BDEW fordert endlich Rechtssicherheit für Fracking-Investitionen!?!? Ökologie Technik Verbraucherberatung 25. September 2015 Gesetzespaket zur unkonventionellen Gasförderung endlich verabschieden (WK-intern) - Verzögerungen gefährden Umsetzung weitreichender Schutzmaßnahmen für die Trinkwasserressourcen Der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) blickt mit Sorge auf die nach wie vor ausbleibende Umsetzung des Fracking-Gesetzespaketes. Die vorgesehenen gesetzlichen Regelungen sollten ursprünglich bereits vor der Sommerpause von Bundestag und Bundesrat verabschiedet werden. Stattdessen hatte die Große Koalition das Gesetzespaket in den Herbst verschoben. Mit den in den Gesetz- und Verordnungsentwürfen vorgesehenen Änderungen des Wasserhaushaltsgesetzes würden aus Sicht des BDEW weitreichende Schutzmaßnahmen für die Trinkwasserversorgung umgesetzt. Je länger die Koalitionsfraktionen im Deutschen Bundestag das Gesetzgebungsverfahren hinauszögern, desto größer wird aus BDEW-Sicht die Gefahr, dass das
Verbraucher investieren in Energieerzeugungsanlagen und erzeugen mehr Strom als sie benötigen Dezentrale Energien Solarenergie Technik Verbraucherberatung 25. September 201525. September 2015 Individuelle Strom-Flatrate kommt (WK-intern) - Der Energieexperte Holger Krawinkel sieht einen radikalen Paradigmenwechsel bei der Stromwirtschaft: Viele Verbraucher investieren in eigene Energieerzeugungsanlagen und Speicher und erzeugen mehr Strom als sie selbst benötigen. MVV-Energieexperte Holger Krawinkel prognostiziert, dass sinkende Preise für Solaranlagen und Speicher den Umbruch in der Energiewirtschaft zusätzlich befeuern werden. Bei erwarteten Kosten von jeweils fünf Cent pro Kilowattstunde für Solarstrom-Erzeugung und -speicherung würden viele Verbraucher in eigene Anlagen und Speicher investieren und mehr Strom erzeugen als sie selbst benötigen. Dabei bleibe die Stromversorgung trotz der Umstellung auf volatile erneuerbare Energien sicher, da der überschüssige Strom mithilfe zahlreicher dezentraler Speicher flexibel
Bundesgerichtshof: Urteil zur Durchführung einer Fassadensanierung mit förderfähiger Wärmedämmung Behörden-Mitteilungen Erneuerbare & Ökologie Ökologie Verbraucherberatung 25. September 2015 Auch die Aufnahme eines langfristigen, hohen Kredits durch die Wohnungseigentümergemeinschaft kann ordnungsmäßiger Verwaltung entsprechen (WK-intern) - Urteil vom 25. September 2015 – V ZR 244/14 Die Parteien sind Mitglieder einer aus 201 Einheiten bestehenden Wohnungseigentümergemeinschaft. In der Eigentümerversammlung vom 14. August 2013 beschlossen die Wohnungseigentümer die Durchführung einer Fassadensanierung mit förderfähiger Wärmedämmung. Um die mit ca. 2.000.000 € veranschlagten Kosten zu finanzieren, beschlossen sie zudem die Aufnahme eines KfW-Förderkredits, dessen Zinssatz sich zum damaligen Zeitpunkt auf 0% belief, in Höhe von ca. 1.320.000 € mit einer Laufzeit von 10 Jahren sowie die Finanzierung des restlichen Betrages von ca. 900.000 € durch Rückgriff auf
2014 gingen weltweit 18 Millionen Hektar Wald verloren Ökologie Verbraucherberatung 25. September 201524. September 2015 Unabhängige Kontrollen sind bei Holz und Papier unerlässlich (WK-intern) - Es ist ein Fakt, dass vereinzelten, optimistischen Berichten zum Trotz, die Waldfläche der Erde nach wie vor rasant abnimmt. Allein 2014 gingen, wie Satellitenbilder belegen, weltweit 18 Millionen[1] Hektar Wald verloren. Das ist die Fläche der Bundesländer Bayern, Baden-Württemberg, Hessen, Rheinland-Pfalz, Saarland und Nordrhein-Westfalen zusammen. Allein in tropischen Wäldern gingen in einem Jahr fast 10 Millionen Hektar Wald und damit die Fläche der Südbundesländer Bayern und Baden-Württemberg zusammen, verloren. Am Freitag, 25. September 2015 ist FSC-Freitag, der Tag an dem weltweit Umweltorganisationen, engagierte Waldbesitzer, Gewerkschaften und Unternehmen für eine Wende in der Forstwirtschaft
LED-, Halogen- und Energiesparleuchten – welche Lampen sparen den meisten Strom? Ökologie Verbraucherberatung 24. September 2015 Die Qual der Wahl bei LED-, Halogen- und Energiesparleuchten (WK-intern) - TÜV SÜD gibt Tipps für den Kauf von Lampen München - Seit Herbst 2012 gibt es im Handel keine herkömmlichen Glühbirnen mehr, sondern nur noch Halogen-, LED- und Energiesparlampen zu kaufen. Aber welche Lampen sparen den meisten Strom, sind am sichersten und erzeugen das angenehmste Licht? Der TÜV SÜD Experte Klaus Ludwig kennt die Vorteile der verschiedenen Produkttypen und weiß, worauf beim Kauf zu achten ist. Der Markt der alternativen Leuchtmittel hat sich seit dem Glühbirnenverbot stets weiterentwickelt. Während viele der Lampen vor ein paar Jahren noch ein sichtbar kühles Licht erzeugten
Staatliche Abgaben belasten weiter die Stromkosten Verbraucherberatung 24. September 2015 365 AG: „Die Zeche zahlen die Stromkunden“ (WK-intern) - Sah es 2015 durch die erstmalige Senkung der EEG-Umlagen noch nach einer Atempause für die Verbraucher aus, so lassen neuere Entwicklungen das Gegenteil befürchten. Köln - Zukünftig ist eher mit weiteren Belastungen der Stromkosten zu rechnen. Darauf weist der unabhängige Stromversorger 365 AG aus Köln hin. Teure Energiewende Künftig lassen sich die großen Stromkonzerne beispielsweise dafür bezahlen, dass sie Kraftwerke einsatzbereit halten. Das Bundeswirtschaftsministerium rechnet allein dafür mit Kosten von jährlich 230 Millionen Euro. Noch deutlich teurer wird der Ausbau der Stromnetze. Dafür werden in den nächsten Jahren finanzielle Mittel in Milliardenhöhe benötigt. Umgelegt auf die
Solarstromspeicher: Einspeisemanagement und Stromspeicher sorgen für stabile Netze Dezentrale Energien Solarenergie Verbraucherberatung 23. September 2015 Solarstromspeicher: Niedersachsen und Bayern an der Spitze (WK-intern) - Batteriespeicher sind ein wichtiger Baustein für die Energiewende in Deutschland. In unterschiedlichen Leistungsklassen – von der Hausbatterie mit wenigen Kilowatt Speicherleistung bis zur Zehn-Megawatt-Großbatterie – stehen deutschlandweit immer mehr dezentrale Stromspeicher zur Verfügung. Sie dienen vor allem der Aufnahme von Stromüberschüssen aus Windparks oder Photovoltaikanlagen und leisten damit einen Beitrag zur Stabilisierung des Stromnetzes. Die Kombination von Photovoltaik (PV) mit Batteriespeichern findet vor allem in den großen Bundesländern breiten Anklang: Unter den Ländern mit relevanten Zubauzahlen von Speicheranlagen installieren Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen und Brandenburg gemessen am Zubau von PV-Anlagen die meisten Batteriespeicher. In
Günstige Energie, Kostenvorteile werden oft nicht an Kunden weitergegeben. Behörden-Mitteilungen Verbraucherberatung 23. September 2015 ISPEX: Die reinen Energiepreise sind günstig, aber Kostenvorteile werden oft nicht an Kunden weitergegeben. (WK-intern) - Die reinen Strom- und Gaspreise sind aufgrund der niedrigen Großhandelspreise auch bei den Endkundenpreisen für Industrie und Gewerbe auf einem Tiefststand angekommen. Dennoch müssen Unternehmen selbst tätig werden, um davon in vollem Umfang zu profitieren. Darauf weisen die Experten des Energiedienstleisters ISPEX hin. Sie analysieren regelmäßig die Preisentwicklungen und beraten Unternehmen beim Energieeinkauf und bei Energieeffizienzmaßnahmen. Die Energiewende kostet die Stromkunden 28 Milliarden Euro Nach Berechnungen des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) kostet die Energiewende die Stromkunden in Deutschland rund 28 Milliarden Euro pro Jahr. Darin enthalten
Stromkennzeichnung in Österreich verschleiert Atomstromimporte Erneuerbare & Ökologie Ökologie Verbraucherberatung 23. September 2015 Ökologisch differenzierte Elektrizitätsabgabe soll auf ausschließlich österreichischen Herkunftsnachweisen basieren (WK-intern) - Anlässlich des neuen e-control Stromkennzeichnungsberichts kritisiert der stv. Geschäftsführer von Kleinwasserkraft Österreich, Erwin Mayer, die Schlussfolgerungen der e-control, dass Österreich atomstromfrei sei: "Handelbare Herkunftsnachweise aus dem Ausland zu verwenden ist nicht nur keine Garantie für 90% Ökostrom in Österreich, sondern verschleiert die erheblichen Atomstromimporte nach Österreich". Wien - Nur wenn mit ausschließlich österreichischen Herkunftsnachweisen gerechnet würde und diese steuerlich beim Endkunden bevorzugt würden, könnte ein Import von Kohle- und Atomstrom vermieden, und gleichzeitig die herrschende Marktverzerrung ausgeglichen werden. Das jetzige System der Ausstellung und Anerkennung von Herkunftsnachweisen führt in der Praxis dazu,
Alte Heizkostenverteiler bedrohen die Rechtssicherheit aktueller Abrechnungen Technik Verbraucherberatung 22. September 2015 Heizkostenverteiler, die vor Juli 1981 montiert wurden, haben Ende 2013 ihre Zulassung verloren. (WK-intern) - Die novellierte Heizkostenverordnung von 2009 hatte diesen Geräten einen Bestandsschutz eingeräumt, der mittlerweile ausgelaufen ist, da die Geräte nicht mehr dem aktuellen Stand der Technik entsprechen. Dennoch haben viele Eigentümer ihre alten Heizkostenverteiler noch nicht ausgetauscht. Dabei sind Heizkostenabrechnungen, in denen Messwerte dieser Geräte verwendet werden, durch die Nutzer anfechtbar. Die Messgenauigkeit von Heizkostenverteilern mit den knapp fingerdicken Verdunstungsampullen liegt deutlich unter dem, was moderne Geräte heutzutage leisten. Außerdem haben sich die Montagevorschriften geändert. Daher dürfen vor Juli 1981 montierte Geräte laut Heizkostenverordnung nicht mehr zur Erstellung von
E-Control veröffentlichte Stromkennzeichnungsbericht: Mogelpackung – Atomstromfrei Ökologie Verbraucherberatung 22. September 2015 E-Control muss aktiv werden: Umweltbilanz unseres Stroms so schlecht wie noch nie (WK-intern) - Der heute von der E-Control veröffentlichte Stromkennzeichnungsbericht zeigt deutlich, dass Österreich seinen Stromverbrauch noch immer mit bis zu 11 % Atomstrom deckt. „Die von der E-Control verkündete Atomstromfreiheit Österreichs ist ein Märchen“, bemerkt Stefan Moidl, Geschäftsführer der IG Windkraft und ergänzt: „Solange es keine Änderungen auf europäischer Ebene gibt, sind die Herkunftsnachweise eine Mogelpackung“. Atomstrom unter dem Deckmantel der Wasserkraft Die E-Control präsentierte heute den Stromkennzeichnungsbericht. Zwar gibt es seit heuer die vollständige Kennzeichnungspflicht des in Österreich verbrauchten Stromes. „Was beim schnellen Hinschauen sehr fortschrittlich erscheint, ist bei genauerer Betrachtung
Braunkohlereserve verstößt gegen EU-Recht Ökologie Verbraucherberatung 22. September 2015 Die von der Bundesregierung geplante Braunkohlereserve wird zur Sicherung der Stromversorgung nicht benötigt und verstößt damit gegen EU-Recht. (WK-intern) - Zu diesem Ergebnis kommt eine energiewirtschaftliche und juristische Analyse im Auftrag der unabhängigen Umweltorganisation Greenpeace. „Die Braunkohlereserve ist rechtlich unzulässig und steht damit kurz vor dem Scheitern. Kanzlerin Merkel droht mit leeren Händen zur Klimakonferenz nach Paris zu fahren“, sagt Greenpeace-Energieexperte Tobias Austrup. (Beide Analysen online hier.) In den kommenden Wochen soll das Kabinett die so genannte Braunkohlereserve beschließen. Auf deren Eckpunkte, die von der Kohlegewerkschaft IG BCE mitentwickelt wurden, hatte sich die Bundesregierung Anfang Juli geeinigt. Dabei sollen Braunkohleblöcke im Umfang von 2,7