MTU geht neue Wege bei der Reinigung der Abgase Ökologie Technik 12. April 2015 Neue Pilotanlage zur Partikelfilterung im MTU-Werk 2 Abgasnachbehandlung für Großmotorenprüfstände Technisches Neuland bei der Abgasnachbehandlung (WK-intern) - MTU geht neue Wege bei der Reinigung der Abgase aus den Motorenprüfständen im MTU-Werk 2 in Manzell. FRIEDRICHSHAFEN – Fachleute des Unternehmens haben zusammen mit externen Experten ein Konzept erarbeitet, um die Rußemissionen der Prüfstände deutlich zu reduzieren. Der erste Teil der Anlage wird voraussichtlich Anfang des Jahres 2017 in den Pilotbetrieb gehen. „Wir sind zuversichtlich, dass die Filteranlage die gewünschten Ergebnisse bringen wird. Aber wir betreten damit technisches Neuland“, sagt Dr. Ulrich Dohle, Vorstandsvorsitzender von Rolls-Royce Power Systems und Geschäftsführer von MTU Friedrichshafen. Denn eine ähnliche Anlage
BUND legt Analyse der Atom-Rückstellungen vor Mitteilungen Ökologie 12. April 2015 Bundesregierung muss für Transparenz sorgen und Rückstellungen schnell sichern (WK-intern) - Die Atom-Rückstellungen der Energiekonzerne RWE, Vattenfall, Eon und EnBW für Stilllegung und Rückbau der Atomanlagen sowie für die Atommülllagerung beliefen sich bis Ende des Jahres 2014 auf insgesamt 37,8 Milliarden Euro. Berlin - Dies geht aus einer aktuellen Analyse hervor, die das Forum Ökologisch-Soziale Marktwirtschaft (FÖS) im Auftrag des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) erstellt hat. Die Analyse zeigt, dass die Kraftwerksbetreiber nur unzureichend informieren, für welchen genauen Zweck, für welches Kraftwerk und für welchen Zeitpunkt die Rückstellungen vorgesehen sind. Auch über Beweggründe für Aufstockungen oder Auflösungen von Rückstellungsbeträgen veröffentlichen
Schädlingsbekämpfung mit Neonicotinoide haben schwerwiegende Auswirkungen auf Honigbienen Forschungs-Mitteilungen Ökologie 10. April 2015 Ökosysteme leiden am Verlust der biologische Vielfalt (WK-intern) - Die Anzahl der Honigbienen, Hummeln, Wildbienen, Schwebfliegen, Schmetterlinge und anderen in ganz Europa ist stark zurückgegangen. Ecosystem services, agriculture and neonicotinoids A focus on honey bees has distorted the debate around neonicotinoids. But there is more and more evidence that widespread use of neonicotinoids has severe effects on a range of organisms that provide ecosystem services like pollination and natural pest control, as well as on biodiversity. Read more:
Ein Umstieg von Fossilen- auf Erneuerbare Energien ist dringend notwendig Bioenergie Ökologie 10. April 2015 Fünf Jahre Deepwater Horizon-Katastrope: Zeit sich vom Tropf des Erdöls zu lösen (WK-intern) - Gewinne der vier großen Ölkonzerne summieren sich seit 2011 auf fast 400 Milliarden Dollar Am 20. April jährt sich zum fünften Mal die Explosion der Erdölplattform Deepwater Horizon im Golf von Mexiko. Mehr als 750 Millionen Liter Erdöl gelangten ins Meer, hunderte Kilometer Strand wurden verpestet, Menschen und ganze Branchen an der Küste verloren ihre Lebensgrundlage. Vom Erdölkonsum haben uns solche Mega-Katastrophen bislang kaum abgeschreckt. Im Gegenteil, die Erdölnutzung steigt global weiter an. „Ein Umstieg auf Erneuerbare Energien ist dringend notwendig“, mahnt Philipp Vohrer, Geschäftsführer der Agentur für
Nochten 2: Sonntagsspaziergang gegen geplanten Braunkohletagebau Ökologie Verbraucherberatung 10. April 2015 Juristischer Kampf gegen Nochten 2 geht weiter (WK-intern) - Das Bündnis „Strukturwandel jetzt – Kein Nochten II“ sieht trotz der heutigen Entscheidung des sächsischen Oberverwaltungsgerichtes gute Chancen, den Tagebau Nochten 2 zu verhindern. Schleife/Rohne - Zugleich lädt das Bündnis für Sonntag (12. April) um 14:00 Uhr zu einem Spaziergang durch die vom Braunkohlentagebau bedrohten Orte Schleife und Rohne ein. „Dass Vattenfall die Paraphierung jeglicher Umsiedlungsverträge ausgesetzt hat, zeigt deutlich, wie die Vorbereitungen zum Tagebau Nochten 2 bereits stocken. Wir gehen optimistisch in das weitere Verfahren.“ sagt Friederike Böttcher vom Bündnis „Strukturwandel jetzt – Kein Nochten II“. Das heutige Gerichtsurteil kommentiert Susanne Neubronner von Greenpeace: „Das Klagebündnis
Studie des Thünen-Instituts für Ländliche Räume fordert Gewässerschutz Forschungs-Mitteilungen Ökologie 8. April 2015 Landwirte sind beim Gewässerschutz gefordert „Guter chemischer Zustand“ von Oberflächengewässern und Grundwasser wird voraussichtlich auch 2021 nicht überall im Einzugsgebiet der Weser erreicht – Ausdehnung von Agrarumweltmaßnahmen und eine moderate Verschärfung der Düngeverordnung allein reichen nicht aus, um Stickstoffüberschüsse seitens der Landwirtschaft in notwendigem Umfang zu reduzieren. (WK-intern) - Mit der Wasserrahmenrichtlinie hat die Europäische Union 2000 ein Instrument geschaffen, um die Qualität von Grund- und Oberflächenwasser im Einzugsbereich von Flüssen europaweit zu verbessern. Die Richtlinie gibt Ziele für die Qualität von Oberflächengewässern und Grundwasser vor. Diese Ziele müssen 2015, in Ausnahmefällen bis spätestens 2021 oder 2027, erreicht werden. Welche Anstrengungen die
4. Umwelttechnikpreis Baden-Württemberg Behörden-Mitteilungen Ökologie 5. April 2015 Ab sofort Teilnahme am 4. Umwelttechnikpreis Baden-Württemberg möglich (WK-intern) - Franz Untersteller: „Innovative Entwicklungen, die das Klima und unsere Umwelt schonen, belohnen wir mit insgesamt 100.000 Euro.“ Umweltminister Franz Untersteller hat zur Teilnahme am 4. Umwelttechnikpreis Baden-Württemberg aufgerufen. Mit dem Preis unterstützt die Landesregierung Unternehmen dabei, ihre neuartigen, materialsparenden und umweltschonenden Produkte und Technologien bekannter zu machen. Das Preisgeld beträgt insgesamt 100.000 Euro. „Unternehmen, die mit technischen Innovationen dazu beitragen unsere natürlichen Ressourcen zu erhalten, leisten einen wichtigen Beitrag zum Umweltschutz, zugleich machen sie ihre Firma damit auch fit für die Zukunft“, erklärte Franz Untersteller. „Der Markt für Umwelttechnologien und Ressourceneffizienz ist einer der
Die Kohlelobby geht auf die Barrikaden Mitteilungen Ökologie Verbraucherberatung 4. April 2015 Das politische Berlin ist in Aufruhr: (WK-intern) - Vor zwei Wochen hat Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel seinen Plan vorgelegt, besonders klimaschädliche Kohlekraftwerke stillzulegen. Doch prompt geht die Kohlelobby auf die Barrikaden: Vattenfall, RWE und der BDI vereint mit der Industriegewerkschaft IG BCE, Nordrhein-Westfalens Ministerpräsidentin Hannelore Kraft gemeinsam mit dem CDU-Wirtschaftsflügel. Dass bereits der moderate Vorschlag Gabriels einen solchen Aufstand provoziert, zeigt: Den Ausstieg aus dem Klimakiller Kohle durchzusetzen wird richtig schwer. Atomausstieg und Energiewende haben wir gemeinsam als breite Bürgerbewegung auf der Straße erstritten. Jetzt nehmen wir uns den Kohleausstieg vor. Dafür brauchen wir Sie. Wie Sie helfen können, erfahren Sie in diesem Video... Wir
Umweltverbände protestieren gegen Fracking Aktuelles Ökologie Verbraucherberatung 2. April 2015 Protest gegen Kabinettsbeschlüsse zu Fracking. "Probebohrung" am Bundeskanzleramt (WK-intern) - Berlin: Anlässlich der Kabinettsbeschlüsse zur Fracking-Technologie haben heute der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), Campact, Deutscher Naturschutzring (DNR), Naturschutzbund Deutschland (NABU), Umweltinstitut München, Robin Wood, PowerShift, die Deutsche Umwelthilfe (DUH) und die Arbeitsgemeinschaft der Umweltbeauftragten in der EKD (AGU) vor dem Bundeskanzleramt eine symbolische Fracking-Probebohrung vorgenommen. Ihr Protest richtet sich gegen die Absicht von Energiekonzernen, in mehreren Regionen Deutschlands mit dem umstrittenen Fracking Erdgas aus tiefen Erdschichten zu gewinnen. Die Organisationen fordern ein Verbot dieser Technologie. "Fracking bedroht die Grundwasservorräte, die Böden und schadet dem Klima. Es ist eine Fossil-Technologie von
Bundesregierung erlaubt Fracking generell: Gesetzesentwurf ist nicht mehrheitsfähig Aktuelles Ökologie Verbraucherberatung 1. April 2015 Am heutigen Mittwoch hat das Bundeskabinett die umstrittenen Fracking-Gesetzesentwürfe verabschiedet. (WK-intern) - Die Kernforderungen von Umweltverbänden, Kirche und Bürgerinitiativen finden sich jedoch nach wie vor nicht in dem geplanten Gesetzesrahmen. „Es ist paradox: Die Bundesregierung erlaubt Fracking generell, obwohl sie selbst festgestellt hat und öffentlich kommuniziert, dass die umstrittene Fördertechnik weder einen Beitrag zum Klimaschutz noch zu unserer Versorgungssicherheit leisten kann“, so Franziska Buch, Energiereferentin am Umweltinstitut München. „Damit werden der Gesellschaft die volkswirtschaftlichen Kosten für die entstehenden ökologischen Schäden aufgebürdet, ohne dass dem ein gesellschaftlicher Nutzen gegenübersteht.“ Neu aufgenommen wurde eine Ausweitung der Verbotszonen auf die Einzugsgebiete von Wasserentnahmestellen für die öffentliche Wasserversorgung
BDEW begrüßt die von der Bundesregierung vorgelegten Gesetz- bzw. Verordnungsentwürfe zum Fracking Mitteilungen Ökologie 1. April 2015 BDEW zur Verabschiedung des Fracking-Gesetzespakets im Bundeskabinett (WK-intern) - Das Bundeskabinett hat heute ein Gesetzespaket zum Fracking verabschiedet. Hierzu erklärt der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW): Berlin - "Der BDEW begrüßt die von der Bundesregierung vorgelegten Gesetz- bzw. Verordnungsentwürfe zum Fracking mit der Zielrichtung, zum einen die Schutzbedürftigkeit der Trinkwasserressourcen sicherzustellen, zum anderen - bei Umsetzung von Sicherheits- und Umweltvorschriften - die grundsätzliche Möglichkeit der Nutzung unkonventioneller Erdgasressourcen in Deutschland zu erproben. Vor diesem Hintergrund bewertet der BDEW das in den Entwürfen vorgesehene Verbot von Fracking unter anderem in Wasserschutzgebieten, Talsperren und Einzugsgebieten von Wasserentnahmestellen für die öffentliche Wasserversorgung positiv. Ebenso positiv sieht
Bundeskabinett bringt Fracking auf den Weg Behörden-Mitteilungen Ökologie 1. April 20151. April 2015 Kabinett beschließt weitgehende Einschränkungen für Fracking (WK-intern) - Das Bundeskabinett hat heute strenge Regelungen zum Fracking auf den Weg gebracht. Das Gesetzespaket sieht Verbote zum Schutz von Trinkwasser, Gesundheit und Natur in bestimmten Regionen sowie generell weitgehende Einschränkungen für Fracking-Maßnahmen in Schiefer-, Ton-, Mergel- oder Kohleflözgestein vor. Das Paket enthält zudem ergänzende strengere Regelungen zur konventionellen Erdgas- und Erdölförderung. Bundesumweltministerin Barbara Hendricks: "Ich bin froh, dass wir nach langer Diskussion endlich Regelungen beschlossen haben für die bislang ungeregelte Fracking-Technologie. Mit diesem Gesetzespaket können wir Fracking so weit einschränken, dass es für Mensch oder Umwelt keine Gefahr mehr ist. Soweit Risiken nicht zu verantworten sind