EU-Parlament stimmt gegen Ölbohrungen in der Arktis Ökologie 17. März 2017 Greenpeace fordert Einwirken der Republik Österreich auf Arktis-Pläne der OMV (WK-intern) - Straßburg/Wien – Das Europäische Parlament hat heute eine Resolution gegen Ölbohrungen in Teilen der Arktis beschlossen. Darin werden EU-Staaten aufgefordert, sich gegen Bohrungen in dieser Region einzusetzen. Die Umweltschutzorganisation Greenpeace begrüßt diesen Schritt und fordert die österreichische Regierung auf zu handeln. Denn diese ist mit 31,5 Prozent der größte Investor des Mineralölkonzerns OMV, der in der Arktis mehrere Ölbohrlizenzen hält. „Das Europäische Parlament ebnet mit der heutigen Resolution den Weg für eine Arktis ohne Ölbohrungen. Jetzt müssen die Nationalstaaten und somit auch Österreich endlich handeln, damit Ölförderungen in der Arktis gänzlich der
Viel Wissenswertes rund um Klima & Energie: New Energy Husum erwartet hochkarätige Gäste Erneuerbare & Ökologie new energy husum Ökologie 16. März 2017 Die New Energy Husum ist und bleibt ein Schaufenster der erneuerbaren Energien – und das seit inzwischen 14 Jahren! (WK-intern) - „Nicht zuletzt senden wir mit der Messe auch ein Signal an die Politik, an dem eingeschlagenen Weg hin zu den Erneuerbaren festzuhalten“, meint Messe-Geschäftsführer Peter Becker. Die New Energy Husum ist und bleibt ein Schaufenster der erneuerbaren Energien – und das seit inzwischen 14 Jahren! „Nicht zuletzt senden wir mit der Messe auch ein Signal an die Politik, an dem eingeschlagenen Weg hin zu den Erneuerbaren festzuhalten“, meint Messe-Geschäftsführer Peter Becker. „Dass in diesem Jahr so viel politische und fachliche Prominenz nach
Etabliertes System Sonderabfallentsorgung in Gefahr Ökologie Veranstaltungen Verbraucherberatung 16. März 2017 Das weltweit als vorbildlich anerkannte und erfolgreiche System der deutschen Sonderabfallentsorgung mit seinem fein austarierten Gleichgewicht zwischen Rohstoffrückgewinnung und Beseitigung ist in Gefahr, warnte der Vorsitzende des bvse-Fachverbands Sonderabfallentsorgung, Werner Schmidt, heute beim bvse-Forum Sonderabfallentsorgung in Göttingen. (WK-intern) - „In der Abfallverzeichnisverordnung sind 407 Sonderabfallschlüssel gelistet. Damit umfasst die Sonderabfallentsorgung einen sehr großen Mengenstrom bei der Abfallentsorgung - auch wenn sich dieser Mengenstrom in sehr viele unterschiedliche Teilströme aufgliedert. Leider ist Vielen die zentrale Bedeutung der Sonderabfallentsorgung nicht bewusst, “ klagte Schmidt vor den rund 80 Teilnehmern. Der Erfolg der deutschen Sonderabfallentsorgung, beruht darauf, dass Unternehmen, bei denen Sonderabfälle anfallen, relativ einfach und ohne
Klimaschutz: Die Zeit läuft uns davon! Forschungs-Mitteilungen Ökologie 16. März 2017 Klimaschutz ist eine Investition in die Zukunft! (WK-intern) - „Die Zeit läuft uns davon!“ Mit diesen eindringlichen Worten leitete Prof. Dr. Olav Hohmeyer – weltweit anerkannter Klimaschutz-Experte – seinen informativen Vortrag zur aktuellen Klimasituation im Rahmen einer Pressekonferenz am 15.03. ein. Dabei stellte er sehr deutlich heraus, dass bei einem „Weiter so“ in Sachen weltweitem Treibhausgasausstoß in den nächsten Jahrhunderten der Meeresspiegel um bis zu 7 Meter steigen würde. Anlass für seine mahnenden Darstellungen ist die noch bevorstehende Entscheidung zur weiteren Bereitstellung von Finanzmitteln für die Arbeit des Klimaschutzmanagements der Stadt Flensburg. Auch für Henning Brüggemann (Vorsitzender des Klimapakt Flensburg) ist die Refinanzierung
Nationalen Forum für Fernerkundung und Copernicus Ökologie Veranstaltungen 16. März 2017 BSH als Copernicus-Fachkoordinator auf dem „Nationalen Forum für Fernerkundung und Copernicus“ vom 14.-16.03.2017 in Berlin (WK-intern) - Als Fachkoordinator für den Copernicus-Dienst zur Überwachung der Meeresumwelt richtet das Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH) wieder die Marine Fachsession auf dem „Nationalen Forum für Fernerkundung und Copernicus“ aus. Das Forum findet dieses Jahr erneut im Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) in Berlin statt. Durch das Copernicus-Programm der EU und der Europäischen Weltraumagentur (ESA) wird eine Infrastruktur für Erdbeobachtung und Geoinformation geschaffen, die für innovative Dienstleistungen in Verwaltung, Privatwirtschaft und Wissenschaft genutzt werden kann. Das diesjährige Thema ist „Copernicus@work“. Der Name verdeutlicht, dass Copernicus
Umweltinformation/Satellitenfernerkundung – Copernicus sieht alles Behörden-Mitteilungen Ökologie 15. März 2017 Die weltweiten Herausforderungen der Umwelt- und Stadtentwicklungspolitik sind ohne verlässliche Daten nicht lösbar. (WK-intern) - Deshalb gewinnt die Fernerkundung der Erde durch Satelliten zunehmend an Bedeutung. Sie bietet die Möglichkeit, Daten über den Zustand der Umwelt zu erhalten und frühzeitig Maßnahmen einzuleiten. Darum geht es bei „Copernicus@work“, dem Nationalen Forum für Fernerkundung und Copernicus 2017, das heute von der Parlamentarischen Staatssekretärin im Bundesumweltministerium, Rita Schwarze-Lühr-Sutter, eröffnet wurde. Neben dem BMUB gehören BMVI, BMI, BMEL und das DLR Raumfahrtmanagement zu den Veranstaltern. Schwarzelühr-Sutter: „Die digitalen Technologien der Fernerkundung helfen uns bei der Bewältigung zentraler Menschheitsprobleme. Die Überwachung des Klimawandels, der Zustand von Ökosystemen, Ressourcenknappheit oder
POWERBOX verkündet mit Stolz seinen Beitritt zur Initiative Global Compact der Vereinten Nationen Mitteilungen Ökologie 14. März 2017 Powerbox, eines der größten Unternehmen Europas im Bereich Stromversorgungsprodukte und seit vier Jahrzehnten marktführend bei der Optimierung von Energielösungen für anspruchsvolle Einsatzgebiete, ist der weltweit größten Initiative zur Unternehmensverantwortung – dem UN Global Compact – beigetreten. (WK-intern) - Powerbox setzt sich aktiv für die Entwicklung von nachhaltigen Lösungen ein und verpflichtet sich mit diesem Beitritt, die 10 Prinzipien des UN Global Compact in den Bereichen Menschenrechte, Arbeit, Umwelt und Korruptionsbekämpfung zu unterstützen und zu fördern. Das Engagement von Powerbox für die Umwelt, soziale Themen sowie Corporate Governance (ESG) beginnt mit dem Wertesystem des Unternehmens und einer grundsatzorientierten Herangehensweise. Dies bedeutet so zu agieren,
Sie bewahrten Mensch und Umwelt vor 240.000 Tonnen Zyanid Ökologie Verbraucherberatung 13. März 2017 Das rumänische Parlament bewies Entschlossenheit: Mit großer Mehrheit verhinderten sie den Goldbergbau in Transsylvanien. (WK-intern) - Sie bewahrten Mensch und Umwelt vor 240.000 Tonnen Zyanid, eine Giftmenge, mit der die Weltbevölkerung 80 Mal getötet werden könnte. Der abgeblitzte Minenkonzern Gabriel Resources aus Kanada klagt nun vor dem Schiedsgericht der Weltbank auf Schadensersatz. Vier Milliarden Dollar fordert der Konzern - so viel gibt Rumänien im Jahr für Bildung aus. “Sonderrechte für Investoren höhlen Demokratie und Rechtsstaatlichkeit aus. Wir Bürgerinnen und Bürger in Rumänien haben gegen die Mine in Roşia Montană protestiert. Unsere Gerichte erklärten diesen größten Tagebau Europas für illegal. Jetzt stellt uns ein System
Sechs Jahre nach der Katastrophe ist der Super-GAU von Fukushima bei weitem nicht bewältigt Ökologie Verbraucherberatung 12. März 2017 Fukushima - die andauernde Katastrophe (WK-intern) - Anlässlich des morgigen sechsten Jahrestages der Katastrophe von Fukushima erklärt Sylvia Kotting-Uhl, Sprecherin für Atompolitik: Sechs Jahre nach der Katastrophe ist der Super-GAU von Fukushima bei weitem nicht bewältigt und es ist fraglich, ob er jemals bewältigt werden kann. Erst kürzlich wurde die höchste radioaktive Strahlung seit dem Unfall gemessen, spezielle Roboter funktionieren unter der Strahlung bei der Suche nach dem Kernbrennstoff nur kurze Zeit, die Kosten steigen ins Unermessliche, Menschen leiden unter den Folgen des Unfalls. Atomkraft beherrschen zu wollen ist Hybris. Selbst in einem Hochtechnologieland wie Japan konnte der nukleare Unfall nicht vermieden werden. Auch
Bundesrat beschließt Umschichtung von EU-Fördermitteln zur Stärkung der nachhaltigen Landwirtschaft Behörden-Mitteilungen Ökologie 11. März 2017 Landwirtschaftsminister Habeck: „Der Bund muss dieses Votum ernstnehmen.“ (WK-intern) - Der Bundesrat hat heute (10 März 2017) einem Vorschlag Schleswig-Holsteins zugestimmt, einen höheren Anteil der EU-Agrarsubventionen für ökologische und nachhaltige Landwirtschaft bereitzustellen. Landwirtschaftsminister Robert Habeck begrüßte den Beschluss: „Es ist gut, dass wir die Mehrheit der Länder für eine weitere Umschichtung der Mittel gewinnen konnten. Das begrüße ich ausdrücklich. Jetzt ist der Bund gefordert, den Beschluss umzusetzen und so u.a. für mehr Mittel für den Ökolandbau zu sorgen. Die Gesellschaft hat ein Recht darauf, dass ihre Steuergelder auch für gesellschaftliche Leistung eingesetzt werden.“ Die gemeinsame Initiative mit Niedersachen sieht eine Änderung des Direktzahlungen-Durchführungsgesetzes vor.
Paradigmenwechsel: Klärschlamm wird als Phosphorquelle immer wichtiger Behörden-Mitteilungen Ökologie 11. März 2017 Phosphorrückgewinnung: Neuausrichtung der Klärschlammverwertung (WK-intern) - Vor dem Hintergrund der zunehmenden Verknappung der weltweiten Phosphor-Vorräte hat der Bundestag eine neue Klärschlammverordnung beschlossen. Sie verpflichtet dazu, mehr als bisher den in Klärschlämmen enthaltenen Phosphoranteil zurückzugewinnen. Außerdem werden die Anforderungen an die Klärschlämme, die in geringem Umfang noch für Düngezwecke verwendet werden können, weiter verschärft. Bundesumweltministerin Barbara Hendricks: "Künftig ist es nicht mehr egal, ob die im Klärschlamm enthaltenen Pflanzennährstoffe recycelt werden oder ungenutzt verloren gehen. Schadstoffarme Rohstoffreserven sind knapp oder kommen aus politisch instabilen Regionen. Dies gilt insbesondere für den nur endlich verfügbaren Rohstoff Phosphor. Und anders als bei fossilen Energieträgern kann Phosphor insbesondere
Schwarzstorchhorst entdeckt: EnBW zieht 20 MW-Windparkprojet zurück Ökologie Windenergie 10. März 2017 Windpark Adelmannsfelden/Abtsgmünd: Projektpartner EnBW und ODR ziehen Genehmigungsantrag zurück (WK-intern) - Wegen Artenschutzbedenken keine Weiterverfolgung des Windparkprojekts Adelmannsfelden/Abtsgmünd. Die Kooperationspartner im Windparkprojekt Adelmannsfelden/Abtsgmünd, die EnBW Energie Baden-Württemberg AG und die EnBW Ostwürttemberg DonauRies AG, ziehen den am 20. Juni 2016 beim Landratsamt Ostalbkreis eingereichten Genehmigungsantrag für den Bau und Betrieb des Windparks mit sechs Anlagen des Typs Nordex N131 mit je 3,3 Megawatt zurück. Nach erfolgter Antragstellung war im Zuge der Beteiligung der Träger öffentlicher Belange im Genehmigungsverfahren im Umfeld des Projekts ein abgängiger Schwarzstorchhorst entdeckt worden. Aufgrund der vorliegenden Beobachtungen gehen EnBW und Behörde davon aus, dass sich der Schwarzstorch im Bereich