Defekte elektronische Baugruppe im Kernkraftwerk Brokdorf Aktuelles Ökologie 20. März 2015 Ausfall von Sicherheitsteileinrichtung (WK-intern) - Während einer monatlich wiederkehrenden Prüfung im Reaktorschutzsystem des Kernkraftwerkes Brokdorf hat eine Armatur nicht wie vorgesehen geschlossen. Als Ursache wurde eine elektronische Baugruppe identifiziert. Diese wurde umgehend ausgetauscht. BROKDORF/KIEL - Die anschließend durchgeführten Prüfungen des Reaktorschutzsystems verliefen ohne Beanstandungen. Dieses meldepflichtige Ereignis der Kategorie „N“ hat die E.ON-Betreibergesellschaft heute (20. März) fristgerecht der Atomaufsichtsbehörde (Energiewendeministerium) gemeldet. Die betroffene Armatur ist Teil des nuklearen Probenahmesystems, mit dem unter anderem die Wasserqualität des Hauptkühlmittels überwacht wird. Im Anforderungsfall durch das Reaktorschutzsystem soll diese Armatur die Probenahmeleitung absperren. Die Absperrung der Leitung wäre in diesem Fall durch in Reihe liegende Armaturen erfolgt, so
Keine Gülle ins Trinkwasser! Aktuelles Ökologie 17. März 201517. März 2015 Am Donnerstag verhandelt Schleswig-Holsteins Agrarminister Robert Habeck über schärfere Regeln gegen die Gülle. (WK-intern) - Morgen überreichen wir ihm unseren Appell für den Schutz unseres Trinkwassers. Helfen Sie mit, dass wir 200.000 Unterschriften übergeben können! Unterzeichnen Sie jetzt unseren Appell gegen die Gülle-Flut... dieser Tage beginnt es in vielen Regionen Schleswig-Holsteins wieder zu stinken, weil viel zu viel Gülle aus Megaställen auf den Feldern entsorgt wird. Gülle, die unser Trinkwasser mit Nitrat belastet und unsere Gesundheit gefährdet. Diese Woche entscheidet sich, ob wir die Gülleflut auf den Feldern Schleswig-Holsteins stoppen. Am Donnerstag verhandelt Bundesagrarminister Christian Schmidt mit seinen Länderkollegen über die Düngeverordnung. Bereits übermorgen wollen
Studie: Wenn es zu einer nuklearen Katastrophe kommt, wie kann dann die Sicherheit in Zahlen ausgedrückt werden? Aktuelles Mitteilungen Verbraucherberatung 12. März 201511. März 2015 Die Sicherheit von Kernkraftwerken, aber auch die medizinische Strahlenbehandlung könnten bald in einer mathematische Gleichung belegt werden. (WK-intern) - When it comes to nuclear disaster, safety really is in numbers The safety of nuclear plants, as well as the medical management of acute radiation syndrome, could soon be dramatically improved thanks to a new mathematical equation developed by Japan’s Nuclear Safety Research Centre. A recent study on the behaviour of nuclear fuels in atomic blasts, published in the Journal of Nuclear Science and Technology (Taylor & Francis), suggests a formula that offers a rigorous yet straightforward way to measure the impact of radioactive
Die Misere der Energiekonzerne ist selbstgemacht Aktuelles Erneuerbare & Ökologie Offshore Ökologie Windenergie Wirtschaft 10. März 2015 Die prekäre Lage der vier großen Stromkonzerne RWE, Eon, Vattenfall und EnBW ist gravierenden und anhaltenden Managementfehlern geschuldet, nicht primär der Energiewende. (WK-news) - Dies ist das Ergebnis einer umfangreichen Analyse von Prof. Dr. Heinz-Josef Bontrup und Prof. Dr. Ralf-Michael Marquardt von der Westfälischen Hochschule in Recklinghausen im Auftrag der unabhängigen Umweltorganisation Greenpeace. Die großen Energieversorger stehen doppelt unter Druck. Im früheren Kerngeschäft Stromerzeugung und -vertrieb verlieren sie kontinuierlich Marktanteile. Im Zukunftsgeschäft mit den Erneuerbaren Energien stehen ihnen schlagkräftige neue Konkurrenten gegenüber. „Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel darf den Stromkonzernen nicht mit weiteren Subventionen wie Kapazitätsmärkten unter die Arme greifen. Die größte Hilfe für den Strommarkt
E.ON, der Atomkonzern Nummer eins will seine Atomkosten verstaatlichen Aktuelles Ökologie Verbraucherberatung 10. Februar 2015 E.ON, ein Energieriese, entstanden aus Stadwerken und kommunalen Energiebetrieben (WK-intern) - Politiker und die Finanzwelt schufen so einen Energiegiganten, der jedes Jahr riesige Gewinne macht, die nun nicht mehr die Kassen der Gemeinden füllen, sondern in die Finanzwelt fließen. Ein Grund mehr, warum es den Städten heute so schlecht geht. Doch wer sitzt in den Vorständen und Aufsichtsräten? Genau, deutsche Politiker und internationale Finazinstitute. Und wer sind die Aktionäre? Genau, die großen internationalen Fonds. Sehen wir zurück, die private Entsorgung von Atommüll war ein super Geschäft, nicht nur in der Asse. Dann begann das Geschäft der Verantwortlichkeit und siehe da, ein Verlustgeschäft wurde
Gesunkene Strom-Großhandelspreise kommen nicht bei den Verbrauchern an Aktuelles Mitteilungen Verbraucherberatung 23. Januar 2015 Strom 2014 günstiger als im Vorjahr – doch viele Haushaltskunden profitieren nicht (WK-intern) - Die Erzeugerpreise für Strom haben sich im Jahr 2014 im Vergleich zum Vorjahr um drei Prozent verringert. Das hat das Statistische Bundesamt (Destatis) in dieser Woche im Rahmen seiner Veröffentlichung des Erzeugerpreisindexes mitgeteilt. Deutlich wird dabei allerdings eine Diskrepanz zwischen den Abgabepreisen an Stromversorger und Haushaltskunden: Während die Preise für Weiterverteiler um 9,2 Prozent gegenüber 2013 sanken, mussten Haushalte für Strom im Schnitt 1,3 Prozent mehr zahlen. „Börsenpreisdämpfende Effekte wie der Ausbau der Erneuerbaren Energien kommen noch zu wenig bei den Haushaltskunden an“, kritisiert Philipp Vohrer, Geschäftsführer der Agentur
Schleswig-Holstein Netz AG speist Rekordstrommenge aus Grünen Energien ein Aktuelles Erneuerbare & Ökologie Mitteilungen 31. Dezember 201430. Dezember 2014 Neuer Energiewende-Rekord: 6.000 Megawatt Leistung aus Windkraft, Photovoltaik und Biomasse am Netz der Schleswig-Holstein Netz AG Neuer Energiewende-Rekord für Schleswig-Holstein: Bereits im Dezember 2014 – und damit früher als erwartet - speisten insgesamt 32.500 Windkraft- oder Photovoltaikanlagen oder Biomassekraftwerke mit einer installierten Leistung von über 6.000 Megawatt (MW) grünen Strom ins Netz von Schleswig-Holstein Netz ein. 6.000 Megawatt entsprechen in etwa der Leistung von acht konventionellen Kohlekraftwerken. Zum Vergleich: die Verbrauchsspitzen für Strom liegen im Netz von Schleswig-Holstein Netz bei rund 2.000 MW. Mit über 4.300 Megawatt liegt der Schwerpunkt dabei auf den Windkraftanlagen, gefolgt von 1.300 Megawatt im Bereich Photovoltaik und über 500
Vattenfall verkauft Kraftwerk Fyn an örtliches Stadtwerk Aktuelles Mitteilungen 22. Dezember 201422. Dezember 2014 Vattenfall verkauft sein Kraftwerk Fyn inklusive der Müllverbrennungsanlage an das dänische Unternehmen Fjernvarme Fyn (WK-intern) - Vattenfall verkauft sein Kraftwerk Fyn inklusive der Müllverbrennungsanlage an das dänische Unternehmen Fjernvarme Fyn (Fernwärme Fünen). Damit wird das auf der Insel Fünen ansässige Unternehmen Wärme den Großteil der Insel mit Wärme versorgen. Vattenfall und Fjernvarme Fyn haben sich darauf geeinigt, dass Fjernvarme Fyn das Kraftwerk für einen Unternehmenswert von ca. 1,1 Milliarden DKK, bestehend aus einem Barwert in Höhe von 600 Mio. DKK und der Übernahme von Umwelt- und Stilllegungsverpflichtungen, ab dem 1. Januar 2015 übernehmen wird. Auch wird Fjernvarme Fyn alle derzeit Beschäftigten übernehmen. Fjernvarme
Die aktuelle Ausgabe des Quartalsberichts der Arbeitsgemeinschaft Energiebilanzen (AGEB): Aktuelles Behörden-Mitteilungen 20. Dezember 201422. Dezember 2014 Energieverbrauch in Deutschland - Daten für das 1. bis 4. Quartal 2014 (WK-intern) - mit vorläufigen Daten ist jetzt abrufbar: http://www.ag-energiebilanzen.de/20-0-Berichte.html Der Bericht knüpft an die Pressemitteilung der AGEB vom 17. Dezember 2014 zur Entwicklung des Energieverbrauchs im Jahr 2014 an. Er liefert eine aktuelle, verlässliche und umfängliche Zusammenstellung aller wichtigen Informationen. Ansprechpartner zu den einzelnen Energieträgern finden Sie auf der letzten Seite des Berichts. Einen ausführlichen Bericht mit aktualisierten Berechnungen zum Energieverbrauch sowie weiteren Informationen und einer ausführlichen Kommentierung der Daten wird die AGEB wieder Ende Februar 2015 vorlegen. PM: AGEB
Bundesweit erste Netzreserveverträge unterzeichnet Aktuelles Mitteilungen 19. Dezember 2014 TransnetBW und EnBW treffen – unter Mitwirkung der BNetzA - Regelung für systemrelevante Kraftwerksblöcke in Marbach und Walheim (WK-intern) - EnBW prüft Nicht-Erstattung der geforderten Kapitalkosten Karlsruhe - Nach mehrmonatigen Verhandlungen haben die EnBW Energie Baden-Württemberg AG und der Übertragungsnetzbetreiber TransnetBW nun die bundesweit ersten Netzreserveverträge für die als systemrelevant eingestuften Kraftwerksblöcke in Marbach und Walheim unterzeichnet. Die Verträge regeln zunächst bis zum 31. März 2018 die Einsatzweise sowie die Erstattung der Kosten für die Vorhaltung und den Betrieb der Kraftwerke, die seit Juli 2014 unter dem Einsatzregime der TransnetBW stehen. Die von der Bundesnetzagentur (BNetzA) genehmigten Verträge werden als Musterverträge für künftige
Alstom modernisiert elf Umspannwerke von EnBW-Netz in Baden-Württemberg Aktuelles Mitteilungen 16. Dezember 201416. Dezember 2014 Alstom baut und erweitert elf Umspannwerke in Baden-Württemberg (WK-intern) - Aufträge im Wert von über € 50 Millionen Alstom wurde von der Netze BW, dem Verteilnetzbetreiber der EnBW, mit elf schlüsselfertigen Projekten im Wert von über € 50 Millionen beauftragt. Mit den Projekten wird das Netz der EnBW in Baden-Württemberg modernisiert. Zum Projektumfang gehören der Neubau bzw. die Erweiterung von vier gasisolierten Umspannwerken in der Stuttgarter Innenstadt sowie sieben luftisolierte Anlagen in ländlichen Gegenden. Die Umsetzung der Projekte ist bis 2017 vorgesehen. Alstom wird die erforderlichen elektrotechnischen Komponenten liefern, um die gas- und luftisolierten Umspannwerke zu bauen bzw. zu erweitern. Die schlüsselfertigen Projekte
Im stillstehenden Kernkraftwerk Krümmel ist ein Leck an einer Entlüftungsleitung festgestellt worden. Aktuelles Mitteilungen 16. Dezember 2014 Kernkraftwerk Krümmel: Leckage im Nebenkühlwassersystem (WK-intern) - Die Leckage wurde bei einer routinemäßigen Anlagenbegehung des Nebenkühlwassersystems entdeckt und als meldepflichtiges Ereignis eingestuft. GEESTHACHT/KIEL - Der Rohrbogen der Entlüftungsleitung wurde zwischenzeitlich getauscht. Die Ursache des Schades wird untersucht. Die Leckage hatte aufgrund ihrer Geringfügigkeit keine Auswirkungen auf die sicherheitstechnischen Komponenten des Kernkraftwerks. Für den Anforderungsfall der Lagerbeckenkühlung bzw. für die Notstromversorgung standen zusätzlich diverse andere Komponenten betriebsbereit zur Verfügung. Das Kernkraftwerk befindet sich zurzeit im sogenannten Nachbetrieb und produziert keinen Strom mehr. Den Sachverhalt hat die Vattenfall-Betreibergesellschaft des Kernkraftwerks Krümmel heute der atomrechtlichen Aufsichtsbehörde fristgerecht gemeldet und der Kategorie "N" (Normalmeldung) zugeordnet. Die Atomaufsichtsbehörde (Energiewendeministerium)