Alte Heizkostenverteiler bedrohen die Rechtssicherheit aktueller Abrechnungen Technik Verbraucherberatung 22. September 2015 Heizkostenverteiler, die vor Juli 1981 montiert wurden, haben Ende 2013 ihre Zulassung verloren. (WK-intern) - Die novellierte Heizkostenverordnung von 2009 hatte diesen Geräten einen Bestandsschutz eingeräumt, der mittlerweile ausgelaufen ist, da die Geräte nicht mehr dem aktuellen Stand der Technik entsprechen. Dennoch haben viele Eigentümer ihre alten Heizkostenverteiler noch nicht ausgetauscht. Dabei sind Heizkostenabrechnungen, in denen Messwerte dieser Geräte verwendet werden, durch die Nutzer anfechtbar. Die Messgenauigkeit von Heizkostenverteilern mit den knapp fingerdicken Verdunstungsampullen liegt deutlich unter dem, was moderne Geräte heutzutage leisten. Außerdem haben sich die Montagevorschriften geändert. Daher dürfen vor Juli 1981 montierte Geräte laut Heizkostenverordnung nicht mehr zur Erstellung von
E-Control veröffentlichte Stromkennzeichnungsbericht: Mogelpackung – Atomstromfrei Ökologie Verbraucherberatung 22. September 2015 E-Control muss aktiv werden: Umweltbilanz unseres Stroms so schlecht wie noch nie (WK-intern) - Der heute von der E-Control veröffentlichte Stromkennzeichnungsbericht zeigt deutlich, dass Österreich seinen Stromverbrauch noch immer mit bis zu 11 % Atomstrom deckt. „Die von der E-Control verkündete Atomstromfreiheit Österreichs ist ein Märchen“, bemerkt Stefan Moidl, Geschäftsführer der IG Windkraft und ergänzt: „Solange es keine Änderungen auf europäischer Ebene gibt, sind die Herkunftsnachweise eine Mogelpackung“. Atomstrom unter dem Deckmantel der Wasserkraft Die E-Control präsentierte heute den Stromkennzeichnungsbericht. Zwar gibt es seit heuer die vollständige Kennzeichnungspflicht des in Österreich verbrauchten Stromes. „Was beim schnellen Hinschauen sehr fortschrittlich erscheint, ist bei genauerer Betrachtung
Braunkohlereserve verstößt gegen EU-Recht Ökologie Verbraucherberatung 22. September 2015 Die von der Bundesregierung geplante Braunkohlereserve wird zur Sicherung der Stromversorgung nicht benötigt und verstößt damit gegen EU-Recht. (WK-intern) - Zu diesem Ergebnis kommt eine energiewirtschaftliche und juristische Analyse im Auftrag der unabhängigen Umweltorganisation Greenpeace. „Die Braunkohlereserve ist rechtlich unzulässig und steht damit kurz vor dem Scheitern. Kanzlerin Merkel droht mit leeren Händen zur Klimakonferenz nach Paris zu fahren“, sagt Greenpeace-Energieexperte Tobias Austrup. (Beide Analysen online hier.) In den kommenden Wochen soll das Kabinett die so genannte Braunkohlereserve beschließen. Auf deren Eckpunkte, die von der Kohlegewerkschaft IG BCE mitentwickelt wurden, hatte sich die Bundesregierung Anfang Juli geeinigt. Dabei sollen Braunkohleblöcke im Umfang von 2,7
Stromkennzeichnungsbericht: Wir wollen 100% Ökostrom – in Österreich Erneuerbare & Ökologie Ökologie Verbraucherberatung 21. September 2015 Lückenlose Stromkennzeichnung per Gesetz wichtiger Schritt für Transparenz – KundInnen können bewusst Energiewende fördern. (WK-intern) - Mit dem heute vorgestellten Stromkennzeichnungsbericht der E-Control für die Periode 2014 ist das letzte Jahr mit "Schlupfloch" Graustrom abgehandelt: Per 1. Jänner 2015 sind alle StromkundInnen in Österreich berechtigt, von ihrem Stromlieferanten eine lückenlose Darstellung der Herkunft des gelieferten Stromes zu erhalten. Damit ist das Konstrukt "Strom unbekannter Herkunft" bzw. "Graustrom" Geschichte. Die Gesetzesänderung im Elektrizitätewirtschafts- und Organisationsgesetz im Jahre 2013 werden in der Periode 2015 schlagend, die Übergangsfrist wurde gewählt, um der Elektrizitätswirtschaft Zeit zur Umstellung zu gewähren. "Wir begrüßen, dass sich nun die auf Initiative der
Studien: Wie gesund sind Hochspannungsleitungen? Forschungs-Mitteilungen Verbraucherberatung 21. September 2015 Hochspannungsleitungen wirken sich auf den Hormonspiegel aus – allerdings jahreszeitlich schwankend. (WK-intern) - Ein internationales Team unter der Leitung von Prof. Dr. Hynek Burda von der Universität Duisburg-Essen (UDE) hat herausgefunden, dass Kälber, die elektromagnetischen Wechselfeldern ausgesetzt waren, im Winter weniger vom elektromagnetischen Wechselfelder Melatonin produzieren als im Sommer. Melatonin entsteht nachts in der Zirbeldrüse des Gehirns. Über den Blutkreislauf gelangt es zu fast jeder Zelle des Körpers, wo es vielfältige Funktionen erfüllt. Es steuert die Tag- und Nachtrhythmik und stärkt das Immunsystem. Es soll auch vor Krankheiten schützen, etwa Krebs oder Alzheimer. Studien legten einen Zusammenhang nahe zwischen der unterdrückten Melatoninproduktion und
Mängel im Netzentwicklungsplan Aktuelles Verbraucherberatung 21. September 201520. September 2015 Gutachten im Auftrag der Freien Wähler zeigt deutliche Mängel im Netzentwicklungsplan (WK-intern) - Glauber: Zweifelhafter HGÜ-Trassenbedarf fußt auf lückenhaften Berechnungen Großwallstadt - Im Rahmen ihrer Klausur in Unterfranken hat die FREIE WÄHLER Landtagsfraktion heute ein Gutachten* zur Notwendigkeit der beiden HGÜ-Leitungen nach Bayern vorgestellt. Das von der Forschungsgesellschaft für Alternative Technologien und Wirtschaftsanalysen erstellte Gutachten kommt zu dem Schluss, dass der aktuelle Netzentwicklungsplan zahlreiche Maßnahmen zur Reduzierung des Trassenbedarfs völlig ignoriert. Wegen der im Gutachten aufgezeigten Schwächen sei eine Neuberechnung des Netzentwicklungsplans zwingend geboten, fordert der energiepolitische Sprecher der FREIEN WÄHLER im Landtag, Thorsten Glauber. „Wir sind davon überzeugt, dass – gemeinsam mit weiteren
Windparkanwohner werden der Lärmbelästigung befragt Ökologie Produkte Techniken-Windkraft Verbraucherberatung Windenergie 17. September 2015 Befragung der Anwohner des Windparks Anzetel-Wehlens startet (WK-intern) - DEWI kooperiert mit Universität Halle-Wittenberg und MSH Medical School Hamburg bei Untersuchung der Lärmbelästigung Wilhelmshaven / Hamburg / Halle (Saale). DEWI (UL International GmbH) hat den Auftrag erhalten, die Geräuschcharakteristik des Windparks Anzetel-Wehlens im Norden von Wilhelmshaven zu untersuchen. Dieter Hinrichs, Geschäftsführer der Offshore-Onshore Testfeld (OTF) Anzetel GmbH, wandte sich an das Dienstleistungsunternehmen, da sich Anwohner seit der Inbetriebnahme des Windparks im Herbst 2014 über Lärm beschwerten. DEWI arbeitet dabei eng mit der Arbeitsgruppe (AG) Gesundheits- und Umweltpsychologie der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg bzw. mit der MSH Medical School Hamburg zusammen – vertreten durch Prof. Dr.
Glyphosat muss vom Tisch! Ökologie Verbraucherberatung 17. September 2015 Ein erster Erfolg: Die EU-Kommission hat die Entscheidung über die Neuzulassung von Glyphosat um ein halbes Jahr verschieben müssen. (WK-intern) - Diese Chance nutzen wir! Helfen Sie mit, dass sich 300.000 Menschen hinter unseren Appell gegen das Monsanto-Gift stellen. Das Herbizid Glyphosat gegen die Lobbymacht von Monsanto und Co. zu verbieten – keine leichte Herausforderung. Doch jetzt sind unsere Chancen stark gestiegen: Die EU-Kommission hat ihre Entscheidung, ob Glyphosat in der EU weiter zugelassen wird, um ein halbes Jahr verschieben müssen. Der Grund: Die Krebsforscher der Weltgesundheitsorganisation (WHO) warnen, Glyphosat sei „wahrscheinlich krebserregend“. Und überall in Europa wächst unser Protest gegen das
Gutachten: Den Atomausstieg werden die Steuerzahler mittragen müssen Mitteilungen Ökologie Verbraucherberatung 16. September 2015 Die Last der Stromkonzerne ist zu groß (WK-intern) - Das wird immer wahrscheinlicher. Eigentlich sollen die Betreiber der Kernkraftwerke für den Rückbau der Kraftwerke und die Entsorgung des Mülls aufkommen. Doch laut eines neuen Gutachtens im Auftrag des Bundeswirtschaftsministeriums könnten dafür bis zu 30 Milliarden Euro fehlen. Die Konzerne E.On, RWE und EnBW wiesen entsprechende Medienberichte zurück. Sie hätten konservativ und angemessen gerechnet und ausreichend Rückstellungen gebildet. Dabei zeigt ein vertiefter Blick in die bereits veröffentlichten Konzernjahresabschlüsse, dass die deutschen Betreiber von Atomkraftwerken wirtschaftlich kaum in der Lage sind, die Lasten zu tragen. Das volle Ausmaß der Problematik ist immer noch nicht ausreichend im
Klimapakt-Exkursion bei der Modernisierung des SBV Erneuerbare & Ökologie Technik Verbraucherberatung 16. September 201515. September 2015 Am Donnerstag, 10.09.2015, fand eine der beliebten Klimapakt-Exkursion beim Selbsthilfe-Bauverein eG Flensburg (SBV) statt. (WK-intern) - Diesmal ging es zu den restaurierten Wohnkomplexen in der Marienallee, wo mehrere Stadien der Modernisierungen an verschiedenen Gebäudeteilen zu sehen waren. Gleich zu Beginn gab es für jeden der Teilnehmer ein Begrüßungsgeschenk mit vielen Informationen rund um das Projekt Fruerlund und dem SBV selbst. Nach der Begrüßung durch den Exkursionsleiter Frank Jürgensen (Abteilungsleiter im Bereich Technik), Matthias Weiß (Bereichsleiter Marketing und Kommunikation) und Brar Petersen (Bauleitung) ging es zuerst in den Keller, um die neueste Technik der Warmwasserzentrale zu besichtigen. Dabei wurden viele Fragen der Teilnehmer beantwortet –
Atom-Rückstellungen: Dividenden für Aktionäre stoppen Mitteilungen Ökologie Verbraucherberatung 15. September 2015 Laut Gabriel-Gutachten fehlen bis zu 30 Milliarden Euro Atom-Rückstellungen (WK-intern) - Zu den Meldungen, die Atom-Rückstellungen der Stromkonzerne seien um bis zu 30 Milliarden Euro zu niedrig bemessen erklärt Jochen Stay, Sprecher der Anti-Atom-Organisation .ausgestrahlt: „Das von Bundeswirtschaftsminister Gabriel in Auftrag gegebene Gutachten von Wirtschaftsprüfern bestätigt, was Atomkraftgegner schon lange befürchten: Die Rückstellungen reichen bei Weitem nicht aus. Jetzt muss es vordringlich darum gehen, die notwendigen Beträge zu sichern, bevor nichts mehr zu holen ist. Das wird nur funktionieren, wenn Eon, RWE und Co das Geld in einen öffentlich-rechtlichen Fonds abgeben müssen und gleichzeitig weiter für Kostensteigerungen haften. Die Konzernen müssen nun jegliche Zahlung
Finanzsenator Kollatz-Ahnen will Bürger am Stromnetz beteiligen Mitteilungen Verbraucherberatung 13. September 2015 Finanzsenator Kollatz-Ahnen: „Stromnetz in Bürgerhand: Gute Idee!“ (WK-intern) - Der Berliner Finanzsenator Dr. Matthias Kollatz-Ahnen will die Berliner Bürger am Stromnetz beteiligen. Auf dem Kongress der Bürgergenossenschaft BürgerEnergie Berlin am Samstag sagte Kollatz-Ahnen vor mehreren Hundert Teilnehmern: „Wir wollen, dass das Thema genossenschaftliche Beteiligung an der Energiewende in Berlin eine wichtige Rolle spielt.“ Die BürgerEnergie Berlin ist Bieter im Vergabeverfahren um das Stromnetz und will dieses gemeinsam mit dem Land Berlin betreiben. „Ich halte das für eine gute Idee!“, so Kollatz-Ahnen zu einer solchen Kooperation von öffentlicher Hand und Bürgerhand. In einer Diskussion mit Bürgerinnen und Bürgern bekannte sich der Finanzsenator klar zur Zusammenarbeit