Bundesverband Erneuerbare Energie / Klimaschutzplan 2050 – Plan ohne Kontur Ökologie 8. September 20168. September 2016 Bundesumweltministerin Barbara Hendricks hat den Klimaschutzplan 2050 veröffentlicht - oder vielmehr das, was von dem einstigen Entwurf noch übriggeblieben ist, nachdem die Bundesminister aus dem Wirtschaftsministerium und dem Bundeskanzleramt daran gearbeitet haben. (WK-intern) - "In der aktuellen Form ist der Klimaschutzplan ohne Kontur. Er benennt weder konkrete Ziele noch wirksame Instrumente sowie Zeitpläne", kritisiert Dr.-Ing. e.h. Fritz Brickwedde, Präsident Bundesverband Erneuerbare Energie (BEE) e.V.. "Auf einem derart schwammigen Boden lässt sich kein wirksamer Klimaschutz verankern." Im Bereich Energie benennt der Klimaschutzplan lediglich, die Stromerzeugung müsse langfristig auf Erneuerbaren Energien beruhen. Kein Datum, das erklären würde, bis wann, und kein Bekenntnis zu einem stärkeren Erneuerbaren-Ausbau, ergänzt
100 Organisationen fordern Merkel zu Nachbesserungen beim deutschen Klimaschutzplan 2050 auf Ökologie Verbraucherberatung 8. September 2016 Klima-Allianz Deutschland fordert deutliche Nachbesserungen im Klimaschutzplan 2050 (WK-intern) - Mehr als 100 Organisationen veröffentlichen gemeinsames Klima-Manifest Die Klima-Allianz Deutschland fordert Bundeskanzlerin Merkel dazu auf, den Klimaschutzplan 2050 deutlich nachzubessern. Bei der heutigen Übergabe des Klima-Manifests mit Forderungen und Handlungsempfehlungen zur Bundestagswahl an Vertreterinnen und Vertreter der Parteien betonte das Bündnis die Bedeutung eines wirksamen Klimaschutzplans 2050. Dieser werde nicht nur benötigt zum Erreichen der Klimaziele Deutschlands, sondern auch als wichtiges Signal an Entwicklungs- und Schwellenländer. Nach der Ratifizierung des Pariser Klima-Abkommens durch China und die USA müsse nun auch Deutschland zeigen, dass es die Ergebnisse von Paris ernst nimmt. Deutschland müsse seine internationalen
Stopp Gabriel, Ceta, TTIP und die SPD – Protest ist nötig! Ökologie Verbraucherberatung 8. September 20168. September 2016 Nun haben sich Präsidium und Vorstand der SPD jeweils mit großer Mehrheit hinter Sigmar Gabriels Position gestellt, CETA zu unterzeichnen und vorläufig anzuwenden. (WK-intern) - Die Parlamente könnten das Ganze im Nachhinein noch verbessern – sagt Gabriel. Doch Vorsicht: Aus vorläufig kann schnell endgültig werden! Darum haben wir im Bündnis mit BUND, Campact, foodwatch und Greenpeace den Aufruf „Gabriel: Nein zu CETA – weder vorläufig noch endgültig“ gestartet. Am 19. September findet der Konvent der SPD in Wolfsburg statt. Sigmar Gabriel will sich dort Rückendeckung für seine Position holen. Aber unsere Analyse zeigt: Anders als die Parteispitze behauptet, sind die von der SPD
Erneuerbare Energien in den Städten, nachhaltige Urbanisierung Ökologie Veranstaltungen 8. September 2016 Die Regierungen von Ecuador, Deutschland und den Vereinigten Arabischen Emiraten und der Internationalen Agentur für Erneuerbare Energien beraten am 18. Oktober 2016 in Quito, Ecuador, über nachhaltige Urbanisierung. (WK-intern) - RE-ENERGISING CITIES: RENEWABLE ENERGY IN URBAN SETTINGS Quito, Ecuador - The governments of Ecuador, Germany, and the United Arab Emirates, and the International Renewable Energy Agency are pleased to invite you to attend ‘RE-energising Cities: Renewable Energy in Urban Settings’ forum, held on the second day of the UN Habitat III Conference in Quito, Ecuador. Meeting every 20 years, the Habitat III will reinvigorate the global commitment to sustainable urbanisation, to focus on the
Differenzierte Ökostromförderung wegen Marktverzerrung durch Fossile und Atomstrom weiterhin unabdingbar Bioenergie Ökologie 8. September 20168. September 2016 Umweltdachverband zur geplanten Ökostrom-Novelle: Naturverträglichkeit der Energiewende sichern! (WK-intern) - UWD fordert: Keine Ökostromförderung für Wasserkraft in sensiblen Gebieten! (UWD) Der Ausbau erneuerbarer Energieträger ist in Österreich stark durch die Förderpolitik der Ökostromgesetze (ÖSG) bestimmt. Laut ÖSG 2012 ist bis 2020 der Ausbau von zusätzlich über 4.400 MW durch Erneuerbare vorgesehen, darunter 1.000 MW im Bereich der Wasserkraft. Doch vor allem im Bereich der Kleinwasserkraft (bis 10 MW Leistung) sind die Grenzen der ökologischen Verträglichkeit bereits erreicht. Denn rund 2/3 aller aktuellen Wasserkraftwerksvorhaben sind in sensiblen Gebieten wie z. B. Natura 2000-Gebieten oder Gewässerstrecken in (sehr) gutem ökologischem Zustand verortet. Aktuellstes Beispiel: das
Neues bienenschädliches Insektizid in der EU zugelassen Ökologie Verbraucherberatung 8. September 2016 Trotz Warnungen der Europäischen Lebensmittelbehörde EFSA hat die EU-Kommission das Insektenbekämpfungsmittel Cyantraniliprol für den EU-Markt genehmigt. (WK-intern) - Die Konzerne DuPont und Sygenta hatten vor fünf Jahren die Zulassung für Großbritannien beantragt. Ab Mitte September darf die Chemikalie zehn Jahre in der Landwirtschaft eingesetzt werden. Zwar erklärte die EFSA die Substanz grundsätzlich für unbedenklich, wies aber gleichzeitig darauf hin, dass Gefahren für Honigbienen nicht ausgeschlossen werden können. Es seien nicht alle potenziellen Folgen wissenschaftlich erfasst worden. Wenn die Bienen etwa Apfelblüten anfliegen, bestehe ein hohes Risiko für die Gesundheit der Bienen. Zudem könnten Rückstände von Cyantraniliprol die Qualität des Grundwassers beeinträchtigen. Sollten die
Lizenz erlischt: Kein Fracking in Eckernförde, Waabs, Leezen und Sterup Behörden-Mitteilungen Ökologie 7. September 2016 Fehlender Investor - Bergbauberechtigung für Feld Sterup wird widerrufen (WK-intern) - Die bergerechtliche Erlaubnis der Firma Central Anglia für das Feld Sterup wird widerrufen. Einen entsprechenden Bescheid hat das Landesamt für Bergbau, Energie und Geologie (LBEG) heute (7. September 2016) in enger Abstimmung mit dem Energiewendeministerium der Firma übersandt. Damit muss die Erlaubnis zur Aufsuchung von Kohlenwasserstoffen (Öl und Gas) binnen eines Monats zurückgegeben werden; die Lizenz erlischt. Grund für den Widerruf ist, dass Central Anglia AS nicht über ausreichende Finanzmittel verfügt und daher die nach dem Bundesberggesetz erforderliche finanzielle Leistungsfähigkeit nicht glaubhaft machen kann. Dies ist aber eine der Voraussetzungen, damit eine bergrechtliche
Solarprojekt in der Kita Adelby Ökologie Solarenergie 7. September 2016 Im Rahmen der im letzten Jahr vom Klimapakt Flensburg durchgeführten Wettbewerbskampagne „Energie-Challenge“ hat auch das Vereinsmitglied Adelby 1 gGmbH teilgenommen. (WK-intern) - Der Träger für Kinder- und Jugenddienste, der seinen Schwerpunkt in der Bildungsarbeit für den Klimaschutz sieht, hat alle seine Kindertagesstätten dazu aufgerufen, Klimaschutzprojekte zu entwickeln. Die „Bärengruppe“ der Kita Adelby hat sich für das Thema Solarenergie entschieden und dabei unter fachlicher Anleitung verschiedene Geräte zur Solarnutzung erstellt. Hierzu zählte unter anderem auch ein voll funktionsfähiger „Solar-Dörrer“, mit dem man Obst trocknen kann. „Für die Vorschulkinder war es ein schöner Lernprozess mit einem greifbaren Ergebnis, was sehr motivierend für alle Beteiligten war“,
OGM-Umfrage für Greenpeace: Nur sechs Prozent für CETA Ökologie Verbraucherberatung 7. September 2016 Deutliche Ablehnung von TTIP und vorläufiger Anwendung – auch ÖVP-WählerInnen dagegen (WK-intern) - Wien – Eine von Greenpeace beauftragte OGM-Umfrage zeigt die überwiegende Abneigung der Bevölkerung gegenüber den beiden Handelspakten CETA (EU – Kanada) und TTIP (USA – Kanada). Nur vier Prozent der Befragten sprechen sich für TTIP aus, bei CETA sind es sechs Prozent. Die vorläufige Anwendung von CETA, also das Inkrafttreten des Abkommens noch bevor das Parlament darüber abgestimmt hat, wird von den ÖsterreicherInnen besonders kritisch gesehen: 72 Prozent lehnen dieses Vorgehen ab. Abgefragt wurde auch die Parteipräferenz der Befragten. Bei den Anhängern beider Regierungsparteien SPÖ und ÖVP ist die Ablehnung
Germanwatch: Bundesregierung mutlos und ohne Umsetzungsstrategie für Klimaziele Ökologie 7. September 2016 Klimaschutzplan 2050 weist keinen Weg zum Erreichen der Klimaziele (WK-intern) - Der gestern vom Bundesumweltministerium für die Ressortabstimmung vorgelegte Entwurf eines Klimaschutzplanes 2050 schafft nicht die notwendige Klarheit, wie die Bundesregierung ihre Klimaziele nach dem Pariser Klimaabkommen umsetzen und nachbessern will. Das kritisiert die Umwelt- und Entwicklungsorganisation Germanwatch. Statt für Wirtschaft und Gesellschaft die notwendige Planungssicherheit zu schaffen, verschiebe sie drängende Entscheidungen in die nächste Legislaturperiode. „Die Regierung scheint nicht den Mut zu finden, für die international zugesagten Klimaschutzverpflichtungen im eigenen Land eine klare Umsetzungsstrategie auf den Weg zu bringen. Damit erweist sie Gesellschaft und Wirtschaft einen Bärendienst - diese sind auf klare
Biokunststoff Forscher eröffnen neue Einsatzgebiete Forschungs-Mitteilungen Ökologie 6. September 2016 Es gibt bereits zahlreiche Bereiche, in denen Biokunststoff als nachhaltiges Alternativmaterial zum Einsatz kommt. (WK-intern) - Etwa in Verpackungen oder als Mulchfolien. Auf Basis der vor kurzem gestarteten Projekte Bioshoreline und BioFlooring könnten in Zukunft zwei weitere Produkte hinzukommen: Fraunhofer UMSICHT forscht an einem definiert abbaubaren Geotextil für die Verwendung als temporärer Filter in technisch-biologischen Ufersicherungsmaßnahmen an Binnenwasserstraßen und einem biobasierten elastischen Fußbodenbelag. Nach Vorgabe der EG-Wasserrahmenrichtlinie sollen ökologische Verbesserungen u. a. im Bereich der Wasserstraßen angestrebt werden. Eine Möglichkeit ist die Anwendung alternativer naturnäherer Ufersicherungen unter Verwendung von Pflanzen (http://ufersicherung.baw.de/de). Die geplanten Geotextilien dienen der Filterstabilität und dem Erosionsschutz während der kritischen Anfangszeit,
Wie funktioniert Klimaschutz im Luftverkehr? Ökologie 6. September 2016 Die kommenden Wochen sind entscheidend für den Klimaschutz im Luftverkehr, denn auf UN-Ebene verhandeln die Staaten über die Einführung eines globalen Klimaschutzinstruments. (WK-intern) - Die Luftverkehrsunternehmen haben den Treibstoffverbrauch pro Personenkilometer seit 1990 um 42 Prozent senken können. Aufgrund des Wachstums im Luftverkehr steigen die CO2-Emissionen aber weiter an. Hier setzt das globale Klimaschutzinstrument an, denn es soll diese wachstumsbedingten Emissionen ab 2020 ausgleichen. Anfang Oktober dieses Jahres soll die Einführung des sogenannten Offsetting-Systems von der Staatengemeinschaft beschlossen werden. Wie funktioniert das System und wie fügt es sich ein in den Klimaschutzplan der Branche? PM: Bundesverband der Deutschen Luftverkehrswirtschaft e.V. Aufgrund des Wachstums im Luftverkehr