Weltweit größte biologische Power-to-Gas-Anlage speist Biomethan in dänisches Erdgasnetz ein Bioenergie Ökologie Technik 10. Oktober 2019 Nach erfolgreich abgeschlossener Testphase speiste die derzeit weltweit größte Power-to-Gas-Anlage mit einer Leistungsaufnahme von einem Megawatt am 24. September 2019 erstmals Biomethan in das dänische Erdgasnetz. (WK-intern) - Die Anlage, die am südlichen Stadtrand von Kopenhagen in Avedøre liegt, nutzt eine von Electrochaea entwickelte und mehrfach patentierte Power-to-Gas-Technologie. Basierend auf dem Prinzip der Biokatalyse wird Strom aus erneuerbaren Energiequellen für die Herstellung von Wasserstoff genutzt, der dann unter Zuführung und schließlich Reduktion von Kohlendioxid (CO2) durch Kleinstlebewesen, sogenannte Archaeen, in Biomethan umgewandelt wird. Das CO2 stammt von einer in der Nähe liegenden Kläranlage, kann aber auch von jeder anderen CO2-Quelle bezogen werden. Die
Klagemöglichkeiten bei Verstoß gegen überhöhte Nitratwerte ausgeweitet Mitteilungen Ökologie Verbraucherberatung 9. Oktober 2019 Wegweisendes EuGH-Urteil zur Nitratbelastung (WK-intern) - Ein aktuelles Urteil des Europäischen Gerichtshofs weitet die Klagemöglichkeiten bei Verstoß gegen überhöhte Nitratwerte im Grundwasser deutlich aus. Hierzu Martin Weyand, BDEW-Hauptgeschäftsführer Wasser/Abwasser: „Das Urteil des EuGHs ist wegweisend: Ähnlich wie bei der Stickoxid-Belastung in Städten haben Betroffene künftig umfassende Klagemöglichkeiten, wenn die Grenzwerte für Nitrat im Grundwasser überschritten werden – schon die Gefahr einer Überschreitung reicht für eine Klage aus. Ab sofort können betroffene Privatpersonen, juristische Personen und Umweltverbände von den zuständigen nationalen Behörden verlangen, dass sie Aktionsprogramme wirkungsvoll ausgestalten oder zusätzliche Maßnahmen ergreifen, um die Nitratwerte nachhaltig zu reduzieren. Hierfür brauchen die Kläger nicht nachweisen,
Auf dem Weg zu einer treibhausgasneutralen chemischen Industrie in Deutschland Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen Ökologie Technik 9. Oktober 2019 Neue VCI-Studie analysiert Potenzial und Voraussetzungen für starke CO2-Minderung der Branche (WK-intern) - Eine treibhausgasneutrale Chemie ist technologisch möglich Die deutsche chemische Industrie kann ihren Ausstoß von Treibhausgasen mithilfe neuer Produktionstechnologien bis zur Mitte des Jahrhunderts fast vollständig reduzieren. Dies ist das Ergebnis einer Studie des Verbandes der Chemischen Industrie (VCI), erstellt durch die Gesellschaft für Chemische Technik und Biotechnologie (DECHEMA) und dem Beratungsunternehmen FutureCamp. Die Analyse untersuchte auch die Voraussetzungen, damit die Branche bis 2050 treibhausgasneutral werden kann: Neben der Entwicklung neuer Verfahren vor allem in der Basischemie sind dazu ein dauerhaft niedriger Industriestrompreis sowie erhebliche Mengen emissionsfreien Stroms aus erneuerbaren Quellen
Forum Neue Energiewelt: Strommarktmodell belegt Defizite von Klimapaket und Gesetzgebung Finanzierungen Ökologie Produkte Solarenergie Techniken-Windkraft Windenergie Windparks Wirtschaft 8. Oktober 2019 Energy Brainpool erläutert auf Forum Neue Energiewelt, wie das CO2-Reduktionsziel im Klimaschutzprogramm 2030 durch EEG-Umbau und Ausbau von PPA-Modellen erreicht werden kann (WK-intern) - Um die CO2-Reduktionsziele im Klimaschutzprogramm 2030 zu erreichen, ist entweder ein Umbau des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) oder ein deutlicher Zubau von Anlagen mit Power Purchase Agreements (PPA), also langfristigen Stromlieferverträgen, nötig. Dies ist das Ergebnis des auf das Klimapaket angewandten Strommarktmodells von Energy Brainpool. „Ein Anteil von 65 Prozent Erneuerbare Energien am Bruttostromverbrauch im Jahr 2030 ist nicht zu schaffen, wenn der Windenergie- und Photovoltaik-Zubau mit den Ausbaupfaden des EEG 2017 gesteuert wird und gleichzeitig die Sektoren Wärme und Mobilität
Neue Umfrage: Große Mehrheit der Europäer lehnt Mercosur-Handelsabkommen ab Ökologie Verbraucherberatung 8. Oktober 2019 Die Verbraucherorganisation SumOfUs fordert die EU auf, angesichts der anhaltenden Regenwaldbrände das Freihandelsabkommen mit Brasilien, Argentinien, Uruguay und Paraguay abzusagen (WK-intern) - Berlin: Die überwältigende Mehrheit der Bürger in Deutschland, Frankreich, Belgien, Irland, Österreich und Spanien ist der Ansicht, dass das bevorstehende Freihandelsabkommen der EU mit den Mercosur-Ländern Brasilien, Argentinien, Uruguay und Paraguay gestoppt werden sollte. Das belegt eine neue unabhängige Umfrage, die YouGov im Auftrag der von der Verbraucherorganisation SumOfUs durchgeführt hat. Für die Umfrage, die zwischen dem 13. und 25. September durchgeführt wurde, erhielten die Befragten Informationen über das EU-Mercosur-Handelsabkommen sowie dessen mögliche Auswirkungen auf die Rindfleischpreise in der EU und die
GP JOULE und Green Fuels initiieren Wasserstoff-Allianz für Bremerhaven und Umgebung E-Mobilität Husum Windmessen Ökologie Technik Windenergie 8. Oktober 20198. Oktober 2019 GP JOULE und Green Fuels engagieren sich zukünftig unternehmerisch gemeinsam für konkrete Wasserstoffprojekte in Bremerhaven und der Nordwestregion. (WK-intern) - Die international erfolgreiche Erneuerbare Energien-Gruppe aus Nordfriesland und das ambitionierte Start-Up aus Bremerhaven haben dafür eine Wasserstoffprojekt-Initiative ins Leben gerufen: Als „BH2V-Allianz“ wollen beide Firmen mit weiteren Partnern regionale Lösungen für die Mobilität mit grünem Wasserstoff aus erneuerbaren Energien entwickeln, umsetzen und für unterschiedliche Praxis-Anwendungen entsprechend skalieren. Vorbild ist eFarm, das von GP JOULE initiierte und nach wie vor größte deutsche grüne Wasserstoff-Mobilitätsprojekt. „In der Bremerhavener Region sind wir direkt am Zukunftsmarkt für klimaneutralen Wasserstoff, hier finden wir große Abnehmer im maritimen Bereich, im
Windgipfel bringt neues Aufbruchsignal für den deutschen Windenergiemarkt Erneuerbare & Ökologie Finanzierungen Mitteilungen Ökologie Produkte Techniken-Windkraft Veranstaltungen Windenergie Windparks Wirtschaft 7. Oktober 2019 Bundeswirtschaftsministerium legt Maßnahmen für Windenergie vor (WK-intern) - Einen Monat nach dem „Windgipfel“ hat das Bundeswirtschaftsministerium eine umfassende Aufgabenliste zur Steigerung von Akzeptanz und Rechtssicherheit für Windenergie an Land vorgelegt. Mit der 18-Punkte umfassenden Aufgabenliste könnte die stockende Genehmigungsvergabe für Windenergie wieder beschleunigt und der deutsche Markt wiederbelebt werden, kommentiert Hermann Albers, Präsident Bundesverband WindEnergie. Mit dem Windgipfel am 5. September 2019 war es gelungen, alle für den Windenergieausbau in Deutschland relevanten Akteure an einem Tisch zu versammeln, um zu beraten, wie die anhaltende Krise des Windenergieausbaus in Deutschland gestoppt werden kann. Vorab hatte der BWE einen Aktionsplan für mehr Genehmigungen vorgelegt. Als
Bundesverband Erneuerbare Energie – Klimaschutzgesetzentwurf höhlt Verbindlichkeit aus Erneuerbare & Ökologie Ökologie 7. Oktober 2019 „Der aktuelle Entwurf des Klimaschutzgesetzes bleibt weiter hinter den Erfordernissen und den Möglichkeiten zurück, Klimaschutz ambitioniert voranzubringen und damit einerseits die verbindlich zugesagten Klimaziele zu erreichen und andererseits die notwendige Planungssicherheit für Investitionen in saubere Technologien zu schaffen,“ kritisiert Dr. Simone Peter, Präsidentin des Bundesverbands Erneuerbare Energie (BEE), die jüngsten Veröffentlichungen. „Für die Bewertung der erheblichen Änderungen am Klimaschutzgesetzentwurf ist die angesetzte Frist von gut zwei Tagen zudem viel zu kurz. Das läuft einem geordneten demokratischen Prozess zuwider.“ Im Gesetzentwurf des Klimaschutzgesetzes fehle die Verpflichtung zur Klimaneutralität bis 2050. Auch ein nationales Ziel zur CO2-Einsparung für das Jahr 2040 sei nicht mehr vorgesehen,
IG Windkraft: EU darf Atomenergie nicht als Green Investment einstufen Ökologie Technik Verbraucherberatung 7. Oktober 2019 Atomkraft kann das Klima nicht retten (WK-intern) - Aus Anlass der in Wien stattfindenden Konferenz der Internationalen Atomenergieorganisation IAEA erklärt Stefan Moidl, Geschäftsführer der IG Windkraft: „Die Atomenergie ist keine Option zur Lösung der Klimakrise, weil es sich hier um keine nachhaltige Form der Energiegewinnung handelt. Diese darf auf keinen Fall als Green Investment von der EU eingestuft werden“, und betont: „Investitionen in Atomkraft sind eine absolute Fehlinvestition aus Sicht des Klimaschutzes. Investitionen in erneuerbare Energie bringen deutlich mehr Energie, viel rascher und ohne atomare Risiken und Abfälle.“ Der Energiesektor ist der größte Verursacher von Treibhausgasen. Angesichts der täglich zunehmenden Brisanz der Klimakrise
DeCOALonize Europe, Bündnis von Aktivisten, blockiert Steinkohle für Kraftwerke in Hamburg, Bremen, Dortmund und Flensburg Ökologie Verbraucherberatung 7. Oktober 2019 Versorgungskette für Steinkohle Heiz- und Stromkraftwerke soll unterbrochen werden (WK-intern) - Demonstrationsgeschehen im Hafen - Blockade der Kattwykbrücke in Hamburg Moorburg Zeit: 04.10.2019, ab 11:40 Uhr Ort: Hamburg-Moorburg, Kattwykbrücke Im Verlauf eines Demonstrationsgeschehens im Hafengebiet kam es heute zu einer mehrstündigen Blockade der Kattwykbrücke. Nach ersten Erkenntnissen erfolgten freiheitsbeschränkende Maßnahmen gegen knapp 80 Personen. Unter dem Tenor "Fahrraddemonstration gegen Kohle!" wurde vom 'BUND (Landesverband Hamburg)' für heute ein Fahrradaufzug angemeldet, zu dem die Veranstalter etwa 2.000 Teilnehmer erwarteten. Unter dem Tenor "Raus aus der Kohle!" war darüber hinaus durch 'Paddel gegen Kohle' ein Aufzug auf der Süderelbe angemeldet, zu dem die Veranstalter etwa 20 Teilnehmer
Ausschreibungsvolumen für Windenergie an Land wurde aus dem aktuellen Klimaschutzprogramm gestrichen Finanzierungen Ökologie Techniken-Windkraft Windenergie Windparks Wirtschaft 5. Oktober 2019 Aktualisierte Fassung des Klimaschutzprogramm 2030 – Industriepolitisch unzureichend und klimapolitisch ungeeignet (WK-intern) - Hinter den Kulissen arbeiten die verschiedenen Ministerien derzeit daran, die Empfehlungen des Klimakabinetts in den Entwurf des Klimaschutzprogramms 2030 der Bundesregierung einzuarbeiten. Die neueste Fassung des Arbeitsdokuments, weist deutlich veränderte Ausbauziele für Windenergie an Land aus. So enthielt eine erste Version des Klimaschutzprogramms als Zielsetzung für den Ausbau der Windenergie an Land bis zum Zieljahr 2030 eine installierte Leistung von 80 Gigawatt (GW) und eine Windenergieerzeugung von 180 TWh. Eine aktualisierte Version sieht nun lediglich eine installierte Leistung von 67-71 GW und eine Energieerzeugung von 145 TWh im Jahr 2030
Wasserstoff: wirtschaftliches Standbein für die Windkraft Finanzierungen Ökologie Produkte Technik Techniken-Windkraft Windenergie Windparks Wirtschaft 4. Oktober 2019 Kreis Nordfriesland und Netzwerkagentur EE.SH stellen Studie zur Wasserstoffwirtschaft vor (WK-intern) - Seinen Strombedarf deckt Schleswig-Holstein rechnerisch bereits zu 156 % aus erneuerbaren Energien, im Wärmesektor werden jedoch nur 14 und im Mobilitäts-Sektor 5 % des Energiebedarfs mit Bioenergie oder grünem Strom gedeckt. Strom aus erneuerbaren Energieträgern zur Herstellung von Wasserstoff zu nutzen, bietet die Chance, eine klimafreundliche Wärme- und Treibstoffversorgung sicherzustellen. Besonders für Windkraftanlagenbetreiber an der Westküste Schleswig-Holsteins mit ihrem Überangebot an Grünstrom bietet die Wasserstoffproduktion wirtschaftliche Potenziale. Das ergab eine Studie der Firma IPP ESN Power Engineering aus Kiel, die der Kreistag Nordfriesland zusammen mit der Netzwerkagentur Erneuerbare Energien Schleswig-Holstein (EE.SH)