Weltklimarat legt Bericht zu Folgen des Klimawandels vor Behörden-Mitteilungen Ökologie 31. März 2014 Klimawandel ist zentrale gesellschaftliche Herausforderung Der neueste Bericht des Weltklimarats IPCC zeigt die tiefgreifenden Folgen des fortschreitenden Klimawandels für die Menschen und die Natur auf. (WK-intern) - Bundesumweltministerin Barbara Hendricks und Bundesforschungsministerin Johanna Wanka sehen darin einen weiteren Beleg für die Dringlichkeit der Bekämpfung des Klimawandels als zentrale gesellschaftliche Herausforderung. Sie setzen sich für ambitionierten und raschen Klimaschutz ein, um den weltweiten Temperaturanstieg zu bremsen. "Klimawandel findet täglich statt: Die Menschheit muss sich an die neuen Bedingungen anpassen. Die Wissenschaftler sagen uns, dass dies zunehmend schwieriger wird, je länger wir zögern. Deshalb müssen wir beides tun: Zum einen den Klimawandel bekämpfen und dafür
EU-Kommission plant massive Einschnitte für den Ausbau erneuerbarer Energien Ökologie Windenergie 30. März 2014 Geleakter Entwurf der EU-Kommission zu Förder-Richtlinien für Erneuerbare Energie GLOBAL 2000 sieht Ausnahmen für Industrie und massive Einschnitte für den Ausbau erneuerbarer Energie. (WK-intern) - Wien – In diesen Tagen verhandelt die EU-Kommission darüber, wie in Zukunft erneuerbare Energie innerhalb der EU gefördert werden darf. Bereits Anfang April könnte die Entscheidung fallen. Der geleakte Entwurf der neuen Regelung liegt GLOBAL 2000 vor und beinhaltet wenig Erbauliches: „Die EU-Kommission hält offenbar an ihrem Plan fest, effektive und funktionierende Fördersysteme für erneuerbare Energie in Europa abzuschaffen. Stattdessen sollen nun großzügige Ausnahmeregelungen für die Industrie geschaffen werden – die Kosten für den Ausbau erneuerbarer Energie
TenneT prüft vorzeitige Stilllegung von AKW-Grafenrheinfeld Mitteilungen Ökologie 30. März 2014 Der Übertragungsnetzbetreiber TenneT hat die Stilllegungsanzeige für das Kernkraftwerk Grafenrheinfeld erhalten. Damit erklärt der Betreiber seine Absicht, das Kraftwerk vorzeitig Ende Mai 2015 vom Netz nehmen zu wollen. (WK-intern) - Das Laufzeitende von Grafenrheinfeld ist vom Gesetzgeber für Ende Dezember 2015 vorgesehen. TenneT habe wie es die Reservekraftwerksverordnung vorsieht eine vorzeitige Stilllegung von Grafenrheinfeld zu prüfen, sagte Martin Fuchs, Vorsitzender der Geschäftsführung von TenneT. „Aktuell gehen wir davon aus, dass eine vorzeitige Stilllegung des Kernkraftwerks Grafenrheinfeld die Versorgungssicherheit in den Monaten bis zum eigentlich vorgesehenen Laufzeitende des Kraftwerks im Dezember 2015 nicht gefährdet. Die Situation wäre unter sehr deutlich erhöhten Eingriffen in den
NRW läutet das Ende des Braunkohle-Bergbaus im Rheinischen Revier ein Mitteilungen Ökologie 29. März 2014 Die rot-GRÜNE Koalition in NRW hat heute eine Entscheidung über die zukünftige Entwicklung im Rheinischen Revier getroffen. Erstmals werden bereits genehmigte Tagebauflächen verkleinert. Dazu erklären unsere Landesvorsitzenden Monika Düker und Sven Lehmann: (WK-intern) - „Mit der von der Koalition angekündigten Erarbeitung einer neuen Leitentscheidung werden erstmals bereits genehmigte Tagebauflächen verkleinert und 1350 Menschen in der Gemeinde Holzweiler behalten ihre Heimat. Ca. 300 Mio. Tonnen Braunkohle bleiben damit dort, wo sie hingehören – unter der Erde. Wenn wir unsere Klimaschutzziele erreichen wollen, muss auch die Braunkohleverstromung ihren Beitrag leisten, denn die Braunkohle ist für ein Drittel aller CO2-Emissionen in NRW verantwortlich. Mit der Entscheidung der
ROBIN WOOD fordert den Stopp der Atommüllproduktion Mitteilungen Ökologie 29. März 2014 ROBIN WOOD fordert den Stopp der Atommüllproduktion und einen verantwortlichen Umgang mit den Hinterlassenschaften der Atomindustrie ROBIN WOOD begrüßt, dass das Bundesumweltministerium seine Klage gegen die vom Land Niedersachsen verfügte Aufhebung des Rahmenbetriebsplans für die Erkundung des Salzstocks Gorleben zurückzieht. (WK-intern) - Bundesumweltministerin Barbara Hendricks reagierte damit gestern auf die anhaltende Kritik von Umweltverbänden und Anti-Atom-Organisationen am Endlagersuchgesetz und an der einzusetzenden Atommüll-Kommission. ROBIN WOOD, aber auch Greenpeace, der BUND und viele andere halten das Gesetz für nicht geeignet, um die Probleme bei der Atommülllagerung in den Griff zu bekommen und einen gesellschaftlichen Konsens zu entwickeln. „Nachdem das Endlagersuchgesetz weitgehend unter Ausschluss
Europa wird das Energie-Reduktionsziel von 20 % bis 2020 nicht erreichen Ökologie Veranstaltungen 29. März 2014 4. jährliches Euro-Mediterranean Energy Efficiency Forum weist darauf hin, dass Europa das Reduktionsziel von 20 % bis 2020 nicht erreichen wird Meinungsführer und Entscheidungsträger sagen, alle Voraussetzungen sind vorhanden, um Energieeffizienz auf die EU-Agenda zu setzen Monaco - Zum vierten Mal waren Johnson Controls, die Prince Albert II of Monaco Foundation und The Climate Group Gastgeber des jährlichen Euro-Mediterranean Energy Efficiency Forums in Monaco. Etwa 170 europäische Meinungsführer und Entscheidungsträger, Vertreter aus dem privaten und öffentlichen Sektor, konzentrierten sich auf das wirtschaftliche Potenzial der Energieeffizienz, um den Weg Europas zu nachhaltigem Wirtschaftswachstum zu unterstützen. Die Teilnehmer diskutierten über die notwendigen Bestimmungen zur
Kreislaufwirtschaftsgesetz ist in der Analyse gut, doch in der Konsequenz unzureichend Ökologie Technik 29. März 2014 Rehbock: Änderungsbedarf am Kreislaufwirtschaftsgesetz ist offensichtlich bvse vermisst konkrete Konsequenzen aus Monitoring-Bericht der Bundesregierung zum Kreislaufwirtschaftsgesetz (WK-intern) - In der Analyse gut, doch in der Konsequenz unzureichend, so lässt sich das Fazit des bvse-Bundesverband Sekundärrohstoffe und Entsorgung e.V. in Bezug auf den Monitoring-Bericht der Bundesregierung zu den Auswirkungen der Regelungen zur gewerblichen und gemeinnützigen Sammlung (§§ 17/18) zusammenfassen. Insbesondere die Ausführungen zu den von der Bundesregierung analysierten Vollzugsproblemen und den damit verbundenen immensen Belastungen für die Privatwirtschaft sind zutreffend beschrieben.“Wir vermissen jedoch, dass konkrete Schlüsse gezogen werden“, kritisierte bvse-Hauptgeschäftsführer Eric Rehbock, der eine Korrektur des Kreislaufwirtschaftsgesetzes anmahnt. Einen wichtigen Ansatzpunkt für Gesetzeskorrekturen sieht der
Jahresbilanz des enercity-Fonds proKlima erschienen Ökologie Technik 28. März 2014 Mit seinem aktuellen Jahresbericht bilanziert der enercity-Fonds proKlima nicht nur das vergangene Geschäftsjahr. Bald 15 Jahre erfolgreiche Arbeit für mehr Klimaschutz hat der Fonds seit seiner Gründung 1998 geleistet. Der Jahresbericht bietet alles Wissenswerte zum Jubiläumsjahr in Zahlen. (WK-intern) - Vor dem Hintergrund der Energiewende spielt die – große und zu sehr vernachlässigte – Energiequelle Energieeffizienz eine entscheidende Rolle. Wärmeverbrauchssenkung in Gebäuden oder Stromeinsparung können kundenseitig dazu beitragen, die Kostenentwicklung im Griff zu behalten. Der enercity-Fonds macht hierzu die richtigen Angebote und setzt mit der Passivhausförderung Maßstäbe für das Bauen der Zukunft. Klimaschutz ist eine Aufgabe mit globaler Dimension, deren Umsetzung Engagement, Initiativen
EU-Beihilfenrecht fährt Erneuerbare gegen die Wand Behörden-Mitteilungen Erneuerbare & Ökologie Ökologie Windenergie 28. März 2014 EU Kommission will Erneuerbare einbremsen Geschenk an die fossil-atomare Energielobby (WK-intern) - Am 9. April sollen die neuen Leitlinien für Umweltbeihilfen von der EU Kommission beschlossen werden. Der aktuell geleakte Entwurf lässt Schlimmstes befürchten. „Treten die Leitlinien in der derzeitigen Fassung in Kraft, bedeutet dies ein massives Einbremsen des Ausbaus erneuerbaren Energien in ganz Europa“ erklärt Stefan Moidl und ergänzt: „Dieser Entwurf kann nur als Geschenk an die fossil-atomare Energielobby verstanden werden.“ Am 9. April sollen die neuen Leitlinien für Umwelt- und Energiebeihilfen von der EU- Kommission veröffentlich werden. An diesen Leitlinien werden alle Fördersysteme für erneuerbare Energien bei der Bewilligung durch die
Neuer IPCC-Bericht prognostiziert Auswirkungen des Klimawandels Ökologie Verbraucherberatung 28. März 2014 Neuer IPCC-Bericht prognostiziert Auswirkungen des Klimawandels auf Mensch und Natur – auch in Deutschland Berlin/Yokohama: Der Vorsitzende des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), Hubert Weiger, mahnte anlässlich des in den nächsten Tagen zur Veröffentlichung anstehenden neuen IPCC-Berichts des Weltklimarates verstärkte Anstrengungen beim Klimaschutz an. (WK-intern) - Die in dem Bericht prognostizierten Folgen der globalen Klimaerwärmung wie häufigere Hochwasser, Trockenperioden, Hurrikans und extreme Wetterereignisse würden zu unkalkulierbaren sozialen, ökologischen und wirtschaftlichen Problemen führen. Der vorhergesagte weltweite Anstieg des Meeresspiegels mache weite Küstenregionen unbewohnbar, zunehmende Dürren würden zu Wasser- und Lebensmittelknappheit führen. Auch in Deutschland sei der Klimawandel inzwischen spürbar, sagte Weiger. Schmelzende Gletscher
Klima- und Energiefonds startet Forschungsförderung Forschungs-Mitteilungen Ökologie 28. März 201428. März 2014 Klimawandel: Klima- und Energiefonds startet Forschungsförderung mit 4,5 Millionen Euro Budget Austrian Climate Research Programme (ACRP) gibt Antworten auf Herausforderungen des Klimawandels Bundesminister Rupprechter: Erforschung des Klimawandels essentiell für gezielte Anpassungsmaßnahmen (WK-intern) - Wie können die Herausforderungen des Klimawandels für unsere Gesellschaft gemeistert werden? Diese Frage ist eine der drängendsten der Umwelt- und Wirtschaftspolitik. Das heute startende Forschungsprogramm „Austrian Climate Research Programme“ (ACRP) des Klima- und Energiefonds gibt Antworten und schafft eine Wissensbasis für Politik und Wirtschaft. Das Programm, das bereits zum siebenten Mal ausgeschrieben wird, ist mit 4,5 Millionen Euro dotiert und bis 4. September 2014 geöffnet. „Die Wetterextreme der vergangen Jahre
Handeln, bevor es zu spät ist – Weltklimarat präsentiert Klimabericht am Montag Ökologie 28. März 2014 Derzeit tagt der Weltklimarat in Japan und arbeitet an der Endversion des zweiten Teils des „fünften Sachstandberichts“ zum Kenntnisstand über den Klimawandel. Im zweiten Teil geht es um die Folgen und Auswirkungen der globalen Erwärmung. „Der Klimawandel ist das größte Experiment mit dem Planeten in der Geschichte der Menschheit. Wir drohen, unsere eigenen Lebensgrundlagen und die der kommenden Generationen dauerhaft zu zerstören“, warnt Johannes Wahlmüller, Klimasprecher der österreichischen Umweltschutzorganisation GLOBAL 2000. (WK-intern) - „Zunehmende Extremwetterereignisse, Dürren, Hochwasser, die Überflutung ganzer Regionen und die Gefahr von abruptem unkontrollierbarem Klimawandel dürfen die Politik nicht länger kalt lassen. Wir müssen eingreifen, bevor es zu spät