Bundeswirtschaftsministerium verbessert Bürgschaftsbedingungen für Energieeffizienzprojekte Behörden-Mitteilungen 17. Dezember 201517. Dezember 2015 Mit Unterstützung des Bundes und der Bundesländer erleichtern und erweitern die 16 Bürgschaftsbanken ab Januar 2016 ihre Bürgschaftsbedingungen für die Finanzierung von Energiespar-Contracting-Vorhaben. (WK-intern) - So gilt bei Vorhaben, die zu einer Energieeinsparung von mindestens 25 Prozent gegenüber dem Status Quo führen, künftig ein erhöhter Bürgschaftshöchstbetrag von 2 Mio. Euro (bislang 1,25 Mio. Euro). Dazu Matthias Machnig, Staatssekretär im Bundesministerium für Wirtschaft und Energie: „Wenn ein Contractor im Kundenauftrag Heizkessel oder Beleuchtung austauscht, trägt er dazu bei, Energiekosten zu sparen und CO2-Emissionen zu senken. Das ist gut für die Wirtschaft und für die Umwelt. Daher haben wir uns im Nationalen Aktionsplan Energieeffizienz das
Kraft-Wärme-Kopplung: Lemke kündigt Bundesratsinitiative an Behörden-Mitteilungen 17. Dezember 201517. Dezember 2015 Wirtschaftsministerin Eveline Lemke hat ein Eckpunkte für eine Bundesratsinitiative für den Erhalt der Wirtschaftlichkeit von Anlagen der Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) in Industrieunternehmen vorgestellt. (WK-intern) - Hintergrund sind Pläne des Bundesgesetzgebers, die industrielle Eigenstromproduktion mit der EEG-Umlage zu belasten. Unternehmen befürchten Kosten in dreistelliger Millionenhöhe. Wirtschaftsministerin Eveline Lemke hat heute Eckpunkte für eine Bundesratsinitiative für den Erhalt der Wirtschaftlichkeit von Anlagen der Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) in Industrieunternehmen vorgestellt. Nach einem Gespräch mit Vertretern von Unternehmen und der Gewerkschaft IG BCE sagte Lemke: „Viele Unternehmen mit energieintensiver Produktion in Rheinland-Pfalz haben frühzeitig auf KWK-Anlagen gesetzt. Ich möchte erreichen, dass diese hocheffiziente und klimafreundliche Wärme- und Stromerzeugung weiterhin
Deutschland erfüllt die Umweltwerte der EU nicht, Steuerzahler muß zahlen Mitteilungen Ökologie 16. Dezember 2015 Bundeskabinett verabschiedet Novelle des Düngegesetz - Nitratreduktion im Gewässer zügig reduzieren! (WK-intern) - Das Bundeskabinett hat heute den Gesetzentwurf zur Novellierung des Düngegesetzes verabschiedet. Die Novelle soll die Nitrat-Konzentrationen im Gewässer reduzieren. Insbesondere Rohwasserressourcen in Regionen mit intensiver Landwirtschaft leiden unter starker Nitratbelastung. Katherina Reiche, Hauptgeschäftsführerin des Verbandes kommunaler Unternehmen (VKU), dazu: „Die Novelle des Düngegesetzes ist überfällig. Steigende Nitratbelastungen bereiten der kommunalen Wasserwirtschaft und somit auch den Bürgern zunehmend Sorgen. Wichtig ist daher, die Nitratkonzentration in den Gewässern zügig und wirksam zu reduzieren.“ Laut einer aktuellen Umfrage des VKU machen sich 62 Prozent der befragten Unternehmen angesichts der steigenden Nitratbelastung Sorgen. Das verabschiedete
Deutsch-Tunesische Energiepartnerschaft treibt Energiewende in Tunesien vorran Behörden-Mitteilungen 16. Dezember 2015 Energiewende in Tunesien - Staatssekretär Baake reist zur Sitzung der Deutsch-Tunesischen Energiepartnerschaft nach Tunis (WK-intern) - Rainer Baake, Staatssekretär im Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, reist vom 15. bis 16. Dezember 2015 nach Tunis. Dort wird er gemeinsam mit dem tunesischen Industrieminister Hamad die Sitzung des Steuerungskomitees der Deutsch-Tunesischen Energiepartnerschaft leiten. Staatssekretär Baake eröffnet zudem am Vormittag des 16.12. den 5. Deutsch-Tunesischen Energietag. Staatssekretär Baake: „Wir wollen Tunesien auf dem Weg zu einem nachhaltigen Energiesystem begleiten. Ein zentraler Erfolgsfaktor ist dabei ein stabiler und effizienter Rechtsrahmen zur Förderung der erneuerbaren Energien. Gleichzeitig soll die Stromerzeugung zunehmend flexibler werden, um die wetterbedingten Schwankungen von
Atomfreundlicher Irrweg: Deutliche Förderung der Atomenergie in Europa Mitteilungen 16. Dezember 2015 EU-Parlament votiert für mehr Unterstützung von Atomkraft (WK-intern) - Greenpeace Energy warnt vor einem „Fass ohne Boden“ Das Europäische Parlament hat eine Entschließung zur künftigen Energieunion angenommen, mit der der Energiebinnenmarkt in der EU verwirklicht, die Versorgung gesichert und die CO2-Emissionen gesenkt werden sollen. Das Problem: Der Bericht, mit dessen Verabschiedung das Parlament die EU-Kommission zum Handeln auffordert, enthält auch eine deutliche Förderung der Atomenergie in Europa: So sprechen sich die Abgeordneten dafür aus, dass die Kommission geeignete Rahmenbedingungen für jene Staaten schaffen solle, die die Atomenergie vorantreiben wollen. Greenpeace Energy kritisiert dieses politische Signal. Der Ökoenergieanbieter geht zwar davon aus, dass die Entscheidung
Satelliten finden nachhaltige Energie in Städten Forschungs-Mitteilungen Geothermie 15. Dezember 2015 Forscher des KIT ermitteln unterirdische Wärmeinseln anhand von Oberflächentemperatur und Bebauungsdichte (WK-intern) - Publikation in „Environmental Science & Technology“ Unterirdische Wärmeinseln in Städten bergen ein enormes geothermisches Potenzial. Aus dem erwärmten Grundwasser lässt sich nachhaltige Energie zum Heizen und Kühlen gewinnen. Forscher am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) haben nun eine neue Methode entwickelt, die unterirdischen Wärmeinseln aufzuspüren: Sie schätzen die Grundwassertemperatur anhand der satellitengestützt gemessenen Oberflächentemperatur und der Bebauungsdichte. In der Zeitschrift „Environmental Science & Technology“ berichten sie darüber. In größeren Städten liegen die Temperaturen üblicherweise deutlich höher als im ländlichen Umland. Diese sogenannten urbanen Wärmeinseln entstehen durch das Zusammenwirken verschiedener Faktoren
Kübler gewinnt Best professional Supplier Award Mitteilungen 15. Dezember 2015 Jury würdigt nachhaltiges Geschäftsmodell aus Innovation & Flexibilität (WK-intern) - Die Kübler Gruppe wurde mit dem „Best Professional Supplier Award 2015“ in der Kategorie „Technologie, Engineering & Service“ ausgezeichnet. Aus über 100 Unternehmen ent schied sich die Experten-Jury für das Familienunternehmen aus dem Schwarzwald. Der von der Deutschen Messe AG, VDW Verein Deutscher Werkzeugmaschinenfabriken, Carl Hanser Verlag und Pricewaterhouse Coopers (PWC) initiierte Award wird jährlich an Unternehmen verleihen, die durch ein besonders innovatives Geschäftsmodell nachhaltigen Kundennutzen stiften. Die Jury lobte bei der Preisverleihung in Frankfurt das besonders proaktive und dynamisches Team bei Kübler, das eine Philosophie der ständigen Verbesserung und die gemeinsame Vision „Kübler
EEX: Der Wind Power Future wird im Frühjahr 2016 eingeführt Behörden-Mitteilungen Finanzierungen Windenergie Windparks Wirtschaft 14. Dezember 201514. Dezember 2015 Börsenrat befürwortet Einführung weiterer Energiewendeprodukte Windstrom-Futures in Vorbereitung Weitere kurzfristige Fälligkeiten am Strom-Terminmarkt Diskussion zu Preiszonen und Finanzmarktregulierung (WK-intern) - Am 4. Dezember 2015 fand in Wien die letzte Börsenratssitzung der European Energy Exchange (EEX) des Jahres 2015 statt. Die Hauptthemen der Sitzung unter dem Vorsitz von Peter Heydecker, Vitol SA, waren der geplante Windstrom-Future, neue Fälligkeiten am Strom-Terminmarkt in fünf Marktgebieten sowie regulatorische Entwicklungen. In der Sitzung stellte die EEX die Kontraktspezifikationen für einen Windstrom-Future vor. Mit der steigenden Menge an fluktuierendem Windstrom im Stromnetz wächst die Anzahl der Unternehmen, die sich aufgrund der wachsenden Größe ihres Windenergie-Portfolios zunehmend einem Volumenrisiko ausgesetzt sehen.
Mobilität der Zukunft: e-volo gewinnt „Climate Champion COP21“ in Paris Mitteilungen Videos 14. Dezember 2015 Karlsruher bieten klimafreundliche Vision der Mobilität der Zukunft (WK-intern) - Im Rahmen der „SolutionsCOP21 - Celebrate the Champions Night“ im Grand Palais an der Champs-Élysées in Paris erhielt die Karlsruher e-volo GmbH für ihren Volocopter, einen elektrisch betriebenen Hubschrauber, den „Climate Champion COP 21“ Award. Frans Nauta, Leiter Climate-KIC Niederlande, überreichte im Rahmen einer Festveranstaltung am 4. Dezember den Geschäftsführern Alex Zosel und Florian Reuter den Preis. Nauta bezeichnete den Volocopter als grünes Mobilitätskonzept der Zukunft, bei der der öffentliche Verkehr in naher Zukunft teilweise in die dritte Dimension „abheben“ könne. Dabei müsse keine Verkehrsinfrastruktur wie Straßen, Tunnel und Brücken errichtet werden und
CO2 neutraler Verkehr von morgen E-Mobilität Forschungs-Mitteilungen 13. Dezember 2015 IHP, Gauß-Gymnasium und SVF starten gemeinsames Projekt (WK-intern) - Welchen Beitrag können wir leisten, um Stadtverkehr umwelt-schonender zu gestalten? Welche Rolle kann dabei der Energieträger Wasserstoff spielen? Frankfurt (Oder) - Diese Forschungsfragen erarbeiten sich rund 40 Schülerinnen und Schüler des Carl-Friedrich-Gauß-Gymnasiums zusammen mit Auszubildenden des IHP – Leibniz-Institut für innovative Mikroelektronik. Im Projekt „Wasserstoffnutzung für den öffentlichen und individuellen Verkehr in Frankfurt (Oder)“ erschließen sie sich die Kette von der Wasserstoff-Erzeugung mit Hilfe von regenerativen Energien bis zur Herstellung von elektrischer oder mechanischer Energie aus Wasserstoff. Gefördert wird dies über drei Jahre von der Robert Bosch Stiftung mit einer Summe von rund 25.000
Reduktion des Energieeinsatzes in trocken- und minimalgeschmierten tribologischen Systemen Forschungs-Mitteilungen 13. Dezember 201513. Dezember 2015 Trocken- und minimalgeschmierte tribologische Systeme (WK-intern) - Das Fraunhofer-Institut für Werkstoff- und Strahltechnik IWS Dresden sowie acht Industrie- und zwei weitere Forschungspartner erhalten vom BMWi 7,2 Mio. Euro Fördermittel für die Reduktion des Energieeinsatzes in trocken- und minimalgeschmierten tribologischen Systemen. Die Verbundpartner entwickeln damit in den nächsten drei Jahren materialseitige Lösungen zur Reibungsminderung. Kernziel des Vorhabens ist die Optimierung von Gleitsystemen in Getrieben, Lagern und Ketten dahingehend, dass diese Systeme in Zukunft keine Schmierung durch extern zugeführte Schmierstoffe (Öl, Fett etc.) mehr benötigen. Damit würden solche Systeme nicht nur nahezu wartungsfrei funktionieren und keine Beeinträchtigung der Umgebung und der Umwelt darstellen, sondern darüber
Demonstrationsanlage zum Recycling von Lithium-Ionen-Batterien eingeweih E-Mobilität Forschungs-Mitteilungen 13. Dezember 2015 Lithium-Ionen Batterien – Patentierte Technik ermöglicht Recyclingquote von 75 Prozent (WK-intern) - Am 11.12.2015 wurde an der Technischen Universität Braunschweig eine Demonstrationsanlage zum Recycling von Lithium-Ionen-Batterien eingeweiht. In dieser Anlage werden Batterien aus Elektroautos demontiert, entladen, so aufbereitet, dass mit der neuentwickelten und von namhaften Konsortialpartnern mehrfach zum Patent angemeldeten Verfahren Recyclingquoten von über 75 Prozent pro Batteriesystem ermöglicht werden. Der derzeitige Stand der Technik liegt bei unter 60 Prozent. Zuvor wird die in den Altbatterien gespeicherte Restenergie bei der Entladung in das Stromnetz der TU Braunschweig eingespeist und dem Wertschöpfungsprozess wieder zugeführt. Aufgrund der eingesetzten unterschiedlichen Materialien und der Komplexität der Traktionsbatterien