30 Jahre Tschernobyl: Wir gedenken der Opfer Ökologie Verbraucherberatung 26. April 2016 GLOBAL 2000-Kerzenaktion in nie in Betrieb gegangenem Atomkraftwerk Zwentendorf (WK-intern) - Vor genau dreißig Jahren explodierte Block 4 im ukrainischen Atomkraftwerk Tschernobyl, aufgrund eines fehlgeschlagenen Experiments zur Strom-Eigenversorgung des Reaktors. Die österreichische Umweltschutzorganisation GLOBAL 2000 gedenkt der 40.000 Toten und zehntausenden Krebskranken infolge der schlimmsten Reaktorkatastrophe aller Zeiten. Heute genau vor 30 Jahren passierte der schwerste Nuklearunfall der Geschichte – vor 37 Jahren wurde nach der Volksabstimmung vom 5.11.1978 der Kernbrennstoff aus dem österreichischen Atomkraftwerk Zwentendorf wieder ausgeladen und das Kraftwerk nie in Betrieb genommen. „Nur ein nie in Betrieb gegangenes Atomkraftwerk ist frei von Radioaktivität – die enormen Herausforderungen, die sich auch heute
Habeck läßt Hamburgs giftigen Hafenschlick vor Helgoland verklappen Behörden-Mitteilungen Ökologie 26. April 201626. April 2016 Umweltministerium genehmigt weitere Verbringung von Baggergut aus Hamburger Hafen in die Nordsee – Minister Habeck: (WK-intern) - „Strenge Auflagen sollen sicherstellen, dass die Umweltanforderungen erfüllt werden.“ KIEL - Das Umweltministerium Schleswig-Holstein hat heute (26. April 2016) die Verbringung von Baggergut aus dem Hamburger Hafen in das Schlickfallgebiet bei der Tonne E3 in der Nordsee zugelassen. Dabei gelten strenge Umweltauflagen, die sicherstellen, dass nachteilige Auswirkungen auf das schleswig-holsteinische Küstengewässer der Nordsee und die angrenzenden Küstenregionen vermieden oder minimiert werden. „Mit den Zulassungen helfen wir, die Zugänglichkeit zum Hafen zu sichern. Das ist auch für Schleswig-Holstein von großem Interesse. Wir stellen zugleich über Auflagen sicher, dass
Erkannte Ölverschmutzungen in der Ostsee erreichen Allzeittief Forschungs-Mitteilungen Ökologie 26. April 2016 Detected oil spills in the Baltic Sea reach all-time low (WK-intern) - Half of detections substance other than oil Link The number of oil spills in the Baltic Sea detected through daily aerial surveillance reached an all-time low again in 2015. According to the annual HELCOM report now available, also the size of spills spotted in the region continue to decline following long-term trends. Striking is that half (49%) of all spill detections were identified as substances other than oil or as unknown observations—highlighting the ongoing need to track various kinds of spills. Nonoil-based discharges, which only have been reported to HELCOM since 2014,
90.000 Menschen haben am Samstag in Hannover gegen TTIP und CETA demonstriert! Ökologie Verbraucherberatung Videos 26. April 201626. April 2016 Es war bunt, es war laut, es war friedlich, es war weltoffen… und vor allem war es ganz groß! (WK-intern) - Anlass war das gestrige Treffen zwischen Bundeskanzlerin Angela Merkel und US-Präsident Barack Obama, der die Hannover Messe eröffnete. „Wir wollen das letzte Wort“, so hat es „unser“ Redner Niesco Dubbelboer auf den Punkt gebracht. Niesco organisiert für unsere Partnerorganisation Meer Democratie in den Niederlanden ein Referendum gegen CETA. Seine Botschaft an zehntausende jubelnde Menschen auf dem Opernplatz in Hannover: „Was wir brauchen in Holland, in Deutschland und Europa - ist die Volksabstimmung!“ 90.000 Menschen – dass wir nach der Viertelmillion gegen TTIP und
Hinkley Point C: EDF vertagt Investitionsentscheidung für britisches AKW-Projekt um Monate Ökologie Verbraucherberatung 25. April 2016 „Mit jeder Verschiebung wird Bau von Hinkley Point C unwahrscheinlicher“ (WK-intern) - Electricité de France (EDF), der verantwortliche Konzern für das geplante Atomkraftwerks Hinkley Point C in Großbritannien, verschiebt laut Medienberichten seine für Anfang Mai vorgesehene Investitionsentscheidung für den umstrittenen AKW-Bau auf September. Die Entscheidung kommentiert Marcel Keiffenheim, Leiter Politik und Kommunikation bei Greenpeace Energy: „Hinkley Point C stirbt einen teuren Tod auf Raten. Üppige Garantien, mehr als 100 Milliarden Euro Subventionen vom britischen Staat sowie die gerade erst zugesagten Finanzspritzen aus der französischen Staatskasse reichen offenbar immer noch nicht, dem Risiko-Projekt die nötige Investitionssicherheit zu geben. Diese erneute, mehrmonatige Verschiebung des Baus
Viele Deutsche halten schweren Atomunfall auch in Westeuropa für möglich Ökologie Verbraucherberatung 25. April 2016 Greenpeace-Umfrage: Tschernobyl prägte Einstellung zur Atomkraft (WK-intern) - 30 Jahre nach der bisher größten Atomkatastrophe in Tschernobyl halten 85 Prozent der Deutschen über 45 Jahre einen ähnlich schweren Atomunfall auch in Mittel- und Westeuropa für möglich. Dies ist das Ergebnis einer TNS-Emnid Umfrage im Auftrag von Greenpeace. Obwohl die Bundesrepublik ihre sieben ältesten AKW bereits im Jahr 2011 abschaltete und den Atomausstieg beschloss, drohen riskante Pannenreaktoren in den französischen, belgischen und Schweizer Grenzgebieten Deutschland bei einem Unfall radioaktiv zu verseuchen. „Den Menschen ist die große Gefahr durch marode AKW in Deutschland und den Nachbarländern sehr bewusst“, sagt Tobias Münchmeyer, Atom-Experte von Greenpeace. „Tschernobyl
E-Mobility-Challenge START-E: OnDemand Delivery erhält Publikumspreis E-Mobilität Ökologie 24. April 2016 Gewinner erhält sechsmonatiges Coachingprogramm des ImpactHUB Vienna (WK-intern) - Wer mitvotet hat Gewinnchance auf ein ÖAMTC Fahrtechnik Intensiv Training für PKW START-E, eine Initiative des Klima- und Energiefonds in Kooperation mit dem Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie (bmvit), hat die innovativsten E-Mobility-Ideen für Österreich gesucht und gefunden. Die zehn besten Ideen – ausgewählt von einer Fachjury – haben sich im Rahmen der heutigen „Langen Nacht der Forschung“ erstmals der breiten Öffentlichkeit präsentiert. Diese hatte auch die Möglichkeit, einen Publikumspreis zu vergeben. Der Publikumspreis ging an „OnDemand Delivery" – einem Start-up, das das Schlagwort „on demand economy“ in der Praxis durch den
Demonstration in Hannover: 90.000 fordern: TTIP & CETA stoppen Ökologie Verbraucherberatung Videos 24. April 2016 Demonstration in Hannover: 90.000 fordern "TTIP & CETA stoppen" (WK-intern) - Bündnis fordert von Merkel und Obama gerechten Welthandel statt Demokratieabbau Am Vortag des Treffens zwischen US-Präsident Barack Obama und Bundeskanzlerin Angela Merkel anlässlich der Messe in Hannover haben gestern (23. April) unter dem Motto „TTIP & CETA stoppen! Für einen gerechten Welthandel“ 90.000 Menschen gegen die Freihandelsabkommen zwischen der EU mit den USA (TTIP) sowie mit Kanada (CETA) protestiert. Die Zahl der Teilnehmenden übertraf die Erwartungen der Veranstalter deutlich. Zur Demonstration aufgerufen hatte ein zivilgesellschaftliches Bündnis von rund 20 Aktivistennetzwerken, Umwelt- und Verbraucherschutzorganisationen, Jugendverbänden, Wohlfahrts- und Sozial- und Kulturverbänden, Gewerkschaften, Bürgerrechts- und kirchlichen
NABU-Studie: Schärfere Grenzwerte für Schiffsemissionen in Nord- und Ostsee sorgen für klare Verbesserung der Luftqualität Ökologie Verbraucherberatung 23. April 201623. April 2016 Miller: Umweltzone auf See (SECA) zeigt Wirkung – Befürchtungen der Reeder waren unbegründet (WK-intern) - Bereits gut ein Jahr seit Einführung verschärfter Schwefelgrenzwerte für Schiffskraftstoffe ist die Luftschadstoffbelastung in Nord- und Ostsee erheblich zurückgegangen. Hamburg – Das ist das Ergebnis einer heute vom NABU vorgestellten Studie. Wissenschaftler des niederländischen Forschungsinstitus CE Delft haben im Auftrag des NABU erstmalig für Europa ausgewertet, wie sich die erhöhten Anforderungen an die Kraftstoffqualität in Schwefelemissionskontrollgebieten (Sulphur Emission Control Area: SECA) auf Umwelt und maritime Wirtschaft auswirken. Die Untersuchungen zeigen auch, dass sich Bedenken der Reeder nicht bestätigten. Diese hatten wegen der schärferen Vorgaben für den Schiffsdiesel vor signifikanten
Unterzeichnung des Klimaabkommens in New York Ökologie 23. April 2016 IG Windkraft fordert rasches Handeln auch bei der Novellierung des Ökostromgesetzes (WK-intern) - Anlässlich der Pressebild: IG Windkraft in New York stattfindenden offiziellen Unterzeichnung des Klimaabkommens von Paris fordert Stefan Moidl, Geschäftsführer der IG Windkraft, die österreichische Regierung zu Taten auf: „Bundeskanzler Faymann hat in Paris die Richtung für Österreich klar vorgegeben: 100 % erneuerbare Energien bis 2030. Nun ist die rasche Umsetzung gefragt: die umgehende Ratifizierung des Abkommens sowie eine Novellierung des Ökostromgesetzes.“ Die im Klimaabkommen von Paris geforderte rasche Dekarbonisierung der Weltwirtschaft kann nur durch den explosiven Ausbau der erneuerbaren Energien gelingen, darüber sind sich Klimaforscher wie Hans Joachim Schellnhuber einig. Schon jetzt
Erstes Energieeffizienz-Netzwerk des Handwerks in Essen gegründet Mitteilungen Ökologie 23. April 2016 Handwerksfrauen setzen Zeichen – Nachahmen erwünscht (WK-intern) - Starke Frauen wollen gemeinsam den CO2-Verbrauch ihrer Unternehmen senken und gleichzeitig deren Effizienz erhöhen. Deshalb haben sie sich zum ersten Energieeffizienz-Netzwerk im Handwerk bundesweit zusammengeschlossen. Das Bundesumweltministerium gab ihnen nun grünes Licht für den Projektstart. Am Freitag, 22. April, stellten die neun Unternehmerinnen aus Innungsbetrieben des Essener Handwerks bei den Bau-Tagen der Kreishandwerkerschaft Essen ihr Netzwerk öffentlich vor. In den kommenden zwei bis drei Jahren wollen sie gemeinsam ihren Energie- und Ressourcenverbrauch optimieren. Waltraud Schöne, Netzwerkträgerin und 1. Vorsitzende der Unternehmerfrauen in Essen, eine Goldschmiedin, arbeitet nun eng mit Unternehmerfrauen beispielsweise aus dem Elektro-, Maler-
Startschuss für effektiven Klimaschutz Mitteilungen Ökologie 23. April 201623. April 2016 BDEW begrüßt Unterzeichnung des Weltklimavertrags: (WK-intern) - Weltweit einheitliches Signal für CO2-Emissionen erforderlich Über 160 Staaten haben in New York das im Dezember 2015 auf der UN-Konferenz in Paris beschlossene Klimaschutzabkommen unterzeichnen. "Das ist ein Meilenstein auf dem Weg zur weltweiten Reduktion der Treibhausgase und ein historischer Rekord: Nie zuvor haben sich so viele Staaten innerhalb kürzester Zeit auf einen verbindlichen Rahmen für anspruchsvolle Klimaschutzziele einigen können. Wichtig ist, dass den Willensbekundungen jetzt auch Taten folgen", sagte BDEW-Hauptgeschäftsführer Martin Weyand heute in Berlin. Um sicherzustellen, dass die Staaten ihre selbstgesteckten Vorgaben und Ziele auch einhalten, müsse zunächst die Ausgestaltung des Monitoringsystems im Fokus