Klimagipfel: Bundesumweltministerium stimmt gegen Richtlinie für Luftreinhaltung in Europa Ökologie Verbraucherberatung 19. Dezember 201518. Dezember 2015 Luftreinhaltung: Bundesregierung legt Veto im EU-Umweltrat ein (WK-intern) - Nur wenige Tage nach dem Klimagipfel: Bundesumweltministerium stimmt gegen Richtlinie für Luftreinhaltung in Europa Am Mittwoch, 16.12.2015, hat der Umweltrat in Brüssel über seine Position zur europäischen Luftreinhaltepolitik abgestimmt. In der revidierten Richtlinie über Nationale Emissionshöchstmengen, kurz NERC, sollen europaweit Minderungsziele für den Ausstoß von Luftschadstoffen bis 2030 festgelegt werden. Dazu zählen unter anderem Ammoniak und Methan. Deutschland stimmte überraschend gegen den aktuellen Entwurf der luxemburgischen Präsidentschaft. Begründung: Das für Deutschland vereinbarte Reduktionsziel für Ammoniak sei mit 29 Prozent noch immer zu hoch. Insgesamt bleibt der Beschluss, mit dem Rat, Parlament und Kommission nun in die Trilog-Verhandlung
Atom-Finanzen: Gesetz kommt nicht rechtzeitig vor Eon-Aufspaltung News allgemein Ökologie Verbraucherberatung 18. Dezember 2015 Unions-Fraktion verhindert Atom-Haftung der Konzerne (WK-intern) - Milliardenrisiken für Steuerzahler Zum Milliardenrisiko durch die Vertagung des Nachhaftungsgesetzes im Bundestag erklärt Jochen Stay, Sprecher der Anti-Atom-Organisation .ausgestrahlt: „Die Bundesregierung aus Union und SPD hat den Gesetzentwurf zur Haftung der Stromkonzerne für die Folgekosten der Atomkraft extra zügig ins Parlament eingebracht, damit er noch vor der Aufspaltung des Eon-Konzerns zum Jahreswechsel in Kraft treten kann. Jetzt hat die Unionsfraktion im Bundestag genau dies verhindert. Damit entstehen riesige Schlupflöcher für die AKW-Betreiber und Milliardenrisiken für die Steuerzahler. Die Fraktion von CDU/CSU vertritt schamlos die Interessen von Eon, RWE und Co auf Kosten der Allgemeinheit, gegen die ausdrückliche Warnung
DUH: Netzausbau sorgt für mehr Klimaschutz Erneuerbare & Ökologie Ökologie 18. Dezember 2015 Umweltverbände begrüßen Gesetz zum Energieleitungsbau. (WK-intern) - Zügiger Netzausbau sorgt für Integration der erneuerbaren Energien, ein Zurückdrängen der fossilen Kraftwerke und somit für mehr Klimaschutz. Jedoch: Transparente Beteiligung der Öffentlichkeit ist zu verbessern Die Länderkammer hat heute (18.12.2015) dem neuen Gesetz zum Energieleitungsbau zugestimmt, das damit in Kraft treten kann. Die Deutsche Umwelthilfe, Germanwatch, der NABU und der WWF begrüßen diese Entscheidung. Mit der Verabschiedung kann der derzeitige Umsetzungsstau bei den großen Hochspannungs-Gleichstrom-Übertragungs-Leitungen endlich aufgelöst und der Netzausbau weiter voran gebracht werden. Aktuell verfügen die Stromnetze nicht über ausreichende Übertragungskapazitäten. Die Folge: Erneuerbarer Strom aus dem Norden kann immer häufiger nicht zu den Verbrauchszentren
Stefan Gsänger, WWEA Generalsekretär, überzeugt das Pariser Klimaabkommen nicht Ökologie 18. Dezember 2015 Paris defines 100% renewable energy as the new normal, by Stefan Gsänger, WWEA Secretary General (WK-intern) - The UN Climate Change Conference COP21 ended last weekend with 195 governments agreeing on a new climate treaty, and this Paris agreement is a big breakthrough! The agreement itself is indeed not detailed, includes no clear figures on limiting greenhouse gas emissions, no strong legal commitments on how to act. Hence my assessment is based on reasons different from other colleagues such as some climate experts, who might be less enthusiastic. However, what makes me so confident is the fact that Paris has started a fundamental
Bundesverdienstkreuz für Hans-Josef Fell Ökologie 17. Dezember 2015 Hans-Josef Fell, langjähriger grüner Bundestagsabgeordnete aus Hammelburg und Autor des EEG-Entwurfs von 2000, wurde am gestrigen Mittwoch mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet. (WK-intern) - Mit Unterstützung der grünen Bundestagsfraktion zeichnet damit der Bundespräsident Fells Verdienste während seiner 15-jährigen Mitgliedschaft im deutschen Bundestag und seiner langjährigen kommunalen Tätigkeit aus. Zu den besonderen Erfolgen Fells gehören „sein Engagement für eine sichere und zukunftsfähige Energieversorgung in Deutschland und in der Welt“ und sein Einsatz für die Erneuerbaren Energien, „insbesondere für das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG)“, so Bundestagspräsident Dr. Norbert Lammert in seiner Laudatio. „Das EEG wurde zum Instrument, das international in bemerkenswertem Umfang Maßstäbe gesetzt hat und zweifellos zu
Deutschland erfüllt die Umweltwerte der EU nicht, Steuerzahler muß zahlen Mitteilungen Ökologie 16. Dezember 2015 Bundeskabinett verabschiedet Novelle des Düngegesetz - Nitratreduktion im Gewässer zügig reduzieren! (WK-intern) - Das Bundeskabinett hat heute den Gesetzentwurf zur Novellierung des Düngegesetzes verabschiedet. Die Novelle soll die Nitrat-Konzentrationen im Gewässer reduzieren. Insbesondere Rohwasserressourcen in Regionen mit intensiver Landwirtschaft leiden unter starker Nitratbelastung. Katherina Reiche, Hauptgeschäftsführerin des Verbandes kommunaler Unternehmen (VKU), dazu: „Die Novelle des Düngegesetzes ist überfällig. Steigende Nitratbelastungen bereiten der kommunalen Wasserwirtschaft und somit auch den Bürgern zunehmend Sorgen. Wichtig ist daher, die Nitratkonzentration in den Gewässern zügig und wirksam zu reduzieren.“ Laut einer aktuellen Umfrage des VKU machen sich 62 Prozent der befragten Unternehmen angesichts der steigenden Nitratbelastung Sorgen. Das verabschiedete
Elektroflotation halbiert Reststoffanfall bei Stahl- und Metallverarbeitung Neue Ideen ! Ökologie Technik 16. Dezember 2015 Ein bekannter Hersteller von Schmiedeeinrichtungen und Großpressen sowie ein Gelenkkurbelwellenhersteller, beide in Deutschland, haben den Bau der von EnviroChemie eigenentwickelten E-Flo Dr. Baer Elektroflotationsanlagen beauftragt. (WK-intern) - Diese Anlagen eignen sich besonders gut, um stark tensid- und ölhaltige Prozesswässer zu reinigen, teilweise im Kreis zu führen und gesetzeskonform abzuleiten. Im Gegensatz zu den allseits bekannten Druckentspannungsflotationen (DAF), die feinperlige Luftblasen zur Erzeugung des Flotationseffektes nutzen, funktioniert die von EnviroChemie neu eingeführte Elektroflotationstechnik mit mikrofeinen Wasserstoff- und Sauerstoffgasblasen. Die Mikrogasblasen werden an speziell beschichteten, umpolbaren Elektroden durch Anlegen einer Niedrigspannung erzeugt. Die völlig gleichmäßig großen und gleichmäßig verteilten Gasblasen bewirken im Reaktionsraum der Flotationsanlage
100 % Erneuerbare: Das Ende des fossilen Zeitalters hat begonnen Erneuerbare & Ökologie Ökologie 15. Dezember 2015 IG Windkraft begrüßt Abkommen der UN-Klimakonferenz in Paris als ersten Schritt (WK-intern) - Nach dem positiven Ergebnis bei der UN-Klimakonferenz in Paris sind nun wieder die einzelnen Staaten gefordert ihren Beitrag zur Zielerreichung zu leisten. Für den Strombereich in Österreich wurde von Bundeskanzler Werner Faymann das Ziel 100 % Erneuerbare im Jahr 2030 ausgegeben. “Für die Erreichung dieses Zieles bedarf es nun einer raschen Weichenstellung für stabile Bedingungen mit einem neuen Ökostromgesetz“, fordert Stefan Moidl, Geschäftsführer der IG Windkraft. Nach langem Ringen ist das weltweite Klimaschutzabkommen von 195 beteiligten Staaten beschlossen worden. Das Abkommen sieht vor die Erderwärmung auf „deutlich unter zwei Grad“ zu
IRENA begrüßt Paris Klima-Abkommen für die globale Energiewende Ökologie 13. Dezember 2015 IRENA Welcomes Paris Climate Agreement as 'watershed for the global energy transition’ (WK-intern) - Looks ahead to 6th Assembly to set global renewable energy agenda Abu Dhabi, U.A.E. – International Renewable Energy Agency (IRENA) Director-General Adnan Z. Amin issued the following statement after the adoption of the Paris Agreement at the COP 21 Climate Conference: “Yesterday the global community was united in voicing commitment for decisive, inclusive and coordinated action on climate change. The Paris Agreement provides a framework for international cooperation and sends a clear signal to all stakeholders to raise their ambition. “The innovative approach of the Conference incorporated all of the
Hallitzky: Klimaschutzprogramm für Bayern ist überfällig! Ökologie 13. Dezember 201513. Dezember 2015 Von Paris nach Bayern - Klimaschutz fängt zuhause an (WK-intern) - Nach großem Ringen in den letzten zwei Wochen in Paris hat sich die Weltgemeinschaft auf einen historisch einzigartigen, gemeinsamen Kurs für den Klimaschutz geeinigt. Die Bemühungen um eine 1,5 Grad Begrenzung zeigen, dass die Dringlichkeit des schnellen Handelns bei der katastrophalen Erderhitzung weltweit Anerkennung findet. Was bedeutet der globale Klimavertrag für Bayern? Das war Gegenstand der konstitutierenden Sitzung des Landesausschusses der Bayerischen Grünen am 12. Dezember. Ausschlaggebend für den Erfolg von Paris wird die Umsetzung vor Ort sein. Bayern muss schnell handeln. Landesvorsitzender Eike Hallitzky: “Paris alleine kann die bedrohliche Erderhitzung nicht stoppen. Damit
Germanwatch begrüßt globales Klimaabkommen Ökologie 13. Dezember 2015 Paris: Startpunkt einer neuen Ära in der Klima- und Energiepolitik (WK-intern) - Symbol für Kooperation und Transformation Paris - Regierungen haben sich heute Abend in Paris auf das erste universale Klimaabkommen verständigt. Einen Monat nachdem Paris zum Symbol für Hass und Zerstörung wurde, wird es nun zum Symbol für Kooperation und Transformation. "Das Abkommen wird die Welt der Energie- und Klimapolitik verändern", kommentiert Christoph Bals, Politischer Geschäftsführer der Umwelt- und Entwicklungsorganisation Germanwatch. Zum ersten Mal kündigen die Staaten der Welt eine globale Energiewende an und beschließen verschiedene Umsetzungsmechanismen dafür. Gemeinsam übersetzen sie die Temperaturobergrenze von 2 Grad in ein wissenschaftlich untermauertes Langfristziel, das
Erfolgreiches CarSharing in Flensburg! Ökologie 11. Dezember 2015 Die Firma Cambio legt mit seinem CarSharing-Angebot in Flensburg einen fulminanten Start hin. (WK-intern) - Während in Paris noch über die Umsetzung der Klimaziele verhandelt wird, haben in Flensburg bereits viele Autofahrer umgedacht und sich für eine klimafreundliche Mobilität entschieden. Sie fahren neben dem CarSharing-Auto vermehrt mit dem Bus und dem Fahrrad oder sie gehen zu Fuß. In nur acht Monaten haben sich mehr als 500 Flensburger für das CarSharing-Angebot von cambio entschieden! CarSharing bewährt sich somit für immer mehr Menschen als nachhaltige Alternative zum privaten Pkw und mit 85 Gramm Kohlendioxid-Ausstoß pro Kilometer sind cambio-Kunden mit einem Kleinwagen vergleichsweise emissionsarm unterwegs. „Seit