Uni Wien errechnet das enorme Solar-Strom-Potenzial von Parkplätzen mit Solardächern für die Elektromobilität E-Mobilität Forschungs-Mitteilungen Solarenergie 25. September 201725. September 2017 Eine aktuelle Studie der Universität für Bodenkultur Wien (BOKU) zeigt, dass ein großer Teil des für die zukünftige Elektromobilität benötigten Stroms durch Photovoltaik auf Großparkplätzen erzeugt werden kann. (WK-intern) - Die Energiewende bringt einen großen Flächenbedarf für die nachhaltige Energieerzeugung. Der durch die jüngsten Abgasskandale noch zusätzlich beschleunigte Ausbau der Elektromobilität wird den Strombedarf aus nachhaltiger Produktion weiter erhöhen. „Aktuelle Strategien in Österreich zielen bisher auf die Nutzung von Dachflächen und Fassaden für Photovoltaik. Die Potenziale von Parkplätzen wurden bisher zu wenig beachtet“, so Projektleiter Dr. Boris Salak, der seine Forschungen an der BOKU begonnen hat und jetzt an der Schweizer Forschungsanstalt für
Prof. Bräuer, Institutsleiter des Fraunhofer IST, mit dem K-T Rie-Award ausgezeichnet Forschungs-Mitteilungen Technik 24. September 2017 Prof. Dr. Günter Bräuer wurde auf der diesjährigen Asian-European International Conference on Plasma Surface Engineering (AEPSE), die vom 11. bis 15. September 2017 in Jeju, Korea stattfand, für seine Verdienste im Bereich der angewandten Plasmaforschung mit dem K-T Rie Award ausgezeichnet. (WK-intern) - Mit dem Preis wird das wissenschaftliche Lebenswerk des promovierten Physikers gewürdigt: sein Beitrag zur Förderung der angewandten Plasmawissenschaft und -technik, nicht nur in Asien, sondern weltweit. »Diese Auszeichnung bedeutet mir sehr viel«, freut sich Bräuer. »Es zeigt mir, dass meine Aktivitäten wahrgenommen und auch geschätzt werden.« Bereits seit 20 Jahren engagiert sich der Plasmaexperte auch persönlich in Korea und setzt
Rolle-zu-Rolle-Verfahren, um flexible und leistungsstarke Dünnschicht-Solarmodule günstig herzustellen E-Mobilität Forschungs-Mitteilungen Solarenergie 24. September 2017 Nachhaltige Mobilität dank Solarstrom - Weltrekord-Solarzellen für «move» (WK-intern) - Das Schweizer Start-up Flisom ist bereit für den weltweiten Markt: Das Unternehmen, ein Spin-off der ETH Zürich und der Empa, hat ein einzigartiges Rolle-zu-Rolle-Verfahren entwickelt, um flexible und leistungsstarke Dünnschicht-Solarmodule günstig herzustellen. Eine erste Pilotanlage wurde am 19. September 2017 auf dem Empa-Campus in Dübendorf offiziell eingeweiht und potenziellen Kunden und Partnern der Firma gezeigt. Die Solarzellen liefern erneuerbare Energie für «move», den Mobilitätsdemonstrator der Empa. Mobilität ohne fossile Treibstoffe: Diesem Ziel hat sich der Mobilitätsdemonstrator «move» der Empa verschrieben. Im Zentrum des Interesses steht neben der Elektromobilität die Umwandlung von erneuerbarer Elektrizität, die
Solar-Institut Jülich der FH Aachen feiert 25-jähriges Jubiläum Forschungs-Mitteilungen Solarenergie 24. September 2017 Seit 1992 befasst sich das Solar-Institut Jülich (SIJ) der FH Aachen mit der Entwicklung anwendungsorientierter, technischer Lösungen in den Bereichen regenerativer und effizienter Energienutzung. (WK-intern) - Anlässlich des 25-jährigen Jubiläums haben die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie Ehemalige des Solar-Instituts zentrale Themen wie Solarthermische Systeme, Thermische Energiespeicher oder Effiziente Systeme im Rahmen einer Fachtagung näher beleuchtet. Im Anschluss an die Fachtagung „25 Jahre Energie im Fokus“ fand eine Feierstunde im Auditorium auf dem Campus Jülich der FH Aachen statt. Rektor Prof. Dr. Marcus Baumann begrüßte die Anwesenden und betonte, das Solar-Institut Jülich leiste einen wesentlichen Beitrag für die zentrale gesellschaftliche Herausforderung einer Energiewende in
„Grünes“ MBA-Studium: Experten für Nachhaltigkeit gesucht Forschungs-Mitteilungen Ökologie 23. September 2017 In Deutschland blickt man bei Bildungsthemen gerne über den großen Teich. (WK-intern) - Im Bereich Nachhaltigkeitsmanagement hat jedoch die Leuphana Universität Lüneburg seit Jahren eine Vorreiterrolle. Mit dem MBA Sustainability Management bietet die Universität seit vielen Jahren den weltweit ersten MBA zu Nachhaltigkeitsmanagement an. Jetzt kann man sich für den Studienstart im Frühjahr 2018 bewerben. Der Studiengang richtet sich an berufserfahrene Persönlichkeiten, die Nachhaltigkeit durch unternehmerisches Handeln umsetzen wollen. Dafür braucht es neben fundiertem Know-how Management- und Führungskompetenzen. Die Führungskräfte lernen die Herausforderungen und innovative Konzepte des Nachhaltigkeitsmanagements mittels Fallstudien, Praxissimulationen und gestützt auf ein großes internationales Partner- und Absolventennetzwerk anzugehen. Studiengangsleiter Professor Stefan
Energieforschung zu Thermoelektrischen Generatoren und bessere Batterien Forschungs-Mitteilungen Technik 22. September 2017 Strom aus Wärme und bessere Batterien im All (WK-intern) - DLR, JAXA und AIST unterzeichnen Kooperationen in der Energieforschung Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR), die japanische Raumfahrtagentur JAXA und das japanische Forschungsinstitut für Industrietechnik (AIST, Nationale Institute of Advanced Industrial Science and Technology) haben am 21. September 2017 in Tokio zwei Kooperationsverträge unterzeichnet. Die Forschungsinstitute werden damit in Zukunft gemeinsam an der Entwicklung von leistungsfähigen und langlebigen Batterien für Raumfahrtmissionen arbeiten. Zudem forschen die Wissenschaftler an der Entwicklung Thermoelektrischer Generatoren sowie an Standards zur Vermessung ihres Wirkungsgrades und ihrer Leistungsfähigkeit. "Das DLR hat mit AIST und JAXA zwei international hoch renommierte
Forschungsnetzwerk will die nächste Generation Redox-Flow-Batterien entwickeln Forschungs-Mitteilungen News allgemein Technik 22. September 2017 Internationales Forschungsnetzwerk "FlowCamp" will die nächste Generation Redox-Flow-Batterien entwickeln und dadurch Energiespeicherung revolutionieren (WK-intern) - Erneuerbare Energiequellen, wie zum Beispiel Windkraftanlagen und Photovoltaik, brauchen großtechnische Energiespeichersysteme, um Fluktuationen bei der Energieerzeugung auszugleichen. Eine der aussichtsreichsten Lösungen stellen Redox-Flow-Batterien dar. Diese Systeme speichern Energie elektrochemisch in Flüssigelektrolyten, die in Tanks aufbewahrt werden können bis die Energie benötigt wird. Redox-Flow-Batterien sind effizient (Wirkungsgrad >75%), sicher und langlebiger als herkömmliche Batterien wie beispielsweise Lithium-Ion-Batterien. Unterschiedliche Kombinationen von Elektrolyten bieten eine Bandbreite an Vorzügen, zum Beispiel eine höhere Leistungsfähigkeit oder Kapazität und Umweltverträglichkeit. Um alle Möglichkeiten auszuschöpfen ist es jedoch notwendig, Materialien für die neuen Batteriesysteme zu
Am zukünftigen Offshore-Stromnetz in Europa arbeitet nun auch SCiBreak mit Forschungs-Mitteilungen Offshore Techniken-Windkraft Windenergie Wirtschaft 21. September 2017 SCiBreak officially announced as new PROMOTioN project partner (WK-intern) - Arnhem/Berlin - On 11.09.2017, SCiBreak became the 35th project partner of the PROMOTioN consortium. SCiBreak is a Swedish company founded in 2014 to commercialise new technology for interrupting electric current. The aim of PROMOTioN is to develop and demonstrate three key technologies which are Diode Rectifier offshore converters, an HVDC (High-voltage direct current) grid protection system and existing HVDC circuit breaker prototypes. Furthermore a regulatory and financial framework will be developed, including an offshore grid deployment plan for the future offshore grid system in Europe. As developer of HVDC technology equipment, SCiBreak will
Großer Batteriespeicher im Feldtest Forschungs-Mitteilungen News allgemein Technik 20. September 2017 Die kontinuierliche Stabilität des Stromnetzes zu gewährleisten, wird für die Netzbetreiber technisch zunehmend anspruchsvoller. (WK-intern) - Eine Möglichkeit sind große Batteriespeicher, um zeitweise Schwankungen zwischen Stromangebot und -nachfrage auszugleichen. Das neue BINE-Projektinfo „Modularer Batteriespeicher liefert Regelenergie“ (12/2017) stellt den Großspeicher M5Bat in Aachen vor. Dort wird im großtechnischen Maßstab das Zusammenspiel von fünf unterschiedlichen Batteriesystemen auf Basis von Lithium-Ionen oder Blei untersucht. Die Anlage nimmt am regulären Handel im Strommarkt für Systemdienstleistungen teil. Nach einjährigem Betrieb liegen jetzt die ersten Ergebnisse vor. Der Großspeicher verfügt über sechs Stränge, in denen verschiedene Lithium-Ionen-Batterien eingesetzt sind, und vier Stränge mit Bleibatterien. Mit diesem modularen Aufbau erproben
Solarforscher der Initiative „F&E für Photovoltaik“ treffen sich am heutigen Mittwoch zu Kolloquium in Berlin Forschungs-Mitteilungen Solarenergie Veranstaltungen 20. September 2017 Community der Photovoltaik-Forschung in Deutschland bilanziert und blickt voraus (WK-intern) - Die 13 Forschungsverbünde präsentieren ihre Ergebnisse Podiumsdiskussion zu PV-Industrie 4.0 „Wie können Maschinenbau und Systemtechnik von der vierten industriellen Revolution profitieren?“ Die deutsche Photovoltaik-Forschung gehört weiterhin zur Weltspitze. Das belegen die Ergebnisse der insgesamt 13 Forschungsverbünde der Initiative „F&E für Photovoltaik“, die am heutigen Mittwoch in Berlin präsentiert wurden. Dazu zählten unter anderem ein Weltrekord beim Wirkungsgrad von hocheffizienten PERC-Solarzellen, die Entwicklung neuartiger Siliziumkarbid-Halbleiter, verbesserte Topologie für Wechselrichter, innovative Verfahren in der Zellherstellung sowie intelligente Systemlösungen für die effiziente Nutzung von Solarstrom in kleineren Einheiten wie Wohngebäuden oder Gewerbebetrieben bis hin zu
»Laser in Composites Symposium« in Aachen – von der Wissenschaft in die Anwendung Forschungs-Mitteilungen News allgemein Technik 19. September 2017 Bauteile aus faserverstärkten Kunststoffen (FVK) gewinnen für unterschiedlichste Branchen, z. B. den Automobilbau und die Luftfahrt, an Bedeutung. (WK-intern) - Entsprechend steigt der Bedarf an effizienten Herstellungs- und Bearbeitungsverfahren für diese Verbundwerkstoffe. In Zusammenarbeit mit dem Aachener Zentrums für integrativen Leichtbau (AZL) lädt das Fraunhofer-Institut für Lasertechnik ILT am 22. November 2017 zum »Laser in Composites Symposium« nach Aachen ein. Experten informieren industrielle Anwender in Vorträgen und Führungen über neueste Entwicklungen und Anwendungen in der Lasermaterialbearbeitung von FVK. Zudem soll der Austausch zwischen Forschung und Industrie gefördert werden. Obwohl die in der Forschung entwickelten Laserverfahren für Leichtbauanwendungen bereits erprobt sind, ist der Schritt zur flächendeckenden
Forscher an der TU Berlin entwickeln neue neue Materialien für sichere Hochleistungsbatterien Forschungs-Mitteilungen Technik 19. September 201719. September 2017 Chemiker der TU Berlin um Prof. Dr. Peter Strasser entwickeln neuen Typ von Elektrodenmaterialien für neuartige, sichere Batterien, die auf Aluminium und Magnesium statt Lithium beruhen. (WK-intern) - Wieder aufladbare kleine Lithium-Ionen-Batterien begegnen uns auf Schritt und Tritt: Im Handy, in Kameras, Radios und nahezu allen portablen elektrischen Geräten. Lithium ist einerseits ein sehr reaktives Material und damit gut geeignet für Batterien, da man eine hohe Spannung erzeugen kann. Andererseits liegt in dieser Eigenschaft aber auch die Gefahr: Die Batterien müssen vollkommen luftdicht abgedichtet sein, damit es nicht zu explosiven Zwischenfällen kommt. „Für kleine portable Anwendungen sind Lithium-Ionen-Batterien heute noch erste Wahl“, weiß