Elektroimpulse: Neues alternatives Bohrverfahren in der Geothermie Forschungs-Mitteilungen Geothermie 22. Oktober 201521. Oktober 2015 Neues Verfahren nutzt hohe Spannung für tiefe Geothermiebohrungen (WK-intern) - Bohren wie der Blitz Etwa 95 % der geothermischen Wärmeressourcen in Deutschland stecken im kristallinen Gestein. Die bisherigen Bohrverfahren kommen in diesem harten Gestein aber nur langsam voran und verschleißen schnell. Das BINE-Projektinfo „Elektroimpulse zerkleinern hartes Gestein“ (13/2015) stellt ein alternatives Bohrverfahren vor. Bei diesem zerkleinert ein Hochspannungsimpuls das Gestein. Das Verfahren weist nur eine geringe Abnutzung des Bohrkopfs auf und ermöglicht bis zu 30 % niedrigere Bohrkosten. Beim Bohren mit dem Elektro Impuls Verfahren (EIV) liegen zwei Elektroden in der Tiefe auf der Gesteinsschicht auf. Über sie werden Impulse von 400 kV ins
Airbus testet effizientes Triebwerk in neuer Testanlagen für Ionenantriebe Forschungs-Mitteilungen Technik 22. Oktober 201521. Oktober 2015 Airbus testet Hochleistungsionenantrieb in DLR-Weltraumkammer (WK-intern) - Ein Triebwerk, das zu den effizientesten existierenden Raumfahrtantrieben zählt, ist im Deutschen Zentrum für Luft und Raumfahrt (DLR) Göttingen von Airbus getestet worden. Die Untersuchungen fanden in einer der leistungsfähigsten Testanlagen für Ionenantriebe statt. Die "Simulationsanlage für Treibstrahlen Göttingen - Elektrische Triebwerke" (STG-ET) hat damit ihre Eignung zum Betrieb von Ionentriebwerken hoher Leistung unter Beweis gestellt. Das ist technisch besonders anspruchsvoll, denn diese Triebwerke können nur im Vakuum höchster Qualität betrieben und getestet werden. Weitere Herausforderungen sind die direkte Messung des Schubs und der Umgang mit dem hochenergetischen Ionenstrahl der Triebwerke. Die STG-ET simuliert in einer Kammer
Nanokohlenstoffe verwandeln Abwärme in Strom und reinigen Abwässer ohne Chemie Forschungs-Mitteilungen Ökologie Technik 22. Oktober 201521. Oktober 2015 Wissenschaftler am INM arbeiten an einer Methode, mit der man Abwässer ohne Chemikalien und zudem energieeffizient entsalzen kann. (WK-intern) - Dieser umweltverträgliche Prozess lässt sich sogar zur Stromerzeugung nutzen. Um Salze und Schwermetalle aus Abwässern zu entfernen, werden diese über chemische Reaktionen gereinigt oder aufwändigen Filtermethoden unterzogen. Wissenschaftler aus Saarbrücken arbeiten an einer Methode, mit der man Abwässer ohne Chemikalien und zudem energie-effizient entsalzen kann: Bei der sogenannten elektrosorptiven Entionisierung (CDI) werden die Ionen über Elektroden aus dem Wasser entfernt und an den Elektroden gesammelt. Zurück bleiben sauberes Wasser und die an den Elektroden angereicherten Ionen. Dieser umweltverträgliche Prozess lässt sich sogar zur
Solarstromforschung fördert die Photovoltaik-Industrie Forschungs-Mitteilungen Solarenergie 21. Oktober 2015 Spitzenforschung erleben: Die Solarbranche als Arbeitgeber (WK-intern) - Erste „Science meets Solar“-Tour führt Nachwuchskräfte nach Freiberg Anwendungsorientierte Forschung macht Solarstrom noch günstiger Photovoltaik-Industrie als attraktiver Arbeitgeber Exklusive Einblicke in die Spitzenforschung der deutschen Solarindustrie erhalten Studierende und Absolventen bei „Science meets Solar“ in Freiberg. Im Rahmen der von der Bundesregierung unterstützten Förderinitiative „F&E für Photovoltaik“ treffen sie zwei Tage lang Vertreter der anwendungsorientierten Photovoltaik-Forschung sowie der Industrie. „F&E für Photovoltaik“ – kurz Solarstromforschung – fördert die Forschungsanstrengungen der Photovoltaik-Industrie in Deutschland über einen Zeitraum von drei Jahren mit insgesamt rund 50 Mio. Euro. Die an „Science meets Solar“ Teilnehmenden studieren und arbeiten unter anderem
DyNaLab, realistische Tests von Windanlagen bis 8 MW Forschungs-Mitteilungen Produkte Techniken-Windkraft Windenergie 20. Oktober 201520. Oktober 2015 Das Dynamic Nacelle Testing Laboratory bietet einmalige Prüfleistungen für Gondeln der nächsten Anlagengeneration. (WK-intern) - 8 MW-Gigant sorgt für Rekordauftrag Elektrische Zertifizierung auf dem Prüfstand statt langwieriger Feldtests - Prüfungen im „Dynamic Nacelle Testing Laboratory“ des Fraunhofer IWES machen möglich, worauf viele Windenergie-Hersteller gewartet haben. Bundesminister Gabriel nimmt Fraunhofer Gondelprüfstand in Betrieb Nach 18 Monaten Bauzeit setzte Bundesminister Sigmar Gabriel per Knopfdruck den 100 Tonnen-Generator einer 3 MW-Windenergieanlage auf dem neuen Prüfstand in Bewegung. Das mit 35 Mio. Euro geförderte Testzentrum kann die Wettbewerbsfähigkeit qualitätsbewusster Hersteller auf dem internationalen Markt stärken und die Anlagenverfügbarkeit maßgeblich steigern. Das „Dynamic Nacelle Testing Laboratory“ (DyNaLab) des Fraunhofer IWES setzt
Innovationstag: Rittal ist als 40. Mitglied der Technologie-Initiative SmartFactory-KL beigetreten Forschungs-Mitteilungen 16. Oktober 2015 Das Forschungszentrum entwickelt neue Konzepte, Standards und Lösungen zur Umsetzung von Industrie 4.0-Projekten. (WK-intern) - Die SmartFactory-KL arbeitet in enger Kooperation mit dem Deutschen Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz GmbH (DFKI) in Kaiserslautern. Die Technologie-Initiative unter Leitung von Prof. Dr. Ing. Dr. h.c. Detlef Zühlke sieht sich als einer der Wegbereiter der intelligenten Fabrik von morgen. Mit einer herstellerunabhängigen Demonstrations- und Forschungsplattform wird gezeigt, wie die Vision von Industrie 4.0 mit innovativen Fabriksystemen schon jetzt zur Realität wird. So verfügt die SmartFactory-KL bereits heute über die weltweit erste herstellerübergreifende Industrie 4.0-Anlage. Rittal unterstützt die SmartFactory-KL bereits seit rund zehn Jahren, unter anderem durch
Kostenlose Simulationssoftware-ANSYS-Version für Studium und Weiterbildung Forschungs-Mitteilungen Technik 16. Oktober 2015 Für alle, die die numerische Simulation während des Studiums oder zur persönlichen Weiterbildung kennenlernen und selbst ausprobieren wollen, empfiehlt die CADFEM GmbH die kostenlose Software ANSYS Student. (WK-intern) - Der Funktionsumfang entspricht weitgehend der mechanischen, strömungsmechanischen und thermischen Funktionalität von ANSYS® Workbench™, wie sie in einem kommerziellen ANSYS Programmpaket zur Verfügung steht. Nach dem kostenlosen und anonymen Download und der Installation („laden“) von ANSYS Student ist das im Carl Hanser-Verlag erschienene „Praxisbuch FEM mit ANSYS Workbench“ („lesen“) mit seinen vielen Übungsbeispielen der ideale Begleiter für die Einarbeitung in ANSYS. Hilfreiche Informationen zu der Simulationssoftware sind auch auf der CADFEM Facebook-Seite zu finden oder
Am Dienstag fand eine Informationsveranstaltung zum Windpark Curslack statt Forschungs-Mitteilungen Windenergie 15. Oktober 2015 In einer Informationsveranstaltung am Dienstag, den 13. Oktober 2015 um 18 Uhr, stellt das CC4E alle Konzepte und Vorhaben am Technologiezentrum Energie-Campus und mit dem Windpark Curslack ausführlich vor. (WK-intern) - Alle interessierten Bürger und Bürgerinnen, sowie alle Pressevertreter, sind herzlich eingeladen an der Veranstaltung teilzunehmen und sich an der Diskussion zu beteiligen. Stattfinden wird die Veranstaltung im Hörsaal 0.45 im Ulmenliet 20 in den Räumlichkeiten der HAW Hamburg. Mit dem Energie-Campus soll ein „Silicon Valley“ der Erneuerbaren Energien in Hamburg entstehen, Innovationen und Ansiedlungen der Branche sollen gefördert werden. Das Technologiezentrum des CC4E an der HAW Hamburg widmet sich den zentralen Themenfeldern
Klimawandel: Energiekonzerne müssen Wirtschaftlichkeit ihrer Projekte transparent darstellen Forschungs-Mitteilungen Ökologie 14. Oktober 2015 Heinrich-Böll-Stiftung, Oil Change International und Climate Justice (WK-intern) - Öl-, Gas- und Kohlekonzerne müssen Wirtschaftlichkeit ihrer Projekte in Zeiten des Klimawandels transparent darstellen und nachweisen Konzerne in fossilen Sektoren müssen die Wirtschaftlichkeit ihrer Kohle-, Öl- und Gasprojekte unter den besonderen Bedingungen des Klimawandels in ihren Rechenschaftspflichten transparent darstellen und nachweisen. Das forderte heute eine internationale Koalition aus Umwelt-, Klima- und Indigenenorganisationen im Rahmen von Reformüberlegungen zu den Globalen Berichtspflichten in den extraktiven Industrien. Nur wenige Wochen vor dem Klimagipfel in Paris haben zahlreiche Organisationen (siehe Liste unten) in einem Brief an das Sekretariat und den Vorstand der Extractive Industries Transparency Initiative (EITI) in Oslo
Auch in Nutzfahrzeugen und Baumaschinen versprechen hybride Antriebe Vorteile. E-Mobilität Forschungs-Mitteilungen 14. Oktober 2015 Hybrid-Bagger nutzt dieselelektrischen Antrieb (WK-intern) - Auf dem Markt sind derartige Geräte allerdings noch Exoten. Das neue BINE-Projektinfo „Hybrid-Baumaschinen“ (11/2015) stellt einen Umschlagbagger mit dieselelektrischem Antrieb vor. Um den Elektromotor mit Strom zu versorgen, wird ein Teil der Bewegungsenergie über einen Generator in Strom umgewandelt und in Supercaps eingespeichert. Durch diese Maßnahmen und weitere Optimierungen verbraucht der Bagger bis zu 40% weniger Diesel und es stehen Leistungsreserven für besondere Belastungen zur Verfügung. Die Drehbewegungen des Oberwagens erfolgen über den Elektromotor-Antrieb und die beim Abbremsen frei werdende Energie wird wieder in Strom umgewandelt. Ein Generator, der an den 160 kW starken Dieselmotor angeflanscht ist, lädt
Metaanalyse nimmt Studien mit Blick auf Strom, Wärme und Kraftstoffe unter die Lupe Bioenergie Forschungs-Mitteilungen 13. Oktober 201512. Oktober 2015 Nutzungspfade der Bioenergie – Gibt es den Königsweg? (WK-intern) - Für einen erfolgreichen Umstieg auf Erneuerbare Energien ist die Bioenergie in Deutschland eine wichtige Stütze. Allerdings bestehen in der Wissenschaft zum Teil sehr unterschiedliche Einschätzungen darüber, in welchem Umfang und mit welchen Schwerpunkten die Bioenergie künftig zum Einsatz kommen sollte. Das geht aus der neu erschienenen Metaanalyse „Nutzungspfade der Bioenergie für die Energiewende“ der Agentur für Erneuerbare Energien (AEE) hervor. „Die Metaanalyse zeigt, wie die Vorzüge der Bioenergie im Strom-, Wärme- und Mobilitätssektor künftig verstärkt zur Geltung kommen könnten“, erklärt AEE-Geschäftsführer Philipp Vohrer anlässlich der Veröffentlichung des Papiers im Rahmen des Forschungsradars der
Bosch Engineering baut Systemkompetenz für Brennstoffzellenantriebe in Off-Highway-Anwendungen aus E-Mobilität Forschungs-Mitteilungen 12. Oktober 2015 Zukunftstechnologie Brennstoffzelle (WK-intern) - Bosch arbeitet an der emissionsfreien Mobilität für Off-Highway-Anwendungen Systemkompetenz vom Steuergerät bis zum Prototyp Fuel Cell Control Unit als Schlüsselkomponente für die Brennstoffzellentechnik serienreif Nächster Schritt: Brennstoffzellen-Gepäckschlepper im Testbetrieb am Flughafen Abstatt – Die Brennstoffzelle gehört zu den Schlüsseltechnologien für eine emissionsfreie Mobilität. Davon können künftig auch Off-Highway-Anwendungen, wie Baumaschinen, Kommunal- und Flughafenfahrzeuge profitieren. Ein innerhalb des öffentlich geförderten Projektes „Innovative regenerativer On-Board-Energiewandler“ (InnoROBE) aufgebauter elektrifizierter Gepäckschlepper fährt nun als erster seiner Art in Europa mit einer Brennstoffzelle als Range-Extender. Bosch Engineering liefert mit der Fuel Cell Control Unit (FCCU) eine Schlüsselkomponente des Brennstoffzellensystems. Sie steuert alle Komponenten für ein effizientes