Immer mehr Bauern begreifen Bio als Chance Ökologie 18. Januar 2017 Bioland verzeichnet Rekordwachstum (WK-intern) - Politik muss verlässlichen Rahmen für mehr Bio schaffen Bioland verzeichnet für das Jahr 2016 Rekordzuwächse im zweistelligen Bereich. Die Mitgliederzahl von Deutschlands bedeutendstem Anbauverband für ökologischen Landbau stieg um 626 Betriebe. Das ist mit 10 Prozent das größte Wachstum seit 15 Jahren. 6.861 Betriebe wirtschaften nun nach den strengen Kriterien des Bioland-Verbandes. Bioland-Bauern bewirtschaften mittlerweile 343.489 Hektar Fläche. Das entspricht einem Plus von 38.560 Hektar und damit 12,6 Prozent gegenüber dem Vorjahr. "Diese Dynamik müssen wir in den nächsten Jahren verstärken und noch mehr konventionell wirtschaftenden Landwirten eine langfristige Perspektive durch Umstellung bieten", sagt Jan Plagge, Präsident von Bioland
Konzernatlas 2017 zeigt beispiellose Fusionswelle in Agrar- und Ernährungsindustrie Ökologie Verbraucherberatung 16. Januar 2017 Immer weniger Konzerne bestimmen weltweit über einen immer höheren Anteil der Lebensmittelerzeugung und Ernährung - zum Nachteil von Kleinbäuerinnen und -bauern, Landarbeiterinnen und -arbeitern sowie der regionalen Lebensmittelversorgung. (WK-intern) - Das zeigt der heute vorgestellte „Konzernatlas 2017“, eine Zusammenstellung von Fakten und Grafiken zur Agrarindustrie. Die Herausgeber - Heinrich-Böll-Stiftung, Rosa-Luxemburg-Stiftung, Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), Oxfam Deutschland, Germanwatch und Le Monde Diplomatique - warnen davor, dass die laufenden Konzentrationsprozesse im Agrarsektor die 2015 beschlossenen Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen gefährden und fordern stärkere Kontrolle im Agrar- und Ernährungsbereich. Fünf der zwölf kapitalintensivsten Übernahmen börsennotierter Konzerne in 2015 und 2016 fanden im Agrar-
57 Milliarden Euro Kosten für umweltschädliche Subventionen Behörden-Mitteilungen Ökologie Verbraucherberatung 16. Januar 2017 Abbau umweltschädlicher Subventionen stockt weiter (WK-intern) - 57 Milliarden Euro Kosten für Bürgerinnen und Bürger Die umweltschädlichen Subventionen in Deutschland sind weiterhin viel zu hoch und liegen 2012 bei nunmehr 57 Milliarden Euro. Dies zeigt eine aktuelle Studie des Umweltbundesamts (UBA). Über 90 Prozent dieser Subventionen belasten das Klima – und konterkarieren so die deutsche Umsetzung des Pariser Klimaschutzabkommens. Allein drei Milliarden Euro kostet es die Bürgerinnen und Bürger, weil der Staat das produzierende Gewerbe sowie die Land- und Forstwirtschaft bei der Strom- und Energiesteuer entlastet. Unternehmen, aber auch Verbraucherinnen und Verbraucher haben so weniger Anreiz, Energie zu sparen. „Wir leisten uns beim
Archäologischer Sensationsfund Forschungs-Mitteilungen Ökologie 16. Januar 2017 Zehn etwa 300.000 Jahre alte Speere sind die bisher ältesten erhaltenen Jagdwaffen der Menschheit. (WK-intern) - In ihren Wurfeigenschaften sind die uralten Holzspeere sogar modernen Wettkampfspeeren ebenbürtig. Weltweit gibt es keine Fundstelle aus der Altsteinzeit mit so vielen und so gut erhaltenen Speeren. Ein- und Ausblick in die Erforschung der Altsteinzeit Schöningen / Tübingen / Frankfurt / Hannover, den 13.01.2017. Beim heutigen Pressetermin stellten die Kooperationspartner der neuen Senckenberg-Forschungsstation Schöningen ihre Pläne für die Zukunft vor. Forschungsschwerpunkte liegen unter anderem auf der Rekonstruktion des Lebensraums von Homo heidelbergensis sowie der Rolle des Neandertaler-Vorläufers im damaligen Ökosystem. Die Niedersächsische Ministerin für Wissenschaft und Kultur,
Was bedeutet eigentlich Klimawandel Behörden-Mitteilungen Ökologie 16. Januar 201716. Januar 2017 Für junge Forscherinnen und Entdecker: Umwelt-Onlinemagazin ÖkoLeo neu aufgelegt (WK-intern) - Von Klimawandel bis Vogelgrippe: Kinderinternetseite des Umweltministeriums bietet im neuen und modernen Design interessante Texte, Ausflugs- und Basteltipps Was bedeutet eigentlich Klimawandel, was passiert mit der Tierwelt im Winter und wo kann ich am Wochenende etwas in der Natur erleben? Antworten auf diese Fragen hat ÖkoLeo, das Onlinemagazin des Hessischen Umweltministeriums für Kinder von neun bis vierzehn Jahren, das jetzt neu aufgelegt wurde. Nach der Überarbeitung der Seite punktet www.oekoleo.de durch eine klare Struktur, eine automatische Anpassung an Tablets und Smartphones und eine moderne Gestaltung. Neu ist auch eine Entdeckerkarte mit Ausflugstipps für
Oxfam-Bericht: Acht Milliardäre besitzen so viel wie die ärmere Hälfte der Weltbevölkerung Ökologie Verbraucherberatung 16. Januar 201716. Januar 2017 Soziale Ungleichheit weit dramatischer als bisher bekannt (WK-intern) - Die weltweite soziale Ungleichheit ist deutlich dramatischer als bisher bekannt – und nimmt weiter zu: Die acht reichsten Männer der Welt besaßen im Jahr 2016 zusammengenommen 426 Milliarden US-Dollar und damit mehr als die gesamte ärmere Hälfte der Weltbevölkerung (3,6 Milliarden Menschen mit insgesamt 409 Milliarden US-Dollar). Steuervermeidung von Konzernen stoppen! Die Konzentration von Reichtum in den Händen weniger nimmt ständig zu. Das hängt auch mit der Steuervermeidung internationaler Konzerne zusammen. Wir brauchen endlich eine Politik, die Menschen statt Profite in den Mittelpunkt stellt und der extremen Ungleichheit entgegenwirkt! Mehr lesen Das geht aus dem Bericht „An
FDP Hessen wirft Genehmigungsbehörden Windkraftlobbyismus vor Mitteilungen Ökologie 15. Januar 2017 Last-Minute-Genehmigungen als Amtsstuben fast leer waren (WK-intern) - Aktion Abendsonne der Landesregierung bringt Windkraftinvestoren viel Geld Mögliche Einflussnahme untersuchen Im Zusammenhang mit Medienberichten über eine massive Häufung von Genehmigungen für Windkraftanlagen Ende Dezember 2016 erklärte René ROCK, energiepolitischer Sprecher der FDP-Fraktion im Hessischen Landtag: „Wir werden uns diese Last-Minute-Genehmigungen genau anschauen. Ausrechnet in der Zeit zwischen den Jahren, wo fast alle Mitarbeiter in den Verwaltungen Urlaub machen, genehmigt das Regierungspräsidium Darmstadt die meisten Windkraftanlagen in seiner Geschichte. Darunter viele Anlagen, die aus naturschutzfachlichen Gründen nicht genehmigungsfähig sind, etwa in Wald-Michelbach-Siedelsbrunn im Odenwald. Auch das Regierungspräsidium Gießen, in dem Beamte arbeiten, die gegen gutes
Uranindustrie in ökonomischer Bedrängnis Mitteilungen Ökologie 15. Januar 2017 Durch den Verfall des Uranpreises kommt die Uranindustrie zunehmend in Bedrängnis. (WK-intern) - Seit 2007 ist der Preis um über 78% gefallen https://www.bloomberg.com/news/articles/2017-01-06/world-s-worst-commodity-was-radioactive-for-investor-portfolios, Ende 2016 lag er bei 20 Dollar pro Pfund und damit knapp unter der Rentabilität des Uranabbaus. „Ich glaube nicht, dass es bei den derzeitigen Spotpreisen eine einzige profitable Mine gibt“, gibt sogar Leigh Curyer, der Geschäftsführer von NexGen Energy Ltd., einem kanadischen Uraniumproduzenten, zu. Ursachen für den Preisverfall sind wahrscheinlich die Überproduktion der letzten Jahre aufgrund von falschen, zu optimistisch angesetzten Preisprognosen, sowie eine Euphorie um eine angeblich kommende Atomkraftrenaissance; diesen Erwartungen steht aber nun eine sinkende Urannachfrage gegenüber.
CETA kann noch verhindert werden! Ökologie Verbraucherberatung 15. Januar 2017 Volksbegehren gegen CETA (WK-intern) - Zur Verhandlung vor dem bayerischen Verfassungsgericht über die Zulassung des Volksbegehrens gegen CETA am Montag erklärt Sigi Hagl, Landesvorsitzende der GRÜNEN Bayern: CETA kann noch verhindert werden! Wir unterstützen von Beginn an die Initiative für ein Volksbegehren gegen CETA. Wir sind zuversichtlich, dass der bayerische Verfassungsgerichtshof am Montag den Weg frei machen wird für das Volksbegehren. Damit könnte die Staatsregierung verpflichtet werden, im Bundesrat gegen die Unterzeichnung des Handelsabkommens zu stimmen. CETA bedroht unsere Erfolge im Umwelt- und Verbraucherschutz, ermöglicht Gentechnik durch die Hintertür und öffnet den Markt für große Agrarkonzerne. Die Verlierer des Abkommens sind die bäuerliche Landwirtschaft,
Erneute Klarstellung: Jeder Mitgliedstaat muss CETA einseitig kündigen können Ökologie Verbraucherberatung 13. Januar 201713. Januar 2017 CETA: Bundesverfassungsgericht lässt vorläufige Anwendung laufen, endgültige Entscheidung steht noch aus (WK-intern) - Wie gestern (12. Januar) bekannt wurde, hat das Bundesverfassungsgericht mit einem Beschluss vom 7. Dezember 2016 mehrere Eilanträge mit dem Ziel, die vorläufige Anwendung von CETA zu stoppen, abgelehnt. Das Gericht spricht mit seinem Urteil der Bundesregierung und der EU-Kommission das Vertrauen aus, dass seine im Oktober 2016 festgelegten Auflagen tatsächlich eingehalten werden. Die Entscheidung im Hauptsacheverfahren, ob CETA verfassungskonform ist, muss das Gericht noch treffen. Mehrere Klägerparteien, darunter auch das von 125.000 Menschen unterstützte Verfassungsbeschwerde-Bündnis „Nein zu CETA“, das von Mehr Demokratie, foodwatch und Campact getragen wird, hatten moniert, dass
Germanwatch lobt Nachhaltigkeits-Agenda 2030 der Bundesregierung Ökologie Verbraucherberatung 11. Januar 2017 Bundesregierung macht sich mit Neuauflage ihrer Nachhaltigkeitsstrategie an Umsetzung der UN-Ziele für nachhaltige Entwicklung (WK-intern) - Germanwatch und Stiftung Zukunftsfähigkeit loben klare Orientierung an Hauptzielen der Agenda 2030, sehen aber Defizite mit Blick auf konkrete Maßnahmen. Berlin - Heute hat das Bundeskabinett nach einem mehrstufigen Konsultationsprozess eine Neuauflage der Deutschen Nachhaltigkeitsstrategie auf den Weg gebracht. Die erste Bewertung des 260-Seiten-Papiers durch die Umwelt- und Entwicklungsorganisation Germanwatch und die Stiftung Zukunftsfähigkeit fällt trotz einiger Schwachpunkte grundsätzlich positiv aus: „Wir sehen gute Signale und verbesserte Prozesse rund um die Nachhaltigkeitsstrategie, aber auch Defizite", sagt Klaus Milke, Vorsitzender von Germanwatch und der Stiftung Zukunftsfähigkeit. "Positiv ist,
Nachhaltigkeitsstrategie der Bundesregierung: EineWelt – unsere Verantwortung Behörden-Mitteilungen Ökologie 11. Januar 2017 Trendwende für deutsche Nachhaltigkeitspolitik, Bundesregierung verabschiedet deutsche Nachhaltigkeitsstrategie (WK-intern) - „EineWelt – unsere Verantwortung“- mit einem starken Signal für eine neue globale Verantwortung geht Deutschland in die Umsetzung der Agenda 2030 mit ihren 17 Nachhaltigkeitszielen, die sich die Weltgemeinschaft 2015 gesetzt hat. Berlin - Nach der Verabschiedung der Nachhaltigkeitsstrategie im Bundeskabinett sagte Dr. Gerd Müller, Bundesminister für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung: „Die neue Strategie ist eine Trendwende für die deutsche Nachhaltigkeitspolitik und damit für uns alle. Eine Welt ohne Hunger und der Schutz unserer Lebensgrundlagen sind dabei unser Ziel. Unser Handeln in Deutschland hat globale Auswirkungen. Mit der Nachhaltigkeitsstrategie übernimmt die Bundesregierung Verantwortung.