UN-Konferenz Habitat III muss aufzeigen, wie Städte nachhaltig werden Ökologie Verbraucherberatung 14. Oktober 2016 Am Montag beginnende Konferenz kann wichtige Beiträge für die Umsetzung der Globalen Ziele für Nachhaltige Entwicklung (SDGs) im urbanen Raum liefern. (WK-intern) - Konkrete Impulse für die Umsetzung des Pariser Klimaabkommens und der UN-Ziele für Nachhaltige Entwicklung (Sustainable Development Goals) erhofft sich die Umwelt- und Entwicklungsorganisation Germanwatch von der UN-Konferenz Habitat III im ecuadorianischen Quito. Von Montag bis Donnerstag kommen die UN zum ersten Mal seit 20 Jahren wieder zu dieser Weltkonferenz für Siedlungswesen und nachhaltige Stadtentwicklung zusammen. "Städte sind mit Blick auf den Klimawandel in dreifacher Hinsicht von besonderer Bedeutung: Erstens werden dort drei Viertel der globalen Treibhausgase ausgestoßen, zweitens sind sie
Versteckte Kosten: Neue Studie errechnet „Konventionelle-Energien-Umlage“ Forschungs-Mitteilungen Verbraucherberatung 14. Oktober 201613. Oktober 2016 Kohle, Atom und Gas kommen Verbraucher anderthalb mal teurer als EEG-Umlage (WK-intern) - Stromkunden müssten 2017 auf jede verbrauchte Kilowattstunde eine „Konventionelle-Energien-Umlage“ von bis zu 10,8 Cent zahlen, wenn die versteckten Kosten für Kohle, Atom und Gas in den Strompreis eingerechnet würden. Das hat das Forum Ökologisch-Soziale Marktwirtschaft (FÖS) im Auftrag des Ökoenergieanbieters Greenpeace Energy berechnet. Laut der Kurzanalyse des FÖS summieren sich staatliche Fördergelder und gesellschaftliche Folgekosten für konventionelle Energieträger wie Kohle und Atom im kommenden Jahr voraussichtlich auf bis zu 38 Milliarden Euro. Diese Mehrkosten konventioneller Energiequellen liegen damit etwa anderthalb mal so hoch wie die Förderung für erneuerbare Energien, die
7,8 Prozent mehr: Ab 1. Januar 2017 gelten in Hamburg neue Netzentgelte Erneuerbare & Ökologie Verbraucherberatung 13. Oktober 2016 Stromnetz Hamburg GmbH veröffentlicht die voraussichtlichen Entgelte für 2017 (WK-intern) - Die voraussichtlich ab 1. Januar 2017 gültigen Netzentgelte für Hamburger Stromkunden sind seit dem 12. Oktober 2016 veröffentlicht. Die Netzentgelte sind ein Bestandteil des Strompreises und werden von der Stromnetz Hamburg GmbH gegenüber allen in Hamburg tätigen Stromlieferanten (über 400) gleichermaßen erhoben. Sie machen durchschnittlich rund 25 Prozent des Strompreises aus und setzen sich aus den Kosten für Betrieb, Erhalt, Modernisierung, Ausbau des Hamburger Verteilungsnetzes, Betrieb der Zähler sowie den Kosten des vorgelagerten Übertragungsnetzbetreibers 50Hertz Transmission GmbH zusammen. Nach den Vorschriften des Energiewirtschaftsgesetztes sind die Entgelte für das kommende Jahr spätestens bis
Verbraucherstudie prüft deutschlandweit Stromanbieter in vier Kategorien Mitteilungen Verbraucherberatung 13. Oktober 2016 envitra ist sehr gut bei Kundenservice und Internetauftritt (WK-intern) - In einer groß angelegten Verbraucherstudie hat die Deutsche Gesellschaft für Verbraucherstudien mbH (DtGV) deutschlandweit 101 Stromanbieter in vier Kategorien geprüft. Erlenbach. Insgesamt wurden mehr als 1 Millionen Tarifdaten ausgewertet. Schon das dritte Jahr in Folge untersucht die DtGV zusammen mit N24 die Preise, den Service, die Tarifoptionen sowie den Internetauftritt. Bei der Hälfte der Kategorien hat die Marke „envitra“ ein „sehr gut“ erhalten. Die DEG überzeugte die Tester mit ihrem Kundenservice und bekam dafür die Note 1,1. Um die Note zu ermitteln, hat das Team der DtGV jeden der 101 Stromanbieter jeweils fünf
Campact, foodwatch und Mehr Demokratie zu CETA/Bundesverfassungsgericht Ökologie Verbraucherberatung 13. Oktober 2016 Das Bundesverfassungsgericht hat heute über die Eilanträge von Campact, foodwatch und Mehr Demokratie gegen die vorläufige Anwendung des geplanten Handelsabkommens CETA zwischen der EU und Kanada entschieden. (WK-intern) - Die drei Organisationen reagieren darauf mit ersten Bewertungen: Jörg Haas von Campact: „Das Urteil ist eine Ohrfeige für die Bundesregierung. Es ist ein großer Erfolg und eine große Ermutigung für über 125.000 Bürgerinnen und Bürger, die sich mit uns an dieser Verfassungsbeschwerde beteiligt haben. Nun müssen wir weiter Druck machen, damit CETA nicht ratifiziert wird. Wir werden die deutschen Europaabgeordneten auffordern, CETA abzulehnen. Aber auch die Grünen in Landesregierungen stehen beim Bürger in
Harmonisierung des Datenschutzrechts in Europa Mitteilungen Verbraucherberatung 13. Oktober 2016 TÜV SÜD Whitepaper zur Datenschutz-Grundverordnung (WK-intern) - Die wachsende Globalisierung und die daraus entstehenden internationalen Verflechtungen in Europa machen es sinnvoll und notwendig, das Datenschutzrecht in Europa zu harmonisieren. Dafür wurde die Datenschutz-Grundverordnung EU-DSGVO geschaffen. Die darin festgeschriebenen Regelungen werden ab dem 25. Mai 2018 in allen Mitgliedstaaten der Europäischen Union anwendbares Recht und damit auch für alle Unternehmen in Deutschland Gültigkeit haben. Was das für Auswirkungen hat, beleuchten die Datenschutzexperten von TÜV SÜD in einem neuen Whitepaper. Das bislang geltende nationale Datenschutzrecht wie das Bundesdatenschutzgesetz (BDSG) wird durch die neue EU-Verordnung in den grundlegenden Bereichen ersetzt. An einigen Stellen beinhaltet die EU DSGVO
Neuer Photovoltaik-Marktwertatlas optimiert die Direktvermarktung von Sonnenstrom Solarenergie Verbraucherberatung 11. Oktober 201611. Oktober 2016 Die Erlösdifferenzen von Photovoltaikanlagen in der EEG-Direktvermarktung haben zunehmende Bedeutung für die wirtschaftliche Optimierung von PV-Projekten. (WK-intern) - Dies gilt sowohl für die kosteneffiziente Vermarktung der Stromproduktion durch den Direktvermarkter als auch für die Projektbewertung durch Entwickler, Anlagenbetreiber und Finanzierer. Wie hoch die Mehrerlöschancen oder Mindererlösrisiken für jeden individuellen PV-Anlagenstandort in Deutschland sind, lässt sich mit dem neuen PV-Marktwertatlas von enervis nun direkt online ermitteln. Damit steht das Bewertungsinstrument „Marktwertatlas“, welches in der Windenergiebranche bereits etabliert ist, ab sofort auch für Photovoltaik zur Verfügung. Der PV-Marktwertatlas von enervis zeigt flächendeckend für ganz Deutschland die Differenzen spezifischer Anlagenstandorte zum bundesweiten Marktwert für Photovoltaik in Euro
bne-Studie zeigt wie man die EEG-Umlage sinnvoll und „Verbraucherfreundlich“ senken kann Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen Verbraucherberatung 11. Oktober 2016 bne-Studie: Änderung der EEG-Umlagebasis bringt Sektorkopplung voran (WK-intern) - Die hohe Belastung allein des Strompreises mit Abgaben und Umlagen ist ein wesentliches Hemmnis für die Ausweitung der Energiewende auf den Wärme- und Verkehrssektor. Ein Gutachten des Instituts für Ökologische Wirtschaftsforschung (IÖW) im Auftrag des bne zeigt, dass die EEG-Umlage auf dem Strompreis deutlich sinken könnte, wenn der Ausbau der Erneuerbaren auch über den Verbrauch fossiler Energieträger mitfinanziert wird. „Wenn wir die Basis der EEG-Umlage verbreitern, könnten wir einen deutlichen Impuls für die Sektorkopplung und damit für das Gelingen der Energiewende geben“, sagt bne-Geschäftsführer Robert Busch. Im kommenden Jahr ist erneut mit einem deutlichen Anstieg
CETA: Bundesverfassungsgericht verhandelt über Eil-Anträge gegen vorläufige Anwendung Ökologie Verbraucherberatung 10. Oktober 2016 Das Bundesverfassungsgericht verhandelt am kommenden Mittwoch über mehrere Eil-Anträge, die sich gegen eine vorläufige Anwendung des geplanten europäisch-kanadischen Handelsabkommens CETA richten. (WK-intern) - Am Donnerstag (13. Oktober) will der Zweite Senat unter Vorsitz von Gerichtspräsident Andreas Voßkuhle bereits seine Entscheidung verkünden. Gegenstand einer gemeinsamen Anhörung am Mittwoch werden die Eil-Anträge aus vier Verfassungsbeschwerden sowie einer Organklage der Bundestagsfraktion Die Linke sein. So haben die Organisationen Campact, foodwatch und Mehr Demokratie eine einstweilige Anordnung gegen die so genannte vorläufige Anwendung von CETA beantragt (AZ: 2 BvR 1823/16). Durch die vorläufige Anwendung würde das Abkommen bereits lange vor einer Abstimmung im Deutschen Bundestag Gültigkeit erlangen.
Bürger übergeben 10.000 Unterschriften an Rot-Rot-Grün: Ökologie Verbraucherberatung 10. Oktober 2016 „Historische Chance: Stromnetz in Bürgerhände bringen!“ (WK-intern) - Bürger haben den Verhandlungsführern der Koalitionsverhandlungen in Berlin 10.101 Unterschriften für den Rückkauf des Stromnetzes überreicht. Sie fordern SPD, Linke und Grüne auf, das Berliner Netz nicht an Vattenfall zu vergeben, sondern in Bürgerhände zu bringen. „Das Stromnetz muss den Berlinern gehören!“, fordert Luise Neumann-Cosel, Vorstand der Genossenschaft BürgerEnergie Berlin, die sich im Vergabeverfahren um das Netz beworben hat. „Rot-Rot-Grün hat die historische Chance, das Stromnetz in Bürgerhände zu bringen. So würden nicht länger jährliche Gewinne in Höhe von 100 Millionen Euro an Vattenfall abfließen, sondern könnten in der Stadt bleiben“, so Neumann-Cosel. „600.000 Berliner
Steigende Strompreise für Industrie- und Gewerbe werden steigen Behörden-Mitteilungen Verbraucherberatung 7. Oktober 2016 ISPEX: Die Unternehmen konnten im September nochmals günstig Strom und Gas einkaufen. (WK-intern) - Industrie- und Gewerbebetriebe konnten in der ersten Septemberhälfte die zunächst wieder fallenden Großhandelspreise für Strom und Gas nutzen. Sie sicherten sich insgesamt etwas günstigere Einkaufskonditionen für Strom und Gas als noch im August. Der von der ISPEX AG monatlich ermittelte Energiepreisindex sank daher sowohl für Strom als auch für Gas. Da die Kurse an der Energiebörse ab der zweiten Septemberhälfte nach oben kletterten, erwarten die ISPEX-Experten nach der monatlichen Analyse der Energiepreise steigende Preise in den nächsten Wochen. ISPEX-Energiepreisindex: Steigende Strompreise in Sicht Im September lag der Preisindex aus den besten
Unsere letzte Chance CETA aufzuhalten: Österreich! Ökologie Verbraucherberatung 7. Oktober 2016 Es gibt in Europa tatsächlich eine Regierung, die bereit und in der Lage ist, CETA noch zu stoppen: Österreich! (WK-intern) - Bundeskanzler Christian Kern hat sich lange klar gegen das undemokratische Handelsabkommen zwischen der EU und Kanada ausgesprochen. Mit der Stimme Österreichs kann er das im Geheimen ausgehandelte Vertragswerk noch scheitern lassen [1]. Hier könnte uns gelingen, was wir bei der SPD nicht geschafft haben: Eine klare Haltung beendet ein Abkommen, dass die Mehrheit in Europa nicht will. Wenn Christian Kern an seiner Überzeugung festhält und den Deal blockiert, dann wäre CETA gestorben. Gestern traf Kanzler EU-Kommissionspräsident Juncker. Ergebnis sind wachsweiche Vereinbarungen, die