Thünen-Atlas um Karten zur Meeresnutzung erweitert Forschungs-Mitteilungen Ökologie 8. März 2019 Daten zu den Anlandungen wichtiger Fischarten zeigen, wie veränderlich die Fänge in verschiedenen Gebieten und im Jahresverlauf sind (WK-intern) - Die deutschen Meeresfischer landen jährlich Fisch und andere Meerestiere in der Größenordnung von 250.000 Tonnen an, das ist etwa ein Viertel des deutschen Verbrauchs. Wo genau Rotbarsch, Hering und andere beliebte Speisefische gefischt werden, zeigt das Thünen-Institut jetzt auf der Webseite www.thuenen-atlas.de in einem digitalen Kartensatz zur Meeresnutzung. Dargestellt ist das Lebendgewicht in Tonnen aus Fängen der deutschen Fischerei in Nord- und Ostsee und Nordatlantik als Durchschnitt über die Jahre 2012 bis 2016. Die Fänge von Nordseegarnelen („Krabben“) und der zehn wichtigen Fischarten Kabeljau/Dorsch,
Eon darf Innogy vorerst nicht schlucken Mitteilungen Verbraucherberatung 7. März 20197. März 2019 Der Ökostromanbieter LichtBlick begrüßt den Beschluss der EU Kommission, eine endgültige Entscheidung über den Deal zwischen Eon und RWE zu vertagen und die Fusion in den kommenden Monaten intensiver zu prüfen. (WK-intern) - Die Bedenken der Kommission gründen sich auf den Wettbewerbsverlust in mehreren Endkundenmärkten für Strom und Gas in den Ländern Deutschland, Tschechien, Slowakei sowie Ungarn. Dazu erklärt Gero Lücking, Geschäftsführer Energiewirtschaft bei LichtBlick: „Wenn die Energiemarkt-Liberalisierung nicht wieder zunichte gemacht werden soll, darf das Vorhaben nicht ohne erhebliche, wettbewerbsstärkende Auflagen genehmigt werden.“ Lücking befürchtet höhere Strompreise für Haushalte und Unternehmen, sollte der Deal genehmigt werden. Konkret geht es um die geplante
Oberverwaltungsgericht Münster beschäftigt sich mit dem Flächennutzungsplan der Gemeinde Stemwede Behörden-Mitteilungen Finanzierungen Produkte Techniken-Windkraft Windenergie Windparks Wirtschaft 7. März 2019 Neudarstellung von Konzentrationszonen zur Nutzung der Windenergie (WK-intern) - Das Verfahren betrifft die 53. Änderung des Flächennutzungsplans "Neudarstellung von Konzentrationszonen zur Nutzung der Windenergie" der Gemeinde Stemwede, mit der die Gemeinde Konzentrationszonen für die Windenergienutzung dargestellt und zugleich die Errichtung von Windenergieanlagen im übrigen Gemeindegebiet ausgeschlossen hat. Die Antragstellerin plant, außerhalb der ausgewiesenen Konzentrationszonen Windräder zu errichten. Sie macht im Wesentlichen geltend, die Antragsgegnerin habe Flächen zu Unrecht von vornherein aus der Betrachtung ausgeschlossen und die Auswahl erkannter Potentialflächen nicht hinreichend begründet und gebe insgesamt der Nutzung von Windenergie nicht genügend Raum. PM: OVG Münster
Siemens eröffnet Thermodynamik-Technologiezentrum für Kohle- und Dampfkraftwerke in Indien Aktuelles Forschungs-Mitteilungen Mitteilungen Technik 7. März 20197. März 2019 Deutsche Hochtechnologie für Dampfturbinen, die speziell auf digitale Lösungen für Kohle- und Dampfkraftwerke ausgerichtet ist, wandert ab ... Siemens opens MindSphere Application Center in India Designed to optimize customers' asset value and performance for coal and steam-based power plants Siemens experts will work alongside customers to co-create solutions that help deliver higher efficiency, reliability and flexibility in operations (WK-intern) - Siemens has officially opened its new MindSphere Application Center in India. The facility is a state-of-the-art digitalized technology center, supported by Siemens’ MindSphere, an open, cloud-based IoT operating system that lets customers connect machines and physical infrastructure to the digital world and their thermodynamic digital twins. The
Niedersächsische Oberverwaltungsgericht urteilt: Windparkplanung der Region Hannover unwirksam Behörden-Mitteilungen Finanzierungen Ökologie Produkte Techniken-Windkraft Verbraucherberatung Windenergie Windparks Wirtschaft 6. März 2019 Der 12. Senat des Niedersächsischen Oberverwaltungsgerichts hat mit Urteil vom 5. März 2019 (Az. 12 KN 202/17 u. a.) die Regelungen des Regionalen Raumordnungsprogramms der Region Hannover, die eine Konzentrationsplanung für die Nutzung der Windenergie („Windparks“) vorsehen, für unwirksam erklärt. (WK-intern) - Die Entscheidung ist auf Normenkontrollanträge von vier verschiedenen Antragstellern ergangen. Der Senat hat seine Entscheidung mit Planungsfehlern begründet, die der Region unterlaufen sind. Nach ständiger verwaltungsgerichtlicher Rechtsprechung hat der Planungsträger zwischen Bereichen, in denen wegen bestehender rechtlicher oder tatsächlicher Hindernisse eine Windenergienutzung ausgeschlossen ist (sog. „harte“ Tabuflächen), und weiteren Bereichen zu differenzieren, die vom Planungsträger nach sachgerechter Abwägung anhand einheitlicher
Großlagerprüfstand für 10 MW – Offshore-Windenergieanlagen startet Testreihe Dauerbetrieb Forschungs-Mitteilungen Offshore Produkte Techniken-Windkraft Windenergie 6. März 2019 Der Prüfstand für Rotorblattlager mit bis zu 6,5 Metern Durchmesser ist erfolgreich am Institutsstandort Hamburg in Betrieb genommen worden. (WK-intern) - Damit ist der Weg für den autarken Dauerbetrieb frei. Profitieren sollen davon Hersteller und Betreiber: mithilfe der beschleunigten Prüfungen – 20 Jahre Betriebsdauer werden in sechs Monaten Testdauer nachgebildet – kann die Zuverlässigkeit von Großwälzlagern gesteigert und neuen Berechnungsmethoden und Designs der Weg geebnet werden. Auf dem Prüfstand kann darüber hinaus die Validierung eines Lagers lange vor seinem ersten Einsatz an einer Windenergieanlage erfolgen – das war bisher in dieser Weise nicht möglich. Ziel ist es, Entwicklungskosten zu mindern und Ertragsausfälle zu
Überschüssiger Solar- & Windstrom sollte in Power-to-X-Projekte fließen Forschungs-Mitteilungen Produkte Solarenergie Technik Techniken-Windkraft Windenergie Windparks Wirtschaft 6. März 2019 Nutzen statt Abregeln – IKEM-Vorschlag einer Experimentierklausel kann Innovationspotenziale heben und Sektorenkopplung beschleunigen (WK-intern) - In einem Gutachten im Auftrag des Landeministeriums für Energie, Infrastruktur und Landesentwicklung Mecklenburg-Vorpommern erarbeitete das IKEM (Institut für Klimaschutz, Energie und Mobilität) sogenannte Experimentierklauseln, die die Rahmenbedingungen für Sektorenkopplungsvorhaben verbessern sollen. Unter dem Begriff „Anlagenkopplung“ schlägt das IKEM regulatorische Änderungen vor, um Power-to-X-Projekte (P2X) wirtschaftlich und kurzfristig umsetzbar zu machen. "Unter dem Schlagwort „Nutzen statt Abregeln“ werben die Erneuerbaren seit Jahren dafür, das klimapolitische Potenzial und die industriepolitischen Chancen einer über alle Sektoren getragenen modernen Energiewirtschaft zu heben. Einer erfolgreichen Sektorenkopplung stehen allerdings weiterhin die Probleme durch die
BayWa erreicht durch starken Schlussspurt höhere Jahresziele Bioenergie Erneuerbare & Ökologie Mitteilungen News allgemein 6. März 2019 Der internationale Handels- und Dienstleistungskonzern BayWa AG hat das Geschäftsjahr 2018 planmäßig abgeschlossen und ein leicht höheres EBIT gegenüber Vorjahr von 172,4 Mio. Euro erzielt (Vorjahr: 171,3 Mio. Euro). (WK-intern) - Dadurch ist es gelungen die positiven Einmaleffekte des Vorjahres in Höhe von rund 20 Mio. Euro durch operative Ergebnisverbesserung in den Segmenten zu kompensieren. Auch der Umsatz stieg um 3,6 Prozent auf 16,6 Mrd. Euro an (Vorjahr: 16,1 Mrd. Euro). Trotz eines sehr schwierigen Jahres für den deutschen Agrarhandel, der zum wiederholten Mal in den letzten Jahren unter den Auswirkungen einer großen Trockenheit zu leiden hatte, schaffte es der Konzern seine Ziele
Gestiegene Strompreise bringen Energielieferanten in Schieflage Mitteilungen Verbraucherberatung 5. März 2019 Turbulenzen am Energiemarkt - Weiteren Stromanbietern droht die Pleite "Reinigendes Gewitter" wird laut Experten-Prognose weitere Firmen treffen Verbraucher sollten bei Wahl des Anbieters nicht nur auf den Preis achten (WK-intern) - Die Energie-Experten der Managementberatung Horváth & Partners rechnen mit weiteren Pleiten im Strommarkt. Die Entwicklung der vergangenen Monate wird sich voraussichtlich fortsetzen. In jüngster Zeit mussten etwa die Billiganbieter BEV und DEG Deutsche Energie Insolvenz anmelden. Ursache für die Pleiten sind vor allem die gestiegenen Großhandelspreise für Strom und Gas. Einige Anbieter waren darauf nicht vorbereitet, sondern gingen von stabilen oder fallenden Preisen für die Energiebeschaffung aus. Andreas Schwenzer, Energieexperte bei der Managementberatung Horváth
Deutsch-Japanischer Kooperationsrat zur Energiewende – Delegation zu Gast in Heidelberg Forschungs-Mitteilungen Technik Veranstaltungen 5. März 20195. März 2019 Die Metropolregion Rhein-Neckar strebt eine Führungsrolle im Bereich Wasserstoff und Brennstoffzellentechnologie an. (WK-intern) - Im Rahmen eines Austausches des Deutsch-Japanischen Kooperationsrat zur Energiewende (Berlin, 6. bis 8.3.) wird sich auf Einladung der Metropolregion Rhein-Neckar GmbH eine Delegation auch in Heidelberg zu den Plänen der Region im Bereich Wasserstoff informieren. Wir laden Sie herzlich ein zur Berichterstattung Deutsch-Japanischer Kooperationsrat zur Energiewende zu Gast in Heidelberg am Freitag, 8. März, 14 bis 16 Uhr, im Rathaus Heidelberg, Neuer Sitzungssaal (EG) Marktplatz 10, 69117 Heidelberg Die Delegation wird angeführt vom ehemaligen stellvertretenden japanischen Wirtschaftsminister, Masakazu Toyoda, der seit 2010 Präsident des Insitute of Energy Economics (IEEJ) in Japan ist. Mit dabei
Marktforschung: 82 Prozent der Deutschen erleben die jüngsten Schnee- und Dürrerekorde als einen Weckruf Erneuerbare & Ökologie Mitteilungen Ökologie 5. März 20195. März 2019 Umfrage: 82% verstehen Wetterextreme als „Weckruf“, um mit der privaten Energiewende zu starten. (WK-intern) - Knapp 40 Prozent sind sogar davon überzeugt, dass ihnen bei der Energiewende die Zeit davonläuft. Das sind Ergebnisse aus dem Energie-Trendmonitor 2019. Dafür wurden im Auftrag von Stiebel Eltron 1.000 Bundesbürger von einem Marktforschungsinstitut bevölkerungsrepräsentativ befragt. Als wichtigste Baustelle für die persönliche Energiewende nennen die Bundesbürger den Heizungskeller (81 Prozent ). Hier wird mehr als 70 Prozent der Energie privater Haushalte verbraucht – meist erzeugt mit klimaschädlicher Heiztechnologie. Verbraucher fordern Geld „Unsere Studie zeigt, dass gut 80 Prozent der Bundesbürger auf klimafreundliche Heiztechnik umsteigen möchten“, sagt Dr. Nicholas Matten, Geschäftsführer
Ältere Energieausweise werden ungültig Aktuelles Mitteilungen Verbraucherberatung 4. März 2019 Bei Verkauf, Vermietung und Verpachtung von Immobilien ist ein aktueller Energieausweis Pflicht dena empfiehlt Bedarfsausweis statt Verbrauchsausweis (WK-intern) - In diesem Jahr laufen die ersten Energieausweise von Wohnhäusern mit Baujahr 1966 und jünger ab. Sie haben eine Gültigkeitsdauer von zehn Jahren und sind seit Anfang 2009 ausgestellt worden. Die Pflicht, einen aktuellen Energieausweis vorzulegen, gilt für Hauseigentümer, die ihr Haus in naher Zukunft verkaufen, vermieten oder verpachten wollen. Darauf verweist die Deutsche Energie-Agentur (dena). Die ersten Energieausweise von Nichtwohngebäuden laufen ab 1. Juli 2019 ab. Auch hier gilt die Gültigkeitsdauer von zehn Jahren. Wer einen neuen Energieausweis erstellen lassen möchte, wendet sich am besten