Lascaux IV: TROX Klima für prähistorische Malereien Mitteilungen Technik 24. Mai 2016 Im Tal der Vézère im südwestfranzösischen Département Dordogne liegt die weltberühmte Höhle von Lascaux. (WK-intern) - Sie enthält die bedeutendsten prähistorischen Malereien der Menschheit. Für die Öffentlichkeit ist die Höhle allerdings nicht mehr zugänglich, da die Belastung des Höhlenklimas durch die Besucherströme zu einer Bedrohung für die Werke wurde. Jetzt hat der französische Staat die Höhle in Form eines Museums nachgebaut. Unter dem Namen Lascaux IV soll es noch in diesem Jahr eröffnet werden. Architektonisch sind die zehn Ausstellungssäle der Höhle nachempfunden und zeigen die steinzeitlichen Kunstwerke als naturgetreue Nachbildungen. Aber auch das Klima soll dem in der Originalhöhle ähnlich sein. Der Bauherr hat sich
Offshore-Testfeld entsteht für Forschung vor Warnemünde Forschungs-Mitteilungen Offshore Produkte Techniken-Windkraft Windenergie Windparks Wirtschaft 24. Mai 2016 Uni Rostock baut in der Windenergie-Forschung auf Zusammenarbeit mit regionalen Firmen (WK-intern) - Kosten-Reduzierung im Focus der Wissenschaftler um Professor Uwe Ritschel Wie können die Gondeln von Windenergieanlagen, die die Rostocker Firma Eikboom baut, leichter transportiert und montiert werden? Wie lassen sich die Kosten bei schwimmenden Gründungen für Offshore-Windenergieanlagen verringern? An der Universität Rostock suchen Forscher unter Leitung von Professor Uwe Ritschel nach Antworten, wie man Windenergietechnik verbessern und möglichst effizient und kostengünstig nutzen kann. „Die Forschungsansätze im Bereich Windenergie sind nahezu unerschöpflich“, sagt Prof. Ritschel, der sich seit über 20 Jahren für regenerative Energien interessiert. Er arbeitet seit zwei Jahren auf dem von
Zum Gemüseanbau in die Antarktis Forschungs-Mitteilungen Ökologie 23. Mai 2016 Mit einem ersten Workshop in niederländischen Gewächshäusern ist für Paul Zabel seine eigentliche Mission gerade wieder etwas näher gerückt: (WK-intern) - Der Ingenieur im Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) wird ab Dezember 2017 an der Neumayer-Station III in der Antarktis ein Jahr lang in einem eigens konstruierten Container Salat, Gurken, Kräuter und Tomaten ziehen - und hat dafür zunächst einmal gelernt, wie man Pflanzen pflegt, erntet und vermisst. Mit dem Projekt EDEN ISS wollen die Wissenschaftler so dicht wie möglich an eine Langzeitmission ins Weltall herankommen: ein isolierter Standort, eine kleine Crew, die in der Abgeschiedenheit zusammenlebt, und eine Versorgungslage,
PEM-Technologie der Strom zu Gas-Anlage der Thüga-Gruppe nominiert für Hermes Award. Forschungs-Mitteilungen Technik 23. Mai 2016 Der PEM (Protonen-Austausch-Membran)-Elektrolyseur der Firma ITM Power aus Großbritannien ist für den Hermes Award nominiert worden. (WK-intern) - Ein Elektrolyseur dieses Typs von ITM ist das Kernstück der Strom zu Gas-Anlage der Thüga-Gruppe. München/Hannover: „Diese Auszeichnung bestätigt uns in unserer Technologieauswahl“, so Michael Riechel, Vorsitzender des Vorstands der Thüga Aktiengesellschaft. Eine unabhängige Jury unter dem Vorsitz von Prof. Dr. Dr. h. c. mult. Wolfgang Wahlster, Vorsitzender der Geschäftsführung des Deutschen Forschungszentrums für Künstliche Intelligenz (DFKI), hat insgesamt fünf Unternehmen für den Hermes Award 2016 nominiert. Er gilt weltweit als einer der bedeutendsten Innovationspreise für die Industrie. Bei der Eröffnungsfeier der Hannover Messe in
Batterieforschung: VDE-Institut und MEET beschließen Zusammenarbeit Forschungs-Mitteilungen 22. Mai 2016 Das VDE-Institut in Offenbach und das Batterieforschungszentrum MEET (Münster Electrochemical Energy Technology) der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster arbeiten künftig im Bereich der Batterieforschung zusammen. (WK-intern) - Das entsprechende Memorandum of Understanding wurde jetzt unterzeichnet. Durch ihre unterschiedlichen Schwerpunkte im Bereich Batterien ergänzen sich die beiden Vertragspartner ideal: Das MEET Batterieforschungszentrum befasst sich mit der Forschung an Batteriematerialien, von der Herstellung über die Testung bis hin zur Funktionsweise im System einer einzelnen Batteriezelle. Das VDE-Institut prüft hingegen vollständige Batterien nach Abschluss der Entwicklung und Produktion der Batterie. Das MEET wiederum kann diese Prüfergebnisse nutzen, um die Batteriematerialien weiter zu verbessern. Die Kooperation sieht eine Zusammenarbeit in
Netzbetreiber profitieren von verbesserten Hochrechnungen für Einspeiseleistung von PV-Anlagen Forschungs-Mitteilungen Technik 22. Mai 2016 Fraunhofer ISE und TransnetBW schließen Kooperation erfolgreich ab (WK-intern) - Der Ausbau des Anteils erneuerbarer Energien am Energiemix und der damit verbundene Zuwachs dezentraler Erzeugungsanlagen stellen die Netzbetreiber vor neue Herausforderungen. Sie müssen bei fluktuierender Stromerzeugung und immer komplexerer Netzinfrastruktur die Stabilität und Sicherheit der Stromversorgung gewährleisten. Präzise Prognosen, z. B. für die Einspeiseleistung von Photovoltaikanlagen ins Stromnetz, gewinnen daher für die Netzbetreiber an Bedeutung. Das Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE und TransnetBW haben gemeinsam ein Verfahren entwickelt, mit dem eine präzise Hochrechnung der Einspeiseleistung von PV-Anlagen möglich ist. Zum Netzgebiet von TransnetBW zählen 300 000 PV-Anlagen. Um deren gesamte aktuelle Einspeiseleistung hochzurechnen, greift
Fraunhofer LBF präsentiert Fahrwerksmodul für Radnabenantriebe auf der Automotive Testing Expo E-Mobilität Forschungs-Mitteilungen 22. Mai 2016 „Prüfen mit System“ ist das Motto des Fraunhofer-Instituts für Betriebsfestigkeit und Systemzuverlässigkeit LBF bei der „Automotive Testing Expo Europe 2016“ vom 31.5. bis 2.6.2016 in Stuttgart (Stand 1375). (WK-intern) - Die Hessische Forschungseinrichtung zeigt ihr Leistungsangebot anhand ausgewählter Beispiele. So veranschaulicht ein neues Fahrwerksmodul die speziellen Angebote vor dem Hintergrund prozessoptimierter und effizienter Automobilkonstruktion. Dazu gehören unter anderem schnelle funktionsintegrierte Leichtbaukomponenten, Drive-file-Iteration, moderne Messtechnik, beschleunigte Fahrwerksprüfung, Ableitung vereinfachter Prüfprozeduren und spezielle Prüfverfahren für Kunststoffe und Elastomere Bevor Bauteile ins Automobil kommen und dort eingesetzt werden, müssen diese, durch dynamische Kräfte beanspruchten Systeme, auf ihre Betriebsfestigkeit hin untersucht werden. Das Problem: Bei den üblichen mehrkanaligen
Umweltminister Jörg Vogelsänger im Müllkraftwerk Rüdersdorf Mitteilungen 21. Mai 2016 Änderungsgenehmigung übergeben (WK-intern) - Der Brandenburgische Umweltminister Jörg Vogelsänger hat am heutigen Freitag Vattenfalls Industriekraftwerk (IKW) Rüdersdorf besucht und vor Ort den Bescheid über die Änderungsgenehmigung an Dr. Martin Reymann, technischer Geschäftsführer des IKW, übergeben. Seit Januar 2009 produziert das IKW Rüdersdorf (im Bild) Strom durch die thermische Verwertung von Abfall. Mit der jetzt genehmigten Erweiterung des Abfall-Annahmekatalogs kann künftig auch Hausmüll aus den umliegenden Landkreisen angenommen werden. Dadurch werden die Transportwege verkürzt und die Brennstoffversorgung der Anlage auf Dauer gesichert. Dr. Martin Reymann erläutert: "Das Genehmigungsverfahren wurde konstruktiv begleitet durch eine Projektgruppe aus Vertretern der Gemeinde Rüdersdorf, von Bürgerinitiativen und aus dem IKW. Wir
Stilllegung und Abbau des Kernkraftwerks Krümmel: Vattenfall hat Sicherheitsbericht vorgelegt Behörden-Mitteilungen Ökologie 21. Mai 2016 Das Verfahren zu Stilllegung und Abbau des Kernkraftwerks Krümmel geht voran: (WK-intern) - Die Vattenfall-Betreibergesellschaft hat bei der schleswig-holsteinischen Reaktorsicherheitsbehörde den Sicherheitsbericht und einen Vorschlag für den Rahmen einer Umweltverträglichkeitsuntersuchung eingereicht. Damit sind zwei wesentliche Grundlagen für den Rückbau gelegt. "Wir bauen die Atomkraftwerke zurück und beenden damit ein elendes Kapitel dieser Risikotechnologie. Der Rückbau ist ohne Frage ein Mammutprojekt, aber der Atomausstieg wird in absehbarer Zeit sichtbar werden – dann auch in Krümmel", sagte Energiewendeminister Robert Habeck heute (20. Mai 2016) in Kiel. Das Kernkraftwerk Krümmel hatte seine Berechtigung zum Leistungsbetrieb bereits Mitte 2011 durch Atomgesetzänderung in Folge der Atomkatastrophe von Fukushima verloren.
BDM und Grüne: Faire Preise gibt es nur mit weniger Milch Hagl beim Protestcamp der Milchbauern Mitteilungen 21. Mai 2016 Die grüne Landesvorsitzende Sigi Hagl hat sich heute dem Protest der Milchbauern in Neustadt-Aisch angeschlossen. (WK-intern) - Die Landwirte demonstrieren mit einer zweiwöchigen Dauerkundgebung vor dem Wahlkreisbüro von Bundeslandwirtschaftsminister Schmidt. „Wenn Milch im Discounter billiger angeboten wird als Wasser, dann läuft etwas gewaltig schief,“ so Hagl. „46 Cent für den Liter Milch bei Lidl und Aldi kann man schon als unmoralisches Angebot bezeichnen.“ Die Hauptschuld am Preisverfall tragen allerdings nicht die Discountmärkte, wie der Bauernverband suggeriert. Sigi Hagl: „Bundeslandwirtschaftsminister Schmidt und der Bauernverband sind verantwortlich für diese existentielle Krise, in der die Bauern stecken. Sie haben sich geweigert, für die Zeit nach der
Journalistenpreis für Medienbeiträge zum Thema: Deutschland hat unendlich viel Energie Erneuerbare & Ökologie Mitteilungen 21. Mai 2016 Bewerbungsfrist endet am 31. Mai 2016: Medienbeiträge für Journalistenpreis Erneuerbare Energien jetzt noch einreichen (WK-intern) - Agentur für Erneuerbare Energien lobt insgesamt 10.000 Euro aus Die Bewerbungsfrist für den Journalistenpreis „deutschland hat unendlich viel energie“ der Agentur für Erneuerbare Energien endet am 31. Mai 2016. Gesucht werden journalistische Beiträge in fünf Kategorien, die das Wissen über Erneuerbare Energien erweitern und zu einem besseren Verständnis der Energiewende beitragen. Die Agentur für Erneuerbare Energien lobt den mit insgesamt 10.000 Euro dotierten Preis zum elften Mal aus. Mit dem Klimavertrag von Paris im Dezember 2015 wurde die Dekarbonisierung der Weltwirtschaft besiegelt. In der Konsequenz bedeutet das, die
Speicherförderung hilft Energiewende Forschungs-Mitteilungen Solarenergie Technik 20. Mai 2016 RWTH Aachen veröffentlicht Monitoringbericht zu KfW-geförderten Speichern in Deutschland (WK-intern) - Förderprogramm hat relevanten Markt geschaffen – Speicher machen Netzkapazitäten frei und erleichtern Integration der Photovoltaik Berlin – Das Institut für Stromrichtertechnik und Elektrische Antriebe der RWTH Aachen hat heute neue Untersuchungsergebnisse zum Speicherförderprogramm der Bundesregierung veröffentlicht. Demnach haben die anspruchsvollen Fördervoraussetzungen der KfW-Bank einen messbar positiven Einfluss auf die gesamte Marktentwicklung entfaltet. So sind die Preise für Solarstromspeicher in den vergangenen drei Jahren deutlich gesunken, bei Speichern auf Lithiumbasis sogar um jährlich bis zu 18 Prozent. Gleichzeitig liefern Solarstromspeicher ein hohes Maß an Netzdienlichkeit und helfen damit der Energiewende. Für seine Studie