Erdbeobachtungssatellit für vielfältige Aufgaben Forschungs-Mitteilungen Ökologie 10. März 2017 Neue Plattform für unbegrenzten Zugang zur Copernicus-Welt online (WK-intern) - CODE-DE: Klick auf die Welt Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) hat nun die "Copernicus Data and Exploitation Platform - Deutschland" (CODE-DE) freigeschaltet. CODE-DE liefert neben den Daten der Sentinel-Satelliten des europäischen Copernicus-Programms auch Zugriff auf die Informationen der Copernicus-Dienste sowie der nationalen Geodateninfrastruktur (GDI-DE). Im Rahmen des "Nationalen Forums für Fernerkundung und Copernicus" findet am 14. März 2017 im Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) in Berlin eine Live-Demonstration von CODE-DE für interessierte Nutzer statt. Landschaftsplaner, Meteorologen, Land- und Forstwirte, Naturschutzbeauftragte, Stadtentwickler - Erdbeobachtungssatelliten können diesen Berufsgruppen helfen, ihre Arbeit besser
Studie: Klimagefahren durch Emissionen des Flugverkehrs ist mit dem Schutz der Bevölkerung nicht vereinbar Forschungs-Mitteilungen Ökologie 10. März 2017 Kosten ungebremster Klimakrise übersteigen wirtschaftlichen Nutzen von Flugverkehrswachstum (WK-intern) - Ein grenzenloses Wachstum der Emissionen des Flugverkehrs ist mit dem Schutz der Bevölkerung vor Klimagefahren nicht vereinbar. Die österreichische Umweltschutzorganisation GLOBAL 2000 sieht die Kritik seitens WirtschaftsvertreterInnen, die Konjunktureffekte in Folge des Baus der dritten Piste am Flughafen in Wien-Schwechat erwarten, als zu einseitig an. Auch die Klimaschäden in Folge höherer Emissionen müssen berücksichtigt werden: „Die Folgen einer unkontrollierbaren Klimakrise übersteigen den Nutzen kurzsichtiger Wachstumsaussichten bei weitem. Die zu erwartenden Klimaschäden müssen in die Rechnung mit einbezogen werden, sonst stimmt das Gesamtbild nicht“, erklärt Johannes Wahlmüller, Klima- und Energiesprecher von GLOBAL 2000. Nach
Atomendlagersuche: Atom/Entsorgung Hendricks: Wir stellen die Endlagersuche vom Kopf auf die Füße Behörden-Mitteilungen Ökologie 8. März 2017 Heute bringen CDU/CSU, SPD und Bündnis 90/DIE GRÜNEN einen fraktionsübergreifenden Entwurf zur Fortentwicklung des Standortauswahlgesetzes in den Bundestag ein. (WK-intern) - Bis zum Jahr 2031 soll auf Grundlage eines wissenschaftsbasierten und transparenten Verfahrens ein Endlagerstandort gefunden werden. Das novellierte Standortauswahlgesetz legt für die Endlagersuche die fachlichen Kriterien und Anforderungen fest. Aus Anlass des beginnenden parlamentarischen Verfahrens erklärt Bundesumweltministerin Barbara Hendricks: „Die Novellierung des Standortauswahlgesetzes ist das vielleicht wichtigste umweltpolitische Gesetz in dieser Legislaturperiode. Es ist der Startschuss für eine neue, offene und transparente Suche nach dem Endlagerstandort für die hochradioaktiven Hinterlassenschaften der Atomenergienutzung in Deutschland. Mit dem Gesetz stellen wir die Endlagersuche vom
Gemeinsam für den Artenschutz: Vom Feld bis an die Ladentheke Forschungs-Mitteilungen Ökologie 6. März 2017 Rund 28.000 Tier- und Pflanzenarten gelten weltweit als gefährdet. (WK-intern) - Ein Problem, das uns zunehmend auch auf den heimischen Wiesen und Feldern begegnet. Denn wo der Mensch das Land intensiv bearbeitet, bleibt weniger Platz für Ackerwildkräuter, Feldvögel und Insekten. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Leibniz-Zentrums für Agrarlandschaftsforschung (ZALF) e.V. verbinden im Modellprojekt »Landwirtschaft für Artenvielfalt« jetzt die Wettbewerbsfähigkeit der Landwirte mit dem Naturschutz und erhalten hierbei Unterstützung von einem der größten Lebensmittelhändler Deutschlands. Sie sind die Jubelsänger des Frühlings, doch ihr Gesang ist immer seltener zu hören. In den letzten 30 Jahren ist der Bestand der Feldlerche dramatisch zurückgegangen, in manchen Regionen sogar um
Mit Buchen und Douglasien dem Klimawandel trotzen Behörden-Mitteilungen Ökologie 6. März 2017 Der Klimawandel stellt die mehr als 700 000 Waldbesitzer Bayerns vor die entscheidende Frage: (WK-intern) - Welche Wälder werden in Zukunft den ökologischen und ökonomischen Herausforderungen am besten gerecht? Dass das auf passenden Standorten auch Mischwälder aus Buchen und Douglasien sein können, zeigen jetzt zwei Forschungsprojekte der Technischen Universität München (TUM). Forstminister Helmut Brunner stellte die Ergebnisse am Freitag im Landkreis Augsburg vor. Danach sind Buchen-Douglasien-Mischwälder nicht nur stabiler, strukturreicher und widerstandsfähiger als die jeweiligen Reinbestände, sie punkten sogar noch durch höheren Holzzuwachs. „Die Zukunft der bayerischen Wälder liegt in einer gesunden Mischung klimatoleranter, risikoarmer und wirtschaftlicher Laub- und Nadelbäume“, sagte der Minister.
Kostenloser Lastenradverleih (mit Elektroantrieb) im März im Stadtteil Rude E-Mobilität Ökologie 3. März 2017 Das kostenlos ausleihbare Lastenrad „Leila“ des Allgemeinen Deutschen Fahrradclub (ADFC) wurde am 02. März von Henrike Grimm und Annika Jongeling, die beide ihr freiwilliges ökologisches Jahr beim ADFC machen, an das Klimaschutzteam von „Prima Klima auf der Rude“ übergeben. (WK-intern) - Projektakteur Jan Lange erklärte freudig: „Im März haben nun alle Bewohner*innen des Stadtteils Rude die Möglichkeit, unkompliziert und kostenlos das Lastenrad „Leila“ mit Elektroantrieb auszuprobieren.“ Ob Kindertransport, Großeinkauf oder ein Ausflug – „Leila“ ist eine klimafreundliche sowie praktische Transportlösung. Das Lastenrad kann nach vorheriger Reservierung unkompliziert ausgeliehen werden. Einfach eine e-mail schreiben an: rude@scs-flensburg.de oder per Telefon Kontakt aufnehmen: 0176/4388-9248. Gern kann man sich
EU-Emissionshandel bleibt weiterhin wirkungslos Ökologie Verbraucherberatung 3. März 20173. März 2017 Die UmweltministerInnen der EU-Mitgliedstaaten haben sich auf eine gemeinsame Position zur Reform des Emissionshandelssystems (ETS) geeinigt. (WK-intern) - Während die VertreterInnen der Mitgliedstaaten in der Einigung einen Fortschritt und Kompromiss zwischen Wirtschafts- und Umweltinteressen sehen, sprechen Umweltorganisationen von einer wirkungslosen Reform. Nächster Schritt sind nun die sogenannten Trilog-Verhandlungen zwischen Parlament, Rat und Kommission. Mit einem endgültigen Beschluss wird für diesen Sommer gerechnet. Der Inhalt des Reformpaketes: In der Periode von 2021 bis 2030 sollen Verfügung stehenden Zertifikate für Stromerzeuger und Industrie jährlich um 2,2 Prozent gekürzt werden. Das System der kostenlosen Zuteilung soll überprüft werden, und auch weiterhin soll eine große Anzahl von
Geht es um die Umsetzung der Energiewende im Gebäudesektor Ökologie Technik 3. März 2017 GIH fordert: Praxis muss politisch mehr Gehör finden (WK-intern) - "Geht es um die Umsetzung der Energiewende im Gebäudesektor, sind wir ganz klar der Hauptakteur", kommentiert Jürgen Leppig, der Bundesvorsitzende des Energieberaterverbands GIH, die Ergebnisse einer Umfrage unter den Mitgliedern seines Vereins. Die praxisnahe Stimme des GIH müsse daher bei der Ausgestaltung von Förderprogrammen oder Gesetzen stärker berücksichtigt werden. "Obwohl nur rund zehn Prozent aller Energieberater auf der Energieeffizienz-Expertenliste der Deutschen Energie-Agentur (dena) über uns gelistet sind, zeichnen wir in hohem Maße für die Umsetzung von Effizienzmaßnahmen verantwortlich", so Leppig weiter. Im KfW-Förderprogramm „Effizient Bauen und Sanieren" sei es beispielsweise so, dass rund
REWE Group ersetzt Plastikverpackungen bei Obst & Gemüse durch Laser-Logo Mitteilungen Ökologie 1. März 2017 Pilotprojekt testet Einsatz von Lasertechnik bei der Beschriftung von Lebensmitteln (WK-intern) - Die Auslistung der Plastiktüte war für die REWE Group nur der Anfang. Das Unternehmen hat sich zum Ziel gesetzt, unnötige Verpackungen komplett aus seinen Regalen zu verbannen, ohne einen schnelleren Verderb zu riskieren oder gegen gesetzlich notwendige Deklarationen von Produkten zu verstoßen. Eine neue Erfindung soll nun Umverpackungen und Etiketten bei Bio-Obst und -Gemüse ersetzen: Avocados und Süßkartoffeln sind die ersten Produkte, die im Rahmen eines Pilotprojektes bei REWE und PENNY mit der neuen Methode des "natürlichen" Labelings (Natural Branding) gekennzeichnet werden. Ohne den Einsatz von Plastik, Papier, Farben oder Klebstoff,
Land fördert Biotechnologieunternehmen für biologische Pflanzenschutzmittel Behörden-Mitteilungen Ökologie 1. März 2017 Land fördert ganzheitliches Energiemanagement beim Biotechnologieunternehmen e-nema GmbH mit 144.000 Euro – Energiewendeminister Robert Habeck: „Energieeffizienz ist Schlüssel für die Energiewende.“ (WK-intern) - KIEL. Um für mehr Energieeffizienz zu sorgen, fördert das Land Schleswig-Holstein das ganzheitliche Energiemanagement des Biotechnologieunternehmens e-nema GmbH. Energiewendeminister Robert Habeck übergab heute (1. März 2017) den Förderbescheid in Höhe von 144.000 Euro an den Geschäftsführer Tillmann Frank. Das im biologischen Pflanzenschutz tätige Unternehmen aus Schwentinental erhält die Mittel aus dem „Landesprogramm Wirtschaft“ für die Umsetzung eines Energiemanagements und Energiecontrollings. Ziel ist es, dadurch den CO2-Ausstoß zu reduzieren. „Energieeffizienz ist ein Schlüssel für die Energiewende. Nur, wenn wir auch auf Energieeinsparung
Fusion von Bayer und Monsanto ist noch zu verhindern Ökologie Verbraucherberatung 1. März 2017 Bayer ist einer der weltweit größten Hersteller von Dünger und Pestiziden. Monsanto ist führend bei gentechnisch verändertem Saatgut.[1] (WK-intern) - Wenn die Konzerne sich jetzt zusammentun dürfen, dann bieten sie eine lückenlose Produktkette für Landwirte: Sie kontrollieren, was sie säen, welche Pestizide sie einsetzen und damit, was im Supermarkt und auf unseren Tellern landet. Als Aktiengesellschaft gilt dabei vor allem eins: Der Gewinn der Aktionäre soll steigen. Um ihre Fusion durch zu bekommen, brauchen sie die Zustimmung von Wettbewerbshütern auf der ganzen Welt. Bayer hat Donald Trump Milliardeninvestitionen in den USA versprochen und so sein Okay erkauft. Es bleibt nur eine Aufsichtsbehörde, die
Petition: Wasser darf keine Ware sein Ökologie Verbraucherberatung 1. März 2017 Griechenland soll gezwungen werden, seine Wasserversorgung weiter zu privatisieren. (WK-intern) - Das wäre für viele verarmte Griechinnen und Griechen eine Katastrophe. Deutschland hat eine gewichtige Stimme in der EU – und trägt den Kurs bisher mit. Deshalb müssen wir der Regierung jetzt Dampf machen. Bitte unterzeichnen Sie die WeAct-Petition des „Netzwerks Griechenlandsolidarität“. Das Geld reiche kaum noch zum Leben, erzählt der 61-jährige Dimitris. „Und so wie mir geht es vielen Leuten.“[1] Jeder dritte Grieche muss mittlerweile mit einem Monatseinkommen von etwa 800 Euro oder weniger auskommen.[2] Dabei liegen die Preise teils über deutschem Niveau. Künftig könnte für Dimitris sogar die Versorgung mit Trinkwasser gefährdet