Bundesregierung muss Finanzhilfen für Kohleausstieg verbindlich an Ausbau der Erneuerbaren koppeln Erneuerbare & Ökologie Mitteilungen Ökologie Solarenergie Windenergie 23. August 2019 Greenpeace Energy kritisiert Entwurf des Strukturstärkungsgesetzes (WK-intern) - Der Ökoenergieanbieter Greenpeace Energy fordert die Bundesregierung auf, geplante Milliardenzahlungen für die vom Kohleausstieg betroffenen Regionen an verbindliche Ausbauprogramme für Wind- und Solarenergie zu koppeln. Die Bundesregierung hatte gestern ihren Gesetzentwurf für entsprechende Strukturhilfen vorgelegt. Demnach plant der Bund unter anderem bis zu 14 Milliarden Euro für Investitionen in Brandenburg, Nordrhein-Westfalen, Sachsen und Sachsen-Anhalt ein. „Mehr als ein halbes Jahr nach dem Kompromiss der Kohlekommission hat die Bundesregierung allerdings noch immer keinen Plan für einen gezielten Erneuerbaren-Ausbau in den Regionen, um die Kohleverstromung klimaneutral zu ersetzen“, sagt Marcel Keiffenheim, Leiter Politik und Kommunikation bei Greenpeace
Fraunhofer zeichnet mit dem Umwelttechnikpreis ultraeffiziente Industriegebiete aus Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen Ökologie Technik Veranstaltungen 23. August 2019 Mit dem Umwelttechnikpreis zeichnet das Land innovative Produkte und Verfahren aus Baden-Württemberg aus, die die Umwelt und die Ressourcen schonen. (WK-intern) - Die Auszeichnung des Industriegebiets mit den besten Ansätzen zur ganzheitlichen Optimierung in den Bereichen Nachhaltigkeit und Effizienz ging 2019 an die Stadt Rheinfelden in Baden. Im Rahmen des Projekts »Ultraeffizienzfabrik« haben die Fraunhofer-Institute IAO und IPA den Wettbewerb initiiert und organisiert. Wenn von ultraeffizienten Industriegebieten gesprochen wird, geht es um die Vision gänzlich verlust- und belastungsfreier Fabriken und Industriegebiete, die darüber hinaus in ihrem direkten Umfeld einen positiven symbiotischen Beitrag leisten. Ultraeffizienz steht in diesem Kontext für den Einklang von Effizienz
Chrupalla: Bundesregierung muss finanzielle Zusagen für Kohleregionen einhalten Aktuelles Mitteilungen Ökologie Verbraucherberatung 23. August 2019 Zum Gesetzentwurf von Wirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) für den Strukturwandel in den Braunkohleregionen teilt der stellvertretende Vorsitzende der AfD-Fraktion im Deutschen Bundestag und stellvertretende wirtschaftspolitische Sprecher, Tino Chrupalla, mit: (WK-intern) - "Großspurig hatte die Bundesregierung nach dem sogenannte Kohlekompromiss angekündigt, den vom Ende der Braunkohleförderung betroffenen Regionen insgesamt 40 Milliarden Euro für den Strukturwandel zur Verfügung zu stellen. Doch jetzt wird deutlich, dass die Betroffenen wieder einmal hinters Licht geführt worden sind. Plötzlich sieht der Gesetzentwurf von Wirtschaftsminister Peter Altmaier nur noch 14 Milliarden Euro bis 2038 vor, davon nur zwei Milliarden für Sachsen, verteilt auf 20 Jahre sind nur noch 100 Millionen
VDMA: Maschinenexporte leiden unter den Handelskonflikten Aktuelles Mitteilungen Technik 22. August 2019 Die Exportdynamik hat sich deutlich verlangsamt. (WK-intern) - Handelskonflikte und eine sich immer stärker abzeichnende Konjunkturschwäche sind wesentliche Gründe dafür. Mit Blick auf die wichtigsten Absatzländer führen die USA die Rangliste an, vor China. Globale Handelskonflikte und eine sich immer stärker abzeichnende Konjunkturschwäche belasten das Exportgeschäft der Maschinenbauer aus Deutschland. In den ersten sechs Monaten dieses Jahres legten die Maschinenauslieferungen nach Angaben des Statistischen Bundesamts um nominal 0,9 Prozent oder 0,8 Milliarden Euro auf 89,2 Milliarden Euro im Vergleich zum Vorjahr zu. Damit hat sich die Exportdynamik deutlich verlangsamt. Im ersten Quartal hatten die Ausfuhren (nach korrigierten Zahlen) noch ein Plus von 3,8 Prozent
Für die Gewährleistung der Versorgungssicherheit brauchen wir den Zubau an CO2-armen Kraftwerken Erneuerbare & Ökologie Mitteilungen Ökologie Technik 22. August 201922. August 2019 BDEW zum geplanten Strukturstärkungsgesetz für Kohleregionen (WK-intern) - Zum Referentenentwurf des „Strukturstärkungsgesetz Kohleregionen“ des Bundeswirtschaftsministeriums sagt Stefan Kapferer, Vorsitzender der BDEW-Hauptgeschäftsführung: „Es ist gut, dass das Bundeswirtschaftsministerium nun einen Referentenentwurf vorgelegt hat, wie es die strukturpolitischen Empfehlungen der Kommission umsetzen will. Genauso wichtig ist allerdings auch, dass sie zügig konkrete Schritte einleitet, um deren energiepolitischen Beschlüsse umzusetzen. Fakt ist: Für die Gewährleistung der Versorgungssicherheit über 2023 hinaus brauchen wir dringend Anreize für den Zubau an gesicherter Leistung in Form CO2-armer Kraftwerke. Zudem sind Vorschläge, wie die Erneuerbaren-Energien bis 2030 auf 65 Prozent ausgebaut werden sollen, absolut notwendig. Auch fehlt es bislang an
Nitratrichtlinie: Bundesregierung schlägt weitere Anpassungen der Düngeverordnung vor Behörden-Mitteilungen Ökologie 22. August 2019 Um den Grundwasserschutz zu gewährleisten, ist es wichtig zu verhindern, dass zu viel Nitrat über das Düngen in die Böden gelangt – der Dünger muss bedarfsgerecht bei der Pflanze ankommen, um sie zu ernähren. (WK-intern) - Dazu haben sich das Bundesagrarministerium und das Bundesumweltministerium auf verschärfende Anpassungen zur Düngeverordnung geeinigt, die auch der EU-Kommission vorgelegt werden. Das Ziel ist eine praktikable und zugleich umweltschonende Lösung. In einem Länder- und Verbändegespräch auf Einladung von Bundesministerin für Ernährung und Landwirtschaft, Julia Klöckner, an dem auch Bundesumweltministerin Svenja Schulze teilnahm, gab es heute breite Zustimmung für die Vorschläge der Bundesregierung. Diese sehen unter anderem vor den Nährstoffvergleich durch
RWE übernimmt von innogy SE Anteile an slowakischer Holding VSE Mitteilungen 22. August 2019 RWE hat den Anteil der innogy SE von 49 % an der Východoslovenská energetika Holding a.s. (VSEH) mit Sitz in Kosice erworben. (WK-intern) - Die VSEH ist eine Holdinggesellschaft, deren Tochtergesellschaften im Bereich der Stromversorgung und -verteilung sowie im Vertrieb in der Slowakei tätig sind. Diese Aktivität ist ein weiterer Schritt zur Realisierung der Transaktion mit E.ON. E.ON strebt an, die VSEH-Anteile im kommenden Jahr zu erwerben. Zum Kaufpreis haben beide Parteien Stillschweigen vereinbart. PM: RWE Aktiengesellschaft
Bundesumweltministerium will „Künstliche Intelligenz“ für den Umweltschutz nutzen und fördern Behörden-Mitteilungen Ökologie 22. August 2019 Bundesregierung sucht KI-Leuchtturmprojekte (WK-intern) - Das Bundesumweltministerium hat heute seine neue Förderinitiative „KI-Leuchttürme für Umwelt, Klima, Natur und Ressourcen“ gestartet. Gesucht sind Projekte, die Künstliche Intelligenz nutzen, um ökologische Herausforderungen zu bewältigen und die beispielgebend sind für eine umwelt-, klima- und naturgerechte Digitalisierung. Dazu stehen aus dem Haushalt 2019 Fördermittel in Höhe von 27 Millionen Euro bereit. Bundesumweltministerin Svenja Schulze: „Die Digitalisierung braucht Gestaltung. Damit die positiven Umweltwirkungen von Künstlicher Intelligenz genutzt und ihre ökologischen und sozialen Risiken eingedämmt werden, wollen wir ökologische KI-Innovationen gezielt fördern. Als Bundesumweltministerin möchte ich zeigen, wie digitale Innovationen dem Klima und Umweltschutz nutzen können und wie man
BDEW zum Gülle-Gipfel – Zeitpläne und Maßnahmen reichen nicht aus Mitteilungen Ökologie Verbraucherberatung 21. August 2019 Martin Weyand, BDEW-Hauptgeschäftsführer Wasser/Abwasser, zu den heutigen Beratungen von Bund, Ländern und Verbänden über eine notwendige Verschärfung der Düngeverordnung: (WK-intern) - „Nach Auffassung des BDEW reichen auch die heute diskutierten Zeitpläne und Maßnahmen nicht aus, um die Nitrateinträge nachhaltig zu reduzieren. So haben immer noch nicht alle Bundesländer nitratgefährdete Gebiete ausgewiesen. Völlig unklar bleibt auch, ob und wie das von der EU-Kommission geforderte Monitoring zur Nachvollziehbarkeit der Nitratreduzierungen umgesetzt werden soll. Ebenso wichtig ist außerdem eine nachvollziehbare Reduzierung der Phosphateinträge. Damit ist offensichtlich, dass auch mit dem heutigen Termin, die drohenden Strafzahlungen aus Brüssel nicht abgewendet werden können. Der BDEW weist darauf hin, dass
Angela Merkel beeindruckt von Islands Nutzung der Geothermie Geothermie Mitteilungen Technik Veranstaltungen 21. August 2019 Angela Merkel besucht Geothermie-Anlage (WK-intern) - Bundeskanzlerin Angela Merkel zeigt sich bei ihrem Besuch in Island beeindruckt von der dortigen Nutzung der Geothermie. Bei der Besichtigung des Geothermie-Kraftwerks Hellisheidi spricht sie sich für einen größeren Einsatz erneuerbarer Energien aus. Auch in Deutschland kann Geothermie effizient eingesetzt werden. BVG-Präsident Erwin Knapek appelliert an die Bundesregierung die gewaltigen Potentiale der Geothermie auch in Deutschland stärker zu nutzen. In Deutschland existieren bereits eine Reihe erfolgreicher Geothermie Projekte. So setzen beispielsweise die Stadtwerke München bei der Bereitstellung von Fernwärme auf Tiefe Geothermie und betreiben bereits fünf Anlagen zur Versorgung der Millionenstadt. Die Stadt München plant bis 2040 seinen
Sachlich bleiben, der Hype um Greta Thunberg gehört zum Mediengeschäft Mitteilungen Ökologie Verbraucherberatung 21. August 2019 Von einer Verbotskultur zu einer Verantwortungskultur (WK-intern) - DEN: "Die Klimadiskussion braucht mehr Mut zu neuen Ideen und neuen Impulsen!" Vor dem Hintergrund des aktuellen Klimagipfels in New York mahnt das Deutsche Energieberater Netzwerk DEN e.V. dazu, die Debatte um besseren Klimaschutz und die deutliche Verminderung des Treibhausgasausstoßes sachlich und ernsthaft zu führen. „Der Hype um Greta Thunberg ist zwar verständlich und gehört zum Mediengeschäft. Aber jetzt sind die Staaten und die Politiker gefragt und aufgefordert, neue Impulse zu setzen“, sagt der Bundesvorsitzende des DEN, Dipl.-Ing. Hermann Dannecker. Die weltweite Jugendbewegung „Fridays for Future“ habe für eine Aufmerksamkeit und für einen Schwung gesorgt,
Agora: Emissionshandel für Wärme und Verkehr würde CO2-Ausstoß erst in einigen Jahren senken Aktuelles Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen Mitteilungen Ökologie Technik 21. August 2019 Ein CO2-Handel für die bisher nicht vom Emissionshandelssystem der EU (EU-ETS) erfassten Bereiche lässt sich grundsätzlich einführen, seine Umsetzung ist aber sehr komplex und daher langwierig, zeigt eine Analyse des Öko-Instituts für Agora Energiewende. (WK-intern) - Eine CO2-Bepreisung lässt sich über eine Reform der Energiesteuern hingegen in wenigen Monaten erzielen. Der CO2-Ausstoß des Verkehrs und des Gebäudewärmesektors lässt sich mittels eines Emissionshandelssystems (ETS) frühestens 2023 reduzieren. So lange würde es dauern, diese Bereiche, aus denen etwa die Hälfte der deutschen Treibhausgase emittiert werden, entweder in das Europäische Emissionshandelssystem zu integrieren oder ein eigenes neues ETS dafür zu entwickeln und zu implementieren. Das