Bundesentwicklungsminister Gerd Müller will die Welt vor weiteren 1.000 Kohlekraftwerken retten Behörden-Mitteilungen Ökologie Verbraucherberatung 15. Dezember 2019 Bundesentwicklungsminister Gerd Müller zum Stand der Klimakonferenz: brauchen Investitionsoffensive (WK-intern) - "Die Verhandlungen in Madrid zeigen, kein Staat kann und darf sich mehr aus der Verantwortung seiner nationalen Minderungsziele stehlen. Jetzt muss messbar und ehrgeizig reduziert werden. Und wir brauchen mehr Solidarität vor allem durch die Industrieländer in Form von Anpassungsmaßnahmen in den vom Klimawandel schon erheblich betroffenen Ländern insbesondere in Afrika. Die 100 Milliarde Zusage der Klimakonferenz in Kopenhagen muss ab 2020 konsequent eingelöst werden. Deutschland wird seinen Beitrag erfüllen. Von der EU erwarte ich im Rahmen des green deal ein Investitions- und Innovationsprogramm Afrika zur Umsetzung einer grünen Energiewende - weg
Stephan-Peter Weil: Wirklicher Klimaschutz nur mit Windenergie aus dem Norden Behörden-Mitteilungen Finanzierungen Offshore Produkte Techniken-Windkraft Windenergie Windparks Wirtschaft 14. Dezember 2019 Die Regierungschefs von Mecklenburg-Vorpommern, Bremen, Hamburg, Schleswig-Holstein und Niedersachsen haben sich mit einem Brief an die Bundeskanzlerin gewandt, um ein gemeinsames Gespräch gebeten und einen Elf-Punkte-Plan vorgelegt. (WK-intern) - Sie sind hoch besorgt über die aktuelle Situation: Mit dem Klimaschutzprogramm 2030 soll u.a. das im Koalitionsvertrag vereinbarte Ziel, bis 2030 den Anteil der erneuerbaren Energien am Stromverbrauch auf 65 Prozent zu erhöhen, gesetzlich verankert werden. Hierfür ist ein höherer Ausbau insbesondere der Windenergie in Deutschland zwingend erforderlich. Die Windenergieindustrie aber befindet sich in einer dramatischen Lage. In den vergangenen drei Jahren sind in der gesamten Windenergiebranche in Deutschland bereits über 40.000 Arbeitsplätze abgebaut worden,
EU stellt die sektorübergreifende Energiewende ins Zentrum ihrer Politik Behörden-Mitteilungen E-Mobilität Erneuerbare & Ökologie Mitteilungen 11. Dezember 2019 European Green Deal erhöht den Druck auf Mitgliedsstaaten – Pariser Klimaabkommen dennoch gefährdet (WK-intern) - „Der European Green Deal sendet ein wichtiges Signal aus Brüssel an die Mitgliedsstaaten: Die EU stellt die sektorübergreifende Energiewende ins Zentrum ihrer Politik und wird dabei nicht auf nationale Regierungen warten“, kommentiert Dr. Simone Peter, Präsidentin des Bundesverbands Erneuerbare Energie (BEE) e.V., die heute von Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen in Brüssel vorgestellten Eckpunkte des sogenannten European Green Deal. Dennoch bleibe festzuhalten, dass das Pariser Klimaschutzabkommen mit dem wenig ambitionierten CO2-Reduktionsziel von 50 bis 55 Prozent bis 2030 voraussichtlich verfehlt und damit auch die geplante Nettotreibhausgasneutralität bis
Bundesnetzagentur legt Maßnahmen zur Stärkung der Bilanzkreistreue im Strombereich fest Behörden-Mitteilungen Erneuerbare & Ökologie Technik 11. Dezember 2019 Präsident Homann: „Risiken für die Versorgungssicherheit minimieren“ (WK-intern) - Die Bundesnetzagentur hat heute drei Festlegungen beschlossen, um Bilanzkreisverantwortliche zu einer sorgfältigeren Bewirtschaftung ihrer Bilanzkreise anzuhalten und eine schnellere Aufklärung von Bilanzungleichgewichten zu ermöglichen. „Mit den Festlegungen reagieren wir auf die im Juni im deutschen Stromnetz aufgetretenen Systemungleichgewichte. Bereits im Juli hatten wir ein strukturelles Maßnahmenpaket vorgeschlagen, um Fehlanreize bei den Ausgleichenergiepreisen zu beseitigen“, sagt Jochen Homann, Präsident der Bundesnetzagentur. „Wir wollen Risiken für die Versorgungssicherheit minimieren. Gefährliche Unterdeckungen der Bilanzkreise sollen sich nicht lohnen.“ Festlegung der Verpflichtung zum Bilanzkreisausgleich Ab dem 15. Januar 2020 dürfen Bilanzkreisverantwortliche die Energiemengen in ihren Bilanzkreisen im potentiell systemkritischen Zeitraum
EU plant Umsetzung des Grünen Deals für Städte und Regionen Behörden-Mitteilungen Erneuerbare & Ökologie Ökologie 11. Dezember 2019 Europäischer Grüner Deal: „Wir müssen jetzt handeln, und zwar gemeinsam“ (WK-intern) - AdR plant ein gemeinsames Forum der Städte und Regionen, der Europäischen Kommission und der Mitgliedstaaten zur Umsetzung des Grünen Deals Der Europäische Ausschuss der Regionen (AdR) hat seine Forderungen für den europäischen Grünen Deal formuliert, damit Europa bis 2050 klimaneutral werden kann. Der AdR betont, dass es für den Grünen Deal in allen Bereichen klare Aktionspläne mit messbaren Zielen, spezifischen Maßnahmen und angemessenen Budgets geben muss, die in Zusammenarbeit mit den lokalen und regionalen Gebietskörperschaften vorbereitet werden, wenn Europa den Klimanotstand bewältigen will. An der Debatte beteiligt waren auch die niedersächsische
EU-Richtlinie will nur noch fernauslesbare Zähler mit digitaler Fernabschaltungsfunktion zulassen Behörden-Mitteilungen Technik Verbraucherberatung 9. Dezember 2019 EU-Energieeffizienz-Richtlinie: Investitionsentscheidungen vorausschauend planen, auf moderne Technik setzen Ab Herbst 2020 soll gemäß Vorgaben der EU auch in Deutschland jedes neu installierte Erfassungsgerät für den Wärmeverbrauch fernauslesbar sein Bis 2027 muss die Verbrauchsmessung laut EU-Richtlinie komplett auf Funk umgestellt sein, damit Bewohner häufiger Verbrauchsinformationen bekommen OMS-Geräte von Techem sind schon jetzt mit künftigen Vorgaben vollständig konform (WK-intern) - Ab Oktober nächsten Jahres wird Funkmesstechnik nach EU-Energieeffizienz-Richtlinie (EED) für die deutsche Wohnungswirtschaft nach Umsetzung auf nationaler Ebene voraussichtlich Pflicht. Dann dürfen – von Ausnahmen abgesehen – nur noch fernauslesbare Zähler neu eingebaut werden, so die technisch machbar, kosteneffizient und im Hinblick auf Energieeinsparungen verhältnismäßig ist. Bis 2027
BfS will Hinweisen zu möglichen Wirkungen von Gleichstromtrassen, Mobilfunk, … auf Lebewesen weiter nachgehen Behörden-Mitteilungen Forschungs-Mitteilungen Ökologie Technik 9. Dezember 2019 Strahlenschutz: Möglicher Einfluss elektromagnetischer Felder auf Lebewesen (WK-intern) - BfS will Hinweisen zu möglichen Wirkungen weiter nachgehen Einige Tier- und Pflanzenarten können elektrische oder magnetische Felder wahrnehmen. Auch wenn in einigen Labor- und Freilandstudien teilweise Wirkungen auf Tiere und Pflanzen beobachtet werden konnten, gibt es aber nach wie vor keinen wissenschaftlich belastbaren Beweis, wonach elektromagnetische Felder unterhalb der Grenzwerte eine Gefahr für Tiere oder Pflanzen darstellen. Weiterhin besteht jedoch hoher Forschungsbedarf. Dies ist das Ergebnis eines internationalen Workshops des Bundesamts für Strahlenschutz (BfS) zum „Einfluss elektrischer, magnetischer und elektromagnetischer Felder auf die belebte Umwelt“. Besondere Bedeutung kommt den Erkenntnissen des Workshops angesichts des fortschreitenden
Bundesnetzagentur: Auswirkungen geplanter Grüngas-Projekte auf die Netzinfrastruktur Behörden-Mitteilungen Erneuerbare & Ökologie Technik Techniken-Windkraft 5. Dezember 2019 Bundesnetzagentur bestätigt Szenariorahmen für den Netzentwicklungsplan Gas 2020-2030 (WK-intern) - Präsident Homann: „Bundesnetzagentur legt Grundlage für eine vorausschauende Gasnetzplanung“ Die Bundesnetzagentur hat heute den Szenariorahmen für den Netzentwicklungsplan Gas 2020-2030 mit Änderungen bestätigt. „Die Fernleitungsnetzbetreiber wollen im Netzentwicklungsplan Gas 2020-2030 zum ersten Mal die Auswirkungen geplanter Grüngas-Projekte auf die Netzinfrastruktur betrachten. Wir wollen Transparenz herstellen, was solche Projekte für die Netzinfrastruktur bedeuten. Deswegen sollen sie zusätzlich zur regulären Gasnetzplanung betrachtet werden“, sagt Jochen Homann, Präsident der Bundesnetzagentur. „Die Neuerrichtung von Wasserstoffleitungen fällt nicht in den verbindlichen Anwendungsbereich des Netzentwicklungsplans. Er kann jedoch als Transparenzplattform für eine entstehende Wasserstoffinfrastruktur dienen“, so Homann weiter. Grüne Gase
Bayern fordert Aufhebung des 52-GW-Solar-Deckels für den Klimaschutz Behörden-Mitteilungen Solarenergie 1. Dezember 20191. Dezember 2019 Bayerns Wirtschafts- und Energieminister fordert beim Bund die sofortige Aufhebung des 52-Gigawatt-Deckels (WK-intern) - Aiwanger: "Der 52-GW-Deckel ist ein Relikt aus alten Förderzeiten und muss schnellstens abgeschafft werden" MÜNCHEN - Das Erneuerbare-Energien-Gesetz sieht eine Deckelung der Förderung von Solaranlagen bis 52 Gigawatt (GW) vor. Bayern fordert vom Bund schon lange diese Einschränkung abzuschaffen. „Der 52-GW-Deckel ist ein Relikt aus alten Förderzeiten. Heute ist er ohne Nutzen und gefährdet den weiteren Ausbau der Solarenergie. Zwar hat der Bund im Klimaschutzprogramm 2030 angekündigt, den 52-GW-Deckel aufheben zu wollen. Dem müssen jetzt aber schnellstmöglich Taten folgen. Wird die Abschaffung des Deckels zu einem Spielball im Tauziehen der
Energieatlas Sachsen-Anhalt bietet vielfältige Informationen zu Energiethemen Behörden-Mitteilungen Erneuerbare & Ökologie Verbraucherberatung 29. November 2019 Der Energieatlas Sachsen-Anhalt als kostenfreies, raumbezogenes Informationsangebot der Landesenergieagentur Sachsen-Anhalt GmbH (LENA) bietet Verbrauchern, Kommunen, Unternehmen und Behörden eine Fülle regionaler Informationen zu verschiedenen Energiethemen. (WK-intern) - Die mobil abrufbaren, anwenderfreundlich aufbereiteten und teilweise interaktiven Inhalte bieten allen Anwendern einen hohen Nutzen bei der Suche nach Informationen zur energiebezogenen Förderung und Beratung sowie erneuerbaren Energien. Energieberater und Fördermittel finden Ein Schwerpunkt des Energieatlasses ist die Suche nach qualifizierten Energieberatern für Verbraucher und Unternehmen in Sachsen-Anhalt. Die nutzerfreundliche und bedarfsgerechte Suchfunktion beinhaltet verschiedene Filtermöglichkeiten: Ob Energieberater für die Erstellung eines Energieausweises, die Beantragung von Fördermitteln oder die Sanierung eines Baudenkmals - im Energieatlas sind
Bundesnetzagentur legt Ausschreibungs-Höchstwerts für Wind an Land für 2020 auf 6,20 ct/kWh fest Behörden-Mitteilungen Finanzierungen Produkte Techniken-Windkraft Windenergie Windparks Wirtschaft 29. November 2019 Festlegung des Höchstwerts für Wind an Land Ausschreibungen 2020 (WK-intern) - Die Bundesnetzagentur hat heute den Höchstwert für die Ausschreibungen Wind an Land für die Gebotstermine des Jahres 2020 auf 6,20 ct/kWh festgelegt. Der Höchstwert ist der maximale Zuschlagswert den ein Bieter erhalten kann. Festlegung durch die Bundesnetzagentur Das Erneuerbare-Energien-Gesetz sieht eine Festlegung durch die Bundesnetzagentur vor, wenn die in den Ausschreibungen erzielten Zuschlagswerte von den durchschnittlichen Stromgestehungskosten stark abweichen. Ohne eine Festlegung durch die Bundesnetzagentur würden die Höchstwerte auf Grundlage der höchsten noch bezuschlagten Gebote der jeweils letzten drei Ausschreibungsrunden ermittelt. Dies hätte zu einem Höchstwerte oberhalb der Stromgestehungskosten in den Bereich von
Green Deal‘ für Europa: Europäisches Parlament ruft Klimanotstand aus Behörden-Mitteilungen Ökologie 29. November 201929. November 2019 Kommission soll gewährleisten, dass alle neuen Vorschläge mit dem Ziel übereinstimmen, die Erderwärmung auf 1,5°C zu begrenzen (WK-intern) - EU soll die CO2-Emissionen bis 2030 um 55% senken, damit Europa bis spätestens 2050 klimaneutral wird Die weltweiten Emissionen aus Schifffahrt und Luftfahrt müssen verringert werden Die EU sollte sich auf der UN-Konferenz dazu verpflichten, die Netto-Treibhausgasemissionen bis 2050 auf null zu senken, so das Parlament. Im Vorfeld der UN-Klimakonferenz COP25 in Madrid vom 2. bis 13. Dezember verabschiedete das Parlament am Donnerstag eine Resolution, mit der es den Klima- und Umweltnotstand ausruft. Es fordert die Kommission zudem auf, dafür zu sorgen, dass alle relevanten