Chance verspielt: Keinen Friedensvertrag und nur ein Freundschaftsabkommen zwischen ungleichen Partnern Mitteilungen 23. Januar 2019 „Die Umsetzung großer Ziele für Europa bleibt außen vor“ (WK-intern) - Bayerische Europa-Spitzenkandidatin Henrike Hahn zum Aachener Vertrag Zum Aachener Vertrag, der heute von Bundeskanzlerin Merkel und dem französischen Präsidenten Macron unterzeichnet wurde, erklärt Henrike Hahn, Spitzenkandidatin der bayerischen Grünen für das Europaparlament und Mitglied des bayerischen Landesvorstands: „Der Aachener Vertrag bringt Fortschritte für die grenzüberschreitende Zusammenarbeit, die Umsetzung großer Ziele für Europa bleibt aber außen vor. Der Aachener Vertrag bleibt bei den Themen Umwelt, Soziales und Klima weit zurück hinter seinen Möglichkeiten, hier hat die Bundesregierung eine großartige Chance verspielt. Sehr zu begrüßen ist die Einrichtung eines Bürgerfonds, mit dem Städtepartnerschaften und
VSHEW-Award: Studenten aus Heide gewinnen Preis für Elektromobilitäts-Konzept E-Mobilität Forschungs-Mitteilungen 23. Januar 2019 Studierende erhalten 1000 Euro Preisgeld für E-Carsharinglösung in Tornesch - Wettbewerb der Fachhochschule Westküste und der Stadtwerke in Schleswig-Holstein (WK-intern) - Weitere Auszeichnungen für Elektromobilitäts-Konzept in Elmshorn und Wärmeversorgungslösung in Pinneberg Marcel Boeck, Eike Melzer und Reickhard Müller heißen die Gewinner des mit 1000 Euro dotieren VSHEW-Awards, der am 18. Januar 2019 in Heide verliehen wurde. Ausgeschrieben hatte ihn der Verband der Schleswig-Holsteinischen Energie- und Wasserwirtschaft (VSHEW). Bewerben konnten sich Studenten-Teams aus dem Studiengang "Green Energy" der Fachhochschule Westküste in Heide (FHW). Ihre Aufgabe bestand darin, in Kooperation mit je einem Stadtwerk innovative Lösungsansätze oder neue Geschäftsmodelle zur Umsetzung der Energiewende auszuarbeiten. "Die Siegerarbeit
Bundesnetzagentur legt Windstrom-Trassenkorridor für ersten Abschnitt der Stromleitung „Ultranet“ fest Behörden-Mitteilungen Erneuerbare & Ökologie Technik 22. Januar 2019 Präsident Homann: "Zügige Festlegung des ersten Trassenkorridors für Ultranet – wichtiger Schritt für Umsetzung der Energiewende" (WK-intern) - Die Bundesnetzagentur hat die Bundesfachplanung für den ersten Abschnitt der Stromleitung „Ultranet“ abgeschlossen und einen raum- und umweltverträglichen Trassenkorridor festgelegt. Die Entscheidung bezieht sich auf einen circa 60 km langen Leitungsabschnitt von Riedstadt in Hessen nach Mannheim-Wallstadt in Baden-Württemberg. Die Gleichstromverbindung soll weitestgehend auf bestehenden Freileitungsmasten mitgeführt werden. "Mit dieser zügigen Entscheidung sind wir einen wichtigen Schritt gegangen, um die für das Gelingen der Energiewende unverzichtbaren Nord-Süd-Verbindung zu realisieren", sagt Jochen Homann, Präsident der Bundesnetzagentur. Die Stromleitung „Ultranet“ verläuft von Osterath in Nordrhein-Westfalen nach Philippsburg in
Bedauerliche Diagnose für Deutschland: die Kräfte des Niedergangs werden immer stärker. E-Mobilität Mitteilungen Verbraucherberatung 21. Januar 2019 Ein verlorenes Land (WK-intern) - Es ist eine Koalition zwischen ewig gestriger fossiler Industrie und der Weltuntergangssekte "Grenzen des Wachstums". Schon 2007 schrieb der leider schon verstorbene Georg Werckmeister über dieses Bündnis zwischen ewig gestrigen Fossilen und Umweltschützern. Sein wichtigster Beitrag war die Elektrobus Tagung September 2011 im Mercedes Schwerfahrzeugewerk. Meine Warnung: "BYD wird bald mehr Elektrobusse verkaufen, als Mercedes Busse". Am Ende des Vortrag waren die Betriebsräte irgendwo zwischen Agonie und Apathie, unmöglich ihnen Lösungen zu vermitteln. In der 2018 Quartal 2 Gewinnwarnung von Daimler tauchte dieses Thema auf: "Weniger Nachfrage nach (Diesel)Bussen in Südamerika". Warum wohl? Die Südamerikaner kaufen lieber
Chemiker der Saar-Uni entwickeln langlebigeres und günstigeres Ersatzmeterial für Seltene Erden Forschungs-Mitteilungen Technik 20. Januar 2019 Chemiker der Saar-Uni entwickeln neues Material, das Seltene Erden bei LED-Lampen spart (WK-intern) - Die LED-Technologie ist derzeit die Beleuchtungstechnik mit dem größten Potenzial für die Zukunft. Mit dem technischen Fortschritt steigt allerdings auch die Belastung für die Materialien. Die transparente Kapsel, die die Leuchtdiode umhüllt, muss zum Beispiel immer höhere Temperaturen aushalten können, gleichzeitig soll die Technologie mit viel weniger der so genannten Seltenen Erden auskommen. Chemiker der Saar-Uni um Professor Guido Kickelbick haben nun mit Partnern aus der Industrie (Osram, BASF) ein Verkapselungsmaterial entwickelt, das LEDs ohne Seltene Erden langlebiger und günstiger machen könnte. Dazu haben sie auch Patente angemeldet. Bereits heute
Forschungsoffensive zu regenerativen Kraftstoffen Forschungs-Mitteilungen Technik 20. Januar 2019 Mit dem Projekt „reFuels – Kraftstoffe neu denken“ wollen die Landesregierung, das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) und die Industrie Alternativen zu fossilen Treibstoffen etablieren. (WK-intern) - Verkehrsminister Winfried Hermann, MdL, gab heute (18.01.2019) in Karlsruhe den Startschuss für das Projekt im Rahmen des Strategiedialogs Automobilwirtschaft (SDA). Der von fossilen Kraftstoffen getriebene Individual- und Schwerlastverkehr trägt in Deutschland 20 Prozent zum Ausstoß von CO2 und damit wesentlich zum Klimawandel bei. Synthetische Kraftstoffe lassen sich auch aus nicht-fossilen Kohlenstoffquellen herstellen und können so helfen, das Klima zu schützen. Dazu zählt unter anderem auch die direkte Umwandlung von CO2 und erneuerbarem Wasserstoff in synthetische Kraftstoffe.
Mit Eisenoxid gegen hochgiftige Stoffe – Neues Verfahren zur Grundwassersanierung Forschungs-Mitteilungen Ökologie Technik 20. Januar 2019 Wo Industrie ist, ist oft der Boden mit Schwermetallen verseucht – und damit auch das Grundwasser. (WK-intern) - Es zu reinigen, ist aufwändig und teuer. In einem von der Universität Duisburg-Essen (UDE) koordinierten EU-Projekt wurde ein neues Verfahren entwickelt: Spezielle Eisenoxid-Nanopartikel werden in das Grundwasser leitende Gestein injiziert; dort bilden sie eine Barriere, die die gefährlichen Stoffe zurückhält. Die Methode konnte auf drei kontaminierten Geländen in Portugal, Spanien und Deutschland erfolgreich angewendet werden. Zu diesem ReGround-Projekt* ist ein englischsprachiger Dokumentarfilm entstanden. Er wird am 29. Januar um 18 Uhr öffentlich an der UDE gezeigt. Arsen, Chrom, Kupfer, Blei, Zink: Um solche hochgiftigen Schwermetalle aus
Durch die Nord Stream Pipeline wurde im Jahr 2018 ein Rekordvolumen von 58,8 Milliarden Kubikmeter Erdgas transportiert Mitteilungen Verbraucherberatung 19. Januar 2019 Im Jahr 2018 hat die Nord Stream AG 58,8 Milliarden Kubikmeter (Mrd. m3) Erdgas zu den Verbrauchern in Europa durch die Nord Stream Pipeline transportiert. (WK-intern) - Dies stellt einen Anstieg im Vergleich zum Vorjahr und zugleich die höchste Auslastung seit Beginn des Betriebs der Pipelines dar. Seit Inbetriebnahme im November 2011 (Strang 1) und Oktober 2012 (Strang 2) bis Ende 2018 hat die Nord Stream AG zuverlässig und sicher 264,1 Mrd. m3 Erdgas transportiert. Nach einem kontinuierlichen Anstieg der durchschnittlichen Auslastungsrate im Jahresvergleich erreichte die Nord Stream AG im Jahr 2018 die Jahresrekordmenge an transportiertem Erdgas in enger Kooperation mit ihren Upstream-
E.DIS und GASAG kooperieren bei Power-to-Gas-Projekt, neben dem benachbarten Winderzeugungsgebiet Bioenergie Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen Produkte Technik Techniken-Windkraft Windenergie 18. Januar 201918. Januar 2019 E.DIS und GASAG haben eine Kooperationsvereinbarung zur Entwicklung eines Power-to-Gas-Projekts (P2G) in Ketzin im Brandenburgischen Havelland abgeschlossen. (WK-intern) - Bei P2G wird mit regenerativ erzeugtem Strom durch Elektrolyse Wasserstoff erzeugt. Dieser „grüne Wasserstoff“ kann einerseits in das vorhandene Gasnetz eingespeist werden, wodurch dessen riesige Speicherkapazität genutzt wird. An anderer Stelle kann der Wasserstoff als Beimischung zum Erdgas entnommen und für die Wärme- und Stromerzeugung genutzt werden. Damit wird ein Beitrag zur Dekarbonisierung – also zur CO2-Reduzierung – im Wärmesektor geleistet. Andererseits kann der grüne Wasserstoff auch im Verkehrssektor etwa bei brennstoffzellengetriebenen PKW, Bussen, Nutzfahrzeugen, Schienenfahrzeugen oder sogar Schiffen zur Emissionsreduzierung eingesetzt werden. Damit
EU genehmigt erneuerbaren Unterstützungspaket der Schwerindustrie in Litauen im Wert von 1,24 Mrd. EUR Behörden-Mitteilungen Erneuerbare & Ökologie Mitteilungen Solarenergie Technik 18. Januar 201918. Januar 2019 Europäische Kommission genehmigt ein Unterstützungspaket für erneuerbare Energien für Litauen im Wert von 1,24 Mrd. EUR, um die Energieautonomie im Vorfeld der EU-Energierichtlinie 2020 voranzutreiben (WK-intern) - Das von der EU genehmigte Unterstützungspaket wird der Schwerindustrie eine reduzierte Stromabgabe von bis zu 85% ermöglichen. European Commission Approves Renewable Energy Support Package to Lithuania Worth EUR 1.24bn in Push for Energy Autonomy Ahead of 2020 European Union Energy Directive The EU-approved support package will give heavy industry a reduced electricity levy of up to 85% January 18, 2019: The European Commission recently approved a measure to support the production of electricity from renewables and electricity-heavy
Saudi-Arabien erhöht seine Ausbauziele für Erneuerbare Energien um 300 Prozent Behörden-Mitteilungen Erneuerbare & Ökologie Solarenergie Technik 18. Januar 2019 Deutsche Unternehmen der Solarbranche können sich auf einer AHK-Geschäftsreise vom 24.-28.03.2019 in Riad über Einstiegsmöglichkeiten in den saudi-arabischen Markt informieren und mit Vertretern aus Politik und Wirtschaft in Kontakt treten (WK-intern) - Das saudi-arabische Büro für Erneuerbare Energien REPDO hat diese Woche auf dem WFES-Forum in Abu Dhabi verkündet, dass das Land seine Ausbauziele für Erneuerbare Energien bis 2023 von ursprünglich 9,5 GW auf 27,3 GW verdreifacht. Bis 2030 sollen sogar 58,7 GW installiert sein. Dabei fällt mit geplanten 40 GW der größte Anteil auf die Photovoltaik (PV), gefolgt von 16 GW Wind und 2,7 GW CSP. Allein für dieses Jahr plant die
Eigenkapitalverzinsung?: Netzbetreiber können Kapitalkostenaufschläge dem Kunden in Rechnung stellen Behörden-Mitteilungen News allgemein Technik Verbraucherberatung 17. Januar 201917. Januar 2019 Verteilernetzbetreiber investieren 10 Mrd. EUR in die Verteilernetze (WK-intern) - Präsident Homann: „Beachtliche Summen für Investition in örtliche Stromnetze genehmigt“ Die Bundesnetzagentur hat für den Ausbau des Stromverteilernetzes bis zum 31. Dezember 2018 Kapitalkostenaufschläge von etwa 900 Mio. Euro genehmigt. Dies entspricht durchgeführten oder geplanten Investitionen von ca. 10,4 Mrd. Euro. „Die Bundesnetzagentur hat beachtliche Summen für Investitionen in die Verteilernetze genehmigt. Die Verteilernetzbetreiber haben Kapitalkostenaufschläge vehement gefordert. Jetzt ist das Geld da“, sagt Jochen Homann, Präsident der Bundesnetzagentur. „Wir werden darauf achten, dass dieses Geld der Netznutzer nun auch investiert wird. Nicht genutzte Mittel wird die Bundesnetzagentur verzinst zurückfordern.“ Erstmals Umsetzung von Kapitalkostenaufschlägen Zum