Studie: CO2-Ausstoß von Kohlekraftwerke gefährden Klimaziel der Bundesregierung Ökologie 1. August 2014 Deutschland muss deutlich mehr CO2 einsparen als geplant Hamburg - Die Bundesregierung muss deutlich mehr Treibhausgase als bislang befürchtet einsparen, um Deutschlands Klimaziel noch einzuhalten. (WK-intern) - Deutschland will bis zum Jahr 2020 seinen CO2-Ausstoß um 40 Prozent gegenüber 1990 senken. Dazu müssen jedoch bis zu 121 Millionen Tonnen CO2 eingespart werden, statt der bislang von Bundesumweltministerin Barbara Hendricks (SPD) kalkulierten 85 Millionen Tonnen. Dies belegt eine Studie des energiepolitischen Beratungsunternehmens Ecofys im Auftrag von Greenpeace. Hauptgrund ist die gestiegene Verstromung klimaschädlicher Braunkohle. „Umweltministerin Hendricks muss sich viel mehr anstrengen, will Deutschland sein 40-Prozent-Ziel noch erreichen“, sagt Greenpeace-Klimaexperte Karsten Smid. „Die Prognosen
Armutszeugnis – Oettinger eingeknickt: Umweltschutzorganisationen kritisiert EU-Kommission für Energieeffizienzziele Ökologie 30. Juli 2014 Scharfe Kritik an reduzierten Energieeffizienzzielen der EU Die EU-Kommission hat am 23. Juli 2014 ein unverbindliches Energieeinsparungsziel von 30 % vorgeschlagen. (WK-intern) - Dieses Ziel würde über die 25 % hinausgehen, das erreicht werden müsste, um bis 2030 eine Verringerung der CO2-Emissionen um 40 % zu erreichen, sagt die Kommission. Die angestrebten unverbindlichen 30% werden von Umweltschutzorganisationen hingegen als scharf kritisiert, ursprünglich wollte die Kommission ein Einsparungsziel von 35% vorschlagen. „EU-Kommissar Oettinger hat die Energieeffizienz den Interessen der Kohle- und Atomindustrie geopfert und ein schwaches Energieeffizienzziel vorgelegt, bei dem die Verbindlichkeit vollkommen offen ist. Es ist eindeutig, dass Oettinger vor der britischen Generalsekretärin
Gorleben: keine Lösung ist auch eine politische Einigung Behörden-Mitteilungen Ökologie 29. Juli 201429. Juli 2014 Gorleben: Einigung über den zukünftigen Offenhaltungsbetrieb Bund und Niedersachsen einigen sich auf Ausgestaltung der Offenhaltung für Gorleben Der Bund und das Land Niedersachen haben sich über den zukünftigen Offenhaltungsbetrieb für das Bergwerk in Gorleben verständigt. Der Staatssekretär im Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit, Jochen Flasbarth, und der niedersächsische Umweltminister Stefan Wenzel stellten die Einigung gemeinsam vor. (WK-intern) - Anlässlich der Verständigung erklärte Bundesumweltministerin Barbara Hendricks: „Mit der Einigung geben wir ein klares Signal für den Neubeginn bei der Suche nach einem Standort für ein Endlager für hochradioaktive Abfälle. Ich hoffe, dass dieser Schritt vor allem bei den Menschen in der Region Vertrauen
Wasserreinigung und Rohstoffrecycling mit nanomagnetischen Helfern Forschungs-Mitteilungen Ökologie 29. Juli 201429. Juli 2014 Fraunhofer-Forscher erhält Deutschen Studienpreis Der Fraunhofer-Wissenschaftler Dr. Karl Mandel erhält für den Inhalt und die Darstellung seiner Doktorarbeit und deren besondere gesellschaftliche Bedeutung den renommierten Deutschen Studienpreis der Körber-Stiftung. (WK-intern) - Der Materialforscher vom Fraunhofer-Institut für Silicatforschung ISC in Würzburg wird für seine Dissertation, in der es um »Wasserreinigung und Rohstoffrecycling mit nanomagnetischen Helfern« geht, ausgezeichnet. Der 28 Jahre alte Wissenschaftler promovierte an der Fakultät für Chemie und Pharmazie der Julius-Maximilians-Universität Würzburg unter Professor Dr. Gerhard Sextl, Inhaber des Lehrstuhls »Chemische Technologie der Materialsynthese« und Leiter des Fraunhofer ISC. Dr. Mandel hat die praktischen Forschungsarbeiten für seine Dissertation am Fraunhofer ISC durchgeführt;
Deutscher Twinfire-Ofen tritt bei US-Wettbewerb an Forschungs-Mitteilungen Ökologie 29. Juli 201429. Juli 2014 Forschungskonsortium tritt mit weiterentwickeltem "Twinfire"-Ofen bei US-Wettbewerb an Einfache Kaminöfen zählten lange zu den Hauptverursachern von luftgetragenen Schadstoffen wie Feinstaub und Ruß. (WK-intern) - Nicht zuletzt durch zahlreiche Forschungsaktivitäten von Herstellern und Instituten hat in den vergangenen Jahren jedoch eine deutliche technische Weiterentwicklung stattgefunden. Wie weit diese Entwicklung vor dem Hintergrund der Kleinfeuerungsverordnung (1. BImSchV) vorangeschritten ist, wird im November auf dem von der Alliance for Green Heat organisierten US-Feuerungswettbewerb im Brookhaven National Laboratory (Upton/New York) an ausgewählten Beispielen begutachtet – mit Beteiligung des Deutschen Biomasseforschungszentrums (DBFZ). Bereits 2013 konnte die Firma Specht Modulare Systeme GmbH (vertreten durch den US-Importeur Wittus) mit dem
Gorleben steht politisch wieder als Atomendlager im Mittelpunkt Mitteilungen News allgemein Ökologie 29. Juli 201429. Juli 2014 Gorleben: Bergwerk muss verfüllt werden Nur bei gleichen Ausgangsvoraussetzungen ist fairer Vergleich von Standorten möglich (WK-intern) - Zur heutigen Bekanntgabe der Pläne der Bundesregierung für das Bergwerk in Gorleben erklärt Jochen Stay, Sprecher der Anti-Atom-Organisation .ausgestrahlt: „Wir fordern von der Bundesregierung, das Bergwerk in Gorleben vollständig zurückzubauen, die Stollen und Schächte mit Salz zu verfüllen und die oberirdischen Anlagen abzubauen. Wer bei der Suche für einen langfristigen Lagerplatz für Atommüll wirklich mit einer weißen Landkarte neu starten will, der muss das Bergwerk in Gorleben vollständig verfüllen. Andernfalls behält Gorleben seinen Vorsprung vor allen anderen möglichen Standorten. Dann zählen am Ende die geschaffenen Fakten und
Klimacamp findet als angemeldete Versammlung bei Holzweiler statt Ökologie Veranstaltungen 26. Juli 2014 Klimacampbündnis 2014 gegen Braunkohle-Abbau und -Verstromung Erkelenz - „Widerstand genau am richtigen Ort“: (WK-intern) - Mehrere hundert Menschen werden ab Samstag zum diesjährigen Klimacamp im Rheinland erwartet. Das Camp findet als angemeldete politische Versammlung auf öffentlicher Fläche auf dem Sportplatz am Lahey-Park zwischen Erkelenz-Kückhoven und -Holzweiler am Braunkohletagebau Garzweiler II statt. Der Aufbau der Infrastruktur begann am Mittwoch. In den letzten Wochen hatten zahlreiche Landbesitzer, die dem Camp Flächen im Abbaggerungsgebiet zugesagt hatten, den Veranstalter*innen letztlich wieder abgesagt, da sie von RWE, der Polizei und der Bezirksregierung unter Druck gesetzt worden waren oder Nachteile im Zuge der zwangsläufigen Verhandlungen mit RWE befürchten. „Aufgrund
EU-Energieeffizienzziel: Oettingers Armutszeugnis, diktiert von der Atom- und Kohlelobby Mitteilungen Ökologie 24. Juli 2014 NABU: Lasches Effizienzziel bremst Fortschritt bei EU-Energieversorgung aus Tschimpke: Oettinger knickt vor Atom- und Kohlelobby ein (WK-intern) - Berlin – Der NABU hat den heute von der EU-Kommission vorgelegten Vorschlag für ein Energieeffizienzziel von 30 Prozent bis 2030 kritisiert. Ob das Ziel verbindlich wird, will die EU-Kommission zudem dem EU-Gipfel überlassen. „Dieser Vorschlag ist viel zu lasch. Wieder einmal ist EU-Kommissar Oettinger vor der Atom- und Kohleindustrie eingeknickt und hat dringend erforderliche Effizienzziele den Lobbyinteressen geopfert. Für einen Kommissar, der noch vor wenigen Monaten ein ambitioniertes und verbindliches Energieeffizienzziel versprach, ist das ein Armutszeugnis“, kommentierte NABU-Präsident Olaf Tschimpke. Damit die EU ihre Energieversorgung
Barroso und Oettinger hebeln Energieeffizienzziel für 2030 aus Mitteilungen Ökologie 24. Juli 2014 EU-Kommission setzt auf Energieverschwendung Brüssel - Die EU-Kommission hat heute ihren Vorschlag für ein Energieeffizienzziel für 2030 vorgelegt. (WK-intern) - Der Vorschlag gilt als maßgeblich für die Entscheidung der Staats- und Regierungschefs im Oktober. In ihrer Mitteilung empfiehlt die Kommission ein Ziel zur Senkung des Energiebedarfs um 30 %. Ob dieses rechtlich verbindlich festgelegt werden soll, wurde der Entscheidung der Mitgliedsstaaten im Rat überlassen. Damit liegt die Ambition der Kommission weit hinter dem Votum des Parlaments für ein verbindliches 40 % Ziel und dem, was unabhängige Gutachter* als wirtschaftlich sinnvoll erachten. Die Deutsche Unternehmensinitiative Energieeffizienz e.V. (DENEFF) bewertet dies als faktisches Aushebeln des
Umsatzrendite von 38,5 Prozent – Umweltschädliche Müllverbrennung statt umweltfreundliches Recycling Mitteilungen Ökologie Verbraucherberatung 18. Juli 2014 Dumpingpreise der Müllverbrennungsanlagen hebeln Recycling aus Müllverbrennungsanlagen erzielen spektakuläre Umsatzrenditen. Das berichtet das ZDF-Magazin Frontal 21 nach der Prüfung von sieben MVA in Deutschland. (WK-intern) - Das ZDF spricht in dem jüngst ausgestrahlten Fernsehbeitrag von einer durchschnittlichen Umsatzrendite von 38,5 Prozent. Skandalös ist, wenn man dem Fernsehbeitrag glauben darf, dass die erzielten Umsatzrenditen aus offensichtlich überhöhten Abfallgebühren resultieren, die den Bürgerinnen und Bürgern abverlangt werden. Damit aber nicht genug. Das wirtschaftliche Interesse der kommunalen MVA-Betreiber führt nämlich nicht nur dazu, den eigenen Bürger tief in die Tasche zu greifen. Gleichzeitig ermöglichen diese hohen Gebühren, dass gewerbliche Abfälle zu absoluten Dumping-Preisen verbrannt werden können, um die
HTW Berlin entwickelt Unabhängigkeitsrechner zur Analyse der Eigenversorgung mit Solarstrom Dezentrale Energien Ökologie Solarenergie 18. Juli 2014 Auf dem Dach eine Photovoltaikanlage, dazu ein kleiner Batteriespeicher im Haus – mehr braucht man nicht, um seinen Strombedarf überwiegend selbst und obendrein klimaschonend zu decken. Immer mehr Eigenheimbesitzer tun das, denn Solarstrom vom eigenen Hausdach ist längst günstiger als Strom aus dem öffentlichen Netz. (WK-intern) - Doch wie groß ist eigentlich der Anteil am jährlichen Energiebedarf, den ein privates Photovoltaik-Speichersystem decken kann? Wissenschaftler der Berliner Hochschule für Technik und Wirtschaft (HTW Berlin) haben einen benutzerfreundlichen Online-Rechner entwickelt, der bei der Berechnung hilft. Das Tool steht kostenlos zur Verfügung. „Die Ergebnisse zeigen, dass Einfamilienhaushalte bis zu 70 Prozent und mehr ihres Jahresenergiebedarfs durch
Allianz für den Gewässerschutz: Gülle und Gärsubstrat auf gefrorenem Boden sei notwendig!?!? Behörden-Mitteilungen Ökologie 17. Juli 201427. Oktober 2014 Arbeitsprogramm der Allianz für den Gewässerschutz – Umwelt- und Landwirtschaftsministerium und der Bauernverband Schleswig-Holstein e.V. werden gemeinsam Nährstoffeinträge reduzieren Mit einem breit ausgreifenden Maßnahmenpaket wollen das Umwelt-und Landwirtschaftsministerium und der Bauernverband Schleswig-Holstein die Gewässer des Landes besser vor Nährstoffeinträgen schützen. TIMMASPE - Auf die Maßnahmen verständigten sie sich im Rahmen ihrer gemeinsamen Allianz für Gewässerschutz. „Der Schutz der Gewässer und des Grundwassers ist eine gemeinsame Pflicht, die wir auch gegenüber künftigen Generationen haben. Die Praxis muss diesen Gedanken leben“, sagte Umweltminister Robert Habeck heute (17. Juli 2014) in Timmaspe. Dort informierte er sich gemeinsam mit Bauernverbandspräsident Werner Schwarz über emissionsarme Gülleausbringung. Zu den