Ausschreibungspflicht für Ökostrom-Anlagen richtet sich gegen Bürgerenergie Erneuerbare & Ökologie Finanzierungen Verbraucherberatung Windenergie Wirtschaft 16. Januar 2015 Als Schlag gegen kleine Anlagenbetreiber und Energieanbieter bewertet Greenpeace Energy das heute bekannt gewordene Ausschreibungsdesign für Photovoltaik-Freiflächenanlagen. (WK-intern) - Die Bundesregierung will Förderungen für diese Solar-Anlagen nur noch über Ausschreibungen ermitteln und vergeben. Windkraftanlagen an Land per Ausschreibung Gabriel bedient ganz offensichtlich die Geschäftsinteressen großer Konzerne Das geht aus einem jetzt bekannt gewordenen Verordnungsentwurf hervor, der noch im Januar vom Bundeskabinett beschlossen werden soll. „Wir lehnen Ausschreibungen ab, denn sie eignen sich grundsätzlich nicht, um die erneuerbaren Energien kostengünstig und mit breiter Beteiligung ausbauen. Das zeigen Erfahrungen in Frankreich oder den Niederlanden, wo die Kosten anders als erhofft nicht sanken und Ausbauziele am Ende nicht
Politik verheimlicht tatsächliche Kosten für Kohle- und Atomstrom Erneuerbare & Ökologie Mitteilungen Ökologie Verbraucherberatung 15. Januar 2015 Versteckte Mehrkosten für Kohle und Atom fast doppelt so hoch wie EEG-Umlage (WK-intern) - Konventionelle Energieträger wie Kohle und Atom verursachen 2015 eine finanzielle Mehrbelastung von voraussichtlich 11 Cent pro Kilowattstunde, wenn die versteckten Kosten auf den Strompreis umgelegt würden. Dies ist ein Ergebnis der Studie „Was Strom wirklich kostet“, die das Forum Ökologisch-Soziale Marktwirtschaft (FÖS) im Auftrag von Greenpeace Energy erstellt hat. Damit würde die „Konventionelle-Energien-Umlage“ den Verbraucher doppelt so viel kosten wie die Umlage für Erneuerbare Energien, ohne dass er dies auf der Stromrechnung erkennen kann. Während pro Jahr knapp 20 Milliarden Euro per Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) in den Ausbau erneuerbarer Energien wie
Neuer Greenpeace-Ratgeber: Essen ohne Gentechnik Ökologie Veranstaltungen Verbraucherberatung 12. Januar 2015 Zur Internationalen Grünen Woche Berlin veröffentlicht Greenpeace heute den neuen Einkaufsratgeber „Essen ohne Gentechnik“. (WK-intern) - Dieser zeigt: Im Handel tut sich einiges in puncto Gentechnik bei Eiern, Fleisch und Milch. Denn Marktführer wie Rewe und Edeka wollen bei der Produktion ihrer Eigenmarken künftig auf Gentechnik verzichten. Das tut das Handelsunternehmen Tegut schon lange. Aldi, Lidl und Real hingegen nehmen die Fütterung ohne Gen-Pflanzen bisher nicht als generelles Qualitätskriterium auf. Doch Lidl und Aldi Nord setzen ab Mitte 2015 in der Hähnchenproduktion keine Gentechnik mehr ein. „Der Ratgeber zeigt: Die Verbraucher-proteste gegen Gentechnik im vergangenen Jahr waren erfolgreich“, sagt Stephanie Töwe, Landwirtschaftsexpertin von Greenpeace. „Die
Oberlandesgericht: Guthaben aus Energierechnungen unverzüglich zu erstatten Verbraucherberatung 9. Januar 2015 Guthaben aus Energierechnungen sind unverzüglich zu erstatten – überhöhte Abschläge unzulässig (WK-intern) - Energieversorger müssen Abschlagszahlungen für die Lieferung von Strom oder Gas am mutmaßlichen Verbrauch des Kunden orientieren. Zudem sind Guthaben aus Energierechnungen unverzüglich zu erstatten. So hat das Oberlandesgericht (OLG) Düsseldorf (Az I-20 U 136/14, Urteil vom 16.12.2014) in einem Verfahren der Verbraucherzentrale NRW gegen ExtraEnergie GmbH in zweiter Instanz entschieden. Eine Revision schlossen die Richter aus. "ExtraEnergie sollte seine unzulässige Abrechnungspraxis jetzt schleunigst revidieren", erklärt Jürgen Schröder, Energierechtsjurist der Verbraucherzentrale NRW. Kunden rät er, auf unverzügliche Erstattung etwaiger Guthaben und eine realistische Abschlagsermittlung zu pochen. Die Verbraucherzentrale NRW hatte gegen die
Heinrich-Böll-Stiftung veröffentlicht Bodenatlas Forschungs-Mitteilungen Ökologie Verbraucherberatung 8. Januar 2015 Warum wird Land immer teurer? Wieviel Boden geht jedes Jahr verloren? Wie viele Quadratkilometer Acker- und Weideflächen „importieren“ wir für unsere Ernährung? Wem gehört das Land? Zum internationalen Jahr des Bodens präsentiert der Bodenatlas Daten und Fakten über die Bedeutung und den Zustand von Land, Böden und Ackerflächen in Deutschland, Europa und weltweit. In bewährter Tradition bietet der Bodenatlas in zahlreichen Grafiken und Textbeiträgen einen aktuellen Einblick in den Zustand und die Gefährdung der Böden, von denen wir leben. Der Bodenatlas liegt in einer gedruckten Version vor, als PDF und als Online-Dossier. Alle Grafiken und Texte stehen unter der offenen Creative Commons Lizenz CC-BY-SA. Das
ErlebnisBauernhof 2015 erneut mit Themenbereich Wissenschaft & Forschung Mitteilungen Ökologie Verbraucherberatung 7. Januar 2015 Innovation, Forschung und Entwicklung garantieren sichere Lebensmittel (WK-intern) - Der ErlebnisBauernhof auf der Internationalen Grünen Woche 2015 wird erneut das Thema „Wissenschaft & Forschung“ rund um die Land- und Agrarwirtschaft präsentieren. Das erklärt heute die Fördergemeinschaft Nachhaltige Landwirtschaft (FNL), der federführende Organisator der Sonderausstellung. Dr. Anton Kraus, Geschäftsführer der FNL, erläutert die Hintergründe: „Wir nutzen und schützen aus Verantwortung – so lautet das diesjährige Motto des ErlebnisBauernhofes. Unsere deutsche Land- und Agrarwirtschaft sichert mit ihren Leistungen die Lebensgrundlagen für 82 Millionen Menschen. Damit dies auch in Zukunft effizient und ressourcenschonend und –schützend möglich ist, sind Innovation, Forschung und Entwicklung rund um Produktionsmittel, -techniken
Verbraucherschutz: Ein Produktverantwortungsgesetz ist notwendig Mitteilungen Verbraucherberatung 2. Januar 2015 Bundesregierung muss Hintergehung von Verbraucherinnen und Verbrauchern stoppen – ein Produktverantwortungsgesetz ist notwendig (WK-intern) - "Es ist traurige Wahrheit, dass Produkthersteller ihre Waren mit geplantem 'Kaputtgehdatum' produzieren und so nicht nur Verbraucherinnen und Verbraucher hintergehen, sondern auch Ressourcen an Material und Energie verschwenden." – so der Generalsekretär des Deutschen Naturschutzringes (DNR) Dr. Helmut Röscheisen. Frankreich macht es vor. Nach der dort eingeleiteten Gesetzesinitiative, mit der absichtliche Verkürzung von Lebensdauer und Gebrauchswert von Produkten mit bis zu zwei Jahren Gefängnis bestraft werden soll, muss die Bundesregierung ihre jahrelange Untätigkeit gegen die geplante Obsoleszenz (Funktionsuntüchtigkeit) beenden und Maßnahmen dagegen treffen. Die in der Wirtschaft betriebenen
Die EEG-Umlage sinkt erstmals: von 6,24 Cent auf 6,17 Cent je Kilowattstunde Mitteilungen Verbraucherberatung 2. Januar 2015 7 Punkte, die sich 2015 bei Tarifen rund um den Haushalt ändern (WK-intern) - Krankenkassenwechsel senkt Beitrag um bis zu 643 Euro – Fusion könnte Mobilfunktarife verteuern Heidelberg. Am 1. Januar sind zahlreiche Gesetze in Kraft getreten, die viele Verbraucher unmittelbar betreffen. Das unabhängige Verbraucherportal Verivox erklärt die wichtigsten Neuerungen in der Tariflandschaft von Energie- und Telekommunikationsanbietern, Banken und Versicherungen. Strom: Die EEG-Umlage sinkt erstmals seit ihrer Einführung: von 6,24 Cent auf 6,17 Cent je Kilowattstunde. In der Vergangenheit war die Umlage, mit der in Deutschland der Ausbau der Erneuerbaren Energien finanziert wird, stetig gestiegen. Insgesamt haben 327 Stromversorger zum Jahreswechsel ihre Preise
Kaum Entlastung für Strom- und Gaskunden Mitteilungen Verbraucherberatung 31. Dezember 201430. Dezember 2014 Die Energiepreise für Verbraucher haben sich im Jahresvergleich kaum verändert. (WK-intern) - Der Strompreis ist um 0,4 Prozent gesunken, Gas hat sich um 1,3 Prozent verbilligt. Trotz Preissenkungen im Januar 2015 bleibt eine spürbare Entlastung bislang aus. Heidelberg - Das hat eine Auswertung des unabhängigen Verbraucherportals Verivox ergeben. Strom wird geringfügig günstiger Gemäß Verivox-Verbraucherpreisindex Strom werden im Januar 2015 für 4.000 kWh durchschnittlich 1.128 Euro fällig, was einem Kilowattstundenpreis von 28,20 Cent/kWh entspricht. Im Januar 2014 lag der Wert bei 1.133 Euro oder einem Kilowattstundenpreis von 28,31 Cent/kWh. Damit wird Strom binnen Jahresfrist geringfügig um 0,4 Prozent günstiger. Ein Haushalt spart durchschnittlich 5 Euro
Auf höchster Geheimhaltungsstufe verhandelt die EU mit den USA und 21 weiteren Staaten das Trade in Services Agreement. Mitteilungen Ökologie Verbraucherberatung 29. Dezember 2014 Der nächste Anschlag der Konzerne Regeln gegen die nächste Finanzkrise. Datenschutzvorgaben für Konzerne. Rückkauf von Stromnetzen. (WK-intern) - All das wird unmöglich mit dem geplanten Dienstleistungsabkommen TISA, dem großen Bruder von TTIP. Wir wollen TISA stoppen – und brauchen Ihre Unterstützung: Werden Sie jetzt Campact-Förderer/in... Mit aller Kraft stemmen wir uns seit einem Jahr gegen TTIP und CETA. Dank Ihnen und unzähligen weiteren Bürger/innen bisher mit Erfolg. Die Handelsabkommen sind in aller Munde – und wanken. Doch jetzt kommt es ganz dicke. Im Schatten von CETA und TTIP erwächst nahezu unbemerkt eine neue gigantische Bedrohung: TISA. Auf höchster Geheimhaltungsstufe verhandelt die EU mit den
Greenpeace Deutschland – Fischerei-Monster gehören abgeschafft! Ökologie Verbraucherberatung Videos 22. Dezember 201422. Dezember 2014 Riesige Trawler in Aktion, wie sie den Ärmelkanal von Heringen leerfischen. Fischerei-Monster gehören abgeschafft! Greenpeace-Aktivisten dokumentieren die letzten diesjährigen Fahrten der europäischen Industriefang-Flotte im englischen Kanal. Dort beobachteten sie, wie Mega-Trawler den riesigen Heringsschwärmen nachstellten, die zum Laichen in das Gewässer ziehen. fal.cn/iVV Unsere Meere brauchen Schutz - Stoppt Fischerei-Monster! Mach mit: http://bit.ly/1BXVXsH Mehr Infos gibt es unter: https://www.greenpeace.de/fischereimo... Greenpeace Deutschland
Ab 1. Januar gelten neue Vorgaben für die Kennzeichnung des Energieverbrauchs bei Hausgeräten Mitteilungen Verbraucherberatung 22. Dezember 201422. Dezember 2014 Änderungen für Energiekunden zum Jahreswechsel Neue Effizienzklassen für Elektrogeräte Energielabel auch im Internet Pflicht Austauschpflicht für alte Heizkessel Mit dem neuen Jahr treten einige Änderungen für Energiekunden in Kraft. Diese betreffen vornehmlich Vorgaben beim Heizkesseltausch, bei der Verwendung von Energielabel sowie Stand-by-Vorgaben für elektrische Geräte. Darauf weist der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) hin. Berlin - Ab 1. Januar gelten neue Vorgaben für die Kennzeichnung des Energieverbrauchs bei Hausgeräten. Neu ist, dass auch Dunstabzugshauben in Küchen ein Energielabel führen müssen. Die Geräte werden zunächst mit den Energieeffizienzklassen A bis G gekennzeichnet. Für Backöfen, auch Gasbacköfen, gelten ab Januar neue Effizienzklassen: A+++ bis