten von 87 Euro pro Megawattstunde (MWh) erzeugter Strommenge hat etwa das Projekt "Borssele" den Abstand zu Onshore-Windparks halbiert und liegt heute schon deutlich unter den 115 Euro pro MWh, die sich die Branche erst für 2020 als Ziel