Jülicher Forscher entwickeln kosteneffektive Energiespeichermethoden Forschungs-Mitteilungen Technik 12. Januar 201612. Januar 2016 Ekolyser-Prototyp läuft seit 1000 Stunden (WK-intern) - Wasserstoff wird in Zukunft für die Energieversorgung immer wichtiger, denn durch ihn lassen sich große, regenerativ gewonnene Energiemengen auch über längere Zeiträume speichern. Im Projekt Ekolyser entwickeln Wissenschaftler des Forschungszentrums Jülich zusammen mit Partnern aus Wissenschaft und Industrie Methoden für die Produktion von Wasserstoff mittels Elektrolyse von Wasser. In einer neuen Testanlage erprobten sie robustere und kostengünstige Werkstoffe. Der Prototyp hat nun seine vorgesehene Laufzeit von 1000 Stunden erreicht. Bis 2020 soll die entwickelte Technologie für die breite Anwendung einsatzfähig sein. Erneuerbare Energien sollen einen großen Anteil in der Energieversorgung der Zukunft übernehmen. Diese muss
Im Bereich Master Windenergie-Ingenieurwesen eine fundierte und breit gefasste Ausbildung Forschungs-Mitteilungen Windenergie 12. Januar 201611. Januar 2016 Bundesministerium investiert fast fünf Millionen Euro an der Leibniz Universität Hannover (WK-intern) - Generator-Umrichter-Prüfstand am Institut für Antriebsysteme und Leistungselektronik geht offiziell in Betrieb Die Leibniz Universität Hannover baut ihre Forschungsinfrastruktur am Campus in Hannover-Marienwerder weiter aus: Am heutigen Montag, dem 11. Januar 2016, ist ein neu eingerichteter Generator-Umrichter-Prüfstand am Institut für Antriebsysteme und Leistungselektronik (IAL) offiziell in Betrieb genommen worden. Insgesamt investiert das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie fast fünf Millionen Euro. „Das Thema Energie, insbesondere auch das der erneuerbaren Energien, ist ein wichtiges Forschungsfeld der Leibniz Universität. Darüber hinaus bieten wir in diesem Bereich, beispielsweise über den Master Windenergie-Ingenieurwesen, auch eine fundierte
Mikroplastikpartikel in Speisefischen und Pflanzenfressern Forschungs-Mitteilungen Ökologie Verbraucherberatung 12. Januar 201611. Januar 2016 (WK-intern) - Mikroplastikpartikel stellen nicht nur für Seevögel, Wale und Lebewesen am Meeresboden eine Gefahr dar. In zwei neuen Studien zeigen Wissenschaftler des Alfred-Wegener-Institutes, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung (AWI) jetzt, dass die Plastikreste auch von Meeresschnecken sowie Nord- und Ostseefischen wie Kabeljau und Makrele gefressen werden. Plastik verrottet nicht, es verwittert nur. Das heißt, es zerbricht – zermürbt durch Sonnenlicht, UV-Strahlen, Wind und Wellen – in immer kleinere Fragmente. Sind diese Plastikreste kleiner als fünf Millimeter, gehören sie zum sogenannten Mikroplastik, das Forscher inzwischen in allen Weltmeeren nachweisen konnten. Wissenschaftler des Alfred-Wegener-Institutes, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung untersuchen die Menge und
Sichere Offshore-Windkraftanlagen durch GTM-Kraftmesstechnik Finanzierungen Forschungs-Mitteilungen Offshore Produkte Techniken-Windkraft Windenergie Windparks Wirtschaft 12. Januar 201611. Januar 2016 Die GTM-Testing and Metrology GmbH hat das Testzentrum Tragstrukturen Hannover (TTH) mit Kraftaufnehmern der Serie DR und der Serie DR-F ausgerüstet. (WK-intern) - Die Leibniz Universität Hannover betreibt mit dem Fraunhofer Institut für Windenergie und Energiesystemtechnik IWES als Kooperationspartner das TTH in Hannover-Marienwerder. Das Testzentrum prüft mehraxiale Beanspruchungszustände an Tragwerken von Onshore- und Offshore-Windenergieanlagen und stellt hohe Anforderungen an die Kraftmesstechnik. Die Kraftaufnehmer müssen dauerfest und langzeitstabil zuverlässige Kraftwerte liefern und dabei wegen der mehraxialen Belastungssituation unempfindlich auf Querkräfte und Biegemomente reagieren. Zuverlässige Kraftmesstechnik von GTM Die Kraftaufnehmer der Serie DR mit Zentralgewinde (1,25 KN bis 500 KN) und DR-F mit Zentralflansch (50 KN
Auswirkungen der Energiewende auf die Volkswirtschaft Forschungs-Mitteilungen Veranstaltungen Windenergie 12. Januar 201611. Januar 2016 Energiediskurs an der Westfälischen Hochschule behandelt die Energiewende (WK-intern) - Start einer vierteiligen Vortrags- und Diskussionsreihe mit Fachleuten aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft. Hauptrednerin beim ersten Termin am Freitag, 29. Januar ist Bundesumweltministerin Dr. Barbara Hendricks. Gelsenkirchen. Mit Bezug auf die letzte Weltklimakonferenz in Paris werden Ende Januar Fachleute aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft an der Westfälischen Hochschule in Gelsenkirchen im Rahmen einer „Energiediskurs“ genannten Vortrags- und Diskussionsreihe über die Energiewende, über erneuerbare Energie und über die Zukunft der Energieversorger diskutieren. Hauptrednerin der Auftaktveranstaltung am Freitag, 29. Januar ist Bundesumweltministerin Dr. Barbara Hendricks. Sie wird eine Bilanz zur Situation nach der Pariser Weltklimakonferenz vom
Empfehlungen zum Vogelschutz bei der Windenergienutzung veröffentlicht. Forschungs-Mitteilungen Produkte Techniken-Windkraft Windenergie Windparks 11. Januar 2016 Rechtsgutachten zum Helgoländer Papier veröffentlicht (WK-intern) - Im Mai 2015 hat die Länderarbeitsgemeinschaft der Staatlichen Vogelschutzwarten ihre überarbeiteten Empfehlungen zum Vogelschutz bei der Windenergienutzung veröffentlicht. Die Fachagentur Windenergie an Land hat das sogenannte „Helgoländer Papier“ im Hinblick auf die rechtliche Relevanz für die planerische Praxis prüfen lassen. Das Rechtsgutachten unterstreicht den empfehlenden Charakter des Papiers. Wie nahe dürfen Windenergieanlagen an den Brut- und Jagdgebieten von windenergiesensiblen Vogelarten errichtet werden? Richtschnur dafür ist in Nordrhein-Westfalen der Leitfaden Umsetzung des Arten- und Habitatschutzes bei der Planung und Genehmigung von Windenergieanlagen aus November 2013. Er enthält unter anderem Empfehlungen für einen entsprechenden Untersuchungsradius in Abhängigkeit
Förderung von wissenschaftlicher Weiterbildung im Bereich Biodiversität und BNE Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen 10. Januar 2016 Die Pädagogische Hochschule Karlsruhe war mit ihrem Antrag „Aufbau einer modularen Bildungslandschaft ‚Biodiversität, Umweltbildung und Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE)‘“ bei der ESF-Ausschreibung „Auf- und Ausbau von Strukturen der wissenschaftlichen Weiterbildung an Hochschulen in Baden-Württemberg“ erfolgreich (WK-intern) - Die Pädagogische Hochschule Karlsruhe konnte sich mit ihrem Antrag „Aufbau einer modularen Bildungslandschaft ‚Biodiversität, Umweltbildung und Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE)‘“ in einem Programm für den Auf- und Ausbau von Strukturen der wissenschaftlichen Weiterbildung im Land durchsetzen und wird mit einem Gesamtbetrag von 549.977 Euro gefördert. Dies teilte das Wissenschaftsministerium am 4. Januar dieses Jahres mit. „Mit dem Programm unterstützen wir die Hochschulen beim Ausbau
Ausbau der Wasserkraft bedroht Biodiversität Forschungs-Mitteilungen Ökologie 9. Januar 20168. Januar 2016 Der globale Ausbau der Wasserkraft bedroht die artenreichsten Gewässer der Erde. (WK-intern) -Wissenschaftler warnen in internationaler Studie vor den ökologischen und sozialen Folgen von 450 geplanten Dämmen an Amazonas, Mekong und Kongo – Umweltsystemwissenschaftlerin der Universität Tübingen beteiligt Darauf weisen Wissenschaftler in einer internationalen Studie hin, in der sie Daten zu den Flüssen Amazonas, Mekong und Kongo auswerten. Der ökonomische Nutzen von Staudämmen werde häufig überschätzt, die langfristigen Konsequenzen für Artenreichtum und Fischerei hingegen unterschätzt, warnen die Autoren. Um die Auswirkungen auf Umwelt und Mensch zu minimieren, fordern sie überregionale Analysen zur Risikoabschätzung bei Dammbauten, die sowohl soziale als auch ökologische Prozesse und
Organische Photovoltaik, TUM will Effizienz verbessern Forschungs-Mitteilungen Solarenergie 8. Januar 2016 Organische Photovoltaik: TUM-Forscher wollen Effizienz verbessern (WK-intern) - Röntgenblick in die Kunststoff-Solarzelle Sie sind leicht, einfach zu installieren und können ohne großen Aufwand mit einem industriellen Drucker produziert werden: Solarzellen aus Kunststoff. Noch sind sie herkömmlichen Solarmodulen in der Effizienz unterlegen. Forscherinnen und Forschern der Technischen Universität München (TUM) ist es gelungen, Vorgänge bei der Herstellung der organischen Solarzellen auf molekularer Ebene in Echtzeit zu beobachten. Die Ergebnisse, die im Fachmagazin "Advanced Energy Materials" veröffentlicht wurden, helfen dabei, die Leistung organischer Solarzellen zu verbessern. Solarmodule, die auf den Dächern vieler Häuser zu sehen sind, bestehen größtenteils aus dem Halbleiter Silizium. Sie sind schwer, ihre
Das Menschzeitalter: Unbequeme Fakten für ein menschengesteuertes Erdsystem Forschungs-Mitteilungen Ökologie 8. Januar 2016 Das Anthropozän: unbequeme Fakten für ein menschengesteuertes Erdsystem - Studie in "Science" (WK-intern) - Die Auswirkungen menschlicher Aktivitäten auf der Erde markieren nach Auffassung einer internationalen Gruppe von Geowissenschaftlern und Vertretern anderer Disziplinen eine neue geologische Epoche: das Anthropozän. Die Forscher, darunter Prof. Dr. Reinhold Leinfelder von der Freien Universität Berlin, stufen als Beginn dieser Epoche die Mitte des 20. Jahrhunderts ein. Das Anthropozän sei charakterisiert durch die Verbreitung von Materialien wie elementarem Aluminium, Beton, Plastik, Flugasche und dem sogenannten Fallout von Kernwaffentests über den gesamten Planeten. Dies werde begleitet von erhöhten Treibhausgas-Emissionen und in der Erdgeschichte beispiellosen transglobalen Arteninvasionen. Die Studie wurde im
Artensterben: Muscheln sind die natürlichen Kläranlagen der Gewässer und damit vergleichbar wichtig wie Bienen Forschungs-Mitteilungen Ökologie 8. Januar 2016 Status quo der europäischen Muschelwelt Muscheln sind die natürlichen Kläranlagen der Gewässer und damit vergleichbar wichtig wie Bienen. (WK-intern) - Und genauso bedroht: Die meisten Muschelbestände weltweit gehen zurück, manche Arten stehen kurz vorm Aussterben. Deshalb haben Wissenschaftler aus 26 europäischen Ländern erstmals den Status quo der Süßwassermuschelarten in Europa zusammengetragen. TUM-Professor Jürgen Geist und zwei Kollegen aus Porto haben dieses Projekt koordiniert und können nun Empfehlungen für den künftigen Schutz dieser Spezies geben. Weltweit zählen Muscheln zu den gefährdetsten Arten überhaupt, auch wenn dies aufgrund ihrer versteckten Lebensweise oftmals nicht auffällt. In Europa war das Wissen über den Status quo der Muschelfauna
Neue Einsichten in die Folgen von Methanaustritten am Meeresboden Forschungs-Mitteilungen 8. Januar 2016 Ein Krater am Boden der Nordsee, der 1990 durch eine Gasexplosion im Zuge von Öl-Explorationen entstand, eröffnet einem internationalen Forscher-Team neue Einblicke in das Schicksal von Methanaustritten am Meeresboden. (WK-intern) - Zusätzliche Untersuchungen und Überwachungsstrategien sind nötig, um die Triebkräfte weiterer Emissionen besser zu verstehen, argumentieren die Wissenschaftler in einer Sonderausgabe des Fachmagazins „Journal of Marine and Petroleum Geology“. Gemeinsame Pressemitteilung des Leibniz-Instituts für Ostseeforschung Warnemünde (IOW) und des GEOMAR Helmholtz-Zentrums für Ozeanforschung Kiel - Am 20. November 1990 stießen Bohrungen im Auftrag der Firma Mobil North Sea (heute ExxonMobil) in etwa 100 Metern Wassertiefe im Britischen Sektor der Nordsee „UK 22“,