Tägliche neue Messungen: Schwefeldioxid-Wolke des Bardarbunga Aktuelles Forschungs-Mitteilungen 13. September 2014 Der Bardarbunga-Vulkan auf Island ist am 31. August 2014 ausgebrochen – ein effusiver Ausbruch ohne Auswürfe von Vulkanasche. Doch Messungen des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) zeigen seither einen kontinuierlichen Ausstoß von Schwefeldioxid (SO2). (WK-intern) - Hohe SO2-Konzentrationen in der Atmosphäre sind ein deutliches Zeichen für vulkanische Aktivität, da es sonst außer anthropogenen Quellen keine natürlichen Emissionsquellen gibt. Das DLR veröffentlicht täglich die aktuelle Ausbreitung der Schwefeldioxid-Wolke: HIER. Das Earth Observation Center (EOC) des DLR misst in Nahe-Echtzeit die ausgestoßenen Spurengase und deren Verteilung in der Atmosphäre. Die Erdbeobachtungssatelliten MetOp-A und MetOp-B liefern den Experten tägliche Messungen über die Ausbreitung und Dichte der
PKW-Maut: Deutschland hat kein Einnahme-, sondern ein Verteilungs-Problem Aktuelles Mitteilungen 9. Juli 2014 Belastung für grenznahe Händler Der Handelsverband Deutschland (HDE) hält die vom Bundesverkehrsminister vorgeschlagene PKW-Maut für Ausländer für überflüssig und insbesondere für den Handel in den Grenzregionen für schädlich. (WK-intern) - Bei richtiger Verteilung würden für den Erhalt und den Ausbau der Infrastruktur die gegenwärtigen Einnahmen ausreichen. „Die Einführung einer PKW-Maut für Ausländer auf deutschen Straßen würde vor allem grenznahe Einzelhändler hart treffen. Viele Kunden aus den Nachbarländern würden dann wohl auf ihre Einkaufsfahrten verzichten“, so HDE-Hauptgeschäftsführer Stefan Genth. Die PKW-Maut für Ausländer sei dann zusätzlich zu den jenseits der deutschen Grenzen oft liberaleren Ladenöffnungszeiten ein zweiter Standort-Nachteil für die Händler. „Auch der deutsche Handel
Studie: Negative Börsenstrompreise, die Ursachen und Wirkungen Aktuelles Erneuerbare & Ökologie News allgemein 27. Juni 201427. Juni 2014 Studie im Auftrag der Agora Energiewende zu aktuellen Entwicklungen der Strompreise, Juni 2014 Negative Strompreise: Ursachen und Wirkungen (WK-intern) - Hintergrund der Studie sind vermehrt auftretende Stunden mit negativen Strompreisen an der Strombörse. Zwischen Dezember 2012 und Dezember 2013 traten 97 Stunden mit negativen Strompreisen auf. Auch in den ersten Monaten des Jahres 2014 war dies der Fall, verstärkt auch tagsüber. Die Erneuerbaren Energien machen allerdings an diesen Zeitpunkten nie mehr als 65 % der Stromerzeugung aus. Die Agora Energiewende beauftragte Energy Brainpool, um in diesem Zusammenhang die Frage zu klären, welche anderen Faktoren die negativen Preise erklären können. Die Ergebnisse im Überblick: Negative
Öffentliche Podiumsdiskussion: Die Arktis im Klimawandel: Was kommt da auf uns zu? Aktuelles Ökologie 26. Juni 2014 Die Arktis im Klimawandel: Öffentliche Diskussion am 30. Juni 2014 an der Universität Potsdam „Die Arktis im Klimawandel: Was kommt da auf uns zu?“ fragen Experten in einer öffentlichen Podiumsdiskussion, zu der die Universität Potsdam am 30. Juni 2014 um 18 Uhr in die Obere Mensa auf dem Campus Am Neuen Palais einlädt. (WK-intern) - Geologen, Polarforscher, aber auch Politikwissenschaftler und Umweltexperten möchten ein breites Publikum über ökologische Folgen der Erderwärmung informieren und für die Brisanz des Themas sensibilisieren. Neue Seewege, Rohstoffe und ökologische Folgen Die Veranstaltung ist ein Höhepunkt der vom 23. Juni bis zum 4. Juli stattfindenden Potsdam Summer School, in der
Ausschuss für Wirtschaft und Energie stimmt EEG-Novelle mit Änderungen zu Aktuelles Behörden-Mitteilungen 26. Juni 2014 Der Ausschuss für Wirtschaft und Energie hat am Dienstag Abend der Novelle des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) zugestimmt. Nachdem die Koalitionsfraktionen CDU/CSU und SPD einen umfassenden Änderungsantrag zu dem Gesetzentwurf zur grundlegenden Reform des Erneuerbare-Energien-Gesetzes und zur Änderung weiterer Bestimmungen des Energiewirtschaftsrechts (18/1304, 18/1573, 18/1449, 18/1572) durchgesetzt hatten, stimmte der Ausschuss mit Mehrheit der Koalitionsfraktionen dem Entwurf zu. (WK-intern) - Die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen stimmte gegen den Entwurf. Die Fraktion Die Linke nahm an den Abstimmungen nicht teil. Ihre Abgeordneten hatten die Sitzung kurz nach Beginn verlassen . Berlin - Beide Oppositionsfraktionen hatten die ihrer Ansicht nach zu späte Vorlage des Änderungsantrages kritisiert und
Energieverbrauch in Deutschland – Daten für das 1. Quartal 2014 Aktuelles Mitteilungen 24. Juni 2014 Die aktuelle Ausgabe des Quartalsberichts der Arbeitsgemeinschaft Energiebilanzen (AGEB): Energieverbrauch in Deutschland - Daten für das 1. Quartal 2014 mit vorläufigen Daten ist jetzt abrufbar: http://www.ag-energiebilanzen.de/index.php?article_id=29&fileName=quartalsbericht_q1_2014_1806_pevalt.pdf (WK-intern) - Der Bericht knüpft an die Pressemitteilung der AGEB vom 2.Juni 2014 zur Entwicklung des Energieverbrauchs im 1.Quartal 2014 an. Er liefert eine aktuelle, verlässliche und umfängliche Zusammenstellung aller wichtigen Informationen. PM: Arbeitsgemeinschaft Energiebilanzen e.V.
Länder stimmen gegen Gabriels` SonnenSteuer bei Eigenstromnutzung Aktuelles Erneuerbare & Ökologie Mitteilungen 23. Mai 201423. Mai 2014 Bundesrat stimmt gegen „Sonnen-Steuer“ Länderkammer spricht sich gegen Schlechterstellung von Ökostrom gegenüber Strom aus fossilen Energien bei Eigenstromerzeugung aus Der Bundesrat hat sich heute mehrheitlich für deutliche Nachbesserungen am Kabinettsentwurf zur Novelle des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) ausgesprochen. (WK-intern) - Insbesondere die Pläne der Bundesregierung, Solarstrom zur Selbstversorgung größerer Privathaushalte und Unternehmen ab August 2014 finanziell zu belasten, stießen in der Länderkammer parteiübergreifend auf Widerstand. Um den weiteren Ausbau Erneuerbarer Energien nicht zu gefährden, sprachen sich die Bundesländer in ihrer heutigen Sitzung dafür aus, Öko-Energie weitgehend von der EEG-Umlage befreit zu halten, wenn diese für den Eigenverbrauch genutzt wird. Konkret fasste die Länderkammer den Beschluss, die
AKW verstaatlichen? Ein vergiftetes Angebot Aktuelles Ökologie 12. Mai 2014 Wenn Atomstrom unrentabel ist, sollten Meiler abgeschaltet werden Zur Spiegel-Meldung über den Plan der Energiekonzerne, ihr Atomgeschäft mit allen Risiken dem Bund zu übertragen, erklärt Jochen Stay, Sprecher der Anti-Atom-Organisation .ausgestrahlt: (WK-intern) - "Als gewinnorientierte Aktionsgesellschaften haben die Stromkonzerne ihr Angebot an den Bund sicherlich genau durchgerechnet und sind zu dem Ergebnis gekommen, dass sie viel Geld sparen können, wenn am Ende die Steuerzahler die Kostenrisiken beim Abriss der AKW und der Lagerung des Atommülls tragen. Jahrzehntelang haben die AKW-Betreiber damit geworben, wie kostengünstig ihr Atomstrom sei. Und jetzt, da das teure Ende droht, wollen sie sich davonstehlen. Wenn die Atomkraftwerke aber so
12.000 fordern in Berlin: Energiewende darf nicht kentern Aktuelles Erneuerbare & Ökologie Ökologie 10. Mai 201410. Mai 2014 Großdemonstration zu Lande und zu Wasser. Bundesregierung trifft auf breiten Widerstand der Bürger Mehr als 12.000 Teilnehmer demonstrierten am heutigen Samstag in Berlin zu Wasser und zu Lande gegen die Pläne der Bundesregierung, den Ausbau der erneuerbaren Energien auszubremsen. (WK-intern) - Mit rund 120 Booten, Kanus und Flößen auf der Spree sowie einer Demonstration entlang der Spreeufer forderten sie, die Energiewende nicht kentern zu lassen. Anschließend bewegte sich der Demonstrationszug durch das Berliner Regierungsviertel. Die Demonstration wurde von .ausgestrahlt, dem Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), Campact und den Naturfreunden Deutschlands veranstaltet und von einem breiten Bündnis verschiedener Organisationen und Initiativen
BDEW zum Inkrafttreten der Energieeinsparverordnung Aktuelles Mitteilungen 29. April 2014 Wichtiger Baustein für mehr Energieeffizienz Energieausweis bekommt mehr Gewicht Nach wie vor fehlen steuerliche Anreize zur Gebäudesanierung Berlin - "Das Inkrafttreten der neuen Energieeinsparverordnung ist ein wichtiger Schritt, um das Ziel eines nahezu klimaneutralen Gebäudebestands im Jahr 2050 zu erreichen. (WK-intern) - Insbesondere die Regelungen zum Energieausweis werden durch die Energieeinsparverordnung verschärft und können so das Energiebewusstsein steigern", sagte Hildegard Müller, Vorsitzende der Hauptgeschäftsführung des Bundesverbandes der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW), anlässlich des Inkrafttretens der Novelle der Energieeinsparverordnung (EnEV) am 1. Mai 2014. Die EnEV sieht umfangreiche Neuerungen beim Energieausweis vor. In Zukunft werden Verkäufer von Immobilien wie auch Vermieter verpflichtet, Kunden mithilfe des
Finanzinvestoren für extreme Preise bei Energierohstoffen mitverantwortlich Aktuelles Forschungs-Mitteilungen 9. April 2014 Berlin - Die spekulative Nachfrage von Finanzinvestoren ist mitentscheidend für extreme Preisspitzen und Preiseinbrüche an den Energie-Rohstoffbörsen. Klassische Angebots- und Nachfrageschwankungen können dagegen das gleichzeitige Auftreten von extremen Ereignissen in mehreren Energiemärkten nur unzureichend erklären. (WK-intern) - Das ist das Ergebnis einer Studie von Nicolas Koch, Researcher am Mercator Research Institute on Global Commons and Climate Change (MCC), die im Fachmagazin „Energy Economics“ veröffentlicht worden ist. Die Energiepreisspitzen an den Rohstoffbörsen gehen demnach mit massiven Käufen von Hedge Fonds einher. Energiepreiseinbrüche hängen derweil umgekehrt mit den massiven Verkäufen der Fonds zusammen. In Krisenzeiten kommt hinzu, dass Finanzmarktakteure die Preiseinbrüche noch verstärken: Aufgrund von
Aktueller Jahresbericht der deutschen Energiebilanzen und Energieimporte Aktuelles Mitteilungen 4. April 2014 Mehr Energie eingeführt Ein Viertel des Energieverbrauchs stammt aus russischen Quellen / Inlandsgewinnung leicht gesunken (WK-intern) - Die deutsche Energieversorgung war 2013 stärker auf Importe angewiesen. Der Anteil der Inlandsgewinnung am Gesamtverbrauch sank im vergangenen Jahr auf 29 Prozent. Die Importquote erhöhte sich damit nach Berechnungen der Arbeitsgemeinschaft Energiebilanzen (AG Energiebilanzen) auf aktuell 71 Prozent. Eine hohe Zahl von Bezugsquellen und Lieferregionen ist kennzeichnend für die diversifizierte und sichere Energieversorgung Deutschlands. Wichtigster Energielieferant für Deutschland ist derzeit Russland. Das Land deckte 38 Prozent der deutschen Erdgaseinfuhren und ist zudem wichtiger Lieferant von Mineralöl und Steinkohle: 35 Prozent aller Ölimporte und 25 Prozent der