Heimatwärme aus der Energielandschaft Bioenergie 11. Dezember 2015 EC Bioenergie liefert regionale Pellets für den gesamten Hunsrück (WK-intern) - "wohl und warm" heißen die kleinen Energiebündel, die seit letztem Sommer von der EC Bioenergie Gruppe im Holzpelletswerk Morbach produziert und direkt ab Werk verkauft werden. Das Pelletwerk in der Energielandschaft, das vorher zur juwi-Gruppe gehörte, verfügt über eine Produktionskapazität von rund 16.000 Tonnen. Das bedeutet eine ökologische und CO2-neutrale Wärmeversorgung für 3.000 bis 5000 Haushalte, je nach Anlagengröße. Über den Verkauf der Holzpelletieranlage in Morbach Im Zuge der Fokussierung auf das Kerngeschäft Projektentwicklung und Betriebsführung von Wind- und Solaranlagen entschloss sich der juwi-Konzern, sämtliche Geschäftsaktivitäten mit Holzbrennstoffen einzustellen. Dazu gehören auch die Herstellung
MdB Schindler: Bioethanol mindert den CO2-Ausstoß im Verkehr – ohne Finanzhilfen Bioenergie 9. Dezember 20159. Dezember 2015 Der Bundesverband der deutschen Bioethanolwirtschaft (BDBe) teilt mit, dass in den ersten drei Quartalen 2015 in Deutschland der CO2-Ausstoß im Verkehr dank der Beimischung von Bioethanol im Benzin um rund 1,2 Millionen Tonnen gesenkt werden konnte. (WK-intern) - Norbert Schindler, MdB und Vorsitzender des BDBe: „Dies bedeutet eine Reduzierung des Ausstoßes klimaschädlicher Treibhausgase um 1,1 kg pro Liter Bioethanol, das in Super und Super E10 beigemischt ist. Dies entspricht einer CO2-Minderung von 62 Prozent gegenüber fossilem Benzin.“ Nach einer Studie über die volkswirtschaftlichen Effekte der heimischen Produktion entsteht pro Liter Bioethanol eine Wertschöpfung von 50 Cent. Zudem werden 65 Cent
Schmack Biogas baut Biomethananlage in Frankreich Bioenergie 9. Dezember 2015 Bioerdgas entsteht aus Gemüseabfällen (WK-intern) - Schmack Biogas, ein Unternehmen der Viessmann Group, erhält in Épaux-Bézu (Picardie) im Norden von Frankreich den Auftrag für den Bau einer Biomethananlage. Frankreich ist der größte Agrarproduzent innerhalb der EU und bietet deshalb eines der größten Biomassepotenziale für die Erzeugung von Biogas. Seit der Neuregelung der Einspeisevergütung für Biogas im Jahr 2011 wird die Vergärung von Bioabfällen und Reststoffen aus der Agroindustrie in Frankreich stärker gefördert. Davon profitieren vor allem kleinere landwirtschaftliche Anlagen mit Gasaufbereitung. Die geplante Biogasanlage soll 500 Nm3/h Rohbiogas produzieren können. Das Rohbiogas wird mittels Druckwechsel-Adsorption (PSA-Verfahren) auf einen Methangehalt von mindestens 97 Prozent veredelt.
Biogas gleicht Schwankungen von Solar- und Windenergie aus, braucht keine Trassen … Bioenergie 8. Dezember 2015 Biogas kann auch ohne Trassen! (WK-intern) - Ob Gas oder Strom, mit Biogas ist alles möglich. Die Energiewende und der Ausbau erneuerbarer Energien braucht eine flexible und nachfrageorientierte Energieerzeugung – auch um die Schwankungen von Solar- und Windenergie auszugleichen. Da ist Biogas die beste Alternative. Es steht Tag und Nacht und bei jedem Wetter zur Verfügung. Wenn das Gas durch ein spezielles Verfahren aufbereitet wird, kann es direkt ins Erdgasnetz eingespeist werden. Die Möglichkeit, es jederzeit auch verstromen zu können, macht diese erneuerbare Energie besonders wertvoll. Biogas kann aber auch zu 100 Prozent oder mit Erdgas gemischt zum Heizen verwendet werden. Das geht
Rückblick auf den 10. Biogas-Fachkongress in Hitzacker Bioenergie Veranstaltungen 8. Dezember 20158. Dezember 2015 Die Biogas-Branche muss sich neu erfinden und weitergehen. (WK-intern) - Das zumindest meinten viele Referenten und Teilnehmer des 10. Biogas-Fachkongresses in Hitzacker. Unter dem Motto „Wertschöpfung steigern – Potenziale nutzen“ boten Experten aus Politik und Wirtschaft einen Überblick über aktuelle Entwicklungen in der Branche und gaben Anregungen, wie ein solches Weitergehen aussehen könnte. Lüchow - Branchentreffen in familiärer Atmosphäre: Am 26. November fand der Biogas-Fachkongress 2015 statt – und das bereits zum zehnten Mal. Über 120 Teilnehmer und zahlreiche Referenten empfing die Akademie für erneuerbare Energien im Verdo Kultur- und Veranstaltungszentrum in Hitzacker. Unterschiedlichste Akteure nutzten den Kongress für den fachlichen
Tigerstaat setzt auf grüne Energie von WELTEC BIOPOWER Bioenergie 7. Dezember 2015 WELTEC BIOPOWER errichtet zweite Biogasanlage in Südkorea (WK-intern) - Im Oktober 2015 haben in Südkorea die Bauarbeiten für eine Biogasanlage aus dem Hause WELTEC BIOPOWER begonnen. Der Anlagenstandort liegt rund 80 Kilometer nördlich der Hauptstadt Seoul in der Provinz Gyeonggi-do. Im Frühsommer 2016 wird die 450-Kilowatt-Anlage in Betrieb gehen. Entscheidend für den hohen Wirkungsgrad der zweiten südkoreanischen WELTEC-Anlage ist die hochentwickelte Technik mit der intelligenten Steuerung. In Südkorea fließen hohe Investitionen in den Energiesektor und dabei genießt der Ausbau der erneuerbaren Energieträger seit einigen Jahren Priorität. Aus guten Gründen: Die Republik gehört mit ihren 51 Millionen Einwohnern zu den zehn größten Stromverbrauchern weltweit. Dabei
Biomasse: bedarfsgerecht, steuerbar, flexibel, erneuerbar, nachwachsend Bioenergie 5. Dezember 2015 Energie in einer bio-basierten Wirtschaft (WK-intern) - Zwei Drittel aller erneuerbaren Energie stammt aus Biomasse. Sie stellt über 95% der erneuerbaren Prozesswärme in der industriellen Produktion, Wärme zum Heizen, 99% der erneuerbaren Kraftstoffe für Transport und Mobilität sowie über 30% des erneuerbaren Stroms in unseren Netzen bereit. Dabei greift sie auf die erneuerbare, nachwachsende Ressource Biomasse zu. Nutzungskonkurrenzen und -prioritäten, Flächenbegrenztheit und unbedingt einhaltbare Nachhaltigkeitskriterien machen eine intelligente, „smarte“ Biomassenutzung zu einer großen Herausforderung mit großen Innovationspotentialen. Neben der Energiewende stellt auch die langfristige Transformation unseres fossil-basierten in ein bio-basiertes Wirtschaftssystem große Anforderungen an die energetische Nutzung bio-basierter Stoffströme. In einer nachhaltigen, kreislaufgeführten Bioökonomie
Baustart für erstes EnviThan-Gasaufbereitungsprojekt Bioenergie 4. Dezember 2015 Biogas-Allrounder EnviTec überzeugt im Königreich Dänemark (WK-intern) - Mit dem Baustart einer 524 Nm³-starken EnviThan-Gasaufbereitungsanlage im jütländischen Hammel in Dänemark setzt EnviTec Biogas sein kontinuierliches Auslandswachstum fort. Kunde ist der mit 10.000 Hektar größte Landbesitzer des Königreichs, die WEFRI A/S, ein moderner Landwirtschaftsbetrieb mit mehr als 300 Jahren Unternehmenstradition. „Die Zusammenarbeit mit einem solch renommierten Land- und Forstwirtschaftsbetrieb ist für uns natürlich ein wichtiger Türöffner für den Zukunftsmarkt Dänemark“, sagt Olaf von Lehmden Vorstandsvorsitzender der EnviTec Biogas AG. Die Anlage, die bereits ab Sommer 2016 in das vor Ort vorhandene Gasnetz der HMN Naturgas einspeisen soll, wird künftig mit Grassilage, Zuckerrüben, Stroh, Hähnchenmist und
ABO Wind gegründete ABO Kraft & Wärme AG befindet sich auf Wachstumskurs Bioenergie 3. Dezember 20152. Dezember 2015 Neue Betreibergesellschaft wächst zügig ABO Kraft & Wärme hat bereits eine Abfallvergärungs- und eine Biogasanlage erworben Energie-Contracting zur effizienten Nahwärmeversorgung ergänzt Geschäftsmodell 50 Aktionäre sind beteiligt Weitere Kapitalerhöhung steht bevor (WK-intern) - Die im Jahr 2014 von ABO Wind gegründete ABO Kraft & Wärme AG befindet sich auf Wachstumskurs. Im Zuge von Privatplatzierungen haben sich bislang 50 Aktionäre an der jungen Gesellschaft beteiligt und sieben Millionen Euro Eigenkapital aufgebracht. Das Geld hat die ABO Kraft & Wärme AG in drei Projekte investiert. Eine Abfallvergärungsanlage hat ABO Kraft & Wärme aus einer Insolvenz erworben. Eine Biogasanlage wurde von einem Wettbewerber übernommen, der das Geschäftsfeld aufgibt. Beide Anlagen erhalten die
ArGe Biomethan 2.0 wächst weiter Bioenergie 3. Dezember 20152. Dezember 2015 Inzwischen bündeln 23 Akteure aus ganz Deutschland ihr Wissen und ihre Erfahrungen für die Zukunftsfähigkeit des Biomethanmarktes (WK-intern) - Seit knapp zwei Jahren trifft sich die ArGe Biomethan 2.0 in regelmäßigen Abständen und tauscht sich getreu dem Motto „aus der Praxis für die Praxis“ zu Markttrends und Entwicklungen am Biomethanmarkt aus. Unna/Heidelberg - Inzwischen sind 23 Akteure aus ganz Deutschland beigetreten. Tendenz steigend. Die Mitglieder sind sich einig: Wenn es um Optimierung der Produktion, des Handels oder des Einsatzes von Biomethan (Bioerdgas) geht, lässt sich gemeinsam mehr erreichen. Im November fand nun das 3. Treffen der ArGe Biomethan 2.0 in Heidelberg statt.
Bioethanol im Benzin für besseren Klimaschutz Bioenergie 1. Dezember 2015 MdB Schindler: Mehr Bioethanol im Benzin für besseren Klimaschutz im Verkehr erforderlich (WK-intern) - Der Bundesverband der deutschen Bioethanolwirtschaft (BDBe) teilt mit, dass laut der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) die in Deutschland hergestellten und zertifizierten Biokraftstoffe ihre Klimabilanz erneut verbessert haben. 2015 erreichte Bioethanol im Vergleich zu fossilem Benzin eine Einsparung der Treibhausgasemissionen von über 62 Prozent, obwohl Biokraftstoffe nach der Erneuerbare Energien-Richtlinie erst ab 2017 eine Mindesteinsparung von 50 Prozent erreichen müssen. Norbert Schindler, MdB und Vorsitzender des BDBe: „Die Mineralölwirtschaft könnte durch höhere Beimischung von Bioethanol zu fossilem Benzin mehr zum Klimaschutz beitragen. Daher fordert der BDBe
Zum 1. April 2016 sinken die Fördersätze für Windenergie an Land und für Biomasse Bioenergie Finanzierungen Windenergie Windparks Wirtschaft 30. November 2015 Die Bundesnetzagentur hat heute bekannt gegeben, dass die Förderung von Windenergieanlagen an Land um 1,2 Prozent und von Biomasse um 0,5 Prozent zum 1. April 2016 gekürzt werden (WK-intern) - Der Netto-Zubau für Windenergie an Land liegt mit etwa 3.712 Megawatt erneut deutlich oberhalb des Zubaukorridors. Bewegt sich der Zubau bei Windenergieanlagen an Land innerhalb des gesetzlichen Korridors von 2.400 bis 2.600 Megawatt, ist eine Absenkung der Vergütungssätze um jeweils 0,4 Prozent pro Quartal vorgesehen. Die Absenkung verstärkt sich, wenn der Zubau den Korridor überschreitet. Eine Unterschreitung des Zubaukorridors führt dagegen dazu, dass die Vergütung weniger stark sinkt, gleich bleibt oder sogar ansteigt. Bei